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Jüdische Volksstimme · 1934-05-10 · 15 (10.5.1934) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XXXIV (1934)
Issue
15 (10.5.1934)
Date
1934-05-10
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nummer 15. 10. Mai 1934.1 ffittefflattea m dem leserkreb Hochtettstafehi Stopka’s POaoerrestaurant. Brunn, Ctakå. Tel. 154861 j Brillen - Ymiticek - Brunn, sind drei W$rte die man unbediugt nur in einem Atemzug£.£us- ^pijechen sojlte; denn wenn man eine gut« Brille habeniwill — und eine Brille soli ja immer nur erstklaasig sein, da sie berufen ist edel at« und jeiiste menschliche Organ zu betrvuen ] dann gijbts kein Obcrlegen, nur Vasttek, _ aatlichj gfepr. Optiker in Brunn, M&sarykatraBe 10; denn er wird ihnen datt beste, fach nannich! adgepaBt und bearbeitete Glas liefern. Dårum mørket wohl: drei Wlorte in einem Atlcmzugc — „Brillen—\akicek—Brunn". . Brunn. (Neue Banklokale der Deutwhen A(^rartind Industriebank, Zweiganstalt Brunn, Stadtzeritrum.) Wie wir bereits aerib'ntet hujix.r:, ist |der gonannten liank die Verlejrung ihrer K'a>.-fen- und Buroraume i ns Gesch&ftszvntrunj ttiunns, und zwar in das Haus den Damjnstif|isj Kennergasse Nr. 2, mbglich gtiwordosi. I>i*t- åmfangreichen Adaptierung.-arbeiten d<irt.->eU|ni iind soweit tdrtgeschritten, daU mit d«|r AuJnajhmo des Geschiiftsbetrietiés begonmsi werden komite. Trotfc mannigfacher tjauhener S^hWierigkeiten war es miiglich, di* betrvffenjleri ebenerdigen Råumtim ilausu des Dåmen«tiftes in einen einheitliehen gediegenen Kas>eniatim umzugestalten. Im Zuge der neuztitlichen Aussuitturrg wurde auch die Einrichtung -Jindr Warmwasserheizungsanlage picht uiiteriakum u. Kemsprechstellen fur die j Parte ien gOMjhaffen. Eine be<tueme Stiege verbind«t deri Kas.>enraum mit den im ersten Stocke Ixfindljkhen Direktions- und Kanzleiraumen, w dchel adtterdem vom Hauseingange Krapfengissc I djrekt zuganglich sind. Es bedeutet fiir d e Delitsjrhe Agrar- und Industriebank zweifelles kernen Xaditeii, dali die von ihr mehrfach gffuhrjteil Verhandlungen wegen Ankaufes e nes jfuij Bankzwecke geoigneten Gebaudes n cht [2u^n Ziele fuhrten, zumal ihr nun ein 1: ngjajhrijger Vertrag die Kortfuhrung; des £ankb|et^iebes in einer der bolebtesten StfaBen d nr Stadt gestattet. Zufolge des in .sehr befriedjgender! \Veise durchgefiihrten Umbaues, soie der in reichlicher Anzahl zur-Verfijgung ehenden Kaume und deren zweckmattiger £ us>tuuimg, werden riicht nur den Kundep der £ ank l dif erfordérlichen Bequemlichkeiten gebatenj spndern es wurden auch di«; Varauss itzungun ftir eine ungestdrte Abwicklung des internen Djenstes geschaffen. Wert volle PaUUtina-R«f»eberatung. und fåonaltl. Palåstinareiaen. Besaich aller Mitteld keertantier, sehr billig, beæ Referenzøn. — Anfrågen unter Angabe von Heruf, VermdgensverhiltnUsen, PaB sowie IVospektzusendung bei E i nsend ung von 2. intern. Borto anweisungen:|„rAG*\ reg. Gen. m. b. H„ Wien VI., CapiMrpiigasse 2. „Hebråiach — lekbt gemacht” (Tranakript ion). Anerkannt als étnfachste (psychotechni iche) .Methode, hebraisch spjpechen zu lernen l^reif: 6.