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Jüdische Volksstimme · 1934-05-10 · 15 (10.5.1934) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XXXIV (1934)
Issue
15 (10.5.1934)
Date
1934-05-10
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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'ix v .ces ,x\\ .. > Numlmir l.\ Inland Grundung eines jiid. Museums in Nikolsburg ÅiStl tilt jiivliscJivs AUt> •lim LjceniiHlct vverciV:; -Viv viiv Jazii ii“ i^cii Vorausseljuii- - i u! i»v“vl»v:i. V> i allem vcrfiifit-»liv : >r Afi ‘liNChv Kultusi' iilcni.lv und d'c Chvw luikauisjia iilK*r c;r,c 'dir statllichc ■\ii/a i vi»n uirkliv'il u ltiv-'Pv:: Musv.tlcc* liv il''! Mitkn. ilarinrik: icl L'aikatc. Scln>n im Ja viu rv!l|'J0 uurjv t 1 '''id licjjrtiiitilet. t; A '■ w Vllv H •I-. ..'il jn.fhit K£ «. ri\ h: ■: it icit.! jucii . ic Era^c der.tlntcr- : i: ' 14 •-! it: vi.K-i vil Iiaii' l'cl:". -h^eit.- viv: \ 'vtNk *T' Du- N:k"i'bur- :; kiil:;i>“omv. . at via -„'rui.'ii' < iciu i,.:v erw < n i u . :a . j'i.a .Aati'rdcnrium.n :i:: v ,M .l'vliM' ^"!i,'CII SI-!' -v:iv kam:. vm>pr.c:5 . Iii^cnicui /')1tan au- -i\: den t’l.ai; )iit die 'v!iri“>at!u'’ti..'. ..; i' cZ.. r' > t;:: c i hat. hrtrvl tur .ivn /u . ck a!> .Ilirch- .1 il - w m t: v. .upm^.iv’k i’'o: :• -cl’: ::ui \r '. V-' ai;'- ■ .'in „v" - :i»; “v^viu . '. i; ilir die h-: r x.\ Hi:U v'ilo liic'.'' :;:c:i .\Uiscii:h> in Nik---: nr 2* Vr»-- liv:'.’- .h tiinn.ic II 'jicrcr « »T. ■ | N’-vI-'miU - cl'." h iu dcrlaltc- - t t. * •m i’.iy •. c- ' : i. ae '< icifn. i’.lc U.-if:- izcsc'hiclrtliche \\t- ’flvit II:.- war dér Nitz i l- 1 'U\!v'r»a!>hi:’vr-, v " iiicr_gmj’eii und •camc hcriihmu < iv!v irte. Talmudisten U”i.. ahalisivii. viiv m ihrem Ruhin .Tie W.-'r uJiiv*’. AIht .in 'lidtseben Alen- tliv^iin protanvn (iehiete es eu Na-;::v* i tit i ^nsvlu'tugdhr ,eiit Uaben.'tiat Nif k- 'M'. ri* wnhrhch kv:ui i: Mandel. :ui Jvr Hmter“ und! Dieser erst ' C: 11.' »•ane > /vil <- i IH' DH'h Ir.IC i ren mut Barockzeit astehendv. alle Fr R a li men vor nheit und Erhaben'nit 1)3' Komilee. lia lie-notnmen hat ehe len. Es kam: aber t kommvndeil titd lelfeiui ur.. tchj-n. (Vor allem erjjellt nieiii.lei: und an sonsti '.'hatten und Private Ivhkv'Sv oder uilter W tumfe^htes Mu'cal-Gc ■"•lil'i:'« iit stellen K' handclt sieii >■ stiinm: Niknlsl urjj al' Sit? eines!:e:’ Mu'eums vo aus. die zahlreialtehrwurdij'eii Synagogen romani- Hauarr. n’iei auch aus der Renalsammende^ der einedhot u. die andelebaude des (iliejlto, all das., ergibt ur.aussnree’hlre'her die, Aufoabe .auf is Museum, zu erwird siciter krille Anstrengung las gesteckte Ziel erreicliea, wenn il in r.icht alle ir. Besciu-n Korpeiratiouniet'tiit/'end zui ‘ Sea te ar. die Kultusgee iudische Ki>rperie dringende.Bitte ahrung des Eigenynstafide zur Verallém uin‘liegeii- '\a |de der jiidisctieii K iltur. Wissenschart Literatur .rituel! p,naten Charakte Art; l'jlas. Porzellan. T Thdravorliange. Doku neiite dtreritlichen und privaten Oiarakfeis. alte Handschrit tetti samtlieiie Abbildui.geit ">n j udisc hen Baildeiiknialern. Portair und Gemalde von Pvrjsonen. die gescliiplitoch hedeutsam sind lind so weiter. tfentlichfcn und Kunstobjelite aller irakotta, Textilien. Bei entsprediend sympatiscltem Nachliall den sier Vorschlag bei allen tnaCgebenden Faktoieii tinden wird. besteht der BeschluK. das Museum als Landesmuseum zu errichten. .Mcht.mir aus (iriimlen Jer Ehriurcht vor der Vergan^eitlteit des jiidischeti Volkes. sondern auch mit Hinhlick aut die Er haltung des Bestehenden erscheint die Errichtung eines iiidischen Museums in Ni kolslnirg gelioteii. Ferner hildet ein ånde res Argument die Tatsachv. dafl ein solcht' das Ansehen des iiidischen Namens tlirdert, vvas angesichts der Zeit. in der wir leben, doppelt so sclmer wiegt. Prof. Dr. B. Huller, r Marienbad. L>ie Studenten René Fischer, Kurt Glauber und Leo (iuttmann begingen in drei aufeinander folgenden Sabbathen ihre Barmizwah-Feier. I>ie drei Konfirmanden trugen cie >Vgen.-.-prucht\ die Haphtaroth undihre J*ar.-*’hach dm traditionellen Tonfall ver^tåndnisinnig v.>r, da.- allgemeine Bewunderung au--. Jo-te. Herr Kahh. Pr. Diamant nielt an jeden v«>n ihnen eine zu Herzen gehenden Ansprai hr, in welcher er Ae åneiferte, ihre Pflichten aN Mensehen und Juden atets getreulich zu erfullen.* Im Kamilienhause, wo zahlreiche Gratilånten eintrafen, hielten die Jungen eine An- -pruche, :n welcher Ae in ergreifender Weise I/ele* und Treue zum Glauben der Vater, ge- 1. oten, die zu Thrånen rtihrte. Manenbad. Diese Woche beging der langjahrige Tcmpelvorsteher, Herr Moritz KrauB, fcThrenmitglied unserer Kultusgemeinde, .sein M). Wiegenfe-t. Die Kultusgemeinde feierte der. Jubilar in ehrender Weise. In der Synagoge wurde er am Sabbath?ur Thora genifen, wo-; er einen namhaften betrag fur Wohifahrt*- zweck- .-pendete. Sodann hielt Herr iiabbiner Dr Diamant eine erhebende Ansprache an den Jubilar, in welcber er dessen groBen Verdienste um die Synagoge, den Friedhof und im Kat der Gemeinde nihmend hervorhob und ihm die besten Wuasche un>erer Gemeinde entbot. Mitags erschien Hen Kultusvorsteher Dr. M. Kohn-Schanzer in Begleitung seines Stellvertreters, Herrn A. I’inkusfeld, in oer N¥»ohndng Jes .Jubilars, um ihm gleiehfaHs Dank und Anerkennung fiir sein Wirken im Interesse unserer Kultusgemeinde zum Au*druck zu bringen und iiberreichte ihm als Zeichen der Verehrung eine BXomim-Buchse mit uen besten Wunz^hen. Der* Gefeierte daukte beider. Rednem und versprach, auch in Zukunft seine Krafte der Gemeinde in den Dienst zu stellen. Olmiitz. Bericht: Nach dem schbnen Purim-Teeabend, der al.