Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1904
- Issue
- Nr. 8 - November
- Article
- Beilage zu Nr. 8
- Date
- 1904-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
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Mensch auch zu nur. Nachdem er; seine Lehrzeit im ( igarettenmachen zurückgelegt, brachte er es .ml'einen Verdienst yön fciglich Mk. ii 2,30...dis tieisst. er verdiente dies, sein armer'Brotherr war .11><-r niclit iiv der Lage, ihm <Lohn ga$z aujsvubezahlcn. sondern blieb dem Arbeiterden -l-i •sseren Theil schuldig Schon damals bat mieli iler Junge, sein CHück zu begründen, indem ich ihm zur Finirichtiing einer eigenen Werks).itte bcbüKlich wäre. Ich veranlasse ihn. wenigstens ein Jahr bei «einem1 Herrn zu bleiben, um Tabak. Arbeit und Absatz kennen zu levhcn. Nun wollte er .ml den Kostplatz verzichten, du er sieh seinen * 1 ■ r .1 ntcrhalt jetzt selbst verdiene und er lieber meine nterstntzung später in Anspruchnehmen-wolle. Ich forderte ihn auf..den .Mittagstisch bt (zubehalten, mir aber jede Woche die oO l'fen'nigc. ' die er auf diese je ich . ihmis I reunde-- tte Mk. iöü |rtk. 100" Bürgschaft. Danket iscir nach Augsburg. NV" er •er früheren .Yrbeitsgenosseri <',n!nr< h erspare.' zu bringen. Alri t Weise Mk. '20 erspart hatte, mach 'Inendes Anerbieten. Ich stelle ihm ä eisen zur Hinrichtung seiner \\ erkst. VerllHlUBd; und leiste ihm bei Lieferanten bi It Z<jf» der in den Kreisen zahlreiche Abnehmer fand, deiien sich bald Wirthe. C'igarrengcsejiäftc, selbst militärische Kantinenverwaltungen in Schwaben und < >bcrbävcni anschlössen; Den Finka'üf besorgte ich bei bewährten Lieferanten, die mir theil'weise von branehekundigen f reunden, theilweise vom Schützling selbst benannt wunlen. Den gewährten Kredit hat letzterer voll' ausgenützt, meine Börse hat. er nur bis Mk. ~>u beansprucht* Den Kredit hat er heute nicht mehr nothig.' weswegen ich meine Bürgschaften, zurücksehr gut. Bis \ < >r gezogen habe. I *as Geschäft geht Kurzem konnte der Mann niit seinen Zwei Brüdern anständig dabei Üben und die zur Ausdehnung des Geschalteer hat einen. Laden in guter Lage Augsburgs und beschäftigt ."> oder -I Arbeiterinnen nöthigrn Mittel aus dem Gewinne erübrigen, letzt habe ich ihm eine übersichtliche Buchführung eingerichtet, damit er Weiss, was er w *» » guthat undschuldig ist. Ich habe nur noch eine Sorge: ich muss' ihn verheiraten mit einer ordentlichen i igarettenarbeitcrin, da ihm sonst die Mädchen.- wahrend er den Verkauf besorgt, die fertige Waare Wegtragen. Beiuahe hätte mir im vorigen Jalrre die Militärbehörde einen Strich durch die Rechnung gemacht. Kr sollte einrücken. I Mein Gajizjaner richtete ein Gesuch nach Hause, dass er niit Rücksicht auf Koste«-und Dauer der (>ehl< seine Reise zur < Bestellung sieh bei der * wachste!». Militärbehörde in Bregenz stellen durfte. In Gegen , wart der stämmigen Tirolerbursehcn hatte 'der Militärarzt lür den 'schwächlichen Galiziäjhermir - ein mit leidiges..iber beiiviende-Lächeln". livGälizii'ii wäre er vielleicht mit anderen Schwächlingen/ ausgehoben worden, letzt bliiht sein Ge-chäflund bald braucht er vielleicht meinen R.ith .nicht mehr und ist ein reeller, geliebter < icscltaftsmann Mein anderer freund. I amilien\ ater': hat sieh zu. JI lause mit Herstellung von kronsäri(ihen/bclässt. AIer an mich kam. hatten ihn. eini^' ■• L i'*' ■. *V' 1 * Menschenfreunde gerade so reichlich."mit Mrttejn versehen, i.l.iss er atifs Gerathe'w ohl-f-ivefte imd, Glaser eingekauft hatte, ohne zu berechnen. ol> sich KrstehungSkOsten und Krtös au.cJi nur -.annähernd". decken wurden!, wenn er mit eigenem kaufen müssle. Ich bat als;, A*>r-.Allerti . •'reunde. (las, was sie ihm angedeiheir. lassen w ollten, mir zu ubergeben'.' unif ihm.- kein Geld .mehr in die Hand zu geben. ' Dahn i fragte ich bei den verschiedensten pisch'htHldlnhg^n auf l'irietbogen mit meiner X irma - an. "was die l'ische gegen t 'assa kosten und was I.rächt und Zoll betrage. Natürlich kamen jetzt .ganz andere. I'reise zum Vorschein. Essig .und Gew üive; k.ii nte ich' ein. Schwieriger war dfc Beschattung der (il.iser. J )ie hattemein freund aus Wien bezogen.*;' zum Thcile zerbrochen empfanden und für Fracht : und Zoll -fnohr ausgelegt, :ds die Glaser- Werth ■ waren. Ks war ja nicht -ein Geld.' 'X.n liili-in ich wenigstens bei einem Dutzend Fabriken, und Händlern angefragt, gelang es inir.;passertde Gläser im IIa) erischeu Walde .uif/Htce'il>e.n'-. .Dan« kamen die Verschlüsse ah die Ketljfe ' .'Mein freund meinte, einige Medaillen, 'und' das -\\ oit „l'rei-gekroiif müssten unbedingt, auf dein Decke! '. stehen. -11icr begahh also der ei-te l.'nterrii hl . über deutsche Gesejtze.. Dann setzte ich tiTrti den» Test zu einer GeM»aftskarte 'airf. d.fmit "seifte';.- Ktuideri wüssten. wohin sje Nali!>e.-te]l.üitgen zu richten hatten. Iflj gab ihm I »nicker äuvd . frei-' an. Als ich mir eifc Karte zeigen las-rn.;w'.->llie.- machte der Mann Ausllüchte. Der Gruiid war. " dass er gegen -meinen ausdiucklirhen. iiei'J:': .ifabrik feiner fiscltw aareif hatte «li'Hckeu.I.L-seii,; Neuerlicher Vorträg über mögliche" .l>lgeii" einer . (iesetz4iberti;etung.; „Dahn sag. ich.' ifh hab" nicht gewusst." l'merwiffisung darüber.. ikiss J nkenntniss nicht vor dein ' iesetze scliützt. . Dann - kam die Kalkulatio i. bei der mir"«las X'erst indi.i— " [und der klare Kopf des. Mannes FreudebtVeiu n-;.;;