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Bericht der Großloge für Deutschland · 1905-01-01 · Nr. 4 - Mai · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1905
Issue
Nr. 4 - Mai
Article
Beilage zu Nr. 4
Date
1905-01-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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' i -' "1 sind ihnen fast •unzugänglich. Also nähen Alle dasselbe gleiche Streben und jeiler jjude niuss und kann heim Anderen dasselbe voraussetzen. Daraus resultiert eine gleiche gegenseitige Werthsehützung", eine gleiche gegenseitige.Einschätzung. "Cnd so' fehlt unter den Juden das .Gefühl der gegenseitigen vercu »di a..\vie es Schopenhauer, •der Khrfurcht. wie es Treitscbke nannte. 'Und dieser Mangel erzeugt wieder ein, Sich- ■ gehenlassen, ist di«\Ursache'der geringen Gehe wr einander, iler so oft schon beklagten plumpen Vertraulichkeit:-' Viele bleiben unter sich in ihrem Gcbahren etwas ki\. legen kein "grosses Schwergewicht auf äussere Haltung: Nattirlich fällt dies ' ..Aussenstchenden" auf — besonders, wenn in grossen Städten sich viele" zu gleicher Zeit ..bemerklich" machen — und die natürliche eingeborene . Abneigung findet einen erwünschten Angriffspunkt *■ Wie vielen Juden hat in ihrer fugend cincrichtige Kinderstube gefehlt! Die Kitern mussteil Unis tägliche P>rot kämpfen und waren schon t r. di. wenn sie ihren Kindern leibliche Valiruni! 0 ■ . . , T reichen konnten. I m noch einmal . kurz zusammenzufassen : Ras heutige Judenthum ist vi>m Standpunkt «der Rassenfragc aus selbstredend als ein Frcmdköqjer 6ni 'rganismus des deutschen Volkes zu bezeichnen. Beide haben sich abeir an einander so weit atigepasst, dass sie ohne Schädigung neben und miteinander bestehen. Die gewaltsame Entfernung jenes Fremdkörpers würde wahrscheinlich eine ausserordentlich schwere Schädigung des GesammtoTganismus hervorrufen. .Eine völlige Assimilierung'ist nicht möglich, da zwei verschiedene l'omponentcn in Betracht kommen. Jede Vermischung ' aber . führt selbstredend zur Kr- /' ttgung einer neuen Art. eines., neuen Trpüs. jEs erhebt sich demnach die wichtige Frage,: Liegt es — nachdem feststellt, dass eine völlige Assinnbrung aus physisch-anatomischen/Gründen"" und atavistisch psychischen Instinkten nicht möglich ist — fni Interesse jener beiderr ( omponeuten. dass die Bildung jenes neuen 'Typus begünstigt und erstrebt wird? Dass beide Kassen in einander aufgehen? Dass die Mischung befürwortet wird? Es giebt eine grosse Zahl von Anthropologen und Soziologen, die im Prinzip jede Mischung zweier Rassen für falsch halten, die gerade in der Entmischung der Rassen die Grundbedingung für Differenzierung der Einzeleigenschaften sehen und in dieser Differenzierung ein absolut nothwendiges Postulat für den absolut nothwendigen Lebenskampf. Anpassung ist ihnen gleichbedeutend mit Verweichlichung. Differenzierung erzeug^ Kräfteen'twickehing. {Cräfteanspahnung. ' Diese Auffassung enthalt viel Wahres. gilt aber natürlich nur cum grano salis.< Ks ist eine ei Ilse i t i g c Anschauung. I >enn es liegt ihr theils <las Gefühl zu Grunde, als <>b die eine zu erhaltende Rasse eine absolut vollendete sei. -deren Körperlind Geisteseigenschäften bloss noch »piantitativ.er Steigerung bedürften, theils das Gefühl, dass die andere Kasse minderwertiger sei und a priori einen minderen Componcnten darstelle. Nehmen wir für den vorliegenden f all an. dass im, ganzen die heute herrschende Ansicht von der grossen l'eberlegenhcit der .".germanischen Kasse" richtig sei. so ist die nächste Krage für diejenigen, welche eine Vermischung nicht verwerfen, die, ob die jüdische Kasse eine mindere,' eine fallende sei. Nun: Kin Stamm, der zwei Jahrtausende lang durch Feuer, Schwert und Gift in Wort und Thal verfolgt worden ist, der unter den jämmerlichsten physischen Bedingungen lebte*' und geistig in krassester Einseitigkeit segelte, hat, wenn ertrotz' aller ßoykotticrung durch eigene Kraft aus .sich heraus z,u einem derartigen Kaktor im Staate, wurde. scii>e Lebensfähigkeit und Lebenskraft erwiesen. Und besondersjetzt, da, wie oben nachgewiesen, infolge der gebesserten materiellen Verhältnisse die körperliche Regenerierung voraussichtlich bedeutende. Fortschritte machen dürfte. Dass in der Jndenheit eine Unsumme geistiger und intellectueHer Kraft vorhanden ist. wird sejbst der eingefleischteste Gegner nicht ableugnen. Wenn man nun wie d^-r Verfasjser überzeugt ist. dass weder r e I i g i < > s e n p c h h u m a.n i t a r e Fortschritte eine total „b cfriecl ig ende L'ösuJig des Ju'dehproblcms bringen können, so muss maii die KxcIUsivfragen scharf präcisteren : Ist dic< Vermischung <ler beiden Kassen zu erstreben: Soll sie von bejdeti Seiten erleichtert werden? Haben beide Gruppen Ergänzungsei'genschaftcn? ■ v '-• ■ - * I " In körperliche* Hinsicht-dürfte entschieden die germanische Kasse die überlegenere sein. .Wenigstens ist in absehbarer Zeit eine merkliche » — -2Q —

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