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Bericht der Großloge für Deutschland · 1915-06-01 · Nr. 4 - Juni · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1915
Issue
Nr. 4 - Juni
Date
1915-06-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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durch den Krieg völlig unterbrochen, und die völkerverbindende Arbeit wird wohl auch nach dem Kriege nicht Kl leicht in vollem Umfange wiederaufgenommer werde n können. , ' lMi:ht' nur die Großloge, sondern alle Log :n liaben sofort mft Beginn des Krieges angefangen, sich nach jeder Richtung hin in den Dienst des Vaterlandes zu stellen. Es War rührend, wie einzelne Logen nahe daran waren, ihr ganzes Ver mögei für Zwecke des Krieges herzugeben, urid-ei ist ncci in Ihrer aller Erinnerung, daß die Groß.'og: das i t te Herz der Logen etwas durchjden Verstane hat dänpfen müssen. So ist.es auch-gekommen daß die angesammeilen Fonds nicht andere ah satzjut g sgemäße Verwendung gefunden haben. Diu Großloge hat natürlich darauf bestehen müssen, daß die Beilragsleistungen an sie nicht rohen. Es wan: eher Veranlassung gewesen, bei derk größeren Aus gaber für größere Einnahmen zu sorgen, aber auch das ist vermieden ,worden, und eine Beitrags erhöhuig für die Großloge wird nicht eintreten. Ii der Berichtszeit haben \yir durch den Töc 149 Eirider verloren, bei weitem mehr, als Neuauf nahm er ei folgt sind.*| le id^r kant/ich Ihnen über die Bewegung der Mitgliederzahl, über das Vejrinögen der einzelnen Logen kein : abse: fließenden Zahlen geben, weil eben die Berichte n i c h t y olls t ä n d i j; eingegangen sind. Sagen Sie Ihren Logen, irj v'eiche Verlegenheit die Großloge durch diu Pflichtverletzung der einzelnen Logen gebracht'wird. Auch ein zusammenfassendes Bild.über die K'iegsteilnalime unJ Kriegshilfsleistutigen der Großloge ii d der Logen kann ich heuten cht geben. Wir haber beschlossen, einen Beamten des Büros für Statistik zu btten, eine zusammenfassende Arbeit zu Intern. Herr D . S e g a 11', der dafür in Aussicht genommen isi, wird si :h voraussichtlich nochmals an die Logen um ausfüiriche Informationen wenden.! Wir bitten heue s c h o n, - d i e s e Angelegenheit auf das irnsteste zu unterstützen. Fümeinen Geschmack gibt es kaum eine wichtigere Arbeit als diese Zusammenstellung.; Ob und in wel-her Weise wir nach dem Kriege dieselbe verwenJ:r werden, entzieht sich allerdings vorläufig der Beurt.-ilurg. /. " .; Nur kurz möchte ich erwähnen, daß die Arbeiten der Großloge und der einzelnen Logen sich namentlich au folgende Gegenstände bezogen haben: ürsorge für die Flychtl nge, die besonders in der ersten Zeit bedeutend war. Nach dieser Richtung hin hat sieb besonders; der „H.lfs- :in der deutschen Juden" große Verdiense ervorben und ebenso der „Jüdische Voljesverein" in E erl r. Es ist für uns eine Genugtuung, daß an der ip.Ue dieses segensreichen Vereins zwei Brüder, die E Br. Kirstein und Justizrat Magnus stehen.. Erfreulich- 11 es, daß wir für unsere P o g r Ö m w ä i s e t Aufenthaltserlaubnis erreicht haben. Die Großloge hat sich vornehmlich der ostrir bußischen Flüchtlinge angenomr Uns<x Br. Expräsident Albert Bloch war j nach dieser Ilichtung hin der Delegierte der Grbßiqge und hat sjich in opferfreudiger Weise dieser Aufgabe unterzögen. Se| Kriegshilfskommission der vier Bertiner Logen tat' gerade nach dieser Richtung hin außerordenthei ^ü|ft»tiges geleistet. '' -fM* - -" I Soweit es sich um Brüder und Angelöjrige handelte, hat die Großlo^e« es für ihre Ehrenpflicht erachtet, die Fürsorge für diese iperspnen ausschließlich als eigene Angelegenheit Zill betrachten, und es spricht für die innere Festigkeit •eleif -ojern in Ösipreußen und füi^ie wSrtschaf.liehe Lage: der Mitglieder, daß diese Inanspruchnahme der -6, 1.'. » V , Großloge sich in außerordentlich -engen Grenzen galten hat- * ' .; . -'J- : lA Wir haben hier besondere Zusammenkünf die o-[preußischen Brüder und deren! Angehörige jefapstaltet, sie tpit E i n trfttskarten .-z ü m (j o 11 e s d i e n s t 'an den hohen Feietia|jen versorgt unjd haben damit den Wünschen der osipreuß sehen lirüder und deren Angehörigen völlig entsprochen, j.b^esehen von einigen materiellen Opfern,•■ dje nicht umgehen waren und die gern geleistet, wo den sind, n bezug auf Aufenthaltserlaubnisse r Ausländer haben wir in di:r Großloge l egensreich wirken können. L In dem Konzentrationslager in R u h I e(b e n si s ieben Logehbmder untergebracht, zwei entlassen, weil ihre Söhne in das deuts°chi getnten sind. Mit sämtlichen Internierten dpvon sind Heer einitehen wir durch den Br. Dr. Eschelbacher und flufcli _Herrn Dreier Vleier Hildesheimer in Verbindung;'mit Erlaubnis': Kommandantur haben wir auch" Liebesgaben I Jrüdern übermittelt. Für Zivilg-efangene der 1 und konnten wir oft und wiederum in Verbhdung mit Kriegshilfjkommission der Berliner'Lo fi .rnriß en erfolgi eich tätig sein, namentlich in bezug auf Feststellung *a&

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