Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 1 - Januar
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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und Fronten; Bereitung von' Fruchtsäften, Gelees und Marmeladen. | 5. Mi rdarbeiten, insbesondere Flicken, Stricken, Häkeln Nähen, mit und ohne Maschine, Anfertigen m i?.* *i einer Vereinsze tung. findet ein den Zusammenhang 1 ordernder gegenseitiger Gedankenaustausch statt. Die Erziehungsanstalt Ahlem konnte mit den bisher (Tzielten Erfolgen ihrerMäddjfenabteilüng zufrieden sein, von Hauskleidern und Wäsche. (Alle Kleidungs-und B$ kajmen caj 100 Haujshaltungsschfileruirien zjiir Wäschcs ücke, die im Hause gebraucht, sowie die :ntfcusung. Ca. 50., nahmen > Stellung1 In fremden .Aussteuern für die abgehenden Mädchen, verden fTfTT lauji iaftungen an und ca. 30 betätigen sich im elter- Nähzimrner angefertigt.) Jichen Hause D e übrigbleibenden h^r/drit den Beruf Kränkenpflegerir;, Schneiderin etc. Aus der Schülerinnenabt^ilung wurdet] nach Hause entlassen, ung hat sich 1 en in- und ausländischen Erziehungsr>, und hat somit Hilfskräfte für be- 6. Bewirtschaftung des* Küchengartens, Auizm und Pflege des Federviehs und Milchviehs. 7. Ausübung der notwendigsten Verrichtungen auf dem Ge)ieti/der häuslichen Gesundheitspf ege, sowie vorkomnendenfall; der Krankenpflege, Die r raktisch,e Arbeit wird untentütztdurch .den th :c retischen Unterricht, der sich au folgende Fächer trstrecW: Ij* 1. D e menschliche Nahrung. 2. \it deutung und Nährwert der einzelner und Qenuümittel und ihre Zubereitung bewahrülng; Besprechung des Küchenzettels ichen Hause D der Kinderg;)!tnenn rgrlfeii. )isherp0 Die aßt, jühge gerufen waren, a nstituten zu wirk stehen jebild :hristli Nahrungs¬ und Aufmit RiickitseTtr sieht ab! Nährwert, Bekömmlichkeit und Zweckmäßig- keit der Speisen bei möglichster Kostenersparnis. 3. >ts \Vi einigste auf dem Gebiete der Gesundheits¬ und Krankenpflege, Samarlteffdienst und Kfnderpflege. Frauenseminars zu Hannover abvi:r<fn in der Regel ihr praktisches Jahr in fodilhenabteilungf. ';# ' ist di/Ah|emer Mädchenabteilung bemüht, Teil zeitgemäße* Arbeit auj dem 'Ge jüdisch sozialen Wohlfahrtspflege zu leisteiv und Wird es Ai «sehnen Vorlesen und Haushaltungsbuchführung, Deutsch, schriftliche Arbeiten; Chorgesang. 5. 6. m i:ligion>lehre. if irgerkunde.. L e Ii r|z e datiert Die Anstaltsleitung bleibt der Regel irfi_ Vereir;:wei Jähre. mit den Angehörigen der Zöglinge bemüht, die ausgebildeten junger Mädchen, soweit sie nicht in die elterlichen Hausria tungen zurückkehren, in solchen Stellen tmterzubring :n, wo sie sich unter Anleitung der jHäusfrau weiter Ijchtig fortbilden können. Denn gerade auf diese M öglichkeit zur weiteren Fortbildung wird das größte Gewicht gelegt. Gern berichte ich an dieser Stelle, caß uns von vielen Freundinnen/unserer Bestrebungen, sowie von den jüdischen Arbeitsnachweisen zweckmäßigen Unterbringung unserer Schülerilfreiche Hand geleistet wird, den entlassenen Schüjjewnnen bleibt die Anstalt sieb bei bei der innen Mit auch weiterhin in Verbindung. Sie holen bevors tehendem Stellenwechsel Rat bei uns, suchen ihr altes, ihnen zum zweiten Elternhaus gewordenes Heim auf, wenn sie Urlaub haben, und beweisen bei jeder Gelegenheit Ihre Treue und Anhänglichkeit an die Anstalt. Im Verein „ehemaliger Ahlemer" sind sämtliche Schüler und Schülerinnen zusammengeschlossen und m: — 13 - Kinder Anstajtslei Mifd rmmer'^g«mdamit bepraktisch auszubilden, die dazu jüdischi Auch -sozialen! Anstalten und Großbetriebe die jüdischen Schülerinnen e au n di \ts IS' um so für. der wird deht mfelir tun können, jemehr sie von Interesse) und. dem Wohlwollen unserer 'maßgebenden Krtjire getragen wird. ' . j ' K lögen unsere SchwestervereiniguHge j und Logen- -chwesteru in devordersten Reihe stehen, wenh:. s gjrtT las Werk urseres hochverdienten Bruders.! Simon ujördisrn, dessen Name für moderne Jugenderziehung ein Profitamm geworden ist. V' " M ... Diese Zeilen wurden geschrieben, als uns^r liebes Vaterlarjd sich'noch der Segnungen des Friedens erfreute. Msider welterschütternde Krieg hereinbrach, sollt: utserm Hause neben der bisherigen, noch eine der Zei Angebot angepaßte, neue Aufgabe erwachsen. Unser das große, schone, in weite Gartenanlagen eing bettete Mäcchenl]aus als Lazarett einzurichten, wurde von der Militärverwaltung mit besonderer Freude angenommen. Es bildete sich sofort unter dem Vorsitz des Landrats, des Delegierten des Roten Kreuzes und des Vaterländisch:n Frauenvereins unseres Bezirks ein Kpn tee zwecks Beschaffung derj. nötwendigen Geldmitt< für die Einrichtung und . Umgestaltung d Hau: es | bliet inj um Lazarett. Die wirtschaftliche Leitung vt unseren Händen. — Die BUareUküche wird jn jüdisch ritueller Weise weitergeführt, so daß unsere H-ausl al t u ngszögl i n g/e hier, "wie in allen anderen Betrieben (Nähstube und Wäscherei, die nicht nur (Für uns, sondern auch für die Lazarettverwaltung ,,- wwmm ki m ±k-m.