- gesellschaftlicher Hohepunkt ihrer diesjahrigen Veranstaltungen angesehen werden konnte, kamen die Mitglieder der ,f^‘izo'* "Ortsgruppe am 24. Marz bei elnem Kultumachmittage zusammen. Als Referentin sprach Frau Trude Groag iiber die „sozialen Einrichtungen in der CSR‘\ h'achdem sie in 2 vorhergegangenen Vortrågen (dem Piane der Warum Albers verlemt wird Hans Alhers, dessen letzter Ufa-Film „Gold’* deninåchst in Pra^ anlåuft, ist bekanntlich wn der Uia1 gehaBt vvorden. Man wei/j. da/i das tvegen semer Ene mit der JUdir. Hansi But^ ge^chah. Was man aher nicht weili, isr, uaf?. L)r. (3i>ebbe!s jetzt m einer Rede vor deutschen Tilniinteressenten Albers utfentlichalseinen Rasseverderher hezeichnet h3t. Man weiB auch nicht, daB eine Privatklage gegen Albers låutt. vveil er aut de' Atelierfeijern \<>:\ NeubahelsiVerg den dortigen NSBO- Mhmann Czodczynski. der ihn vteger seiner Ehe anrempeltc. so zerschlug, daB die- Ner sich in årz:i»che Behandlung ^egeber. muBte. 10. Mai 1934. prau Irma Poh*k. i’rag folgend) ihre Horerinnen in den Komplex der .-ozialen Frage emgefuhrt, und 3ie Entwcklung der soziaten Gesetzgebung in Kuropa bis zum FriedenschluC geschiidert hatte, konnte sie nach einem kurzen Seitenblick auf die gesellschaftliche Stellung der Frau in der Gegenwart, auf die Aufgaben und Zieie die sich ihr auf sozialem Gebiete zeigezi, zu iiprechen kommen. Es folgte eine Besprechung bestehender Einrichtungen in der CSU hauptsåchlich jener Qrgaiiisationén, welche vrie^ Muiterschutz-und Jugendfiirsorge den Aufgaben der „Wizo" in Paiåstina verwand .-ind. Auf dieser Grundlage hat als Fortsetzung de> sozialen Themas am Is.'April Frau Else Schwoner iiber die arbeitende Frau in Palåstina und die Aufgaben der Wizo in Erez und Galutli gesprocheii. Von dem fes.-elnden Buche Ada Fischmanns au-gehend. schilderte die begeisterte Vortragende die Entwickiung der jiiidischen Frau in Palåstina und erzåhite von den Fortschritten der Wizoarbeit. Diesem schonen V'ortrage. der bei nett gedeckten Tischen angehort wurde, folgte die stimmungsvolle und tief ergreifende Wiedergabe von .Manfred Sturmanns Gedicht „die Siedler' durch Frau Wolf-Althof. Als nat-h dem in anregender Stimmung eingenommenen Thee, bei dem iiber das Thema „Aussteliung jiidischer Kultur und Familienaltprtiimer” gesprochen wurde, Frau Stella Altar aktuelle Zeitimgsberiehte vorla.-, emtete sie wohlverdienten Beifall. Als AbschluB des reichhaltigen Programmes las in stummung.-- voller Weise Frau B. YVeiss „die IJessachfeier von Agnon*' in einer Cber.-etzung von Glatzer, Fi*au Pråsidentin Dr. Oppenheim dankte in hebraisch. deutscher u. t.-vhechischer b'prache allen Damen die zu dem Gelingen des Nachmittage.- be:getragen hatten. Vlit der fiir Ende Mai festgesetzten Aussteliung. wiil die Ortsgruppe ihr er.-tes V'ereinsjahr beschlielien. Aus»tellunx judischer Kultur* und Kamilienaltertiimer in Olmiitz. Der judische Frauenverein und d:e Wi/..