Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1913
- Issue
- Nr. 7 - Juli
- Date
- 1913-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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jährigen Termin, die erspart werden könnte; daß die . Tagungen der Großloge selbst ja auch zeitlich dann mehr eingeschränkt und dadurch Zeit, kfraft und Geld erspart werden könnte, daß ferner durcA Einführung des zweijährigen Termins viele Beralungenliber Kleinere Dinge (L'nterstützungsbewilligungen, I'erwaltungskosten und ähnliches) sich nicht so häufig\viederholen müßten, dürfte meinen Vorschlag, den einjährigen Termin in den zweijährigen zu verwafjmeln und dies bei der nächsten Großlogentagung zu^wPchließen, gerechtfertigt erscheinen lassen. Daß viele Brüder mit mir einig gehen, habe ich seit mehreren Jahren bei Besprechung der Frage in Erfahrung gebracht. Dr. Gunzenhauser, Expr. der Stuttgart-Loge. Sitzung des Krankenschwestern-Komitees. Berlin, den 18. Mai 1913, vormittags 9 Uhr, im Logenhause, Kleiststraße 10. Anwesend sind die BBr. Timendorfer, Maretzki, Metzenberg, Marx-Worms, Fulda-Mannheim, Hirschberg -TJanzig, Wölpe-Thorn, Lahnstein-Wiesbaden, Goldschmidt und Robert Wolff - Dortmund, Bacher- Magdeburg, Liebhold-Heidelberg, Hirsch-Berlin, Frank- Chemnitz, Pfeffermann-Berlin, Meyer-Stargard, Cahen- Cöln und Frau Kommerzienrat Wagner. Als Gäste nehmen teil: Br. Baeck als Vertreter für Br. Freundlich-Düsseldorf, Landsberg-Stettin und Pick-Beuthen. Entschuldigt fehlen die BBr. Feldmann-Stuttgart, Freymann-Leipzig, Meyer-Gotha undWertheim-Barmen. In Vertretung des Br. Maretzki, der etwas später erscheint, begrüßt Br. Metzenberg die Anwesenden und gibt einige Informationen: Wir harten bis jetzt zwei Kategorien von Schwestern: die in Berlin ausgebildeten und die in Breslau. Zu diesen zwei Kategorien kommen die Schwestern hinzu, die in Cöln, Hannover und Posen ihre Ausbildung genießen. Die Breslauer Schwestern gehören nach ihrer^ Ausbildung der Großloge ganz an. Dasselbe gilt auch von den Schwestern der anderen Ausbildungsstätten. Grundverschieden waren die Berliner Schwestern. Der Berliner Verein verlangte nämlich, daß die Großlogenschwestern zeitlebens-dem Berliner Multerhause angehören sollten. Diese Zweiteilung hatte zu großen Mißhelligkeiten geführt. Die Berliner Schwestern waren beim Berliner Verein pensionsversichert, dem wir pro Jahr und Schwester 250 Mark bezahlt haben. Die Cölner und Breslauer waren ohne Pensionsversicherung, d. h. wir waren ohne Reservefonds für diese Schwestern, und sie waren auf die «(Uten Finanzen der Großloge für die Zukunft angewiesen. Um eine zentrale Pensionsversicherung für alle Schwestern durchführen zu können, traten wir mit dem Berliner Verein in Unterhandlungen zwecks Rückzahlung der von uns bei ihm eingezahlten Versicherungsprämien. Unsere Verhandlungen verliefen aber resultatlos. Inzwischen sind unsere Schwestern, die dem Berliner Mutterhause angehörten, ganz zur Großloge übergetreten, so daß wir jetzt für 25 Schwestern eine Pensionsversicherung zu schaffen haben. Wir sind mit verschiedenen Versicherungsgesellschaften in Unterhandlung getreten, wie Anker, Friedrich Wilhelm u. a. m., und haben nach der Zusammenstellung der verschiedenen Tabellen gefunden, daß die Versicherungsgesellschaften ziemlich teuer sind, und zwar aus dem Grunde, weil wir jetzt eine Kolleklivversicherung nicht vornehmen können, da wir Schwestern haben, die bereits lOJahre im Dienste sind und über 30 Jahre zählen. Nach eingehender Beratung mit einem Versicherungsmathematiker käme für uns nur eine Versicherung „in sich" in Frage, und zwar zu demselben Satze, der bei dem Berliner Verein üblich ist, d. h. wir. müssen eine Prämie von 250 Mark pro Jahr und Schwester bezahlen. Allerdings müssen wir zunächst noch einen Reservefonds schaffen, für den wir bereits den Maretzki-Fonds, die Heymann-Spende und Geschwister Tietz-Stiftung insgesamt in Höhe von ca. 32 000 Mark zurückgelegt haben, und der als Schwestern - Pensionsfonds der Großloge geführt wird. Nach Ansicht des Mathematikers müsse der Reservefonds mindestens die Höhe von 200 000 Mark erreichen, das wäre je 25000 Mark für 8 Schwestern, d. h. Vs unserer Schwesternzahl. Bis dahin müßten wir den Reservefonds auffüllen und könnten bis zu der Zeitden Prämiensatz nicht unter 250 Mark normieren. In Sachen der Unfallversicherung haben wir ebenfalls viele Offerten eingezogen, und als billigste fanden wir die Cölner, die zuerst für eine Kollektivversicherung 36.25 Mark beanspruchte, und die nach ihrem letzten Brief vom 14. Mai uns den Prämiensatz von 22.95 Mark und außerdem 2'/2 Freijahre einräumen wollen. Betreffs der Angestelltenversicherung haben wir die Stationen aufgefordert, vorläufig die Schwestern anzumelden und eventl. die nötigen