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Jüdische Volksstimme · 1934-09-10 · 26 (10.9.1934) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XXXIV (1934)
Issue
26 (10.9.1934)
Date
1934-09-10
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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In KUraie i *L h t Uchfc* v I rt n I rit »li jtj -j'- .i<vl l W-'U.r!>. r iler. P •j P.:. lin Pl.tn •v =! : . icr.»rfent- II Aut •- ois M.t- A. rtlrrli -rstcll i.r^ »lc«. ile* li«*. I untf »i»- Muniu-si cltut I •-•itincnsii-!io und iV-fc I: -kflt ..»V: V: Iri ' ri lifcf. ■ r d« i »>*• lIrl-iitl- . rilctufc ' P *! - t i rr ■ . .ii'hnv. n m-;:s I .-it und ird ni»'hr - k*5* i**n Pie I><- f nr v;,,ren \ •- •! t* li : n k -n - { ..;••• *c#^fir *»>r U* ZetUiflrurcb de-, s!:>ravl#»-.f I » /.*•-; v r ■jhtT'; il'*n u t» «*fru P - .- i ft f . v ku der c*- »Li M>*»ru- I »nl-tr* P I-'.rin.tur rffl: -lu ^m.v.:ir v»ir»l j Utili i;c \! 1: <; t c j und n.:. ‘. Tunlii.il i»<*Jt «»jr.!u , -Vi vfci.i IL ►»vi Hi.:-»;frrach: an- -c-i - rr; h . h f|t! $ e n Dik* ll.ullS'' * Uipu>* ■ •' /■;;** > V Ikird «> i S. r v.:'r vf./ftti : [;• * Vf j r > . u unfrr li-'abhin ■*■ .»•;> C* -» I i'» V :5S '»**•*■ ' I! -;! K K . Nat ■olrn dit*. Grun i h;i* n r c l i - |; t tf i ’.fatt ilit* den, '; d a s '' fult ren u ird. ■ »vli ' cilPen e1u. dir ib*rH Hind \ »n! «■! A * i n hati E. Barnusch, >-• -.*rv ':--:er - r\ .!*4» ’ 1 :\U ir'r Mi t .» ,oe mpany Lfd. .i’. t;.Tiommrn. >! i-. u > c r!. P i xusr.it di-u-n Uc^tcj 1 iT«if. die Aiifn.iliv..^ Wrh ir.si'" di r eng’; råfii*n .»f b \: -igv^uesi er dr ».ler Vt-reimgung ru>n fur deutNcbc Ti* T!*"■ T* f n-i Oiestirr ti liritiali Fund for durd:* de’ KKi *■ r \rr.|.iiidr ' t rim. V.. 'ii v r i- - - iudj. .. hllO i r •“; 'F . 1 r rnf-lr'ir, i, ,c4 Vi: •. - dcijfr idtf\... i. - i •-■■erdf.- •*-1 i;e - . Liern ,«n :tf\.r\ t ettiF m it 7,*-ei 0*rAft>I »lie^rt* lictrtice«- '!U*i Vr e1'*!*k!uf lt: Pal i^tirtB d« - e r f Pe.:f»»« iiian N, »tit r-i.» .uf. »1 r 1' i F im Emr < .tffr*-?er \rab< r . Vnlreif^k ’ I; tt .:--- r« r < tft- .• A*;. -ffi.ua (i:. ■ ri/: dir. »rrv :,;)•■ i-.f.^’-r. >!3i fr- \i'.xr.ir".n.i:ti-: n.it •r.Jeier r Fa i'.crkerid.s" i »Jrtn / Jiddische Wåhler stimmten bel den Stadtsratwahlen in Haiifa fur den maronitischen Kandidaten. e s h a l h »i i c Juden ihm iltre Stimnte £ ahen. t e . »i -;* l v m f^aKvri. fWi den tetiten St.*-4:rar>v»ahlen in H«ifa Jtat die d»»rti>*e tudisehe fk*\«'Ikeruns» ihrrr S»>lidaritat mflr »i<r Haifatrr mardnitthehen CWmeinde Ausdru»’k '^r^eben. deren »»btfrstcr Fuhrer irr Mhan»'n i-*n oft >rine Sympathie fur die Tuden beaie>cn untl »»egen dief Judenvtfrf»»lgungen in Dtfutschland protestten hat. Die f tiltrrr »ler maronitischen Gerreintfe im I.iha- -;.mi nehmrn auch eine p»'sitive fStellung ^u dem Plane einer iudi*chen KolonisatkHi in Syrien ein. In ejnem der chrisfliclten \Xahlbezirke Haitas. in dem zwri Kandidaten aufgcsteilt uaren, von den en der eine ein Vertneter der Mar»>niten war, stimmten die judischefl Wlhler fur diesen Kandidaten, obwohl ^r intolge der* unzure{cl>enden 7ahl maronitischer Wiihltfr in diesem Beztrk keine Chan<5tf hatte gtfwalt ru uerden. Hit- Pal.istmj - Po^ieruna erblart, das> sie die arabischen Grenj^xasten, die det i Kampf ^etjeii die illegale jiidi>chf Einwanderuni; fiihren wollen, nicht erlaube. t-i sten srt/en i e d F* ’■ ' s i g t e n a r a b i s C h i h r e l a f /g k y i t fort. Auftrrfcn ri dlten Zeifung yegen diese Posten. r Jerusalem (Palc»»r>. In einem der }>al.isrtnensischen Presse ubergel »enen offi- /irljen C»'mmuniquc der palas inensischen Pfoierung uird erkl.irt. dass dies< den durch die arahische Jugend zum Kampf r gegen tlie iPe^ale »udisi'he F.inuanderung $ eschaffentfn Grenzp»>sten nicht erlaube. in I unkfion zu friten. Tr»ur dieser »»ffiziellen F.r diirung des High. isf dK palåstinensischr Presse nøcli tfiglich voll von Nachrichten iibe die Tiitigkeit und die .H.eldenraten" der arahischen Posten, die an der Mcereskiisfie und an den Grenzen jPalastinas tiitig sind CommisKtontfr. Grosse Aufmerksamkeit hatidas Auftreten der grmåssigren arahischen Z^itung ..Mcraat el-Schark" gefunden. die im Gegensatz zu der ganzen uhrigen arahisclken Presise. die die Taten der arahischen Grenzpostcn ruhmt unu 5ie als nationale Heldentaten felert fordert. diese Postetj ru verqiettfn. wieil sitf die Ruhtf und Sicherheit des Tandes gefahrden. P Nach den |lnpuhen In AlqeHenj - L)er Burgermeister von C onstantinc, Marinaud, hat d :r franzosischen Regierung die 'orderung vorgelegt, eine Reihe voi i M a s s - nahmen zu treffen, durci die eine Vi'iederholung von Unruhefn, wie siv sich in letzter Zeit in Algerien ereignet haben, unrooglich getnacht werden soli. In erster Reihe verlangt der Biirgermeister, dass ein mili t ii r i s c h e's Xuftgeschwader von 500 Flugzeugen dauernd ii Algerien stationiert werde. Fernei soli die anlasslich der llnruhen ver grossene Garnison von Constantinc in ih rer jetzigen Starke auTrecht c~- halten werden. Schliesslich soli eine Verordnung erlassen werden, die das Recht zur sofortigen Bejw.iffnung allerln Algerien ajnsassigen franzirsischen Burger bis zum 60. Lebensjahr zur Verteidigung bei neuen llnruhen einfuhrt. Gleichzeitig tndgi eine amtliche Kommission eingesetzt werden, die eine offizielle Schatzung der Verluste vorzunehmen und einen grossen Hilfsfonds iu schaffen hatte. Den jiidischen Kaufleuten, deren Laden zerstort wurden, soli sofort ein M oratorium eingeraumt werden. Es verlautet, dass sowohl General, gouverneur Carde als auch die Regierung diese Forderungen gebilligt haben. Sv. ..‘».gc. cin Beth Hamidrasch oder ein Cheiicr frrlchtet werden durfi*. In der S»'- xictunion musstendie Wurzcln’ der Peligion » tm \ cnlorrtfn gehracht werden. Aut ciner in S i m I a ahgehaltenen Kortferen s jndischcr Mohammedanrr wurde «ine Entschliessung angenommen. in der .»lie iudischr C. invranderung r, I, Pal ti na als eine Gefuhr fur i- >; rmmedani>»*hen Interessen hezeichntff wirfl. Die englische Mundatarmacht wird aufget»_*rdert »Hc weitere Einwandtfrung _von ] i* den n;ih Pal.istina >u verhuttfn. Etne ahuiiche Pesolutavt uurdf vi^n ctr „Moslcn\ f: i >;■ h e n I. ' g ,i Indien s" gefasst. B U M - B A \’erlangen Siv liberalt das allgemein beliebte leegebiick d. Marke. B r U n n . Gasse heim Augarten 4. Feullleton. Die Probe auf. Måsiaszeit