>-Ortsgrupp»' Olrniitz, haben der Beschlu:. gefaBt, Jun-i' eine Aus-tellung jiidi-cher. Kunstgewerl»es und jiidischér F'amiliendokumer.te eine Schau zu veranstalten, die, sov.eit es |:iv Rahmen die.-er Vereine moglich :-t, jer.e G**rå?e des Kultus und tåglichen (»ebrauchezu /.eisjen, die auf eine alte Tradition im Fest- und AUtugsleben hinweisen >ollen. In jedem Haushalte finden wir alten Famtlienbe.-itz, Erinnerungssttick?, «iic sich auf die verschiedenen* Feste beziehen, alte Sedergerate, Schiisseln, Becher, Glaser, SalzfåCchen, Geaiirtzbiichsen und das alte Tiacfczeug oft hausgewebt und. gebleicht.. Wenn auch viele Stiicke nicht von judischer Hånd hergestellt wurden, so dienten sie doch dazu, dem AUtagsleben eine spezifische Weihe zu geben. Auch der verschiedenen Leuchter se i Erwåhnung getan, wie Sabbatleuchter, Menorah Tur das Chanukafest und der schonen alten Tempelleuchter aus Messing, die wir in verschiedenen Familien finden. Aber auch Kochbucher von GroBmutters Hånd geschrieben; Gebetbiichlein, Brauttaschentiicher, alte Spitzen, die sich um den Scheitel legten, alles konnen >wjr fiir unsere Aussteliung brauchen. W5r wollen aber auch eine Abteilung fiir alte Dokumente einrichten. Welche Fulle vxm Erinnerungen werden wir auskramen, wenn wir in alten Familienpapiefen nach solehen suchen. Stammbåume. Diptome, Familiengeschichten und Familienbilder werden unsere Aussteliung beleberu Wir bitten alle Freunde aus N‘ah und Fern uns in unserem Bestreben, ein Bild vergangener Tage zu rekonstruieren, helfen zu wollen. Vor allem Bitten wir die Gemeinden und ihre Vorsteher, uns fiir ein paar Aussteliung stage schonealte- Tempel gerat zur Verfiigung zu stellen. Die Aussteliung wird Ende Mai s ta ttfinden. Den genauen Termin geben wir noch bekannt. Feine Herremdineiderei Franx Pokorny, Brunn, Basteigaue Nr. 1 Damy \ nech poruch a sastaveni méaiéku zbavi Vås ra&j neAkodny. zarugene p&sobici prostfedek. Puso bi i tam, kde jii våechny jiné pripravky ælhaly. Nmipidni dobtrkou za- åle za K? 150.—, nejsilnéj&i Ki 200.— nuc. R. Uvhndnhoud Praha II., Junsmannova 5 Telefon cislo 399-65 Pri neosvédceni se obnos vråtim. Porady zdarma, 2 znåmku na odpovéd*. Beste Oerhelrotun$en durch Frau Klaubcr, Brunn, Dr. MackAg- 1t F. Dobes, Wåsdierei Krono Nr. 44 Telefon 10.601 4. In Ihran Cartcn soilten Sie nur unsere JahrzeWe/aaf bewåhrteo Båume uod Striucher pflanzen! Sie sind vie! besser als andere uod docb nicht teuerer! H KURT z GroObaumsdiuleo, ItiliHi, Wieoerg. 11 TMIMti Udiimte/ Estatkko. kosmetieké SANATORIUM CHARIOTA MUC R. M. VYHNÅNKOVÅ NANA II., latiifiiiwfifiovw ««J. ils. f. Odborné providi: Pesten/pfeti, premena ryraiu oblicejfi na nevsedni typy trvolé odstrwnéni néttk, uprava a zpevnéni poprri, éprava fftek, tetovåoi rtfi, SPEClELNl IJPRAVA A OMLAZENf DAM. Vsechny ukony se providEjt bez operace. fediny kosmetick^ ustav toho druhu. 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