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Bericht der Großloge für Deutschland · 1899-08-01 · Nr. 6 - August · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1899
Issue
Nr. 6 - August
Date
1899-08-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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71 — nicht zntreffen, habe ich geglaubt, das General-Comite nurisind von den Logen 6000 M.^ *fiir Jerusalem 1800 M. an die dann zusammenrufen zu sollen, wenn genügendes Material I Grossloge abgeführt worden. \ Auch in der heutigen Sitzung zur Berathung vorhanden war. Wenn man erwagt, dass eine werden Sie in den Punkten ' und 4 um Bewilligung von Sitzung des General-Comttes bei voller Betheiligung durch- Geldmitteln für allgemeine ^Zwecke angegangen werden schnittlich übet 450 Mk. kostet, wird man das für richtig und auch die galizische Frage wird sie .voraussichtlich halten. Freilich haben die General-Comitesitzungen in letzter beschäftigen. > - Zeit nicht nur wie früher einen Vormittag gedauert, sondern I Freudig und gern sind di& Gesuche der kleineren Logen es nmsste meistens noch ein Theil des Nachmittags hinzuum Gewährung von Zuschüssen für Vorträge bewilligt worden, genommen werden. Dieser Umstand hat die erfreuliche Wirkung! Während meiner Amtszeit siüd an 7 Logen für diese Zwecke gehabt, dass die Mitglieder des General-Comites nach Schluss Beträge gezahlt worden und ich setze Ihre Zustimmung zur der Sitzung am Mittag sich nicht sofort trennten, sondern weitesten Liberalität in diesem Punkte voraus, weil ich unter während der Mittagspause gemüthlich zusammen blieben, uj nach dem Essen weiter zu tagen. Ueber die Wichtigkeit der Besuche der einzelnen Logeln (allen Mitteln zur Hebung des -Logeubesuches die geistige jAnregung der Brüder''füreins der wirksamsten erachte. Dagegen haben die Ijogen mir' gegenüber Klagen geführt durch Mitglieder der Grossloge besteht kein Zweifel. Dir I über den mangelnden Verkehr zwischen den einzelnen Logen, Gewinn ist für beide Theile vorhanden: die Befestigung der I welcher Mangel so gross gewesen, das« die*Logen nicht einmal von der Thätigkeit der anderen Logen Kunde erhielten. Sie werden zugeben, dass die Monatsberichte durch die jetzige herzlichen Beziehungen zwischen Grossloge und den Tochte logen ist für beide Theile ungemein wichtig. Und'deshalb freue ich mich berichten zu können, dass ich selbst IS Logen I bessere Ausgestaltung den .Connex zwiscl»en den einzelnen besucht habe und dassvon den anderen Mitgliedern dcrl Tochterlogen herzustellen geeignet sind. Weitere Wünsche Grossloge '26 Logen besucht worden. Die meisten Besuct elzur Verbesserung der Monatsberichte werden bei uns gern hat der stets unermüdliche Br. Jos. Wisloch ausgeführt. Ich Gehör und Würdigung hnden./ Ich bitte»die Präsidenten der nehme gern nochmals Veranlassung, mich für die überaus I Logen -driugendst dafür zu .sorgen, dass dem Ersuchen der herzliche und hebenswürdige Aufnahme zu bedanken. Sehe n| Grossloge, ihr monatlich Bericht über* die Logenthätigkeit der Schriftwechsel mit den einzelnen Logen, der meinen einzusenden, nachgekommen wird- Besuchen vorausging, war vollster Herzlichkeit und Freund-1 Einzelne Logen, — die Germania-, Mendelssohn-, Berend lichkeit Yind doch ist er allerorten noch überboten w orde n Lehmann- und Anhalt-Loge haben sich zur Abstellung des durch die That des Empfanges. Ich habe für das nächsi e hervorgehobenen Mangels zu einem Lögentag der Mittel- .Jahr — vorausgesetzt, dass ich Glosspräsident bleibe — mir deutschen Logen mit Zustimmung der Grössloge verbunden den Wunsch, es