— oder Gegenwert (kartoniert), nur legd'n Vorauszahiung. „PAG'*, reg. Gen.:m. b. i 1., VI., Capistrangasse 2. Bel Miidigkeit reiben wir Stirn und Schliien mit Alpa-Menthol-Franfcbranntwein ein und i nasalenen die abgespannten Muskelri Alpa, das »ewkhfte und seit vielen Jali ren {gebrtiuchte fau>mittel. Auf Tausc/i Pur einen 15jahrigen Kntiben, Quartaner U;rd eln rituelles Haus mit rein cechischer Umgangssprache gegen Madchen oder Knaben in Deutsche Gegend uber die Schulferien gesucht. Zuschriften erbeten an Oberkantor Adolf Jejlmlann Nikolsburg. -H---- 1 I Pjsfil ▼ Praze. Jest znåmo, ie Parflanky jisou tétsinou kfåsné a mladé ieny, i kdyl je- □ich mdka let stbupå. Tu se lecktera z nas zejpta, «m to je. Kouzlo a pCivaby mlådi si za- Ichbvåjvaji språvnym osetfenim a vhodné vo- Senynti pripravky. Sanatorium MUC. R- M. Vybnlnkové v Praze 11., Jungmannova ul. i. 5, Imk vTozeny smysl pro tyto kosmetické problé- |my a vytvoHlo nové oéetreni, die osvédfenych [pafiiekych metod, které provadi osobné professor estetiky, z Pariie. Ustav nåS je vybaven lojmodernéjliml pHctroji. Chcete jisté i Vy b$ti mlada a pCivabnå, ‘iicete byti iådouci, Inuie, mtiiete byti, navfitivite-li nås. Dejte si zaslati prospekt. Esteticko-kiismetické sanatorium, BJUC. K. M. Vyhnånkovå, Praha II., -Jungmannova ul. £. 5. Tel. i. 399-65. Krågeti, schoner wie neu. Wflsche schneeweiB. Vorhånge alter Arten tadetlos und schfin. Transport der Wåsche besorgen unsere Autos. OroBwåscherei Leopold i Skarolek, Brfinn, GéiBgasse 8. Fsbrik: Grillowitzgasse 28. Dr. V. RAMI$ Spexialltt ftir Ha«t* and Geachlccbtsfcrankkdtffl. råer. Sck«Ani d. Htatfcliflik Prof- Dr. Umbtrgtr MAMA IL, TniMéft é Mr. M. Hlatcrer Trafct. U—II, 2-5. M.MA FRAUENARZT Dr. »ft 1-1 niU B. JaiHwn 4 POUR Mt Ml- Ak BRUNN Krfolg dra Konzertsangers J. Segal-ltosenbach als I undfunktenor in dem Cs Sendern. Der hebr. Liedersanger J. Segal-Rosen (L r. tenor) welrVer <i»irzeit auf einer Konzerti oun^ée in »ler Ccchoslovakischen Republik sicl befindet umi welcher am 24. II. d. J Brtii n im Uadioabend „Abend der jiid. Kunst” nitwirkte und durch .-ieinen kunstlerischen V* >rtrag und Auswuhl der palest. Lieder, den Brii inem in guter Erinnening gebliel>eii ist wi kte nun vorige \Voc)ie —» nwhma! s hn Briinner Rundfunk im Kahmen des Koi zertes „Reise durrh Orient*' mit hebr. pal. Lieler mit (dieses Konzert wurd^ v«»n den samtlicnen cs. Sender ubertragen l. Nun verpflichtet <ler Brunner Rundfunk Herm I. Se«^il-RokenlKuh nieu«*rlich fur etn Konzerl Hal. Opt’rparien und ital.-^ieapolitanischen l|iedem*fur den l.V Mal ti. 4. von 21.15 Uhr bis 21.35. j)t*r Miihr. pstrauer Sender hat Hérm J. Segtil-Kosenbu h» ftir ein Kon zert orfentalischer Gesange (helA*. pal. Lieder) fiip den 2S. Mui <1. J. von: 21—22 L'hr eingelade: Wik* freuen uns, den Krfolg eine> jtid. Kiinstl«rs sowie (auch daB durch das Radio- Engagecnent des Herrn J. Begal-Rosenbach oft heljraische palkstinensische Lieder durch den Rilndfunk vermittelt wetfien und welche auch vilel, zur allgem. Popularisierung des hebr. pal. Liedos beitragen. l)ie Petion jder revisionistischen I’artei wird