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Bericht der Großloge für Deutschland · 1914-11-01 · Nr. 9 - November · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1914
Issue
Nr. 9 - November
Date
1914-11-01
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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Aus dem Büro der Großloge. Zur Entlastung des hoch w. Groß- Präsidenten bitten wir rro c h m a I s, B r i e f.e und Gesuche, die für die Groß löge bestimmt sind, nur an das Büro der Großloge U.O.B. B., Kleiststraße .12 zu richten. Dadurch werden, auch Verzögerungen in der Erledigung vermieden. Ferner bitten wir alle auswärtigen Brüder, die persönlich mit Wünschen an den Grolipräsidenten herantreten, sich zuvor in unser Büro zu begeben, da B r. Timendorfer durch eine große Arbeitslast sehr in Anspruch genommen ist und die Besucher nicht immer mil der Ruhe und Muße anhören kann, wie er es möchte.. Infolge des Krieges sind viele Brüder des Beamtenrates, auch BBr; Präsidenten, ins Feld gezogen. Demzufolge sind viele Ac n d c r u n g e n im Lo g e n- Verzeichnis eingetreten, die wir hiermit .den Logen zur Kenntnis btingen: Loge: Mamreh-Loge, Beuthen. Caritas-Loge, Kempen i.P. Amicitia-Loge, Posen. Zion-Loge, Hannover. Berend-Lehmann-Loge,. Halberstadt Hohenzo!lern-Loge, Kro^ toschm. Stuttgart-Loge, Stuttgart' Eintracht-Loi^e, Coblenz. Erfurt-Loge, Erfurt. Maimonides-Loge, Nürnberg. Bergische Loge, Eiberfeld-Barmen. 'Die Dalberg-Loge hat regelmäßigen Sitzungen S-; i Uhr abzuhalten. ' Briefadressex Rektor Schürmann* Hohenzoilernstraße 12 a. Richard Goldberg, Kempen i. P. ' S. Victor, Königstraße 7t Rud. Herzberg; Herrschelstraße jf. . Ad.Jacobson,Gödenstr.l5L Dr. Gustav Cohn, Ring 12. Dr. Max Hommel, Kronenstraße 35. Prediger Huhn, Florinsmarkt 11,1. Arthur Arndtheim,, Anger 1 —r3. Rechtsanw. . Dr. Willy , Hermann, Karohnenstraße 27, II. Julius Kann, Präs., Elberfeld, Gustavstr. 1. beschlossen, künftig die am. Dienstag abend Das Militärhaus in Metz. (Aus einem Briefe der Lothringen-Loge.) .... Dit. wie lline.i bereits mitgeteilt, ein großer Teil ur serer iBrüJer, darunter fast .der ganze'Beamtenrat und auch unser Logendiener zum Heeresdienst eingezogen sina, so sind wir leider noch nicht'in der Lage, Sitzungen abzuhalten. Der Unterzeichnete setzt aber so oft wie möglich die Brüder von allen wichtigen Vorkommnissen;n Kenntnis. - «* Dem Wünsche, die hier evtl. in Lazaretten befindlichen Brüder, oder deren Angehörige zu besuchen, wollen wir; gern entsprechen: es dürfte sich aber' errpfehien, wenn - dem Unterzeichneten die Namen und womöglich das Lazarett bekanntgegeben wird. Zurzeit-befinden sich hier bereits 26 Festungslazarette in Betrieb; auch werden oft die Kranken oder Verwundeten aus einem Lazarett in das andere überwiesen, sodaß es häufig schwierig ist, ohne nähere Angaben jemanden zu finden. Der Unterzeichnete ist selbst in dem Verwundetennachweis für das „Rote Kreuz"-tätig und freut sich, Ihnen berichten zu können, daß e,ine Anzahl unserer Schwestern in den hiesigen Lazaretten a!s Helferinnen wirken. Ueberhaupt hat die Stadt Metz in hervorragender Weise für das Wohl der Truppen und'Einwohner gesorgt; die Bevölkerung bietet alles auf, um den durchziehenden und in Quartier befindlichen Truppen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen und sie die Strapazen des Krieges vergessen zu lassen. So hat vor einigen Tagen die Einwohnerschaft von Metz ein Bild der Aufopferung gezeigt, wie es wohl in der Geschichte der Stadt einzig dasteht. Als nämlich die siegreichen Bayern durch die Stadt zogen, da strömte alles heraus, um ihnen ihre Liebe zu beweisen. Alt und jung, arm und reich, Männer, Frauen und Kinder, alles wetteiferte darum, den Soldaten Liebesgaben zuzureichen, bestehend aus Zigarren, Zigaretten, Schokolade, Brot, Wurst, Kaffee, Bier, Wein — letzterer wurde faßweise auf die Straße gestellt und die Soldaten, denen man größtenteils* die Strapazen einer fast dreißigtägigen Sehlacht nicht ansah, griffen herzhaft zu und ließen sich alles wohl munden. Auch unsere Loge, bezw. das Militär-Haus der Lothringen-Loge hat in den vergangenen Tagen ihre Liebestätigkeit entfaltet. Da es nicht möglich war, HO —

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