Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- XXXIV (1934)
- Issue
- 26 (10.9.1934)
- Date
- 1934-09-10
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Jtøe Feiertage béi den Juden in New | York l W'N mciw viikukm'II i 'i> li r :• - M i‘ I r»■* r * »u •*<rn «!;• 'f.ittijviM '/.-Uf \»>n mc; MiHi.'m Ju.ir:. \ Nr*» V.,^ (h;r»i die -il* 'NV 7..i\ »!«•> . |ri i V*.' K*rk >i.s- Na <\ '.r r -1 ir - '.ti k .t.i» yt>cl» »ft I i, ru i iln *: M> •: *;vl< t Atu li .iiisscrliih tna»*h* h gni .'j! vhr ’sniV t'crnrki .»*- Z.th! rcV' r t.«5fi * T •' I IilH’II i‘r:f Pf.'rlflt •1»C*.'hl.‘*',*en. \ ro ■ j .»i-.rikf" uml Bctrielx* d«*r« ’ An*,*<; 4i!..J \i /iitn \»r»’S<ten IV.!*' ’n.k i ••in«. '.]»ln-i| i‘»rr l iMcrnohmen fiif die :tid - rt.toe Miii gdc^t M.rnihr >t,.d tenen h.«apt«itcMich Jude* »ii-'j 1 indmek \.»!lkomivtr er Ri •: un' an V«iitrxfeierni».*en. Pi i:« r? ni. i» wene man* j»: >ivA Sfafteft. li »11‘siv »:*o Tui:*n: -iirt* Vni i. i.rixjt-in konru ti >\ ,,..»-:»'gcn \'.»I| Nr -v ■ (em dri :g<mde<. Beduffn rrir <-n roegen /U konrurc n i.«der H»u;pt\ieTneind m >.»>gur Laden, .itr .v*K t!r« r. weruen. Pir fa VT.i' ’ f »r » rhen \lishiifs »'.i'!» r >f.idein^erit i'c;v '. J :ft Center m Br»fv.; Vor1*-.* n '»-rrn * Pie . »r . .*( 1 1-r »;u it .r:*. Deiirvehland li rv-'Mk’ii in Vmert^.i * :V\-- *!p*> : Ih«\iter* >teti' Mtrrt tvral *ruie B Ul 1“ »■kf. dt t-w •»hen!•- her »emcr richt« je fi \< Ni irrr.»\,K und J f d;c Gelegenheit. dir fch bemifze. um ihnen ’gese..jnetes n«*ue> Jahr wu Beoh.u lifungér. dir ni: w Gelegenheitsgetchenke Jos. Necas Der Zionismus In Russierne! Leldsn und Verf olgur gen der Zionisten Pir *ducrni V e r f o I g u n g e n s ei - f«' tv < a e r S o vi. i e t r e $ i c r u n g. T«u* > «• n d \ c r h a ( f r * y und vrrbanntc 7. i *> t» i s t r »r I li i N c h i c k » a I' i n der rrban iu’ Noclmirmals nr dir i l * fi i s ( i «. r h r STimmunjj in rus* T u d e n f u m s o > f» rk »Te Il «*| u f c Jr U'* alem I fn den letzten Tagen;dnd in Palåstina ei.tii^r der fuhrendrn Zionisten «etrus.sland!s welchc unter grossen Anstrengungen au» tørn Crten. in die sie Air Strafe fur ihr^ zionisrische Tiitigkek iiurch <l!t* Sosi tetregierung verschiokt woriiea vi aren. 'Befreit und nach. Palustina grbrarlit wertien kv'nnfen. im l.ande eingetrpffen. Tiner dieser v»*r kur/ri.i aus Russiand angekommrtirti fiihrrtiden Zionisten' tcilte uns rinr Reibe sehr interessanter Einzelhcfiten “ilx-r die »^rgenwiirtige Lage der zionistiseben Bruc^ung in Si>wtetrussland und uber die ik>rr in den iudisvhen Massen herrsebende Srimmun*i mit. Tndz der sehweren V'erfoigungen seitens der Sowietregigrung. die im Zionismus immer noch eine kdnterrevolufkv nare Bewegung sieht. wird in der ganzen Zeir durch die ziouiNtische-sozialistischen Or *l?«ti^kejr rnrfaltet. die naturlich einen konspiratjveti umJ unterirdisi'ti;n Charakfer trigt. Sie wird unter ausscrordci tlich schweren Bedingungen gefuhrt- Bei d« m geringsten Verilaeht der Zugehorfgkeit zu ciner zionistiscfien Gruppe wird man verhaftet und verschiekt* Augenhlicklich hefinden sich etwa lausend Zionisten in Verbannung. in Konzentrationslagcrn und jn den v>genannten ,.Pi>ri(is^i|atoren“. Pie Lage der verhafteten und verhannten Zionisten ist ungeheuer schwer. 