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Bericht der Großloge für Deutschland · 1914-12-01 · Nr. 10 - Dezember · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1914
Issue
Nr. 10 - Dezember
Date
1914-12-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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mustergültige Einrichtungen für andere ähnlich Zwecke zur Nachahmung genug. Was aber bezweckt diese Anregung? Männer zu gewinnen! Männer zu gewinnen diese Idee, die im öffentlichen Leben stehen und schon Großes und Edles auf dem Gebiete Tl Menschenliebe geleistet haben, damit sie zunächs ganzes Können und ihren ganzen Einfluß abermals einsetzen für diese gute und gerechte Sache, um durch ihr Eingreifen die große Masse zu begeisjtern Heute geht das soziale Empfinden schon so daß man es als selbstverständlich erachtet, für Arbeiter, der in seinem Berufe verunglückte, zu soilgen da muß es doch möglich sein, mit'besonderen Mitteln eine Genossenschaft für Vaterlandskämpfer, für Kr egsinvaliden und Kriegsveteranen zu gründen.* Weitere wird Sache der Kommunen, der Kreise Provinzen sein. gute I. Brtider doch gewiß erfreuen, wenn ein Natürlich handelt es sich hier um eine Sadie das ganze deutsche Volk angeht, aber es würd( für die der ihr weit, jeden Das und Werk aus dem Schöße der B. B -Logen hervorgehen könnte. Dem Orden würde das zum Segen gereichen. Wie draußen auf dem Schlachtfelde, so ergeht desha solches b auch hier der Ruf: Freiwillige vor!*) die die , J. Deutschland. (Berthold Auerbach-Loge.) *) Eine gleichfalls dieses Gebiet der Fürsorge oeriihren.de' Anregung betreffend den Verein „Invalidendank" hat vor kurzen den Geschäftsauschuß beschäftigt. Vgl. das Protokoll der?74. Sitzung vom 9. Dezember d. Js. Wir bringen d ese Anregungen'zur Kenntnis der w. Logen und L Brüde mit der Bitte, sich dazu äußern zu wollen. Sollten die Anregungen Anklang finden, so könnte dem „Reichsverbard zur Unterstützung deutscher Veteranen", deT sich bereits zweimal an uns um Zuwendungen gewandt hat, < uler d;m Vereine „Invalidendank" ein entsprechender Beitrag als Lt istung des gesamten Distrikts U. O. B. B. gewährt werden. Eine korporative Teilnahme-des Ordens-an derartige 1 .interkonfessionellen Wohlfahrtseinrichtungen haben s. Zt. sowohl das Gen.-Kom. als auch die Logen aufs wärmste empfohlen. Aus dem Büro der Qroßloge. Bez'g e u n Lazarettzug. Die Anregung der w. Rheinland Loge zur Gestellung eines Lazarettzuges, die wir in unserem Rundschreiben vom 6. November er. an die w. Logen weitergegeben haben, ist mit großer, geisterung aufgenommen worden. Achtundsiebzig Logen haben ihre Sympjathie und Zustimmung zu dieser großzügigen patriotis:hen Tat ausgesprochen, von denen neunundsech uns namhafte Beiträge zur Verfügung gestellt. N Logen mußten eine materielle Beteiligung aus finanziellen Gründen sich versagen, und nur zwei Lögen haben aus prinzipiellen Gründen eine Beitragsleistung abgelehnt. Von vornherein haben wir nicht damit gerechnet, daß sich alle Logen mit Geldmitteln an diesem Plan werden beteiligen können; aus diesem Grunde haben wir ausdrücklich in unserem erwähnten Rundschreiben betont, daß die Logen uns eventuelle Beittägc bewilligen wollen, „ohne dabei die für die Brüder und deren Angehörige bereitgestellten Kriegsfonds zu gefährden". Umsomehr waren wir über den großartigen Erfolg erfreut, da unser Aufruf den Betrag von ungefähr Das Red.-Korn. 74 00) M. seitens 69 Logen brachte. Außerdem sind noch Br. Timendoner im Anschluß an seinen Vortrag 1495 Vt.zugunsten des Lazarettzuges übermittelt worden. Wir toffen daher, daß auch diejenigen Logen, die der Sache aus prinzipiellen Gründen noch abseits stehen, nachdem die Anregung der Rheinland-Loge zu einem Besd luß der deutschen Bne Briss-Logen erhoben ist, nachträglich einen Beitrag bewilligen werden. — Die Genehmigung des Kriegsministeriums ist bereits eingegangen. Der Zug wird den Namen „Lazarettzu^ der deutschen Bne Briss-Logen" führen. Einen ausführlichen Bericht über den Lazarettzug, sowie eine Spendenliste werden wir in der nächsten Nummer bringen. Adoption. Für ein elternloses, gesundes jüdisches Madchen, nicht über 2 Jahre alt, bietet sich in einer reichen kinderlosen Familie Gelegenheit zur Erziehung und evtl. späteren Adoptierung. Die Brüder werden gebeten, diesbezügliche Anträge an Br. Rabbiner Dr. Tänzer in Göppingen gelangen zu lassen. — 153 —

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