a,JjSfticfi. in der KATHREINER filer altbewahrte Kneipp-Malzkaffee, wird \on tausenden erfahrenen Ffausfrauen bevorzugL ^„KATHRF.INER" ist gesund, nahr- I haft und billig im Verbrauch! i- Jeder Arzt empfiehlt ihn! j „KATHREINER“ ist streng koscher , 'und steht unter Aufsicht des Erlauer Rabbinates. Von Dr. Max Steif. Hs war duster und etwas unheimlich in dem leeren Tempel, in dessen letzter Bankreihe Grimpi heute, wie sonst immer seinen Stammsitz lange vor Beginn der ublichen Abend-Gebetszeit eingenommen; aber er ffihlte sich hier doch sicherer und geborgener, als draussen in der langen Judengasse, die diesén Nameneigentlich nicht mehr so recht verdiente, weil aus ihren niedrigen, altersschwachen Hauschen schon l3ngst die meisten Tuden weggezogen waren und an ihrer Stelle allerlei nichtjudische Handwerker oder TaglShner ihr armseliges Heim aufgeschlagen hatten. Was gab es da nicht fur eine Unmasse von Kindern beiderlei Geschlechtes und jeglicher Altersstufe! lind dies alles vereinigte sich jedesmal, so oft sich Grimpi nur blicken liess, um mit der Kindem elgenen Grausamkeit ihn zu necken und zu verspotten, ihm allerlei Aergermis zu bereiten und Schabemak zu spielen, der sich nur noch erhShte,- wenn er. in gerechten Zomé mit dem Stocke ihnen drohte oder seinem Unmut uber ihr Treiben in derben r dutat Verwertdung von;,5 dem d?-.«t is* w>rkli<b biHigtfe und tw«ck«no(Vgtt* Pfleg^miHH fur Pa«k*ttgn. Linoleum, Xyiel.’h, ff cbel #t< $•<* 1901 gloncend b»wohr*1 Ungemein outgiebig, weil fVmtg, nocnboltig dwrcb Hoben WocHsgo- Holt. dot ofte Emlotten wie m>* gewonnhrHen Potten follt weg. FuObiden bleiben mit »Grine« beboede t immer' wie new. kein Nochduokeln und Vertchmulzen. Anwendongemfoeb, Ho<hgton> muKefot erzielbor. Protpekte durch die Alleinerzevgeri Clrine-Werk« J. lerant 4 Co., (gar, ibhmott. U i Optjsches Institut | STANOVSKY. 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Und in den i kleinen, ebenerdigen Fenstercheii tauchten dann breitlachende Gesfchter zerraufter Schustergesellen auf. die mit grinsendem Behagen ’ derri larmenden Schauspiele zusahen,1 . nicht selt^n auch durch aneifemde Zwijschenrufe das ihrige zur Verlångerjing dieser erwunschten, in das ÉinErlei ihrer Fussbekleidungskunst einijge Abwechslung bringenden Zerstreuung beitrugen. ^ch, es war eine b3se Welt, in der zu;leben man gczwungen war, und nicht abzusehen, wann es besser wurde!, Ein schwerer Seufzer entrang sich bei solehen Gedanken seiner Brust, wåhrend sein trauriger Bllck uber die leeren Bankreihen hinglitt, ubtr die die flattemden Seelenlichter, die seitlich an rier Wand neben dem „Oraun håkandesch" angesteckt waren, einen dfister gespenstischen * Schein warfen. Da zog pIStzlich etwas goldblinkendes seine Aufmerksamkeit an sich, das von einer der vorderen Bankreihen herlock. Es wairen, wie er beim Naherhintreten feststellen konnte, die in Gold gepressten Buchstaben auf dem Einband eines Pessach-Machsors, das von seinem Eigentflmer sicherlich auS Vergesslicnkeit zuruckgelassen worden. Er schlug es auf, blåtterte mechanisch darin, und wie zufSllig blleb sein Auge an einer Stelle der

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