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Bericht der Großloge für Deutschland · 1914-04-01 · Nr. 4 - April · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1914
Issue
Nr. 4 - April
Date
1914-04-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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ausgearbeitet, das den Brüdern vorher zugegangen ist. Br. Stein vertritt darin die Anschauung, daß es dei Großloge nicht möglich sei, auf diesem Gebiete die Führung zu übernehmen. Es sei nur möglich, innerhalb des bestehenden Rahmens — wie das -ja auch in Einzelfällen bereits geschehen; ist — in diesen Fragen tätig zu sein. Br. Lewinsky bemerkt als Korreferent, daß er mit Br. Lesser in Verbindung getreten sei, und daß dessen Wünsche u. a. dahin gingen, das Interesse der amerikanischen Logen für die Eingliederung der Einwanderer in Amerika wachzurufen. ßr. Timendorfer erklärt, daß die A. I. K. O. bereits die von Br. Lesser gewünschte Tätigkeit ausübe. Auch Br. Stein äußert sich in ähnlichem Sinne, daß für diese Aufgaben bereits die mächtigsten jüdischen Organisationen tätig seien. Das Generalkomitee sieht von einem besonderen Beschlüsse ab. Es folgen darauf Komiteewahlen. Der Geschäftsausschuß wird wiedergewählt. In das Gesetzeskomitee werden die BBr. Kuznitzky, Moritz und Lisser gewählt, das eugenische KoAiitee ist bereits durch die BBr. Maretzki und Ginsberg verstärkt worden, dazu kommen späterhin noch 3 Mitglieder des Verbandes der jüdischen Jugendvereine Deutschlands. Die vorgeschlagene Liste des Krankenschwesternkomitees wird gleichfalls akzeptiert. Es sind somit gewählt die BBr. Maretzki, Meiztnberg, Hirsch, Bacher, Eger, Lahnstein, Wertheim Wolff, Marx, Liebhold, Hartbg, Belmonte, Landsberg Strauß, Schleyer, Hirschberg, Feldmann, Gaden; die Damen Minna Schwarz und Frau Wagner. Zu Punkt „Sonstiges" äußert Br. Schulhöfcr den Wunsch, für die Zukunft möglicht auswärtige d. h. nicht Berliner Brüder als Referenten heranzuziehen. Dieser Wunsch wird nach Kräften Berücksichtigung finden. Br. Plaut bringt an dieser Stelle aus den „Ueberweisungen" das von der Jacob Plaut-Loge beantragte Schiedsgericht zur Sprache, das infolge Abwesenheit des Br. Metzenberg bei der heutigen Sitzung nicht zur Besprechung gelangt ist. Br. Plaut bittet diesen Punkt später noch einmal zur Beratung heranzuziehen, da es bei dieser Sitzung nicht mehr möglich sei. Das Generalkomitee beschließt die Vertagung auf eine spätere Sitzung. Br. Fin-kel regt die Wiedereinsetzung eines P r o p a ganda -Komitees für Logenneugründungen an. Zu dieser Frage sprechen die BBr. Stein, Baumann, Apfel, Nußbaum, Schulhöfer, LTebhold und Timendorf er. Von den meisten der Brüder wird es als wünschenswert erklärt, tlaß Neugründungen unter -besonderer Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse mehr von den betreffenden Orten als von Berlin aus in Angriff genommen würden. Am besten wäre es, wenn die Logenverbände die'Propaganda zu ihrer besonderen Aufgabe machen würden. Br. Heinemann erbittet Berliner Besuch für Hannovermit besonderer Berücksichtigung der örtlichen Schwierigkeiten, um die jungen Akademiker an die Loge heranzuziehen. ' Br. Plaut erbittet Berliner Besuch für Eschwege, wie überhaupt für die kleinen Logen, die derartige Besuche nötiger hätten als die großen Lögen. Br. Goldschmidt erklärt sich bereit, sobald als möglich, die Zion-Loge wie die Julius Bien-Loge zu besuchen Br. L i e b h o 1 d wünscht die Sonnabendsitzung i für das Generalkomitee wieder, abgeschafft zu sehen. Die überwiegende Majorität der Brüder ist jedoch für Beibehaltung. Br. H e i n e m a n h spricht der Leitung den herzlichsten Dank der Brüder aus, worauf Br. Timendorfer gleichfalls mit Dankesworten für die Referenten und die Teilnahme aller Brüder an den.Debatten dankt. Schluß der Sitzung 3V, Ünr. Dr. G 6 1 d s c h m i d t. Aus dem Büro der Großloge. Sitzung der Baukomniissiou für die Anstalt Beelitz. Am Mittwoch den S. April er., fand eine Sitzung der Baukommission statt, welche yon Herrn Dr. Nawratzki geleitet wurde. Anwesend. waren die Herren Baumeister Altertum, Inspektor Bein, EmiTCohn, Dr. Goldschmidt und Dr. Neuniann. Zur Beratung stand die Frage des Erweiterungsbaues der Anstalt Beelitz. Nach den bisherigen Erfahrungen hat es sich herausgestellt, daß ein Bedürfnis der Erweiterung der Anstalt im Sinne der Platzfrage nicht so sehr vorliegt als das Erfordernis des Ausbaues der Anstalt dv h. es sind eher Werkstätten nötig als neue Plätze. Dabei ist zu erwähnen, daß bei der Schaffung von Werkstattsgelegenheiten auch leiettt Unterkunftsräume anzubringen sind. Zurzeit sind in der Anstalt 31 Knaben und 13 Mädchen. Nach längerer Debatte, an wefcher sich, sämtliche Mitglieder der Kommission beteiligen, wird folgender Antrag von Dr. Goldschmidt angenommen:

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