Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1904
- Issue
- Nr. 9 - Dezember
- Article
- Beilage zu Nr. 9
- Date
- 1904-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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Autor (Arthur Ruppin) 1803—1807 21,St ___Christen 14,73 Juden pro mille. Dr. Hoppe betont. dass die Mortalitätsziffer der Juden (14.73pm.) eine so geringe ist, dass sie von keinem Staat der Welt erreicht wird und als Ideal der Hygiene erstrebt werden könnte. Die Mindersterblichkeit betrifft vorzugsweise die Lebensalter unter 15 Jahren. Ks starbenauf 1000 Personen 1893^—1*97 unter 15 Jahren -bei den Christen 11,47 bei den Juden 3,IK>. — In Galizien kommen nach Kitz auf 10C0 Personen bSi den Römisch-katholischen '.i'd.'J bei den Griechisch-Katholischen 42.0 bei den ..Evangelischen 29,1 bei den Juden",.29,4 SterbefäHe. Aehnlich in 'der Stadt_.Algier, wo ein Todesfall ■ auf 22,5 Europaer, aber nur auf 35.0 Juden kommt. In Amsterdam beträgt die Sterblichkeit unter den Personen von 20—50 Jahren bei den Christen 5,fe8% bei den Juden nur 3.00%: in Ungarn bei Christen .14%, bei den Juden 10%. , Für Budapest berechnet \. Körösy in,den Jahren 1880—1890 wie folgt: im Alter Katholiken Lutheranern Kaloni-ten Juden unter 5 Jahren 100 145 «135 70 von 5—10 ,. 17 15 16 9 von 10—30 ., 11 10 10 _ 0 von 30—50 .. 21 22 18'; 11 Sorgfältige Untersuch im gen in New Vor (Dr. BitJtng s" imd M a u ri c e I i s h b e rg haben ergeben, dass bei den Abkömmlingen von jüdischen Müttern, welche aus Russland, stammten, eine Todesrate von 14.85' p. m. besteht, während dieselbe bei den Negern und Deutschen, /wenn auch stark mit ' jüdischen Elementen durchsetzt, schon 22.3 resp. 24,7 p. m. beträgt, bei den Engländern 2ö,(y, Nordamerikanern 32,40, Iren 32.51. Italienern .352'.'. Boehmen 43.57 p. m. Daher leben die polnisch russischen Juden in Armuth und Elend, sind in den erbärmlichsten, ungesundesten Ouartieren ein gepfercht Achnliche Resultate bat auch Holtmann für New Y<>rk gefunden: auch der neueste nordamerikanische Bericht pro 1n}»6 ergiebt ein gleiches Resultat. Dies tritt am deutlichsten in der Kindersterblichkeit hervor. In l'reussen verloren die Christen, vor dem 5. Lebensjahre fast '/. aller ehlich Geborenen. die-Juden von Heil ehlich und unehlich Geborenen nicht ganz %, wobei zubeachten ist. dass die Sterblichkeit unter den unehlichen Kindern verliultnissmässig sehr gross ist. Für Baden hat N eil m a n n eingehende Untersuchungen angestellt und gefunden, d.i-,s bei den jüdischen Kindern eine um ca. s 10% geringere Sterblichkeit besteht, die sich übrigens auch ati die ersten Lebensstunden erstreckt. Derselb Autor ermittelte 1882 in Baden unter ehlich g. borenen jüd. Kindern eine Säuglingssterblichkei von 22°.., bei den Evangelischen 28% KathoHkei 31%. Aehnlich liegen die-Verhältnisse in Posen es starben im 1. Lebensjahr bei Kathoiikci 33.14% Evangelischen 31,35% Juden 23,12%. Ii Erfurt erreichen von i0(K) ehlich geborene! christlichen Kindern 591, bei den Juden 802-da ^4. Lebensjahr. In Breslau starben unter 1 Jali bei den l'fiifistlicbcn 140, Juden 81. In gan l'reussen überlebten das 1.-'Lebensjahr bei dei Evangelischen 753 K. 789 M. Katholiken 758 K 7i>6 M. luden Ml K. 843 M. Es starben in 1. Lebensjahr p. m. bejffcijjefffcicschlechts Evan gehsche 229, Katholiken 223,' Juden 171. In do Londoner armen Ifcvölkcrung beträgt die Sterblich keit der jüdischer! Kinder von 1 5 Jahren 10%, christliche Kinder 14" 0\ In Budapest war di; Kandersterblifchkett bei den Christen 2 3 mal so gross wie bei den .luden: in Berlin bei Juden 15 gegen 2(5 bei den Christen. Auch die Zahl der Todtgeburten ist bei <lei1 Juden erheblich geringer als bei . den ' Christen. < l'reussen hatte 1697 auf 1000 Geburten der Juden -.Ii. Katholiken 28, Evangehsc4ieifr34,TodtgeburtcnJ in Berlin 124 Juden. .34 Katholiken. 40,6 . E\angelische. In 1 rankreich fand L egoy t unter 1000 .ehlicheii Geburten 403 TodtgOburtcu bei den Reformiert. 324 Katholiken. 130 Juden: bei 1000 unehelichen Geburten die entsprechenden Zahlen 54 1, 4>vS. 285i J »er geringeren Sterblichkeit dei Juden ent >pricht ihre längere Lebensdauer. Für Frankfurt a. M. berechnete N e u f v i I 1 e die durchschnitt liehe Lebensdauer der Juden auf 48,!,/,2 während sie bei den Christen mir Sß - ,2 betrug. Er fand ferner, dass das (»0. Lebensjahr von 24,8% der Christen dagegen von 44% der Juden erreich! wurde, dass das 7(1. Jahr von 1C0O Christen nur 39, von 101(0 luden noch '73 also' beinahe dV doppelte Anzahl 'überlebten. Aehnlich liege.ii di< Verhältnisse in Berlin, und berücksichtigt 'man in Berlin nur die Männer, so ist das Verhältnis' für lüe luden noch günstiger, indem unter den jüdischen Männern 2.8%, das 70. 6,5% das W und .15.1",,, das 50. Lebensjahr erreichen, während die. entsprechenden Zahlen bei den Christen I,- resj). 4,3 res|). 11,3 beiragen. l ast gleiche Zahle: erhält man in Ungarn und Dänemark. Interessant sind die Angaben von Billings NewA oik- . ..Die durchschnittliche LcbensWertuii. — CO ■ —