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Bericht der Großloge für Deutschland · 1913-09-01 · Nr. 9 - September · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1913
Issue
Nr. 9 - September
Date
1913-09-01
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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vielfältig! werden und ist bisher 25 Logen auf deren Wunsch zugänglich gemacht worden. Auf Anregung des Sonderausschusses ergänzte eine Reihe von Logen ihre Bibliothek in wertvoller Weise, ließen auch über die angeschafften Neuerscheinungen referieren. Von den verschiedensten Seiten gingen uns ferner Literaturnachweise zu den Vortragsthemen zu, so daß das Material zu unseren Themen dauernd ergänzt und verbessert wird. Es war auch wiederum ein erfreuliches Anwachsen in Bezug auT Reichhaltigkeit und Tiefe der Beiträge zu den Berichten der Oroßloge und ihren Beilagen festzustellen. Es würde zu weit führen, aüf die Berichte der geistigen Komitees der einzelnen Logen im einzelnen einzugehen, doch kann der Arbeitsausschuß nicht umhin, mit Befriedigung zu bemerken, daß einige Berichte geradezu vorbildlich für jede Loge sein könnten, insofern sich aus ihnen ergibt, wie einige geistige Komitees und Präsidenten erfolgreich bemüht sind, das geistige Leben teils aus sich heraus, d. h. aus der Loge heraus, teils durch Benutzung des vom Sonderausschusse zur Verfügung gestellten Materials auf den verschiedensten Gebieten zu fördern. Selbstverständlich ist, daß die eine Loge mehr, die andere weniger der Hilfe des Sonderausschusses bedarf. Wir bitten gerade die letzteren Logen — eine rühmt sich, wegen der „guten geistigen Verfassung" ihrer Brüder besonderer Anregung entraten zu können — im Interesse des großen Ganzen, wenn die Uebersendung des Wortlauts der Vorträge untunlich ist, so doch wenigstens die Themen, Inhallsangaben, Literatur oder mindestens einen ausführlichen Bericht über ihre Arbeiten der Großloge „brüder-~ lieh" zur Verfügung zu stellen, da vielleicht andere, kleinere Logen daraus Nutzen ziehen können. Beachtenswert ist die Anregung der Raphael Kosch- Loge, Vorträge. zu beschaffen, welche sich mehr mit der Entwicklungsgeschic hte und zwar nicht nur auf dem speziellen naturwissenschaftlichen Gebiete - Darwinismus) bewegen, sondern auch solche, welche die entwicklungsgeschichtliche Auffassung auf allen Gebieten der Geisteswissenschaften (Weltgeschichte; Kulturgeschichte und Ethiki darlegen; desgl. Vorträge, welche Grundprobleme der Ethik und Pädagogik zum Gegenstande haben. Wir bitten die korrespondierenden Mitglieder sowie die Mitglieder des Sonderausschusses, dieser Anregung Folge geben zu wollen. b) Durch Zuschriften aus den verschiedenen Logen wurde die Reihe interessierender Themata wie folgt ergänzt: „Jüdische Privatbriefe aus dem Jahre 1619" Herausgegeben von Landau & Wachstein (Literatur s. Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums Jahrgang 1911, S. 366). „Die Bedeutung des Judentums für den religiösen Fortschritt der Menschheit." (Prof. Cohens Schrift.) , ti-T J'' * " „Empfiehlt es sich für die Logen, die Einwanderung und Naturalisation östlicher Juden zu fördern im Hinblick auf die Erfahrungen, die England und Amerika gemacht haben?" ■ (Rheinland-Loge.) „Begründung einerGesellschaft gegen die jüdische Landflucht." (Antrag des Lehrers Rothschild - Achim- Bremen.) „Die Namen der Logen und ihre Bedeutung." Dieser Vortrag wird von der Lübecker Loge außerordentlich warm empfohlen. „Naturwissenschaftliche Bildung, eine Forderung unserer Zeit." O Fe Igende neue Vorträge wurden dem Sonderausschuß im Manuskript zur Verfügung gestellt: Ein Referat von Br. Rabbiner Dr. M. Lewin in Wreschen über Dr. Arthur Landsberger: „Judentaufen", Urteile über Juden und Judentum. „Einiges über die Jewish Colonisation Association" von Br. Netter. „Die Berufswahl" von Br. Hugo Bandmann- Kattowitz, Kgl. Eisenbahnsekretär. d| Zahlreich sind die allgemeinen Anregungen, w eiche der Arbeitsausschuß aus den Verschiedenen Zuschriften der Logen bezw. der Präsidenten und korrespondierenden Mitglieder empfing. Der Sonderausschuß ist ferner im Besitz des Materials für den s. Zt. aufgetauchten Plan zur Errichtung eines Lehrstuhls für die Wissenschaft des Judentums an einer preußischen Universität. Interessenten steht das uns vertraulich überlassene Material unter der Voraussetzung des „Gebrauchs in taktvoller Weise" zur Verfügung. Der Sonderausschuß besitzt auch .Material über eine „Extraktionsanlage bei Moza", eine Frage aus dem Gebiete der Palästina-Kolonisation. Es wurde angeregt, die sämtlichen für die bis jetzt vorgeschlagenen Themen vorhandenen Literaturangaben in den Berichten der Großloge zu veröffentlichen. Der Ausschuß glaubt, der Anregung nicht Folge leisten zu sollen. Die Veröffentlichung wäre doch nicht vollständig, weil die Literaturangaben

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