Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 2 - März
- Date
- 1915-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
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lebhaften an der Betätigung des findens sei. " f. ■> ■ .«' Es sprach noch am 3. Dezember Br.Dr. Schau Lerger über „Das Gesetz Kraft-' und am 17. Januar Br. über „Was ist uns Deutscher! die'Engländer nicht würdgei können-' patriotischen Emp- Uhsere Finanz läge hat m- -von der Erhaltung jder Bernhard R o s en t h aI Carlyle und warum ihn sich, nachdem wir uns entsprechende Beschränkungn auferlegt haben, trotz des Krieges zufriedenstellendi < ntwickelt. Unser} Vermögen bjelrug am 1. Januar 10r4 175 5S7.44 M. und belier »ich Ende dieses Jahres auf 175 740,28-M , dabei sind [unser ßruderfonds - und unsere Hausfeserve nicht einbezogen. 'An Geschenken gingen uns 8967,74 M. -zu ' [Von unseren' Ausgaben erwähne ich allgemeine Unterstützung 13 730 M., Krjegsfürsorge 5050 M. "■ Die Höhe unserer Ausgäben ist vorerst nicht zu übersehen, sicherlich aber werden große Ansprüche an uns gestellt, und ich bin. überzeugt, daß die Opferwüligkeit -der Brüder srcl Wir haben es als unsere besondere .Aufgabe be trachtet, den j ü d i s c h e n K möglichst mit werkiti stehen und das Bewußtsein zu erhalten, daß die jüdische Gepieinschafi sich Ihrer, im schweren Kampfe stehenden Angehörigen tt^ts erinnett. die in Frankfurt anwesenden Soldaten zu einer vereinigen, und die zahl- B üder an diesem Abend versichert wurde, sie ganz Es wa* uns eir.e Freude, V i I..... ■ i jüdischen verwundete Chanukkafe.ier zui reiche Teilnahme unserer Ha}t, wie uns von Soldaten besonders erfreut. Regsten Anteil nehmfcn urfserer trh Felde "ste deren Angehörigen. Wir hs ben duVch Feldpostbriefe und L i e b-e : ihnerr» hergestellt, und Stolz feststellen, daß diese ä»|f caihkbaren Boden gefa len sind Am Leider sind unsere cht verscbonj wie bisher bewähren wird. r.iegsteilnehmern ge r Hilfe b ei z u - feil wir a:i enden dem Geschick Brüder und e n die Verbindung mit wir können mit Freude und ur,s aus cjem Felde zu- Ueber 100 Briefe gegangen, und noch ininSeilaufen von, allen Stellen des Kriegsschauplatzes Mä Richten an .uns ein. Zeichen der Zuneigung Brüder von V e r 1 u s t e n blieben. Sechs Söhne von Brüdern, unge, hoffnungsvolle Menschen, mit hervorragenden Anlagen des Geistes und. des Gemütes ausgestattet, mußten Hirjunges, vielversprechendes Leben auf dem Allare des Vaterlandes opfern. Möge die Zeit cen Schmerz der Eltern und Angehörigen lindern. Das Ansehen dieser im Dienste des Vaterlandes Gefallenel, uns so Nahestehenden1 sei uns geheiligt. Die Beteiligung unserer Religionsgemeinschaft vor dem Feinde hat die Anerkennung der Vorgesetzten überall gefunden. Es gereicht uns zum Stolz, daß, soweit bekannt, bisher schon vier unserer Brüder und zehn Söhne unseer (Brüder mit der hohen Auszeichnung des Eisernen Kreuzes bedacht worden sind. Außerdem wurde unser Br. Rechtsanwalt Horovitz, der Sohn unseres Br. Direktor Herzberg, der Schwiegersohn unseres Br. Jor.:ph Frank Dr. Erich Ruhemann und der Bruder unseres Br. Bernhard Merzbach Dr. Albert M.rzbach zu Offizieren befördert. Wenn wir uns auch nicht der Hoffnung hingeben, daßjnit dem eifrigen Wirken im Dienste des Vaterland« die Anfeindungen des Judentums aufhören werden, so haben wir Jach die Genugtuung, daß, -nachdem uns äußerliche Anerkennung in so reichem Maße zuteil geworden . st, ein Vergessen dieser aufopfernden Tätigkeit nicht mehr möglich sein wird. Wir sind uns aber bewußt, daß es dauernd unsere Aufgabe sein muß, für das Judentum zu sorgen und besonders die Bedrückung der Juden im Ostin zu lindern. Deshalb wird auch nach dem <riege die Notwendigkeit des Zusammenstehens jüdischer Gemeinschafter und besonders der-Logen in großem Maße erforderlich sein. F.< sei mir deshalb zum Schluß vorbehalten, an Sie die Mahnung zu richten, dauernd zusammenztihal en, unsere Logerzwecke urd Logenziele zu forde w und uns würdg zu erweisjen dieser ernsten Zeit, damit man dereinst von uns sagen kann, auch sie h iben ihre Zeit versanden und haben, soweit es in il ren- Kräften war, dazu beigetragen, ihr angestammtes Judentum zu fördern und ihre jüdische Gesinnung zu verbinden rrit treuer Betätigung deutscher Vater andesliebe. Daß cies immer so' bleiben möge, das valte Gott! — 28