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Bericht der Großloge für Deutschland · 1915-01-01 · Nr. 1 - Januar · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1915
Issue
Nr. 1 - Januar
Date
1915-01-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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er Zusammensetzung unc Zuges.) heber t en Preis, die ür terha tungskosten usw. ist niel ts gesagt, und deshalb sind nangeb jeglicher Besiinmnngei und bei der v)r einigen Monaten noch vorhandenen Unmöglfchkei, auch bei <ien amtlichen Stellen mündlich genaue / usküiifte zu erhalfen, bei der Aufstc lung eines Lazai ettzuges eir e Reihe ganz erb :bl eher Schwierigkeiten zu überwmiei^. , W;is zunächst den fr1 reis für einsn tazarettzug betrifft, so laben wir von Li zarettjzugeh;e|iört, welche im ganzen einen Kostenaufwand von j>5f)'00O M. erfordert haben, und auf der andern Seitfc' von solchen, welche als Aufwand cer Betrag vbn 30 000 bis X)0 M. angegeben wurde Ob die Angaben stimmen, sich Em einzelnen natürlich nicht nachprüfen. Insbesondere [sind sic^i meistens Idie Sp^ndef über die Kosten eines Lazarettzuges selbst nicht ganz im klaren, . cl jsie 'regelmäßig! ih hre Rechnung die Eintzuuy; einer Reihe; vpn Einzelbeträgen vergessen, für 40 läßt an inneren Einrichtung des, die man St ft'er and die Kosten der U iterl altung bei dem Vo Anschlag nicht dachte und :eten[ iWotwendigkeit sich frst später ergab. Alle An» galjenL welche darum naihent ich in'Bezug auf die MjnicLIkosten eines solch :n Zuges gemacht werden, sind, üenij sie "auch von scheinbar sachverständiger Se te;k sinnen, mit Vqrsic it zu betrachten Irgendwelche gedruckte!G(um Hage: , nach dieser Richtung hu itt nicht vorhanden und auci eine übrigens recht'brauchbare Broschüre des,Prof? \bderhalden inj Halle $bef Lazarettzüge unterrichtet über den Kostenpuirirfj nicht genau; sie bat nsbesondere auch die zurzeit geltenden'Vorschrift»! des Kriegsministerium^, dii: nbrigens jetztwieder »hgeändert werden sollen, ni:ht;Jur Grfindlage.j Will man sich ein e nige rmaßen genaues Bjld machen, so ist es erforderi ich, folgendes zu berückskfltigcn: Grundsätzlich, riuß unterschieden werden zvischin deijj Kosten1 qer.^ Aufstellung und den Kosten der Uiterhaltung einejs L azarettzuges- 'Wenn man vi:lfatcli heirt/ die Kosten dir Aufstellung würden vom vom!Staate getragen, so iit diese Formel unrichtig. D;r &chverhalt ist viejme lr folgender: Die säjnt|ichen Wagen, welche benotigt werden, wlerdeii irti leeren Zustand« vor der Eisenbahnbehörde giatii :ur Verfügung gestellt. Irgend ein^ Eisenbahnwerkstitte wird dann mi: dem Ausbau beauftragt. Dieser Ausbau erfolgt du« :h die Eisimbihnwerkstälte ** . ■ ' * r - ai|rt Kopten des Zugstrftefs, md twar mit die Eisenbahnmindesten ,di: Streichurg sämtlicher i „n wesentlichen II .irt - i Jfagjeri und den, Einbau der (Bestelle« fur\ die Tragfn usw. zu besorge^. Die Kosten, welcne-Jdie isei|bihnverwaltung dem St fter für. diese Arbeiten jejeejhiet, sind verschieden je nacli dem Ortsüblichen ägelohn derr^isenuahnwerlcitätten-rfendwerKer und e n;jcii dem Zustande der Wagen. Erhält man z B. ganz slte' Wagen14. Klasse, so körihen Umbauten er-, tordi t1 ich sein, die ein erhtlbliches^M^aß von Aufwert (tjrfgen notwendig machcii, welcttc^Wegfallen würden, vrenn ganz heue Wagen gestellt worden Wären. Eine! n Einfluß auf die Wagenbestellung haj der Stifter nich . Die Endabrechnungen der Eisenbahlhwerksfätte erfol gen keineswegs in schnellem Tempo, Vas sich ja ' r -«' ■- -.. , * auef . in den jetzigen, bewegten. Zeiten, welche für die Eisenbahn saußerordentlich viel Arbeit» mit sich brin jren, erklären, läßt. Infolgedessen ist, es schwer, eine t i Anhaltspunkt für dit[ jiöher 'der. Rechnung zu erhalten, welche den Stirem von Lazarettziigen - s e i t e n s d e r Eisenbahnw e.r k s tat t.e" gestellt wird. Die. meisten KostenvoranschUge und diejenigen Kos enangaben, welche zur Veröffentlichung gelangen,' beri clcsichtigen diese Kosten überhaupt nicht und sind deswejgeu schon um mehrere Tausend Mark zu niedrig DeYin man kanr| unter altert Umständen annehmen,-, daß d|er Betrag jder eisenbal)inseltigen Rechnung die Hot e; von einigen tausend' Mark, erreicht. ' £t/den Kosten der Eisenbahn kommen dann "die Kosieh füri die Beschaffung der gesamten Inneneinrichtung, fiter bilden den Hauptgegenständ der Pres raer ^Gestelle, in wjlch'e' die Tragen aufgeh in gl werder , nnd der Preis der Tragen; selbst sowie Idas Malerial, mit 'welchem.die Matratzen gei f ■ * "*) . i. '•-'>. *' füll sjind,;- ■'. , -:;•.'. , . kbald es gekannt wird, daß ein Lazarettziig von irgeincl eiher Seite ausgerüstet wird, kommen die Angehst: bezüglich' der denkbar besten Lagerungen in gerjid:zu unheimlicher fülle. * Die irneisten lobenihre) Gestelle und f ragen derart, daß man meinen könntf, es sei ein ordentliches Vergnügen-, auf diesen als jVeruv mdeter zu liegen. In Wirklichkeit sind die Erfahi ungen, die; man ' bisherj mit den Gestellen und Trajen gemacht hat, durchaus nicht so verlockend. Die! bei einer [guten Lagerung zu überwindenden tec| n sehen Schwierigkeiten sind nicht gering. Zunächst muß man berücksichtigen, daßLdie Wagen vieite- Klasse nur sehr einfaejh gefedert-sind, und daß deshalb, um, eine gute Lagerung zu schaffen, für eine zweckmäßige Federung der Lagergestelle durch Wahl eines geeigneten Systems zu sorgen ist. Der Grundsatz unbedingtester Haltbarkeit des verwandten •:h..

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