Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1905
- Issue
- Nr. 4 - Mai
- Article
- Beilage zu Nr. 4
- Date
- 1905-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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hasien, Universitäten, höheren Bildungsstätten stellen sie cineiv bedeutenden Prozentsatz, (1er weit über die relative Zahl hinausgeht. Sie gemessen deutsche Bitdung, wie die Anderen," vertiefen sich in das Denken der deutschen Geister, lernen'die Vorzüge und Schwächen des deutschet! Geistes kennen und ziehen daraus ihre Nutzanwendung. Und das giebt ihnen oft ein Ueber gewicht über ihre Gegner, die zu stolz sind überhaupt sich tiefer mit dem Leben des- ..Juden-1 zu-beschäftigen. Die durch ihre B< >vc< >Uirung bedingte enge Beschränkung auf einige gelehrte Berufe und auf den Handel erzeugen - hervorragende geistige Kntwickeliing für. diese Gebiete. Ks ist leider eine einseitige Züchtung, die hier stattfindet Wenn man den Juden immer und immer wieder den albernen Vorwurf .macht, dass sie körperlich anstrengende Berufe scheuen, so vergisst man ..oder will nicht erinnern, dass man ihnen ja selbst den Mililärbcruf etc. versagt. Und boshaft ge- . radezu ist es zur heutigen Zeit, wbj das Handwerk im Niedergang ist und durch neue l'roductionsnfcth'.xlen verdrängt wird, zu verlangen, dass der Jude Handwerker werde. Solange dasselbe etwas abwarf und noch nicht auf staatliche Hille angewiesen war, hat es die herrschende Klasse stets für sich occupiert. Als es im Mittelalter goldene!) Boden noch hatte, waren die. Juden durch strengste Gesetze von den Zünften ausgeschlossen. Heute natürlich ja Bauer, das ist etwas anderes. 1 Der.gebildete moderne Jude weiss ganz \^cnau, -wo seitlen Stamm der Schuh drückt und giebt die Berechtigung zur Kritik immer zu. Da ist zunächst der Vorwurf, dass sie an. allen geschäftlichen Auswüchsen, wie Kamsehbazare. Gründungsschwindeleien etc. in besonderem Maasse beteiligt seien. Verfolgt man die Kvolülion der jüdischen Geschäftspsychologie, so sieht man, dass iler ' I hirchschnittskautmann geschäftsgewandt, regsam und lleissig ist. Da er andere Ablenkungen nicht kennt, fast niemals in die Lage kommt, staatsbürgerlichen Aemtern sich nebenbei zu widmen, so kennt er nur" Eines: seine gesrhäft-j liehe Thätigkeit. Und daraus resultiert eine eminente Ausbildung des Sinnes für Konkurrenzkampf Dadurch, dass sein Horizont oft nur kaufmännische Gesichtspunkte umlässt. dass ihm der aussergeschäftliche Verkehr mit den ..Anderen" versagt und er nur auf den mit „Artgenossen." angewiesen ist. kann er ai^cl) schwer mit ..anderen" Anschauungen sich 'vertraut machen, es. m u s s n i t- Ii w c n di g e r w eise T seines c i g e n e n I n s t i n k tra u nd; der d a s 1 1 P r 0<1 u k t ihm a u Ig e n ö t h r g t e n - e.b e h f.a 1J s. ei ns e i t i g e n K f n g e b u n g e u w e r/d'e n: Wie leicht kann er dann von der richtigen'. Bahn i abkommen. Der Jude wird eben jenseits von dem /g e d r ä n g t, was für den '„Deutschen" „Gut und Böse" ist. Man wirft ihm nur immer das Böse vor. (las«für ihn meist igarmcht'einmal . . •'.'. ->'•■ * ' . > *: ■ böse ist. . " ■.. , Ein häufig gemachter Vorwurf ist.der, dass ihre Bi'thätigung auf manchen geistigen Gebieten eine verwerfliche ist. Nicht als GrossVauti^MiteNAerzte-,-' Anwälte, als die sie ja oft ausserordentlich erfolgreich sind, und in altgemeiner A^tyung -stehen, sondern als ..Schmocks", als Press,;menscjien". Bei gewissen Kiementen trifft dies. völlig :/M. Sie arbeiten in schnoddrigen) Tön und mit4räijstischcm Wortwitzeln. Ihre Thätigkeit .ist. cjijc-. negative, zerstörende, kritisch-zersetzende. , SieseUistsind irrifähig eine positive schriftstellerische That' zu .vollbringen. Sie leben \oh dem. was ihnen die- Stunde itür Bekrittelung vorwirft ';Sic.....machen" in diesem Geschäft Die .Vntisemitei> leiten ■ '■- T ' ' '~1"i V'-V '% -JL' diese Kigensc haftet) vom angeblichen;'semitischen Stammescharakter ab. Nun, sicher"; -hat die tausendjährige falrftudisehe- "Beschäftigung, die Sehärtuhg des Geistes an tahmulisch'eii r-ülteleieii den jüdischen Witzv..gewetzt". Dazukommt noch die Labilität des jüdischen < ieistes. Diese ist bedingt durch die ererbte ■ nervöse Schwächung. Ist es ein Wunder, dass die schlechte 'Ernährung . die beständige Unruhe, die geistige Einseitigkeit der früheren Generationen, das tfrirte Konkurrenz-' ' .-;■-»-' -.-■ ^' , kämpfen der jetzigen die Stabilität des jüdischen Geistes gemindert haben: Das«!lästige.- Nervöse, ,,Augenblickliche" ist ein w ichtiges Uliar.ikteristicutn: es fehlt, die lapidare Kuhc,' die stabile Sicherheit. . '..;..-'."- i ' - . . ' J : r Noch ein Anderes ist beim .llidon nicht 'sehr i* *■ ,"*■■; -V scharf ausgeprägt, das ist' das l ntei-ordnungsgefühl. das ■/.. B. das Wahrzeichen des deutschen Beamten ist. Woher auebv söHlerv.die• Juden es kennen, resp. wie jedes andere Gefühl -all mählich" entw ickelt haben; ', Auch ' hier müssen wir die Evolution zu Grunde legen. Die Beschränkung auf die wenigen'. {Gebiete -von * - M /•'*! Handel und di'e freien akademischen Berufe macht die Juden in ihrem KhdSfrcbch alle yleich: Ks bleibt ihnen nur übrig .Wohlhabenheit und Unabhängigkeit zu erringen. Bcforde/ufagcn, staatliche Anerkennungen, staatliche Ehrung-cn^