möglich zu machen, auch diejenigen. Logen I Die gegenseitige Annäherung undFörderung ist auf vernünftige zu besuchen, die ich bisher nicht besucht habe und am h Grundlage angestrebt und wohl, auch erreicht worden von diesen die. gleichen Eindrücke zu empfangen und' mit Bei der von allen Seiten anerkannten Wichtigkeit des nach Hause zu bringen. Ueberau habe ich das eingeheuds;e Besuches der Toehterlogen ist' es auffallend, dass das Institut Verständniss für unsere Ziele und hohe Begeisterung fiir des Distriktsdeputirten, an. welches so grosse Hoffnungen geunsere Sache, gefunden. knüpft waren, sich nicht bewährt hat. / Ein Wunsch, dieses Dabei war es für mich von grossem Interesse zu erfahre l, I Institut wieder aufleben zu -lassen, ist von keiner Seite dass die Klagen gegen die Grossloge, als oh diese den ei i- I geäussert worden. Ich selbst, habe geglaubt, einen kleinen zelnen Logen zu wenig fruchtbare »Anregungen gewähre, ver-| Ersatz durch folgende Einrichtung' treffen zu lassen. Fast stummt sind. Dies hat nicht etwa in der erhöhten Leistuig ausnahmslos sind die Installationen dtjr -netten Beamten bisher der Grossloge nach dieser Richtung hin seinen Grund, sonder n von' den Expräsidenten der eigenen Loge vorgenommen worden, in der Anschauung, dass die Grossloge hauptsächlich Ver- Ich habe gefürchtet, dass hierdurch der wichtige Akt der waltungsorgan Ist, und namentlich in der höchst erfreulichen Installationen zu einer blossen Form herabgedrückt wird, und Thatsache, dass die Logen — selbst ganz kleine — hinreichenden ich habe in letzter Zeit die Installation durch Ex-Präsidenten, Stoff für ihre Sitzungen und ihre Bestrebungen gefunden habe l. die ausserhalb des Sitzes der Loge wohnen, vornehmen lassen. Innerhalb der eigenen Kräfte haben die einzelnen Logen seit Soweit Berichte der instailirendeu .Beamten vorliegen, hat dem Bericht des Jahres 1&97 neue segensreiche Institutionen diese Einrichtung den beabsichtigten Zweck vollauf erreicht, geschaffen: so die Allemania-Loge in der »Centraljsation diss Andererseits hat dieselbe die Anfechtung der eigenen Expräsi Armenwesens", die Amicitia-Loge in der „Nachhilfschule fiir denten der Loge erfahren, welche hierin eine persönliche Mädchen", die Rheuiland-Loge in „Einrichtung eines Lehr-JZurücksetzung erblickt haben. Diesen Vorwurf haben sie nach gangs für Handfertigkeits-Unterricht", die Sinai-Loge in einenIder schriftlich von mir abgegebenen Erklärung nicht mehr „Unterstützungsfond für arme Bräute*, die Rhenus-Loge n aufrecht erhalten und ich werde diese Einrichtung, Ihre Zu einem „Verein zur Beschränkung der Wanderbettelei ", d e Stimmung vorausgesetzt, weiter auszubilden^versuchen Märkische Loge in „Gründung vbn Ortsausschüssen", de Unser Verhältniss mit de.n Nachbardistrikten ist an-, Munchen-Loge in „Arbeitnachweis und Krankenmaterialdepoi" dauernd ein freundschaftliches, mit dem< östeiTeichischen und die Berliner Logen in der .unentgeltlichen Pflege am*r Distrikt ist es ein überaus. inniges, wofür in erster Ke: Wöchnerinnen". (dem werthen Grosspräsidenten Dr. HTammerscblag der Dank Daneben unterhalten die meisten Logen Ferienkolonie n gebührt. Unvergesslich bleibt den Delegaten des deutschen lien/— rfie für jüdische Kinder. Li' Dies hat jedoch die Grossloge nicht abgehalten, die all-lThei Distrikts die herzliche Liebenswürdigkeit aller österreichischen gemeine Wohlthätigkeit nach Kräften zu fördern." FürGalizien Bohemia veranstalteten Feste. Die gemeinsame Thätigkeit nehmer an der Conferenz zu Prag und an dem von der

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