Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1901
- Issue
- Nr. 6 - Juni
- Date
- 1901-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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gehoben, dass wir Mitglieder des Ordens uns bereits verpflichtet haben, diesen Verein mit allen unsern Kräften zu unterstützen. Es ist mir geantwortet worden, dass'dieGründung des Hilfsvereins für Galizien als ^ine erfreuliche Thatsache zu constatjeren sei, und dass der Verein der deutschen Juden voraussichtlich mit demselben gen) Hand in Hand gehen würde. Ep lässt sich heut noch nicht übersehen, ob nicht vielleicht dem Hilfsverein für Galizien und uns selbst noch mehr gedient ist, wenn die Kräfte ~fer deutschen Juden nicht zersplittert 'werden, und die Untei"Stützung des Hilfsvereins für Galizien durch'den Hilfsverein der deutschen Juden unter thätigster Beihilfe unserer aller erfolgt, statt durch eine besonders von uns in die Hand zu nehmende Hilfsaktion. Sehr erfreulich ist das innigii Verhältnis der Logen untereinander, welches sich namentlich in der Begründung von Logenlagen zeigt. Diese Zusai imenfassung von einzelnen! Logen zum Zwecke gemeinschaftliche! Berathungen und Aktionen ist auf das Freudigste zu begrüs>en. Im letzten Berichtsjahre hat sich der Norddeutsche Lohntag, der Mitteldeutsche Logentag und der schlesische Logentag constituiert. Das überaus werthvolle Protokoll des Norddeutschen Logentages befindet sich im Besitz eines jeden einzelnen Bruders. Nach mehreren Jahren findet dh Grosslogensitzupg einmal wieder in [Berlin statt. Die Sitzungen in Berlin unterscheiden sich von' denen in andern Orten. Ueberall auswärts finden zu Ehren der Vertreter der Grossloge grossartige Arrangements statt, die Verhältnisse in Berlin machen es erklärlich, dass dies hier licht der Fall ist. Ein Vorwurf kann die Berliner Brüder nicht treffen, denn Berlin pst der gesetzliche Ort für die Zusammenkünfte der Grosslogej und wenn wir wo anders Igen wir einer Einladung einer bestimmten Loge, dann. Gäste einer Logt, und es ist dann auch dass wir als solche behamMt werden. Aber auch \ j ' * I *■ hier in Blerlin ist diesmal Sorge getragen worden, dass wir nach getliauer Arbeit die Möglichkeit haben, uns zum gemüth- Iichen Be sammensein zu vereinigen. Helfen Sie unseren Absicht, auch in Berlin die gesellige Seite unserer Grosslogensitzung nicht zu kurz kommen zu Liesen, dadurch, dass keiner der auswärtigen und Berliner Expräsideuten diesem Zusammensein fern bleibt. Der einzige Vonvurf, der bei auswärtigen Grosslogensitzungen erhoben worden ist, war *ler. dass durch die Arrangements die Arbeiten der Grossloge vielleicht leiden. Hier in Berlin ist für einen solchen Vorwurf kein Kaum, und so hoffe und wünsche ich. da>|s dir heutige Sitzung sich auszeichnen wird durch intensive und fruchtbringende Thätigkeit. Meine lieben Brüder! Ein Jahr liegt hinter uns, auf welches Vir mit Stolz und Genugthuung wegen unserer Erfolge blicken können. Aber wir können auch voller Hoffnung in die Zukunft blicken. Mögen die Arbeiten der heutigen Sitzung dazu beitragen, diese Hoffnung zu bestärken." Die Ansprache des Präsidenten wird mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Der Bericht des General-Comies wird ohne Debatte angenommen, nachdem der Präsident erklärt hatte, dass der Beschluss des General-Comies vom 21. Oktober, unsere Betheiligung an dem Hilfswerk für Galizien betreffend, besonders behandelt werden würde. Dieser Beschluss des. General rComites lautete: „Mit der Bildung einer Hilfsaktion zu Gunsten Galiziens tagen, fo wir sind natürlich. soll auch in Deutschland schrei nigst, begonnen werden. Der Grossloge wird vorgeschlagen. Mk. 5 000 an die Spitze der Mitglieder /}a stellen.