auch in Brunn mit Erfolg propagiert. Bisherlhaben etwa 1000 Juden ihre L’nterschrift gegebep. Sie gehdre.n allen Schichten de> Judentura> an. Die Petion wird wtiter gefuhrt. Auskunfte bei der revision. Ortsgruppe im Cafee Esplanade. Apachiedsabend Dr. Kabinowicz. Zu Ehren des nach Prag tibersiedelnden revisfonistischen Euhrers Dr. Oskar Rabinowicz, veranstalteten die Revisionisten am 5. Mai einen Abend, der sich elne% ausgezcichneten Besuches erfreute. In hochinteréssanter Weise berichtete Dr. Rabinowici uber seine Reiseeindrucke au> Palåstina un<) wurde stunnisch akklamiert. iVg Beomerfeier tfer Kultur- und Jagend koiåmission der Z. O. Sonntag, am G. Mai d. J fantf pnter starkem Besuche die diesjiihrige ortier-Feier am Makkabi-Sportplatze statt. (Das sportliche Programm war auBerordentlich reichhaRig. Naph einer Eroffnungsan spraclie durch Gabs Herrmann, der auf die Bedeutung des Tagei fur den ZusammenschluB der Jugend hinwies, fand ein FuBballwettkampr zwischen „Veritas” und der „Lese- und RedeHalle” statt welchen erstere 4:3 gewann. Es lblgterr zwischen Techeleth Lawan und Makkabi I Hazair: 3 Knuben-Stafetynwettlåufe (Siegbr durchwegs T. L.) und einer fur .Madchen iSieger M. H.), urtd je em Wurfball-Wettspiel [fur Knaben und Madchen (Sieger beidemalefT. I-.). Den Schluft bildete ein Liederwettbewerb,jden auch T. L. fur sich entscheiden konnje,!<Jie Verteilung der Wimpelpreise und kemige |Abschi»»dsworte von Walter Schwarz namems »ler Kujko. die1 auch auf diese sportlihe VeiUstaltung mit Befriedigung zuriickblick^n kann. I ituteung des Kullosausschuases. — Cbershmd dm Protektorates iiber die I ssischkin* Aktien« Jn der,'am 2. Mai d. J. stattgefundenen Sit2ijng Iwurde zunachst ein Ansuchen der lokalen Nationalfondskommission um Cbemahme des Projekto rates iiber die Ussischkin-Aktion durch die Kultusgemeinde vorgelegt. Nach Befiirujortitng durch den Prås. Julius Zwicker wies Dri Sonnenfeld darauf hin, daB dieses I'rotektoi'at zum Ausdruck bringon miisse, daB alle pudiache Parteien und Juden hinter dieser Aktipn stehen, und betonte weiters Dr. Grimfeid Jfreudig die;mit diesem Akte der Gemeinde bekundete jiidischc Solidaritåt. Dem Ansuchen wurpe e nstimmig willfahrt. Sodann wurde beschl^Ber, den verstarkten KultusauschuB ks . Drteilung der Zustimmung zu dem Ansuclen an die politische Behorde wegen Verlånf erur g der Mandatsdauer fur die Mitglieder beid ir AusschUBe einzuberufen. AuBerdem wuruen lie Ausgaben ftir die Durchfuhrung der Trocken egungsarbeiten im Tempel Stiftgasse in der vm der technischen Kommission festgeset2 ten 4ohe von 45.000 K$ bewilligt — In der aris hlie lend sofort Stattgefundenen Sitzung des veiptarkten KultusausschuBes erorterte Pra». Z' ricker kurz deh Zweck dieser Einberufun i In g. Steiner begrundet« noch mit einigen Wopten die Verlångerung der Mandatsdauer April <i. J. im Sdvubertsaale eine Wahlerhmg, die einen sehr guten Besuch aeufwies. DT. Stransky besprach eingehend die Tå tigkeit iler zionistbehen Mandatar« in der Kultusgemeinde und achloB mit dem Wunsche nach FriedenL Dr. Meiacner befaBte sich mit der geschichtlichen Fntwicklung