Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1901
- Issue
- Nr. 5 - Mai
- Date
- 1901-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Die j» i» ,'t •i »i »■ Anhalt- Pommerania Nassau Friedrich August Lamey Märkische* .Julius Bien München Franken Carl Friedrich Silesia Gabriel Riesser HolienzoHerq Stuttgart Kaiser Friedrich Borussia Glückauf Leipzig Saxonia Preisgau Eintrachi Düsseldorf Gotha Erfrirt " Meizbachei Hellniann. i-dl erg. L ös Moses. Luge: Rosenb.um. „ , M. Moses. „ Siegmuid He\manu. Liebholl. :„ Dr. Sfaadecker, Liebmahn. .. FloersheiniJ „ Dang. Heer, ijr Dr Dr. Fri: Dr. .ful „ Radt! * ., Dr. Beiger. ., Dr. Kr «er. X. Abraham. Dr. Wrt udeniha1. Dr. l'lepsbeig. Dr. Knznitzky. Felix Frank Ludwig Weil.. Karl Mayer, noch ol ue Aufgabe. * Lichtenstein-Heilih. Fackenl eim-Halle. Begründungen zu folgenden Anträgen für die Grosslogeus.tznng sind eingegangen: , < Zum Antrag 11 des R a p r ä s. Dr. Mo g e s. Die Begründung liegt in ganz ausführlicher Weise in der Abhandlung deg Br. Dr. K a i*]>eJ e s vor. die im Möaats- 1 nicht; So. 1 vom Januar l'.tOl uuter dem Titel „.Unsere Logen vor tiägea abgedruckt ist. / Zum A u t r a g 12 de r Ja i n t r a c h t - L o g e Wir unterstützen diese Anstalt pekuniär, und bist-In de« jetzige Vorstand beieits ij jder Mehrheit aus Brüdern der Eintracht-Loge; sodass in absehbarer Zeit die ganze Verwaltung in unseren Händen ruhen wird. Ks ist dieses ein giOser Vortheil für alle Logen, da dieser l'instand .die Gewähr bietet, dass Aüfiiahmegesudie, vou Brüdern .gestellt, vor Allem berücksichtigt werden. Wir hotten, dass die Grossloge Mittel und Wege linden winjl, um dieses gemeinnützige Uuternehnien fördern zu. helfen. Z u m Antrag 11,3 d e r * Wir stellen diesen Autrag in Referat d s Br. Dr. M a r e t z k i eiuer Festschrift (Monatsbericht No 3 vom März er), worin derselbe beklagt, dass uns ein grösseres Kapital zu eiuer Stiftung etc. fehlt. Wir stellen ferner diesen Antrag aus Aulass der demnächst bevorstehenden Installatiousfeier der r>0. Log« unseres Distiikts und L e i i> z i g - L o g e. Uebereinstimmung mit dem . betreffend die Heransgabe schlagen vor, aus den für Ablösung der Glückwunschtelegramme einlaufenden Beträgen einen Fonds zu sammeln, dessen Ergebnisse eiuem von der Grossloge näher zu bestimmende l wohlthätigen Zwecke zuzuwenden sind. > ' Zu dem Eutwurfdes Repräs. Bacher. Nachdem ich einmal die Frage bei der Grossloge, iu Anregung gebracht habe, wollte ich mich der Aufforderung, einen solchen Entwurf zu fertigen, nicht entziehen, so wenig ich mich auch dazu für geeignet hielt, und so sehr ich auch 40 — ineine, daser ein solcher E twiirf besser Im; Weg« einer Auschnsiberathung zu Stande gekommen, wäre. Denn ich. als Einzelner, dem nur die Erfahrungen zweierGrosslogensitzungen zur Seite stehen, werde wohl -Manches' übersehen haben, und wünsche lebhaft, das* der Entwurfiu einem Grosslogeti- Ausschuss L'cch manche Ergänzung erfahre.! Im Grossen und Ganzen erhält der Entwurf keine neuen, sondern längst geübte Nonnen, sollte