Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 3 - Mai
- Date
- 1915-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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vorher des Lazai et zuges selbst in Anspruch genommen und ich war sicherlich dort, namentlich in hezug, auf die Verpflegung, besser aufgehoben als in irgend einem Hotel. Uis:rem Rechnungsführer, Br. Seh ü r in a n n,' gebührt nach dieser- Richtung namentlich im Interesse d<r Verwundeten unser bester Dank. Am Montag, dem 8. März, um 4:;' nachmittags se(zfe sich der Lazarettzug in Bewegung, nachdem wir erfahren hatten, daß er einer Armee im ndehörige auf dem Steglitzer Güterbahnhof ersarrimelt. Trotzdem fehlte es an einem Abschiede, denn die Aufregung und , einem Unbekannten entgegenzugehen, war einzelnen starker als das Gefühl der Osten zugjeteilt jwar. Die Mitreisenden hatten zahl' reiche f um sief rührend! j dai Gefühl bei jedem Trennurg von seinen Angehörigen. Nachdem sich die Aufregung 'dtr Abschiedsstunde gelegt latte, blieb man^seinen Gedanken überlassen. Mein erstes Gefühl war das Gefühl' des Dankes liegen c ie R h e i n I a n d 1 o g e, der ja bekanntlich die Anregu ig (Zur Schaffung des Lazarettzuges zu verdanken war und das herzliche Gefühl des Dankes gegen alle Logen des deutschen Distrikts für ihre Opferfreudigkeit bei Ausführung^dieser Anregung. Für den Lazarettzug sind von den einzelm :n Logen und Brüdern eingegangen 'Für die Inneneinrichtung haben, einige Logen noch gespendet Au Bai bei ragen für Liebesgaben sind eingegangen Und wenn man den Wert der in natura eihgeg irdenen Liebesgaben schätzungsweise, lucp nui mit einem Befrage von "20 00Q. ■ . j! T -. nieren aller militärischen Vervvaltungsmafnah"nen. Dieser Eindruck wurde andauernd verstärkt, war «ie das Triebwerk "einer vollkommen ,*ejguli;iten Maschine, sodaß man.. sich . in jetziger Ze schacet seiner^ sonstigen Anschauungen .gxn "Mili arismus'' bekennen darf. Wir wurden in Dirschau von den Delegierten desdortijren Sanitätsdepots, einem Oberstabsarzt, jnterarzt, Krankenschwestern und Sanitätspersonal erwartet. Wärt z. B. ein Arzt unterwegs erkrank^ kon l'te sofort ein Ersatzarzt mitfahren; das Gleiche war "derFäl bei den Schwestern und Sanitätern. Auf dem (Bah nhofe befindet sich, wie auf den größeren Bahnhöfen-auch sonst, ein großer Verbandplatz. Schwer Verwundete können sofort ins Depot' geschafft werden. Sollen Kranl e operiert werden, was im Lazarettzmg g< wohnlich nicht geschehen soll, so, werden sie ebenfalls im Depot behal en. Wir waren von den Einrichtunger so überwältigt, daß wir uns dem dortigen Sanitätsdepot dankbar verweisen und. Liebesgaben ' zurückjassen wollten. Das wurde nicht nur nicht angenommen, i wir mUßten im Gegenteil noch zwei für ans schon vorh r bestimmte Kisten Zücker als Liebesgaben mit-, nehmen. Rdtekreuzschwestern wollten Uns .mit g oß werde i annimmt, so lefgibt sich damit eine G sair tteiinins im Gesamtbetra Da> ist emt 75 967.60 M ' j; /■.* }'. r* 1 j 2 85>. „ •j * 25 573.- „ auf Man daß äst allen Stationen, mit Erfrischungen sah ihnen ordentlich an, wie es sie wir ein Bedürfnis nach solchen nicht Mari mburg.—Afpr dem Bahnhof hielten wir, der des deutschen Distrikts ge von l34>J3t60. Leistung, auf die der deut;r Befriedigung' blicken kann, che Dibtrikt Und doch w ir ' mjit den für cjen LazarettzUi selbst und trägen nur ltrafkönnteij kote|n Kreuzet auskommen, w«il dt reh jdas mit begrenzt ist iineneinrichtung eingegangenen B unsere Verbindung mit den: 7,?tine eiiiich <jes diesenlt gejttoftene Abkommen unser Risiko Unser In mäch einer Am kamen •wlir in der Stunde. Dienstag den 9. März früh geigen 6 Uhr, cschwindigkcit von 30 bis 35 km in Lazarettzug fuhr,, wie ajle Lazaitttzü'ge, mit <on tz an. Dort zeigte sich igeili Eir ungel eure Einiluß des Krieges auf die Provinz Preußen. gekK >' ■Wdt. on Dirschau ging es in langsamer Fahrt nach dort, vwie versorgen, schmerzte, latten. ' gegenüber Schloßfront,'' die im SoiMieriglanze bildschön aussih. Wir hatten einen langen Aufenithalt und! on nen 'uns in Ruhe ergehen. Gerade war ein überaus langer Zug mit russischen Oefaiigenen Ah- .. nimen. 1 Es waren meist belgische Wagen", die ' berhaupt in sehr großer Anzahl nebeit russischen en auf unserer In jedem ergebrachf, bereits der Eirsch;u erhielten wir auch den -ersten druck vön dem tadallosen Funktio- . fefi Fahrt getroffen hatten. Waden wa:en 52 russische Gefangeiieia u'n sie-hatten sämtlich weiße Pelzmützen,- scheinen also von sibiiiscfoen und tsflherkessischiff f e^irnenterri; gewesen zu seih; machten einen veräng£t>gt<n Eindruck, sah* u-teilweise sehr stupide aus,-.'hattenaber auch zun Teil direkt hübsche Gesicht^- Namentlich' waren mir die vorzüglichen Zähne, der Gefarrgeueii unc ihre in bezug &uf Mäntel u'rrd $chu lwtsrk.recht gut: Ausrüstung aüjgefnllen. V I In lierlin hatte mich, manchmal, vv :nn ich im Geste an die russischen Gefangenen Idachte, Än üe ühl des Mitleids mit diesen beschlictrenals ich aber leibhaftig diese vielen Gefangenen te mir «dieses Gefühl des" Mitleids 1 W — i 4 /or mir tsah, vollständig.?m#m