* In der Debatte hierüber wird allseits die Annahme dieses Antrages empfohlen, und aucl herbeigeführt, dass von der -Lildung eines Hilfs-Comites in Deutschland zu Gunsten GaliziMis abgesehen werden möchte; nachdem sich hiersei bst vor sich mit [dem Betrage von eine Verständigung darüber kurzem dar Verein deutscher Juden gebildet habe; wir sollten in "diesem Verein eiHe geeignete Vertretung zu erhalte fordern, besonders dann, wenn als seiue Aufgabe erachtet, uü/_ zwar möglichst in Verbindung mjt dem in Oesterreich bestehenden ".Hilfsverein. welcher hauptsächlich von Mitgliedern Der Antrag wird einstimmig ü ugenommem Ein Antrag des Generali 'witeg: ExgiWprä>identen unseres Distriks haben alle Hechte d-r:!{ept äsentanten. wird nach Begründung seitens des liefet tönten einstimmig angenommen. Her fernere Autrag des ( die Bepi äsentanten etc. von JV wird abgelehnt;. «Ii*- wenigen. S sich gegen diesen Antrag erkl irt.- Die Anregung: Iu eine\Srvvä«un ob es sich empfehle, die "Sftzi; die nächste OrosslogeiiMtzuilg Der Antrag des flepr.' Riester-Loge, wonach nur alle \'on Repr. F 1 Ö.T s'h e i $ worden: Die Glossinge Unterbringung von 11 \<uua.de häusern resp. für deren E-rzi i suchen, denselben kräftigst Br auch für Galizien zu wirken Unseres (Hdens geleitet wird. etreraM'oiiiites, die Diäten für k. 10 fj.«t Mk.' 20 zu erhöhen, treche'r hittrzu hatten ilurchweg laiüber einzutreten, nge-u' der ßrosSloge im Herbst abzuhalten, wird dem Gencin J-tJ&mite zitr -Verbreitung füi ibe^wieseii. . i 1 tult namens der Gabriel 2!..lahre eine < i rosslogensitzung abgehalten .werden soll, ka^n iHiclir-'zur'-Debatte gestellt weisen, weil derselbe nur die f trägt. > . iif.eLscIiritt eines Repräsentanten Die nächste Grosslogeüsil <uiig,.'-findet U\ Berlin statt. I;.wap-folgender Antrag gestellt :in>\ ihren Mitteln für die ttrinäern aus -Witten in Waisentfiiting. ete- »rinmalig den Betrag ' von Mk; 550 und ausserdem ^nen,'Jähve>lwitrag von Mk. 200 pro Kind bewilligen. " Inzwischen war dieser. Ant i dass für die bereits untergebi^i und Mk. 30(1 jährlich für die' Mk. 150 und für die Krziehu .%ach einer kurzen Frülw Finanz-» lomites angenommen, ■ag'.flähih" eingeschränkt wordtjn, iiteii 5 Kinder einmalig Mk. '.'<> Dauer "der-Erziehung zu leisten wären, ferner für;> noch anlerzubriflgende Kinder einmalig Ufsdaiier-Mk. 450 p. a.' Der Präsident lässiülver d lesen. Antra«!getheilt abstimmen, und zwar zuerst über diejeniseir Beiträge, «lie ans der bereits erfolgten Unterbringung dej- Kinder resultieren. Dieser erste Theil des Antrages wird mit: 7;geg*n-»^Stimmen abgelehnt, worauf Repr. F 1 ö rsliei in zurückzieht.- den 2. "Theil dieses Antrages *■'*.■'.*'." v *" ück>pause wird der Bericht des und beschlovseu: 1. den Beamten Entlastung zu ert heilen, 2. den Beitrag zur Grossh 8. den Beitrag zum Centi ge pro;ii)01/iy02 auf Mk. 4 und d-Fonds .pro 1901/Ü»02 gleichfalls auf Mk. 4 zu bemessen. ■ •' - ' « •**. * Von den Repr. W i s 1 o:h und Genossen war folgender Antrag gestellt Worden: Die Grossloge wolle dieses Jahr, — wie das auch schon in früheren'Jahren geschehen, —