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Bericht der Großloge für Deutschland · 1915-01-01 · Nr. 1 - Januar · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1915
Issue
Nr. 1 - Januar
Date
1915-01-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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I H I I t," In der Mitte des Krankenwagens befindet siih ein Gang. Damit die Kranken vor Zugluft geschützt sind, dessen Durchdringen, jja bei der häufigen" Oeifnung der Türeh nicht zü vermeiden ist,''ist an jeder Tür eine Schutzvorrichtung| aus Stoff in ausreidiendei Dicke vorgesehen. —j Die gewöhnliche Gasglülilichtb« leuchtung der Wagen wird; durch geeignete Vorhänge gemildert. I I- " •] Der Offizier-Krankenwagen untersche det sieh von den gewöhnlichen Krankenwagen dadurch, daß er nur acht Lagerstellen enthalt, welche durcl)>Zugg;rdinen voneinander abgeschlossen, werden. Ein halber! Wagen; i. Krasse dient nad entsp echender Inneneinrichtung als Apothekenraum währ :nd die andere Wagenhälfte £um Verbandruril Ope ationsraum eingerichtet ist. Der OperatiönSraum enthält einen Schrank mit ärztlichen Geräten,; einen Instrumentenschraru\-, einer Operationstisch lind alles da^ was für wichtige und dringliche jODfrationi n r.o wendig ist. - ' Im allgemeinen sollen Operationen mir-im äußersten Notfalle vor^er.ommi :n werden. Verwundete, b;i denen in den nächsten Tarsen eine größere Operation not wendig*wird, sollen fischt in einen Lasar Ii den, Lazaretten ctt zug gebracht werden Der Küchenwagejn enthält -mehrere zum Kochen der Sp :isen| ferner große passer aehälter m itatsmann: Zugführer der Sanitätsmannschafen abwäri sogeiannte militärische Begleiter. Zu dieser Funktion wird seitens der .Militärbehörde gewöhnlich |ein| dem Ruh( stände anger öriger Offizier g :stellt. Die gesamten V'ervaltungsgesdiäfte (Büchunc Kasseführung, Einkauf schriftliche Ar! eiteh) besi igt ein] Rechnung* führcr. Die oberste Lejtung li;gt in den Händen des eitenden Arites. Die Aerzte, de r Re< hnungsführfer und die Schwestern sind in zwei drdach iigeh, kleinen Durchgangswagen untergebracht. Im < llgemeinen ist die Einrichtung getroffen, daß der1 leitende Arzt une der Rechnungsführer je ein Abteil für sich haben, wahren 1 die beiden begleitenden Aerzte sich in ein Abteil Heiler. Die Abteile (2. oder 3. Klasse) werden in der] Weise :ingericjhtetj, daß die eine Bank vollständig herausgenommen wird, und da Ii den Ste ejie andere Bank am Tag rjat, während sie na:ht gewandelt wird. Ein Waschtisch u-r:d einzelnen Abte!e der'herausgen iminenen Bank untergebracht. erblciben und eingerichtet, da ein) groß Sfuelii Vorsc rge t an es essel ei, Brun tin ganzer Wage i 4 N'umnern v£r nd P ivatbe Zeichnung aes Zuges in"größen Lettern auf der j f "Jt* - |f Außenseite der Wagen angebracht. Unser Zug hejlijt of:"izieH;w.j „Vereihslazaretfetig M^j 3". Die Priratbezeiclinung lautet: „LaJarettzug d'ei deutschen-Bne firiss- _ogen' An den Außenwänden und oben - a>uf den Wagerdächern sind großeK rote Kreuze angebracht, die letz teren, um feindliche Flieger, auf die Ünverl rtzlichke des unter dem Schutz der Genfer Konvention pfehenäe Zuges hinzuweisen. Den Zug begleitendrei Aerzte, 27 Krankfenpflegek vier Schwestern, zwei Köche, ein Schlqsser, e n Diene; iur ge di um im Falle derJJrjejftfchbarkeit von nen oder Wasserlei iungen dje nötige troffen zu haben. Selbstverständlich i Verpflegung von"25.(1 Menschen Notwendige vorhanden iamit it: t. t ■ i l'l 'fc i-» dem Wageni noch die nötige Beweg die dort arbeitende* Personen bleibt. Die Wagen wenden Äußerlidi mit sehen.' Ferner wird die offizjelle Der militärische Vorgesetzte, für das Klasse solcher Zug 250 Personen längtte z eit' hinc urch, ohn; Proviant aturgemäß e^ar. Oll ihr'gc wöhnlfches, Aussehen üu eir em Schlaffaum omeine Scliläfgelegeiihb lüiiLren vorgesehen-, url 1 j u veppf egen hat, ^sehen sein niuß. Lazarmzug ejin dem er umfaßt! .Im. Die Z ige war,en hg, abgese hen von einer höheren Schlafwagen, der großen Lange und so ist m, denministeriums (von haben die Vorschrift auf Kürzung und Erleichterung riofhmen worden. s:nd in "an der ird z umVo ijratswagen der unter1 Jms'tänden ziemliches 3S'Wagen aufnehmen zu künn mit Vorräten sehr g Im ganzen ste I Ungeheuer an Läng und hat eine Länge \ früher noch länger- )ei Bettenzahi enthielten sie Spei «•! und [ - ■ ■ I Sil ein Kasino für die Aerzte, Bequemlichkeiten, die vom Kriegsministeriuin j :tzt nicht n ehr gewährt werden, lim das Gewicht der Züge n;ch Turlichkeit herab zusetzen. Infolge des großen Eigengewichts sind die Züge außergewühnl cii schwer beweglich gewesen. Bei feg die Gefa ir des Zerrfißens nahe, neueren Vorschriften des Kriegs- Beg nn des Krieges Ibis inde Januar n dreimal gewechselt) (mmermehr des Zuges Die Beschränkung geht jetst so zur e i n m a 1 i g ejn Mitreise einer personal gehöriger} Persönlichkeit diie Personal vom ministerium erlassen hat, befassen sich ■ . Weit Bedacht gedaß selbst zum Zug eit, jnichjt a lsdrückliche Erlaubnis des Kriegsminlsteriu|ns erfordeilich ist IL Die allgemem.eri Vorschrifteil, welche das Kriegsrtur mit det

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