Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 1 - Januar
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
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Art an ihn stellte, kam nun die eigenartige Persönlichkeit Moses Jacobsohns so recht zum. Ausdruckt Hier hatte er Gelegenheit, seine Vorzüge zu entfalten: seine gewissenhafte Hingebung zur lamentarische Tüchtigkeit, sein feines Taktgefür seine grfeße Rednergabe, verbunden il m TT Iis hat als Präsident der Loge seine beste gewidmet und überhauptTn der Betätigung de gedankens seine höchste Befriedigung gefundi n Logensache, seile par- Nane bleibt unauslöschlich mit der Haie! J. Mayer-So mer f 1 Kräfte Logen- Sein ■Loge Präs. Aus dem Verbände der Frauenverelnisunsen der U.O.B.B. Lop. JArtikel und Bericht* aus dem Verbände stehen linier Verantwortung der Redaktion di Manuskripte für £insendunger, die unter dieser Rubrik erscheinen sollen, werden iea i ■ »• Frau Jvlie Sal Inger. Dresden-Ii., Monatsberichte der Grc Rubrik erscheinen sollen, werden jedoch zuvor an die. Habelsbergerstr. 20, erbeten. ati flie~ 4p löge; f roß Das Mädchenhaus der Israelitischen Erziehungsanstalt Ahl in seiner Friedens- und Kriegsarbeit. cm * Von E s-e Sil b erbe i Konsul Alexander Moritz Sifhon, der allzufrüh . darf ingeraffte Philanthrop, war mit seinem weiten Blick und seiner gesunden Anschauung über zeitgemäße und praktische Erziehung unserer Jugend, seiner Zeit um ein Dezennium vorausgeeilt. Noch ehe die Schlagworte „Erziehung der Jugend in' ländlicher.. Umgebung, Waldschule, Koeduitatfoji, Handfertigkeit unrjSchulgartenbäu, obligatorischer Haushaltung?urrterritht". allgemeine Geltung halten,; gründete er die Israelitische Erziehungs- und Gartenbaulehransialt Ahlem, um seine Ideen, junge Menschen lebenstüchtig und erwerbsfähig zu machen, zu verwirklichen. Sehr bald aber erkannte Sim'on,-daß es eine ebenso - wichtige soziale Aufgabt sei, in gleicher W:ise wie für die Knaben für die Rädchen zu sorgen. So ließ er im Jahre 1903 auf einen zur Erziehungsanstalt Ahlem gehörenden Grundstück, auf einer schönen mit alten Eichen bestahdenerif wji weiten Gartenfläciien um gebenen Anhohe einen gefälligen und äußerst zweckentsprechenden Bau auff{ihren, der vom Kn.benhaus räumlich und wirtschaftl ch völlig getrennt is{ und als „Mädchenhaus" bezeichnet wird. Das Haus hat die Aufgabe: L Mädchen untb- Ift Jahren (Scjinlerinnen). die körperlich und geistig befriedigend entwickelt und in moralischer Beziehung einwandfrei sind, in der Anstalt zu erziehen, sie rriit den Kenntnissen einqr guten Volksschule auszurüsten.jUnd sie gleichzeitig dem Alter und den Kräften entsprechend zu den verschiled^nsten. Haus- und Handarbeiten heranzuziehen, um ihnen schon frühzeitig einfe Grundlage für ihre spätere praktische Ausbildung zu geben. Ii * t ■ ■* Ii. Mädchen überl4)ahre(Haushaltungsschülerinnen) —theoretisch und praktisch in den Zweigen eines ländrjJL r j Ahlem i Hannover), liehen und städtischen gewöhnt die Kinder r* :i wichtige Faktorer gleichen Zweck dient uirjp Schulgartenbau. - B Haushaltes auszubilden um sie. zu befähigen,"später Stellen als Stütze der Hausfrau, Haisbeamtin, Köchin und dergleichen anfzt nehmen. Die Schulkinder wei den gemeinsam mit den Knaben in der vierklassigeti Volksschule unterrichtet. jmSommer finaet der Unterricht nach Möglichkeit im Freien statt. Dje Kinder werderj, ihr:m Alter entsprecnenc|, mr.bauswirtschaftlichen Tätigkeit herangezogen,; dehn gerade dieser JUnterrichtszweig erweckt durch seine Vielseitig kei Arbeitslust So vorgebildet und v< llendeter SchuSzeit i üfler. Hier werden sie and Arbeitsfreude und an Ordnung urd Sauberkeit; der Ahlemer Erziehung. Dem Jer Unterricht in Hancfertigkeit Regelmäßige Want erungen, Ausflüge, fleißig gepf egtes Turnen und T jrnspiele» gründliche Körperpflege, sowie ein frischer fröhlicher (i ist im Hause helfe^i, ein gesundes und Iröhliches G« schlecht heranzuziehen. erzogen treten dije Kinder nach i die Haushaltungs-Abteilung von geprüften Haushaltungslehrerinnen undjpraktsch gebildeten Lehrkräften, in allen Zweigen de|s Haushaltes unterwiesen. Die Kurse n die nachstehend angeführten praktischen Arbeiten'tand Hebungen: . 1. Aufrechterrjaltunj; der. Ordnung und Sauberkeit r| Hause; Tischdecken und Servieren. 2. Behandlungderwäsche.Glanzplätten unjdBügeln. 3. Kochen und sonstige Zubereitung der) Speisen rnjit Rücksicht auf die Bedürfnisse des rituellen bürgerlichen Tisches. 4. Aufbewahren und Konservieren der IL Pökeln und Räuchern des Fleisches, [ Kuchen- und Tartenbacken, Einmachen und Einkochen von Gemüse 11 _UL Speisen,