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Bericht der Großloge für Deutschland · 1901-06-01 · Nr. 6 - Juni · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1901
Issue
Nr. 6 - Juni
Date
1901-06-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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zurückgezogen worden, der Dringlichkeit, zum Theil sind sie andererseits weil sie nicht in genügender Form eingebracht waren. Der President eröffnete die Sitzung mit einer Ansprache etwa folgenden Inhalts: „Bevor lieh mit meinem üblichen Bericht beginne, ist jes mir eine angenehme Pflicht,, dem hochverehrten Gr.-Pr. des X. Distrikts) Br. Dr. H a m m e r s e h 1 a g und dem Mitglied der Giossloge Br. Dr. Kohn für ihr Erscheinen in heutiger Sitzung bestens zu danken, und sie auf das Herzlichste zu begrüssen. In meinem ersten Bericht als Grosspräsident habe ich mit Befriedigung konstatirt, dass unser Veihälfniss mit dem österreichischen Distrikt ein überaus inniges ist, \nid dass dies in erster Reihe der liebenswürdigenPersönlichkeit des Br. H a m ni e r s c h 1 a g zu verdanken ist. Diese Feststellung erhält durch den heutigen'Besieh der beiden Briiiier eine neue Bestätigung, und Sie können, liebe Brüder, sichert sein dass wir uns der durch Ihr Erscheinen erwiesenen Ehre und Freude jitets dankbar erinnern werden. verum* und mögen Sie auch erhaudlungen befriedigt Installation 6 neuer wohlj Alle das Gefühl Möge es Urnen bei uns gut gefallen yon dein materiellen Inhalt unserer V werden. Als ich im vorigen Jahre von dfer Logen be'ricjiteu konnte, da hatten wir dass die Erjichtung neuer Logen ein erheblich langsameres Tempo einschlagen würde. Dieses Gefühl hat uns zu unserer Genugthuung getäuscht. Wir habei seit uuserer letzten Grosslügensitzung 5 neue Logen installii t, und zwar: Breisgau- Loge in Freiburg mit 32 Dr., Eintracht-Loge in Koblenz mit 5ti Br., Düsseldorf-Loge in Düsseldorf mit 37 Br., Gotha- Loge in Gotha mit 28 Br., Erfurt-Loge in Erfurt mit 4!» Br. Da 15 der neu eingeführten Mitglieder bereits unsere Brüder waren, so beträgt der reine Zuwachs 187 Mitglieder. Da aber der Orden seit meinem letzten Berichte um etwa 100 Mitglieder zugenommen hat, so ist die erfreuliche Thatsache zu, konstatiren, dass die alten Logen einen Mitglieder- Zuwachs erhalten haben. Freilich rbaben durch die Xtiigründungen von Logen diejenigen Lpgen, Welche den neugegründeten Logen benachbart sind, an Mitgliederzalil verloren, dadurch, dass eine Anzahl ihrer Mitglieder sich den neuinstallirten Logen angeschlossen haben. Leider war es mir infolge meiner nothwendig gewordenen Erholungsreise nicht möglich, die Installationen der letzten Logen selbst vornehmen zu können, was ich herzlich bedauert habe. Nach dem mir gemachten Berichte machten die Installationen auf alle Anwesenden den gleichen erbebenden Eindruck wie früher, uud besonders glänzend gestaltete sich die Installation der Erfurt-Loge, als der 50. Loge^ auf deutschem Boden. Mit Recht wurde dieses Ereigniss allseitig als' ein Mark stein in der Geschichte des Ordens bezeichnet denn mehr als alle Worte bedeuten Thatsachen, und die Thatsache der Gründung der 50. Loge auf deutschem Boden hat die Existenzfälligkeit und die Existenzberechtigung des Ordens in peutschland vor aller Welt auf das Klarste bewiesen. — Weitere Freibriefe sind für Darmstadt und Neisse ertheilt, und was mich tröstet, nicht in Erfurt gewesen zu sein, ist der Umstand, dass genau genommen, die Installation der 50. Loge eigentlich erst in Darmstadt am" 23. Juni d. J. stattfinden wird. Demi infolge . jed.iueilir.lier Vorkommnisse ist der für Fisenarh erUieilte Ferlnief Vegenstajidslos geworden und die Ereignisse,/ die-hieiitu geführthaben, sollen uns mahnen, bei der Xeugriindiui * von Logen langsam und bedächtig vorzugehen Wenn-ii^ndw-o da^Sju idiwort, da nur das gut wird, was lange .wi»l rt,noch- Anwendung linde*, so gilt dies für Keiiüründungvii nicht Mitglieder, die wir nur töte schliessen. sondern, die wir ü b gut thun, sieh uns anzuslchliesseji. Allen Brüdern, die sieb um-' bemüht haben, schuldetdie Gros.