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Bericht der Großloge für Deutschland · 1907-09-01 · Nr. 7 - September · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1907
Issue
Nr. 7 - September
Date
1907-09-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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prophetischen Geistes, am den Untergang dieses westeuropäischen Judentums voraas zu berechnen.8) Da entsinne ich mich einer kleinen Broschüre mit dem Titel: „Der Untergang Israels", von einem Physiologen, die 1894 im Verlagsmagazin von Schabelitz! in Zürich erschienen ist. Als der Verfasser dieser kleinen Schrift, der sich in die Anonymität eines .Physiologen" hüllte, wurde einer der berühmtesten Universitätslehrer Deutschlands bezeichnet und derselbe leugnete seine Vaterschaft auch nicht ab. Dieser Physiologe war einer der wenigen Universitätslehrer in der sturmvollsten Zeit des Antisemitismus, der vom Katheder herab seine Entrüstung über diese Bewegung ausdrückte. Eben deswegen und um somehr fascinirte mich sein Schriftchen, welches zuerst in einer transatlantischen Monatsschrift in englischer Uebersetzung zum Abdruck gebracht wurde, und in kurzer Folge in den meisten lebenden Sprachen übersetzt war. Soviel beachtet die Broschüre in Gelehrten- und Laienkreisen damals ward, in jüdischen Kreisen blieb sie offenbar gänzlich unbeachtet, wie vieles andere auch, was grade uns am meisten angeht und interessieren müsste. Ich würde es als eine Unterschlagung empfinden, wenn ich nicht an dieser Stelle die Schlussgedanken des Verfassers hier wiedergeben würde, obgleich meine Arbeit dadurch eine Erweiterung erfährt, die nicht von mir beabsichtigt war. Der Verfasser sagt am Schlüsse seiner Broschüre: »Die Juden unserer Zeit bestreben sich, wo immer es möglich ist, Eingang in hochgestellte christliche Familien zu erlangen, wobei sie gewöhnlich immer mehr von ihren Eigentümlichkeiten ablegen und sich gegenseitig darin überbieten, es den Christen, - von denen sie was abgesehen, nachzutun. Dies fordert in vielen Fällen den Hohn derselben Christen heraus, die diese Sorte Juden der Verachtung preisgeben. Liesse man es von bestimmter Seite dabei bewenden, nur diejenigen zu verachten, die es als Individuen verdienen, so wäre dies nicht mehr wie billig; von einzelnen Sprossen jüdischer Familien aber auf die ganze Sippe zu schliessen, ist weder christlich noch weise. Wäre sich der neuzeitliche Jude zielbewusst, was keineswegs der Fall ist, so würde er es ver- ■i In der -Zeitschrift für Demographie und Statistik, der Juden" schreibt Max H i r i c h.b e r g - in München: „Dass die Religion als hemmendes Moment im Vorstellungsleben des zum Selbstmord Neigenden eine sehr grosse Bedeutung hat, ist nicht nur an sich wahrscheinlich, sondern auch mit den daranf bezüglichen Tabellen direkt zu beweisen. Die Selbstmordfrequenz der Katholiken beträgt sowohl in Bayern wie in Preussen ca. 35% von'der der Protestanten, obwohl hier die „Isolierung" der einen, dort die der anderen Konfession ihre Angehörigen ganz anderen Verhältnissen aussetzt; 'diese Ober ganz Europa fast ausnahmslos sich erstreckende geringe Selbstmordhäufigkcit der Katholiken zwingt zu der Annahme, dass die katholische Religion ihre Anbänger mehr von der Begehung eines Selbstmords abhält als die protestantische. Ebenso fahren die Zahlen der jüdischen Selbstraordfrequenz zur Annahme,' dass hier die grössere oder geringere Macht religiöser Vorstellungen einen starken Einfluss ausübt; sonst lässt sich kaum erklären, dass die Länder, in denen die orthodoxesten Juden wohnen (z. B. Galizien, Ungarn) eine so auffallend geringe Beteiliguug am Selbstmord der Juden zeigen, während die ungunstigsten Ziffern, in den Ländern erscheinen, in denen die Religion bei einem grossen Teil der jüdischen Bevölkerung die Bedeutung eines unbedingt gültigen Gesetzes nicht mehr besitzt. meiden, den nachbarlichen Nichtjuden nachzuäffen Durch Ablegung und Hintansetzung seiner Sitten und Tradition und durch Annahme fremder, ihm ganz unnützer, ja vielleicht gar schädlicher Gebräuche, wird er im Laufe der Jahre im Thun und im Aussehen seinen christlichen Nachbarn gleich; dies aber läuft der mosaischen Gesetzgebung zuwider und zieht die Entjudung nach sich.9). Ebenso wenig sollten sich die heutigen Juden die Entnationalisierung anderer Völker und Rassen angelegen sein lassen; (?) da, wo diese eingetreten, haben sie meines Erachtens, auch nur eine negative Rolle gespielt- Verschiedene Zeiten beanspruchen verschiedene Charaktere und verschiedene Maximen: darum im Kampfe ums Dasein heute allerorts das verjudete Individuum die Oberhand behält.' Können denn die Juden Und namentlich diejenigen unter ihnen, dieim westlichen Europa aufgewachsen, nicht einsehen, dass sie einen Typus repräsentieren, der bei weitem vollkommener ist, wie irgend ein anderer? Können sie denn nicht begreifen, dass der Erhaltung der Art halber ihre Religion entstanden und dass das Abweichen von den Lehren nach und nach die Rasse verschlechtert? Der Jude neigt heute im allgemeinen zur Unmässigkeit. Er ist ein Schlemmer und Prasser geworden und tut des Guten zu viel. Das beutige Geschlecht der Juden befindet sich — es kümmert mich wenig, was man dagegen von gewisser Seite einwenden mag — im Zustande konstitutioneller Entartung. Ihre Neigung zur Fettsucht, die Beanlagung bei ihnen zu Rheumatismus .und verwandten Affektionen und zur Apoplexie namentlich, sind traurige Belege meiner Behauptung. Die Art und Weise ihrejr Beschäftigung ist natürlich hierbei auch von nicht zu unterschätzender Bedeutung; das e i n s e i t i g e Ausbilden spezifischer Anlagen zu Eigenschaften, die dadurch hervorgerufene Vernachlässigung anderer Gaben, das unablässige Trainieren für nur einen Zweck, ist keineswegs der Rasse zuträglich. Wäre dieselbe heute mehr unstät, wie es der Fall ist, so böte dieser Punkt geringere Wichtigkeit. Individuelle Heiraten zwischen Juden und Christen haben, physiologisch genommen, wenig Zweck und sind auch dann nur für die daraus entstandene Mischung von Bedeutung, wenn das zugeführte neue Blut unter anderen Verhältnissen erzeugt wurde. Augenblicklich ist hieran jedoch kaum zu denken, da die allgemein üblichen Landesgebräuche grösstenteils bei den Juden Eingang gefunden und auf die von ihnen produzierten Nachkommen denselben Einfluss ausüben, wie auf die der christlichen Bevölkerung; daher im Laufe der Zeit das Blut beider Arten chemisch einander gleich ist, ja, von zwei Arten, ») Zwcilellos resultieren hieraus .auch die meisten physischen niid geistigen Gebrechen, mit denen der Jude der Gegenwart seine Nachkommenschaft belastet. ■ * . ■

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