Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 1 - Januar
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
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te sd sonst daß Materials stellt sieh dabei dem Grundsatze der Be quemlichkeit entgegen. Die Federn müssen ai f -d einen Seite recht' elastisch, auf der andern Se dauerhaft sein, daß sie sich nicht ausleiern, weil jener gefurchtete Zustand der.Seekrankheit ün La;arett-i zuge eintritt, der schon bei manchem Verwurdeten, den Wunsch hat aufkommen lassen, lieber aul Boden des Wageps als auf der schaukelnden Trage zu ruhen. I J I 7 iL" 1 -i " ' *' ' I ' *T'': Die Tragen müssen -so; gewählt werden, sie bequem vom Sanitätspersonal ein- und ausgehoben werden können. Jede unnütze Bewegung bereitet den Verwundeten Schmerzen. Die Einladungen und Auslädungen "finden meistens in der Nacht statt, u id so kommt es vor, daß adch bei mangelhafter Beleucitung gearbeitet werden muß. Je bequemer nun die Tragen zu handhaben -sind, desto besser wickelt sich der Ein- und Ausladeprozeß ab. . Im allgemeinen werden sowohl die Tragen als auch die Gestelle nach den" bis jetzt gemachten Erfahrungen aus--Stahlrohren gefertigt. Man muß dabei darauf sehen, dajt eine Verbiegung ier?ohre durch das schwere Gewicht der Kranken ausgeschlossen ist, und daß namentlich nach dieser Richtung hin.der Lieferant die nötige Gewährleistüngspflicht übernimmt. Die auf den Tragen ruhenden Matratzen agern meist auf einem Boden von Segeltuch, der mit Ciurten an der Trage befestigt ist. Man hat nun di: Beobachtung machen können, daß schon naqh einer Reise die Gurte und die Segeltuchunterlage sich so ausgedehnt hatten, daß die Kranken und Verwundeten direkt in einer Mulde lagen. Infolgedessen wählt Vf f L *-( L F*i i L* man zweckmäßigerwefise gute Sp;ralfeierböden für die Tragen. Em jeder nur.einigermaßen zweckmäßig ausgerüstete Lazarettziig muß-nach dieser, Richtung hin für bestes Material und für bequeme Konstriktion . 'T-t. r 71 ' . ' wS" sorgen und darf keineswegs nach dem. Pfrinz p 'des niedrigsten Preises jgebaut sein. Es gibi einfache und billige SyJteme der Lagerung, die aber durch mangelhafte oder zu reichliche Federung den Kranken eine starke Plage bereiten. '.' Ob die vonuns' .gewählten Einrichtungen sich durchaus bewähren werden, wird sich;eigeb. Nach menschlicher Voraussicht dürften sre 3 weckentsprechend sein. Gänzlich überflüssig ist es,' für die Matratzen Roßhaar zu verwenden. Da die Roßhaar-Matratzen um ein sehr Erhebliches den Preis einer guten' WoH- oder Kapok-Matratze überschreiten, liegt mit ein Haup grund Jk T in auiien herum von eine n Wagen in den anderen gehen. Bi tet man die Eisenbahnwerkstätt«, auf «iiesm Mißstand zu achten Wegen mit zwej fi ir den großen Preisunterschied dir Lazarettzuge ger;de in der Verwendung geeigneten IMatratzenmaterials Gute Wollfüljung ha sich sehr gewährt, l}ie Matntzen werden selbstverständlich mit einem Bettlaken und die wollenen 'Deetken sowie (Sie Kopfkissen mit - f ' t 1 nii»> ' I eiiem weißen Ueberzü;je versehen. Bei der Kücheneinrichtung mü ssen auch die bisherigen Erfahrungen berücksichtigt werden.; Denn ar läßlich der Einrichte g der ersten Lazarettzuge sind Irrtümer vorgekommer, die recht unangenehm geworden sind. So hat man z. E. übersehen, daß bei dem Schaukeln des IZuges gewöhnliche Kessel ihren flüssigen Inhalt ausfließen1 lassen, ur d daß infolgedessen ein besonderer Einbau'oder besonders schwere Kessel notwendig sind,! urn diesen Mißstand zu verhindern Solche kleinen Erfanrungen. sind zu Hunderten gemacht wordei; sie kernen zu lernen ist unmöglich, Wenn man sich nient die notwmdigen Verbindungen mit freundlichei| Ratgebern verschafft Man muß mif den Vorsichtsmaßregeln sdhort bei tfer Bitte um Gestellung der Wagei begirner. Vielfach ist nämlich übersehen wordei, daß die beiden H:izwagen, welche neben den Lokomotiven den Zug beheizen, so eingerichtet sein müssen, daß si< auf beiden Seiten den Durchgang in die hi iteren und vordeien Wagen gestatten'. Nujv gi )t es kleine Heiz wagen, welche nur von einer Seite her zum Durchgehen eingerichtet sirir. Sind diise am Schluß des Z Jges,|SO genügt ^elpst\|ers4ändlicti der eine Durchgang, sind sie aber) ih der Mitte des Zuges, — so wird während der Fahrt. per Zug nur durch K zwei Teile geteilt, und man kanr nur )urchtär.L;rn zu stellen fj-hiid kann und i — nachi Tunli:hkeit einen Heizso wird diese Bitte erfüllt werden Lebelstand beseitigt. Man muß ferner biider Ausstattung des! Zuges bei ücksichtig«n, daß allj zerbrechlichen Gegenstände, wh: Glas- und -"orzellangefäße zi verrnjeidei sind. Nur massives Maierial sollte verwandt weraen. Reichliclie Krahkenwäjcne ist eine selbstverständliche Vor aussetzung für eirien brauchbaren lug. Auch haltbaj mißdie Wäscht sein, da Sie uiter dein f auf igen Wsschen>Kochen und Desinfizieren latüriich sehr leidet. Man sieht alsjoschpn aus dhsen Anlgäbrn, daß mai'einen äußerTTch gut au sehenden Zug für ein:r^ verhältnismäßig billigen fjreis sitjellejrj kann .Klettern djiesegroße