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Bericht der Großloge für Deutschland · 1913-11-01 · Nr. 11 - November · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1913
Issue
Nr. 11 - November
Date
1913-11-01
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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löge auch für andere Zwecke der Schwesternsache verwendet werden. So also ist durch die jahrelange und mühsame Vorarbeit die dringend erfcrderliche Zentralisation unserer ganzen Krankenschwesternorganisation endlich erreicht worden. Die Schwestern sind „Großlogenschwestern", stationiert bei einer Großlogenstation, tragen die fracht der Großlogenschwestern, sind pensions- sowie gegen Unfall und Haftpflicht versichert bei derGroßloge, erhalten ihr Gehalt und ihreGeschenke durch die Großloge, die auch ein Konto für jede einzelne Schwester führt, welchem die Spareinlage von V« des Gehaltes gutgeschrieben wird. Die Schwestern unterstehen selbstverständlich dem örtlichen Kuratorium ihrer Station. Die Aufsichtsinstanz ist aber das Krankenschwesternkomitee der Großloge bezw. dessen Arbeitsausschuß. Um alles das durchzuführen, war der umständliche Geschäftsgang früherer Jahre nicht mehr möglich, und so wurde auch hier auf Veranlassung des Br. Feldmann eine Reform insofern eingeführt, als das Krankenschwesternkomitee, wie schon oben mehrfach erwähnt, sich einen Arbeitsausschuß wählte, der durch das Generalkomitee ermächtigt wurde, innerhalb des Rahmens der von der. Großloge zur Verfügung gestellten Mittel die Krankenschwesternorganisation der Großloge selbständig zu leiten. Der augenblickliche Stand ist folgender: 29 Schwestern sind stationiert und zwar in: Barmen: Friederike, Martha, Hanna. Berlin: Minnie und vorübergehend Nanny, die von ihrer Krankheit gänzlich geheilt ist, sowie Erna. Chemnitz: Franziska. Danzig: Cilla, Anna, Edith. Dortmund: Erika, Henny, Johanna, Ella. Düsseldorf: Veronika, die wir in nächster Zeit verlieren werden, da sie heiratet. Heidelberg: Helga. Leipzig: Charlotte. Mannheim: Rosy, Elsa, Lilly, Hedwig, Katy. Stettin: Olga. Wiesbaden: Martha, Wilhelmine, Mirjam, Resi. Worms: Selma. Schwester Jenny ist nach Amerika beurlaubt. In der Ausbildung sind 16 Schülerinnen: Breslau: Lude Bernstein, Gertrud Mandovvsky, Amalie Adler. Cöln: Frida Levy, Flora Schloß, Gisela Gottlieb' , Recha Fromm. \-t Hannover: Soph ie Sch ragen hei m, Jenny H ellmann. Posen: Jenny Kaiser, Clara Weber, Frida Humjjerg. Berlin: Therese Warszawsky, Gerda Aionsöhn, Esther Singermann, Emma Schindel. Die in der Charite zu Berlin zur Ausbildung sich befindenden Schülerinnen wohnen in unserem Mutterhause, wo sie auch beköstigt werden, da die Verwaltung ihnen eine 2- bis 21 ständige Mittagszeit zugestanden hat. Die Ausbildung bis nach bestandenem Staatsexamen dauert Jahre und kostet 135-Mark, wozu in diesem Fall natürlich die Verpflegungskosten in unserem Heim hinzuzurechnen sind. Die Berichte aus unseren Stationen lauten günstig. Alle sind mit unseren Schwestern sehr zufrieden, wenn auch natürlich hier und da ein kleines Disziplinarvergehen zu' rügen ist, was ja wohl in jeder Organisation vorkommt. ' . \ ■ •' , '»; Meldungen von Bewerberinnen gehen dauernd bei uns ein, sodaß wir auch für die nächsten Jahre ohne Sorge und in der Lage sein werden, selbst bei peinlichster Auswahl unter den vorliegenden Petentinnen, alle uns zur Verfügung stehenden Ausbildungsstälten besetzen zu können. ■ , •' Metzenberg. Israelitische Erziehungsanstalt für geistig zurückgebliebene Kinder Wilhelm-Auguste Victoria-Stiftung in Beelitz E. V. Geschäftsjahr 1912. In der Berichtszeit starb der Schriftführer des Vorstandskollegiums Br. D. Wolff, ferner Br. Siegmund Bergel, der —- ohne besonderes Amt — der Anstalt großes Interesse zuwandte. — In den Vorstand wurde seitens der Großloge Br. Großsekretär Dr. Goldschmidt' delegiert; als Mitglied in die Aufnahme-Kommission ist an Stelle des Br. Wolff Br. Großpraes. Timendorfer eingetreten. In der Anstalt wurden unterrichtet, verpflegt und erzogen 54 Knaben und 36 Mädchen, zusammen 90 Zöglinge. Zurzeit sind anwesend 33 Knaben und 13 Mädchen, zusammen 46 Zöglinge. Der Unterricht wird in drei aufsteigenden Klassen von unserem Inspektor, Herrrr Bein, und den beiden Lehrern erteilt; er findet bei den häufigen Revisionen des als Ortsschulinspektor unserer Anstalt vorgesetzten - 1«9 —

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