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Bericht der Großloge für Deutschland · 1913-11-01 · Nr. 11 - November · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1913
Issue
Nr. 11 - November
Date
1913-11-01
Page
[Seite] (sequence 24)
Language
German
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einzelnen Berichten der Logen hervorgehenden Anregungen und Wünsche in systematischen Abhandlungen besprechen, lenkte die Aufmerksamkeit auf gewisse besonders interessierende Themata, über welche den einzelnen Logen zum Teil ausführliche Bearbeitungen auf Wunsch überlassen worden sind, und erreichte durch alles dieses einmal einen engeren [ _•■*■ -[ geistigen Zusammenschluß der Logen nach dem Sonderausschuß hin, dadurch vielfach auch eine größere geistige Tätigkeit der Logen und sodann auch als Folgeerscheinung eine größere Mannigfaltigkeit und Gediegenheit der entsprechenden Darbietungen in den „Oroßlogenberichten" selbst. b) Seit etwa Anfang dieses Jahres ging die Tätigkeit des Sonderausschusses, welche bisher nur organisierend, anregend und vorbereitend war, mehr in eine zielbewußtere Arbeit mit bestimmten materiellen Aufgaben über. Insbesondere befaßte sich ein von dem Sonderausschuß eingesetztes Zweigkomitee mit dem Thema: „Mittel und Wege zur Ertüchtigung der jüdischen Jugend" (Eugenik), einem Thema, welches mit der Jugendbewegung und Berufswahl im Vordergrunde der Ordensinteressen steht und sobald nicht von der Tagesordnung verschwinden soll. - Elf. I Verhältnis des Sonderausschusses zur Großloge. Die oben angedeuteten Aufgaben kann die überlastete Großloge bezw. ihr kleines Bureau ohne selbstständigen Dezernenten nicht aus sich heraus bewältigen. Es fragte sich, wie das Verhältnis des Sonderausschusses zur Großloge geregelt werden sollte. Nachdem in etwa zweijähriger Arbeit eine gewisse Erfahrung gesammelt worden ist, sind bestimmte Leitsätze für dieses Verhältnis durch den Arbeitsausschuß aufgestellt worden und von dem General-Komitee mit geringen Verbesserungen genehmigt worden. Der Punkt steht auch auf No", 16 der Tagesordnung der diesjährigen Großlogensitzung. Die Leitsätze gehen im wesentlichen dahin: a) Der Sonderausschuß ist ein Komitee der Großloge; seine Beschlüsse bedürfen prinzipiell der Genehmigung des General-Komitees resp. da Geschäftsausschusses. — Die Großloge darf sich des Sonderausschusses zur Vorberatung und Vorbereitung von Gegenständen bedienen und dessen Resolutionen als „gutachtliche Aeußerungen" im Plenum der Großloge oJer im General-Komitee verwerten. b) Zirkulare allgemeinen Inhalts sind zweckmäßige1-- weise vom hochwürdigen Großpräsidenten „auf Anregung des Sonderausschusses für geistige Interessen" zu erlassen. , c) Die direkte Korrespondenz seitens des Sonderausschusses an die korrespondierenden Mitglieder ist gestattet in Angelegenheiten, welche dem Sonderausschuß vom General-Komitee bereits zur Erledigung überwiesen worden sind, z. B. Organisationsfragen. Die Korrespondenz mit den Logen geschieht durch die Großloge. d) Die Tagesordnungen für die Sitzungen des Sonderausschusses bedürfen der Genehmigung des General-Komitees resp. des Geschäftsausschusses. Zur Begründung ist bezüglich der Genehmigung der Tagesordnung als entscheidend angeführt worden, daß die Veröffentlichung der Berichte üben die Sitzungen des Sonderausschusses eine Propaganda über gewisse Themata in die einzelnen Logen tragen könnte, welche die Großloge noch keineswegs propagiert wissen will. Der Arbeitsausschuß I. V.: R.-A. Schindler. Großlogenbibliothek. Auf Grund eines Referates des Unterzeichneten (vergl. M. B. 1907, No. 6, S. 70) hat der Geschäftsausschuß dem General-Komitee in seiner Sitzung vom 10. November 1907 einen Antrag auf Schaffung einer Bibliothek für die Großloge unterbreitet. Der Antrag wurde angenommen und für diesen Zw;ck ein Betrag von M. 300.— jährlich bewilligt. (Vgl. M.-B. 1907, No. 10, S. 126.) — Durch die beschränkten Bureauräume konnte das Wachsen der Bibliothek nicht gut vonstatten gehen, sodaß der zur Verfügung gestellte Etat nur wenig in Anspruch genommen wurde. — Nachdem im Januar 1913 die Bureauräume erweitert wurden, konnte das Sekretariat dem Ausbau der Bibliothek mehr als bisher seine Aufmerksamkeit zuwenden; neue Regale und Bücher wurden angeschafft; auch wurde mit dem Ordnen und Katalogisieren der Bücher begonnen. Ein alphabetischer Z e 11 e 1 -Katalog sowie ein systematischer Katalog wurden angefertigt. Letzterer enthält folgende Abteilungen:

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