Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1900
- Issue
- Nr. 6 - Mai
- Date
- 1900-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Zu Repräsentanten für den Grosslogen.-Termin 1900/1901 sind gewählt worden Von B. Reiclisu. L. Zunz-Loge die Ex - Präs. Dr. Maretzki, Ad. Mäyer, Joachim . ■ —-1 H Germania - Loge Ex-Präs. Sernau. „ Berth. Auerbach - Loge d.Ex-Pr. Haagen, Timendorfer Dr. AVolff. . Concordia - Loge Ex-Präs. Eugen Goldstein. „ Mamreh - Loge die Ex-Präs. Dr. Kopfstein. Liebrecht. f i Allemania-Loge die Expr. Blaschke, Dr. Mann, „ Montefiore - Loge die Expräs. Bergel, Rosenstiel, i an Stelle des Br. Roseustiel, der behindert, ist Stellvertreter Br. Adolph Guttmann einberufen worden. „ Humani'as-Loge Ex-Präs. Dr. Schlesinger. ,. Lessing-Loge die Ex-Präs. Bial, Dr. Gross Peiser, Dr. Sternberg. . Caritas - Loge Ex-Präs. Proskauer. 9 Fraternitas- Loge Ex-Präs. Welsch. Ex-Präs. Bacher, die Expr. Placzek, Peltesohn , Mendelssohn - Loge „ . Amicitia - Loge in Eger - Loge r Zion - Loge „ Westfalia-Loge „ Friedens - Loge n Henry-Jones-Loge „ Berend Lehmann-Loge „ Frank für t-Loge r Victoria - Loge „ Rheinland - Loge „ l'nitas-Loge „ Sinai Loge „ Rhenus - Loge „ Anhalt -Loge „ Pommerania-Loge ,. Nassau -'Loge „ Friedl ich - Loge „ August Lainey-Loge „ Märkische Loge „ .Tul. Bien Loge „ München-Loge „ Franken - Loge; Carl Friedrich-Loge „ Silesia-Loge „ Gabriel Riesser-Loge „ Hohenzollern-Loge „ Stuttgart - Loge ,. Kaiser Fi iedi ich-Loge „ Borussia - Loge „ Glückauf - Loge „ Leipzig - Loge „ Saxonia-Loge Ex-Präs. Weiss. Ex-Präs. G. Heinemann. Ex-Präs. .Tunkermaiin. -Ex-Präs. Adolf Cohn, die Ex-Präs. Tuch, Dr. V, ank. Ex-Präs. Joseph, die Ex-Präs Lud. Rosenthal. Jos. Wisloch, Dr. Walter. Ex-Präs. Pfeffermann. d. Expr. Benjamin, Dr. S. Moses. Ex-Präs. Lange. Ex-Präs. Gotthelft. j die Ex-Präs. B^ffh. All». Mayer. Dr. Loeb. Ex-Präs. Dr. Freudenllial. Ex-Präs. Moritz Moses. Ex-Präs. Dr: Laimstein. Ex-Präs. Liebhold die Ex-Prä,s. Dr. Staadecker, Liebmann. Ex-Präs. Floersheini. Ex-Präs. Lang. die Ex-Präs. Dr. Kahn, Beer. Ex-Präs. Dr. Kaufmann. Heidelberg. Ex-Präs. Dr. Friedberg. Ex-Präs. Dr. Jul. Moses, v Ex-Präs. Bloch ■ Berlin. Ex-Präs. Marcus Auerbach. Ex-Präs. Dr. Kroner. Ex-Präs. Bing - Hamburg. Ex-Präs. Dr. Lewini-Stettin, noch ohne Aufgabe, do. Expräs. Di Lichtenstein-Bevlin Begründungen. Begründung zun Antrag 2. In der Sitzung des General -Comites am 4. 11 worde beschlossen, «in, Comite einzusetzen, um sprechungen mit dem Berliner Verein für jft Pflegerinnen festzustellen; ob die von der Heidelberg gegebene Anregung, uuter Fi löge einen über ganz Deutschland ausgedeh Zwecke der Ausbildung und Alter -Verse Krankenpflegerinnen zu schaffen, praktisch <m^^H__ Scliou in der betreuenden Sitzung kam es zur Ausspra dieser Weg würde schwerlich gangbar sein; in des V handlungen, die das Comite gepflogen hat, war bald Klarheit darüber, dass es unmöglich sei, eine Centrale bei der Grossloge ' zu schaffen, welche geeignete jüdische Mädchen zu dem schwer* Beruf ausbilden und bei eintretender Invalidität versorgen könn' Aus den Voi-schlägen, die das erwählte Comite dejf Grossloge zu machen hat, wird sieb den Brüdern ergebe! warum der Wunsch der Friedrich - Log^e in seinem ganzen Umfange nicht durchzufühlen ist. Da wir aber der Ansicht, " 4* dass es der Grossloge doch, mir darum zu thun sei, jüdische Krankenpflegerinnen überhaupt ausbilden ~zu lassen, wollen : wir uns damit beschäftigen', was praktisch erreichbar ist.' Das Institut der. jüli-clieu Krankenpflegerinnen wurde ' vor schon circa 12 Jahren von der Grossloge in Aussicht genommen; eine Umfrage• bei einer grossen Anzahl Aerzte, welche unsere Mitglieder .waren, ergab jedoch eine solche Fülle ungünstiger Belichte,, dass die Idee damals nicht verwirklicht wurde Einige Jahre später kam durch die Frankfurt - Loge die Angelegenheit wieder in. 'Bewegung-*——- in Frankfurt begann man m i i 1 Versuche jüdische Kranken- Pflegerinnen ausbilden zu lassen. Der Erfolg war derart günstig, dass man sich in Berlin '. veranlasst Und, l^t) 1 einen Verein für jüdische Kranken/ Pflegerinnen zu begründen." ". » Wir unterliegen nicht der Versuchung hier eine Schilderung der grossartigen Ei folge dieses Vereinszu geben; heute ist allgemein anerkaunt, ihss die Leistungen und Erfolge über alles Erwarten; der Verein, besitzt jetzt schon nach Gjährigera Bestehen 2!» ausgebildete Schwestern, .welche im eigenen]; neben dem jüdischen Kvaukenhause belegenen Hause nebst 8 Schülerinnen wohnen, ein Kapital von M. lt)5,000 haben und beträgt der Etat pro 19Q0 M/. 38,700. In allen jüdischen Gemeinden hat man den lebhaften Wunsch, Krankenpflegerinnen von. den bestehenden Vereinen zu erlalten; neben Frankfurt, und Berlin weiden in Köln jüdische Mädchen ausgebildet; in München und Nürnberg bestehen bereits Vereine, welche die Schülerinnen in Berlin ausbilden lassen. Wenn die genügende Anzahl 'vorhanden, wird das Mutterhaus in Berlin in diesen beiden Plätzen Filialen unter Leitung einer Oberschwester derart installiren, dass die Schwestern, welche diesen Städten verbleiben, die Kleidung und das Zeichen des Vereins tragen und bei Dienstunfähigkeit das Pensionsrecht erlangen. In Breslau und Hamburg steht man wegen Errichtungen eigener Vereine in Anschlnss an die bestellenden oder noch zu errichtenden jüdisches Krankenhäuser in Verhandlungen. Die Schwierigkeiten' liegen darin, dass das Mutterhaus in Berlin nicht Material an Schwestern und Schülerinnen genug hat, um alle Alt* sprüche befriedigen zu können, andererseits aber auch Werth