5^eften gelingt es Einem. aus derti \ crbannungsi>rt wegzukommen. Selbst wenn man tiK Strafe abgebusst hat. ist es iufolgy* der neu eingefuhrten ,.Passpi>rtisat»on" (tier PfHeht. sich neue Passe ausstellen zu lassen t. die es unmdglich macht. sich im Lande trei zu beuegen, schwer, den Verbannungsorf zu verlassen. Man muss also aoch nach tie? Freilassung am gleichen Platze hleiben unu ist stiindig Schikanen. Revisionen etc. ausgesetzt* Im Allgemeinen kommt es aberhaupt sehr »elten vor. dass ein politisch Ver* banntes das Gluck hat. an den Endtermin seine'r Strafe zu gelangen. wrcil mangewfihn- Hch icdesmal, wenn die Strafzeit sich ihrem giht \erbannte, bet denen sich diese Praxis bereits zum dritten Mal wiederholt- Die wenigen. denen es gelingt. ihre Strafe abzubussen und formal freigelassen zu v&rden, erl.ingen dadurch keine Besserung ihrer La- Die Zeituagdes Jerusalemer Nuhi iiber die blutigen Ereignisse in Algier. „Die Araber in Allier sind die Op ter des Zionismus". — Aufforderung zu Geldsammluné*n tur die arabischen „Martyrer" von Allier. ge; in! vielen Fallen sogar eine Verschllmi* merun^. well sie rechtlos bleiben und nicht ein mat! die Essmarken erhalten. die sie als Yerbartnte zu erhalten pflegten. < Pt ‘ iArbrlt tQr d«n Zb>nismus ist in Sowjet- Russlajnd trotz allem wahrend der ganzen Zeit øuch nicht einen einzigen Tag unter* brochen word en. Es existiert ein Zentralkondtee der zionistisch—sorialistischen Bewegung. dass — naturlich: im Geheimen — ein perknlfsch erschefnendes Bulletin herausglht, das sich vor allem damit befasst. uher die ■ Laufeenden Vorkommnisse in der ztoniati- »chen Wclt und in Palastina zu informderen. Noch niemals so hetont nachdruckli£ti unser Gewiihrsmann war im russischen jndentum dje zk>nisfsichc Stlmmung so stark wie lieute; noch niemals, selbst In der Zeit des grossten Aufschwungs des Zionismus in Pussland, naoh der ersten Kerensky-Revolution, war die zionistische Idee in den rus* sisch-judischen Massen so lebendig, wie sie heute; unter dem Joch der Sowjet-Diktatur ist. Es uniterliegt keinem Zweifel. dass. wenn sich heute; dem russischen Juden turne irgendwelche MogHchkeiten der Auswanderung bo te. der Ejrang nach Palastina sogross ware. wie er noch niemals in irgendeiner i u dischen Gruppe der Welt gewesen Isf. BUCHDRUCREREI Jerusalem i Palcor). Das Or- »ian des Jerusalemer Grossmufti, die Zeitung ,,Al-lamea al-Arabia“, verdftentlicht heute unter der Ueberschrift ..Opier dfs Zionismus in Alyiier' einen Leitartikel, der den bluti^en Kreijinissen1 in Alijier gewidmet ist. Die Z.eituniJ stellt die blutigen antiiudischen Jirei^nisse in Algier als Ueberfalle der Juden aut /die schutzlosen Araber dar, die al^ Opfer fur Palastina gefallen seien, Weil sie gegen die zionistische Bev^egung und gegen das an den palasjinensiscJie \ Arabem verubtei Unrecnt gekåmptf hatten. Das Blatt rorderjt die palastinensischen Araber auf. ihre Pflicht gegen ihre Bruder in Algjer dadurch zu erfullen, dass sie tut sie Geldsammlungen veranstalte^ und das Andenken der arabischeii Martyrer teiem. die dort fur die Wahrheit und den Islam gefallen sejen. Die Araber soliten auch gegen dals Verhalten der franzosischen Regierung protestieren, die sich' in der jiidischen