« ich hiermit ausspreche. Tiotxdie wir nicht ruhen in der Pröüägiu) / . denken, dass immerhtD eist etwa zu uus gehören. Die Mittel für i Von Iv^e.ji. Wir wollen redet -haben-sich uns anziiiirzengt hallen, dass sie •Jie. Ausbreitung des Ordens ^"herzlichsten Dank, den ek »iJiSf.i>i»!irErtolges diu teil latlTärigkejV- Wenn wir he- 4«>.">ö;Juden in Deutschland ie. Aligsei'v Fionaganda sind zwar nicht geringe, — im letztdt 'Jähr* -sind 3i:N,f>2 Mk! verausgabt — müssen bieiz'u ahei Freilich wäre unsere Mitg'lh wenn nicht alljährlich der Tod Reihen verursachen würde * Im 44 Brüder verstorben; die y'irtm Tod ihres verdienst voilen Kx|i)ä! ihrer Loge, Br. T Ö t s c Ii e.k zu an alle Verstorbenen wild bei ifi. Bedauei lieh ist es, dass . di Installation in Krfii't. die ge|ilaj.ii*' nicht erfüllt werden konnte. Hr bei dem 20jährigenStift ungsfesfi erfüllt. -Ks hat sich bei eiuze. darüber gezeigt, dass die Auffort ■iiiriiier _voi-11Anden sein. detznlil eifte viel gi ö»ei e. gios>e .Liickeiji in unseren let zen . Bern htsjahr sind iatj[jiige V.rv -Irörlitz hat den idi'bteii iinj Mitbegründer«- auvin.. Das Andenken i daUel'lKl^.beWählt bleiben*. ._..■»■,.'"■ Ab'sicltl. M^reits liei dev KesiM-.hrift ''herauszugeben, fleht lieh: wild diese Absicht es O^leiis am 20. März l!»0i» ben, .Biüdeiu Verstimmung erüngeu, sieh an der Bestschiift zu betheiligeii, nicht zahliudier Vrgaiigeti sind. Diese t-iiir". in dvji leizten Generalou'/'.ntii A[-v Wunsch, hrtvi.ilje . Brüder«.-welche sieh tili Usgestaftung der Festschrift sogar voll .Seiten eines nicht die-. "Festschrift bestimmte ■e, dass der Wunsch nach Festschuft nicht allseitig hole- (liefen- Wunsch, Wobei Verstimmung ist unbegründet, < 'oinitesitzungen ist ausdrü.-klieli gehoben Worden, dass sich alle: befähigt hiei*u halten, au d'eV-A betheiliiren. möchten. Es ist. uns aufgeforderten Bruders eine für Arbeit zugegangen. Ich bedäu allgemeiner Mitarbeit. an dieser verbreitet worden ist, und wiede freilich die Beschränkung zitgefjigt werden■ fnuss. dass . ein Recht auf Aufnahme der Axbeifen in vder '..Festsuhi ift durch die Einsendung derselbejri nicht: alles das. worüber im geschi General-Coriiite und in der'Gros wird, möglichst genau zur Kenn Es ist dringend zu wüiisiii^y, dass: die;- Re|fi|isenianteii tsführendeu Ausschuss, im iige iiera/heii und verhandelt iiiss der ejirxelneu Logen gelangen lassen Dies r^srlieint u imentlii h bezüglich der Wihandlungen der Grossloge.'nicht der.'F^-U-zu sein; weil die Grosslogeiisitzuugen fast, ausnahmslos mitdem Beginn der Ferien zusamment reifen. . Diese ''Erwägung -wird Wölfl auch für denjenigen Bruder massgebend gewesen sein, welcher die Grosslogensify.uiigen verlegt haben will, mit «reicher KV wägung Sie sich heute zu beschäftigen 1 abeu weiden. Es wird sich aber fragen," schrift auch ausreichend sejn rwörbeai-wird. ob .'die -Schaffung einer J?estwiid fi\r die Bedeutung d-.- 20 jährigen Stiftungsfestes des. Ojfdeus-aufdeutschem Boden. Von verschiedensten Seiten ist gegen. de,n* (»xden von seinen

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