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Bericht der Großloge für Deutschland · 1913-09-01 · Nr. 9 - September · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1913
Issue
Nr. 9 - September
Date
1913-09-01
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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hat ihm eine künstlerisch in Silber ausgeführte tabula gratulatoria mit einem herzlichen Gratulationsschreiben übermitteln lassen. Aus Anlaß des 60. Geburtstages unseres hochw. Grobpräsidenten Br. Timendorfer sandte ihm der Geschäftsausschuß im Namen des ganzen Distrikts eine Glückwunschadresse. -»AufausdrücklichenWunsch der beiden BBr. haben wir bis jetzt den Logen und Brüdern keine Mitteilung hiervon gemacht. Aus den Dankbriefen der Brüder Kuznitzky und Timendorfer seien nachstehend einige Stellen wiedergegeben. Aus dem Briefe des Br. Kuznitzky: „Unter allen Glückwünschen, die ich anläßlich - meiner Silberhochzeit empfangen habe, hat mich der Ihrige wohl am meisten erfreut. Die überaus herzlichen und mein schwaches Können und Wirken für den Orden weit über Gebühr anerkennenden Worte und die wundervolle tabula gratulatoria, die eine Zierde meines Hauses bilden wird, werden ein Ansporn für mich sein, alle meine Kräfte auch fernerhin in den Dienst unserer edlen Sache zu stellen ..." Für all das sage ich Ihnen meinen tiefempfundenen Dank; ich hoffe und wünsche, daß es mir noch lange vergönnt sein möge, in Gemeinschaft mit Ihnen, meine trefflichen Brüder, die Ziele unseres gel, Ordens fördern und dadurch meinen Dank durch die Tat abtragen zu können." Aus dem Briefe des Br. Timendorfer: „...Den Umstand, daß ich 60 Jahre alt geworden bin, habe ich nicht für erheblich genug erachtet, um der Großloge und den Logen Kosten zu verursachen. Ich habe deshalb versucht, meinen Geburtstag möglichst in der Stille zu verleben. Trotzdem haben es sich die Logen und eine große Anzahl Brüder nicht nehmen lassen, mir zu gratulieren und die Großloge, resp. der Geschäftsausschuß und die Mitglieder des Generalkomitees haben sich nicht nur mit Glückwünschen begnügt, sondern mir auch eine Adresse überreichen lassen, deren Inhalt mich tief gerührt hat. Zu den vielen Stunden freudigster Genugtuung über die zahllosen Beweise von Liebe und Anerkennung aus den Ordenskreisen sind dadurch neue geschaffen worden. Ich bin kurz vor meiner Urlaubsreise und muß mich deshalb mit einem kurzen Dank begnügen. Möge es mir noch lange vergönnt sein, für unsere Ordensideen arbeiten zu können in dem Kreise der gleichen Mitarbeiter, die ich bisher gehabt habe. Jedes einzelne Mitglied des Geschäftsausschusses und Generalkomitees, ich möchte auch die Brüder Sekretäre mit einschließen, verdient dasselbe Lob wie ich selbst, und daß Sie, liebster Bruder Maretzki, das erhöhteste Lob verdienen, werden Sie selbst trotz aller Bescheidenheit zugeben müssen. — -r- — Ein so harmonisches Zusammenarbeiten, wie es zu meiner großen Freude mir im Geichäftsausschuli und im Generalkomitee möglich ist, beruht, nicht auf äußerlichen Gründen und nicht nur auf den Gewohnheit des langen Zusammenarbeitet; es beruht darauf, daß wir alle von den gleichen Empfindungen für das Wohl und das Interesse des Ordens-erfüllt sind" * i; * * .*'.*■. r v ' ' ' . '."'•••*' *; *"•'.'' '*.'-"" Unser hochw. Großpräs. Br. T i m e n d q r f e r lälit die w. Logen und die'1. BBr. wiederholt bitten, sämtliche die Großloge betreffenden Zuschriften und Sendungen nicht an ihn, sondern d i r e k t an unser Bureau zu richten, damit die Erledigung keine Verzögerung erleidet. Insbesondere mögen sich stets die von den Logen oder Brüdern an. den Großpräs empfohlenen Personen zunächst an unser Bureau wenden. Die genaue Adresse ist: Großloge für Deutschland VIII. U.O. B. B. Berlin W.62, Kleiststr. 12. Telegrammadresse: Grcßloge, Berlin, Kleiststr. 12. Ferner werden die w. Logen gebeten, bei Todesfällen die Namen und das Nationale der heimgegangenen BBr. sofort dem Bureau mitzuteilen, damit sie rechtzeitig im Gedächtnisbuche aufgeführt werden. ' * *■■'■' L .. ' ' ■ ' ' - Diejenigen Brüder, die die armen Auswanderer aus dem Osten durch Kleidungsstücke unterstützen wollen, werden gebeten, gut erhaltene Männer-, Frauen- und Kinderkleidungsstücke sowie Wäsche und Fußzeug zu senden an: Br. Paul Laskar, Zentralbureau für jüdische. Auswanderungsangelegenheiten, Abt. Hamburg; ev. an das Bremer Komitee für hilfsbedürftige durchreisende Juden, Bremen, Düsternstr. 132. Beelitz. Die Baukommission für die Israelitische Erziehungsanstalt Beelitz hielt am Sonntag den 17. August 1913 eine Sitzung ab. Anwesend waren die Mitglieder der Kommission — die Herren Emil Cohn als Vorsitzender, Baumeister Altertum, Inspektor Bein,-Dr. .A. Goldschmidt, Dr. Nawratzki, ferner die Herren- Prof. Philippsohn und Dr. Neumann. Zur Beratung stand als einziger Pufikt der Tagesordnung die Frage des Ausbaues der Anstalt. Als Resultat der Besprechung — 137 —

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