Welt beliebt machen und die Arabc. und Mohammedaner als Unterdriicker hinstellen wollte. Am Schluss wendet sich das Blatt an die Araber Algiers mit folgenden Wortpn: / ,jlhr, die Opfer Algiers, die Helden des arabischen Volkes und des lsl^m, fhr seid die Opfer der llnterdruckungspolitik und des Zionistnus. Euer Blut »turde fur die Wahrheit vergossen,| daher , wird Euer Åndenken im jHerzen pedes Mohammedaners und Arabers cwlg leben." - u. g raphis che Kunstanstalt Naskova, Bohm. Skalitz. k«*i>r um du#4h Reuc 'ui^d gute \» r- '.it/e utiscrc laten iim kunflttgcn Jahr /.u t*Csst*rn. Pie;Erbschafjt Kures Volkes s hei der jungen Genefatkjn in Ehre g *-!>.»Iren werden-” | I Ander«* IJinder;«édere Sitten! Es wrrd«*n kattiolix.tie und lutfieriscbc Geistliche zum Neuiahrs.gcfte»i!!enstj eingeladcn- Das iudi- - he Leben in New Vork hat im allgemeinen «Buge Arhnli*hkeit mit dem [ tiidischen Ia>- Aeni«*(>en in Berlin. Um einl Beispiel aus- /uliihrer.. Pas liherple ztmi Unterschird \i»r: dem orth-'do\«fn ghneh^n Namer.s — JeAe-.li Center »tf psiney IsfMid besteht aus /uei gemieteten sÆen. ejnep Betsaal und ejrtem Gesen»chaft>4aul. Treit »g abend von H- Il;Uhr wird Bffentlich titen, nach Sjhlus*» ile r Gottesdiehst. »elben bcgebrti i;ucli die Beter in den Gese Ischaftssaal (iézit angrenzendcr Kuchei wo min Tee und Cakes, gratis* verabreicht. Die Tu fend huldisif der Musik. w.«hr«nd ..die rciffre JugendV seiir eifrigl uber religibse und ,de» ofteren! iiber protaée Probleme diskuttert. Auf diese Weise wiro hbin freundschaftlicher V^rkehr untereinander gefordert- Am Slbbaf findet kein Gi>ttcicNensf in dieser Syaagoge sfatt. Das Bcsfreben dieser kleinen jGemcjnde riclitet sich put die Erhauung einer eigenerj Syna>* goge.I Tede Geltyfenheit, i^e diesem Zweck iliente. wurde ergriffen. Bazare, Bazare. Rrd- Iieerflestc u. a. m. veranstftltefen die Schw»estem» Sv> nennen sich die! der Synagoge rugehoHgen Damen. Nun ist der Zweck erreicht/ Zu Rosch haschonah wird die neue Synagctgeleingeweiltt Zu Sche\|uth fimlet in dictf ser Gemtinde die feierliche Einsegnung der Knaben und 'Madchen statt. Eine Solosiingcrin unti eine beruhmfe Organlstin helfen dem Chor und dem Kantor den Gottesdlenst zu zelebrieren. Die Knaben mussen Abschnitte aus der Thoru vortragen. wiihrend die Madchen ein Glaubensbekenntnis ablegen. Sonntagvormittag ist judischer Religkmsunterricht in der Synagoge- Um Fleiss und und Lernhegierde zu 'bwinflussen. werden Pramiett verteilt- Gute Bucher, Fullfederhalter uhd ahnliches sind fur die, Schuler hegehrenswerte G ti hen- Sehr erfreulich ist das freundsvhaftliche Interesse fur einander. In*- besondere wlrkt sich dieses hei Krankheitstalien uus. Hierbei wie bei iedem ånde ren Missgeschick betatigt" sich dje Zusantmengrhfirjgkeif jn musterhafter Weise- J udisc »e%X3gCVX1QOOOggV< Xyt»»XKXXaOaaOOCV»C)tKX>J630tX»OO^AXXXKXXXXXKKXX3»<»tX3C)(V<<iC»tV»nC1tWI - und Kunstverlag emofiehlt sein reichhaltiges Lager in Barmizwah und Hochzeitsgeschenben, Gebetbuchern von der einfachsten bis zur feinsten AusfCihrung, Machsorim, Techines, Chamoschim mit und ohne Uebersetzung, Gemaras, lahrzeitalben und Tabellen. Vertreter werden gesuchtu. erhalt. grossen Rabatt! :«uBminun«)MWWK«wKMmtmiiwmiim«juwoBonannnaBaat II