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Bericht der Großloge für Deutschland · 1915-05-01 · Nr. 3 - Mai · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1915
Issue
Nr. 3 - Mai
Date
1915-05-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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So wird daß wir alle .. m 111 "k o m / i g a man es verstehen, wenn ich behaupte,. gesani im Zuge eine besondere Genugtuung und B :friedi;ju!ng empfanden und daß ich mich für berechligf ei£ac|hte, dem Orden zur Ausrüstung des Lazareltzugessaus vollem Herzen gratulieren zu können. Die Information für diesen Bericht habe ich" zum größte 1 Ted aus den Briefen geßchöpft, die ich an meine Frau während meiner Reise richtete. Bei nochmalige njIDurchlesen derselben wollte ich feststellen, welche» ,wohl msine stärkste Empfindung während der Fährt gewesen ist, und da fand ich, daß ich fast n jed :tri Briefe die Frage, aufgeworfen, wozu denn dieser schreckliche Krieg? Und diese Frage ist es wohl lach, d|e uns alle am meisten bewegt, aber freilich daneben auch die Ueberzeligung, daß, wenn wir auch auf die Frage keine Antwort geben können, wir doch . «jl u r c h h a 11 e n müssen bis zu einem .. i. I n * . endgültigen fsiege über alle Feinde Deutschlands!^ Dein hur ein Friede, der die Opfer dieses entsetzlichen Krieges lohnt, darf das tnde sein. Und tieshalb heißt es für uns alle, durchhalten in unsern Aufgaberj' . "».•'- l fi; Itt > k,: v.,![■ ::■ nelten Beträge und Irotzl der großen Q antitäfetj an Liebesgaben nicht auskommen werden , Vtiri Kleidungsstücken sind noch immer Strümpfe, Hoseniräger, Hemden, Handschuhe und Taschentücher außerordentlich-begehrt Lebens^ und Ge:nuBkann m?n g a r n i cb t geh ug ,betnen, ebenso Tab-ak, "Zigarren, retten, S c h o k o 1 a d e, B u tt'e r e r s a t z, Marnelade, F r ü c h t e,. K o n>s eY-vle h, Bier, Tee, Kakao und Seife. * .; ." •' . Abgelehnt werden freilich Brustschützer, Lungen - schütz;r^ Pulswärmer, Ohrenwärmer, Kopfhauben und dicke päsche. Ueberhaupt sind halthare Nahrungsmiltel Und Felde [ ihk" w ie unsere braven Truppen draußen im weiter hingeben müssen und gern Blut hingeben für König und "Vaterland, so müssen auch wir unser Herz weiterschlagen lassen für die Verwund« ten und Kranken unseres Heeres. Zyei Gefühle waren es ja, welche zur Schaffung des Li«!!ettzuies geführt haben: die Liebe.zu anserm herrlichen Vat:rlande und der Dank-'an unsere-unvergle chlicheri Tftttipen. Diese beiden Gefühle müsse l weiter in uns herrschen md deshalb ergeht am besten. .. 7;••" H \ KU nnte ich Ihnen die Bilder des Leldjens, die wir erblicl I, aber auch die Bilder der Freude über die Wohll aten, die wir erwiesen, vorzaubern, ich bin überzeugt, Sie würden mit vollen Händen geben, zu der oft bewährten Opferfreudigkeit unserer habe ich das Vertrauen; daß auch so mein nicht vergebens sein wird., will ctefl anderen Sammelstellen* gewiß nicht-'.Abbruch tun, aber i g k e i t e r f o r d er t e s*,- f c s t / die Mahnung für haben die schon jetzt am Anfahre unserer LizareitzLgs ätigkti \\ Li leb« warm Verni man glekl Sinnen Liebesgaben nicht autzuhören. Denrirwir Meine Wu le. Lins urti agl ige.V.i ab und htfing sich esinnter lind Aber Briide Appel ler gaben rech d a l> i Ii r e )n e i n e s cjh d ri a m t m an .unsere Mitglieder, mit Spenden —■"- x Feldpostbr fü>v. Liebescl K' - u s f eil e n, ii L i e b e s g a b e n a ni m e j s C e n " dja hl rv i Z w et k e e n I s p r e'c Ii. en;,V 'V i n h sje L a / a r e 11 z u g> a n v e r't r a u t) .w e rd-e :t i wegen der. S i<r h e r)i e i t •■-und u 11 i c Ii w e g e n ,d e r S c h ii «ÜVi gjk e i t, der diese (raberi 'an. di^.ViuFsi.t b «j-s't m in t e n Stell e n k o m m e . Ui d so schließe Sich diesen 'Beriet ■ hu< dir Jringe ulen" Mahnung ah uiislre Brüd•.■ f.-.'Schweiern ■ I * "• . % rfj ■^'.4.fff*"'*%i -^t* unjd Angehörige: > ' •i j ,,f i isc»i auf zu .weiteren Taten -volr, Liebe , ujV.I Dhjikb lrkcit!" - ' Rußland, 17. III 15. geliebte Loge? iger Präsident, liebe Brüder! .' )ar wohltuend klingt doch diese, auf immte Anrede-« hier in dreserrf lieb-, kulturlosen Feindesland, wo alles auf und Zerstörung gerichtet,ist. W'.ie sthnt nach der Ge:i einschalt friedlicher, Mensdhenbrüder, deren selbstloses Streben auf Betätigung der Humanität doch was u s Distan fühle; und nach sitze lät sitze i rill ef. "r ■hm mm und Nljidisie'nlicbe'gekiikt ist — itir. trostlosen. Gegen-, satz zi dem fortwährenden Koritrtt.'irnt gegnerischen, russisc wn Horden, die den edlen;.'Mei! schennärneii degrat eren und d^en barbarisc.-.e Spurejn zu alkm,: Logenidee is», iti einen KoHtrasf sieben, der-en Unendlichkeit bedeutet, hl idicsfem Moment ch mich all' dem wilden^Kriegslrjrm. entritekt nie Gedanken i schweifen beseligend biniiber m feierlich-ruhigen S't 'e i n t Ii a I-1 empel. Ich borgen in Ihrer Mitte, sehe, die kolmerksamei neu der rer Mitle, sehe die aufmerksamen ■• ■■; Ivv..''-;vrr.t Ks., i 'q'M .. ■ ■ •'• •■; i . - ••',<•'•..•• . ■': - ■ i ■ . . * -ia- ••-<? i ■ :<.■ \l4Xi\l r~:- t HU ■

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