es sich doch im Wesentlichen um i'odifi/.irung und nicht um/Neuschaffung handeln. ' Einer ausführlichen IVgiimdund der-einzelnen Paragraphen wirdes nicht bedüifeii, nur eii.ige Bemerkungen seien gestattet. £ 7 betrifft natürlich nur die. Anträge, welche nicht von "» Ex Präsidenten gestellt wVrden müssen (i; 20 Abth. 1 der (irosslogengesetze); bei diesen'erscl.eiiit eine weitere l'nterstützung snnötbig. Dagegen eise})ien es miv flock wünschens-'. Werth, eine Unterstützung der übiigen Antiäge für erförderlich KB erklären, damit nicht ein ■.Einzelner gegen den W illen aller;Andel en die so wie 'so ■ schonbeschränkte Zeit des Plenums iu Anspruch nehmen kann. Namentlich bei den Anträgen, des Abs. 2 wild die Unter? stützungsptlicht zur Vereinfachung beitragen. >. 10. Es ist nainenUjch in Wiesbaden - missfällig bemerkt worden, dass bei sehr vielen' funkten'ziemlich im Anfang der Debatte ein Sehlussantiag--gestallt wurde, dessen I i lieber nicht bekanut gegtben wtinle. Es wurde dadurch manche Debatte vorzeitig abgeh^clgen. Derartige anonytte Anti agstelluiigeu müssen, g a Ii z a 11 g e m ei n wegfallen. S 11, Mit den Schlnss'antiäj^en scheint mir manches* Mal etwas Misslrauch getrieben Worden zu sein. Der Paragraphist dazu bestimmt, 'hierfür eine' feste Form' einzuführen j| 14. Der l'm.staud, (d^ts.s 'l ei einer Grosslogentagung Brüder aus den verschiedensten TJieiieudes/Reiches zusammenkommen, welche sich zürn 'fcheil nicht kennen und bislang wenig oder gar keine Berührungspunkte mit einander hatteu, hat sich bei Wahlen überaus störend. erwie.-en. Namentlich bei deV wichtigsten Wahl; , derjenigen zum Geneial-Goniite, hat es sich gezeigt, dass sowohl die Persönlichkeiten als auch die hierbei im Uebrigen zu .berücksichtigenden Umstände —- Beobachtung eines gewisseu Turnus den meisten Wählern unbekannt waren Das vom houkw: Präsidenten bisher geübte Verfahren, ein Wahlvoischlägs-t 'oinit'' zju ernennen, findet weder im Gesetz noch sonst-eine Stütze. Nur dals General- Comite kann aus Seiner Mitte» . l uter -Cainites bestellen 15 d. Ges.), uud ob ein' s«fclie$ ^V-aMVorschlags -(Sataule : eiu l'nter-Comite wäre, ist.li'odi "fraglich. .. Während bei eiuer Gesellschaff; -deren Mitglieder in steter Beiührung miteinander sind, esj.äth.lich ist, bei Wahl-" Vorschlägen von Diskussionen abzusehen:- empfiehlt es sich im Gegen tJieil gerade bei der Grossloge, eine kurze liegt ündung der Vorschläge, eine Darlegung:*der..dabei leitenden Gesichtspunkte zu gestatten. Deshalb'§ .4 4°. -_' v Z umAntrag 17 v o'-n d e r G a b r i e 1-R iesse r-L 6 g e. Wir begründen diesen Autrag zunächst mit der Ordens Idee, dass unsere sätnmflichen Logen/einen Bund bilden, und betrachten es als eine Härte, wenn ein Bruder uuter den im Antrage augeführten. Verhältnissen zur nochmaligen Zahlung von Eintrittsgeld gezwungen wird. Von diesen Gesichtspunkten geleitet, haben wir-demgemäss unsere hierauf bez. Satzungen aufgestellt. Es ist nun zu-unserer Kenntniss gekommen, dass einzelne Logen/auch ihrerseits F.inti'ittsgeld