Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1908
- Issue
- Nr. 9 - Oktober
- Date
- 1908-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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einerseits, und meine Auffassung von unserer Rheinland-Loge andererseits, daraus das Folgende: Ich stund mit Buch ja damall in der Reihe. AK im» der schone Ehrentag erschien; Mit Buch j/cmcin»ani ward die hohe Weihe Als Glied der Bundesftthnc mir rerlichn; Zusammen schwuren wir den lad der Irene Auf Wohltat. Kinijjkcit und Hrud'ersinn. — Kin Schimmer hat in üns'rera Aug' celeuehtet. . / 4 l ltd eine 1rctidcntr.ine bat« geleuchtet. / ' Ich weiss es wohl: vom Hauch der Ideale Verfliegt gar manche», was w,ir uns erträumt, So wie vom Wein im funkelnden Pokale Die Perlenschnur verflackert und eertchaumt; l ml doch. der. Kern — der bleibt, ob auch die 'Schale Ihn später oder früh i nicht mehr .umsäumt. Und loschen der Bcgcift'rung hohe Hammen, II.dt uns« ein mildes l-'euerclicn licisanuncn. Das fand ich. Brüder, in dem neuen Kreise Im Rheinlandsgau, der sich mir aulgetan, Wo still und starke, abgeklärte Weise Folgt des geliebten Ordens Ehrenbahn, Wo ruhig und mit nimmermüdem Ffeisse Wir sa'n und ernten auf dem weiten Plan, Und wo. was ich in Eurer Mit!' empfangen. Zur Reife und Vollendung darf gelangen ...... Und heute füge ich hinzu: , Da habt Ihr, werte Brüder, mein Empfinden Kür Euch, wie ich es andern offenbart; Heut' darf ich es Kucli selber laut \erküluleJi. Da unser Kest zusammen uns geschart,, l'nd einen frommen Wünsch damit vcrlunden. Der Deines Segeiis. Gott im Himmel, harrt: Lass uns auch fürder durch den Lauf der Zeiten Erhob'nen Hauptes zu gleichen Zielen schreiten. Für unser Logenorgan. Ymi Hr. S c Ii U 1 Ii <"> f e r - Würzburg. Seit mehreren Jahren schon spielt in den Verhandlungen der Grossloge und in den Berichten des Gcneralkomitecs die Reorganisation unseres Logenorgans eine grosse Rolle. In zahlreichen Logensitzungen, auf dem jung sten Grosslogentage und zuletzt in der Generalkomiteesitzung vom 24. Mai d. J. habe ich mit mehr Temperament als Geschicklichkeit den jetzigen Standpunkt verteidigt; heute sei es mir gestattet, von dieser Stelle aus vor einem grosseren Kreise meine Ansicht zu vertreten. Zunächst mochte ich dem Kedaktionskomitee und speziell uhserm hochverehrten Br. Maretzki den'Tribut herzlichen Dankes und freudiger An erkennung zollen. . ," . '¥-v "• Wer hatte nicht mit grossem Interesse und hohem Genüsse z. B. die Artikel in Xa in x/17, \"o. 3 \</>S gelesen umf studiert; Angesichts sol cher Aufsätze erscheint mir der'Vorwurf, der relativ häufig gemacht wird; die Artikel seien knicht interessant genug, verfehlt und -hmfällig. l'm einen jeglichen Artikel interessant zu machen, braucht er zweier I-"aktoren. erstens den Artikel irtul zweitens einen empfänglichen. Leser. Wenn, nun die: oben zitierten- Artikel iiuf eine Anzahl Leser die Wirkung versagten-, so lag die Schuld gewiss nicht an dem zu lebenden < >bjekt. sondern am lesenden Subjekt. /Nebenbei sei bemerkt, tlass es natürlich nicht angeht, in unseren .Mitteilungen spannende Novellen oder geistreiche l'auserien 7.u bringen. Wer aber lebhafte T'ednahme Ihr unsern geliebten < 'rden 'im Herzen trägt, wer noch offenen Auges in'den Zeilen und zwischen den Zeilen liest, der findet 'des. Interessanten genug, fast zu jviel. L'nd .dann noch eins: verfallen wir,doch nichtin den Fehler/der uns Israeliten so häutig gemacht wird; in den .f ehler der unfruchtbaren, nörgelnden,' zersetzenden Kritik. Wenn? alle jene. Brüder., die mit ihren Vorwürfen und, es muss hier gtjsagt .werden, mit Vorwürfen, did nach Lorm und Inhalt gleich unberechtigt waren, ebenso raset) und schneidig mit der Leder für das Organ der- Loge gearbeitet hätten wie mit der Macht der Rede "gegen dasselbe, so. Wären gewiss alle Wunsche schon■ langst erfüllt. v. -. - , .. I labe ich nun meine Ansicht -für das Bestehende geäussert, so will ich auch die' firiinde1 anführen, welche mich bestimmen, gegen jede Krtveiterung. des Inhaltes unserer Mitteilungen zu stimmen. .Schon aus dem Titel unseres * Irgans gehl Zweck und Inhalt herv or: Mitteilungen'der G*össloge für Deutschland heisst —.der Titel '.'klipp und klar. An uns liegt es. dieser gegebenen Lorm Leben und Inhalt zu verleihen-..', j Wie -auf anderem Gebiete, so auch auf dem . der Zeitung gleicht die Grossloge einer Sparkasse.' Wir Brüder können aus derselben hiebt "mehr entnehmen, aR wir einzahlten. Sorgen wir gelbst ilafür, dass das Redaktionskomitee - iiber einen ansehnlichen Reservefonds verliigt, so winl dasselbe niemals über Stoffmangel zu klagen haben; mit andern Worten: überlassen wir die Arbeit nioht — 123 3