der Kultusgemeinden und entjwarf ein, Arbeitsprogrmmm, dks hauptsa^hlicH in Reorganisation der Verwaltung, Jugenderiehung, Heranziehung aller Steuertråger zur sozialen Fursorge und hauptsachlich in Erweckung und Erhaltung des Judentums bestehen miisse. ^Dr. Sonnenfeld unterzog.die Assimilationsbestrebungen der Kultusgemeinde einer Kritik und betonte die Notwendigkeit der Krrichtjung einep jiidischen Volksgemeinde| im Sinne von Herzl; die auf dem Minderheitenrtichte aufgebaut auch fur Kultur, Unterricht und Wirtschaft zu rorgen hatte und andersnatidnalen Klasseninteressen nicht dienen Diirfte. Er trat schlieQlich fur die nachtrugliche JGenehmighng des auf die Verlångerung der Måndatsdaiå-r sich beziehenden Paktes mit der Majoritat. t*:n, die den genannten Grundsatzen: um die eifii zaher Kampf gefuhrt werden miisse. sicli séhon >‘»hr genahert halie. In der kurzen Dehatt«* brachte Ing. Spitz einige Anregungen in.-ibcso^dcrs ul»er <He bedauerliche parteienzersplittefrung und ul>er die notwendige judische Krziehung vor, worauf Theodor Huber denjResolutionsantrag stellte, den zionistisciien >fandatarem Dank und Vertrauen zu notieren und den crwåhnten Pakt nachtruglich zu genehmigen. Vueser Antrag uunie mit tllén geen «ine Stimmd angenommen. Im SchluBworte wies der Vortslttende Dir. Skhuller mit Beziehung] auf die ge^enwårtilgen [l>edrihlichen Verhåltaisse und auch die hoh« ' Bedeutung iler Kultutegemeind:- als eintjge Repriisentanz de- Judentums hin. P^hiit fahd die eindrucksvollr Versajnm* lung ihr EndeJ Prei^e),! i. V.* tte „Na rJi h zu sté>tin';. Briefkasten. und bei udte das Vorhaben des Ausschudes, dur :h e ne Ånderung der Statuten den \eraltet gev ’ord« nen verstarkten Ausschud ganz aufzulaa en und dafur den blod 21 Mitglieder ziihlender eng)ern Ausschud zu erweitern. Die Zustimmu ag z un Ansuchen um die Verlångerung der Mandatidauer wurde einstimmig erteilt. Oflentlichv Kundgeband. „Wir und die Kl Itusi emeinde” Unter diesem Titel veranstafltetéj die juoischnationale Vereinigung am Abonnent: Unsc|c Zvitun>; ersclieint ab iiim u icder punktlich jcdcii Donner^tag. K. A. In einer der nachsten Nummern begirmen wir mit dem Hebråischen Ljehrkurs. Alter Abonnent: Am letzten Fre|»gahend wurde nach dem Gottesdienstj ein alter Herr von unbckannten Mannern ^ttakiert. Obzwtjr zu dieser Zeit geniigend junge Leute dit'aus dem Tempel kamen ii^ der Gasse wareij, rst es dochkeinerneingetallen den Bedrångten zu Hilte zu eilen, oder ein Sicherheitsorgan zu ruten. Der alte (Herr bednnkt sich auf diesent Wege tur die Hilfe. I Familien^Nachrichten: Burgermeister Bachrich gentorben. Am 21. April verSchied Herr Siegpnund Bachrich, der langjfehrige Burgermeistør der Austerlitzer politisctien Israejitengemeinde. Er erfreute sich ih well esten Kréisen der Befolkerung hochster BeLiehheit und aufrichtiger Wertschiitzung. — '»ach Auflosung der politischen Gemeinde tra. er im Jahre 1920 an die Spitze unsener Kultusgemeinde, der er tschon vorher als Tempelvprsteher sein reiches1 jiidisches Wissen geliehen hatte. An den Begrabnisfeierlichkeiten beteipgten sich neben Vertrete *n der Stadtgemeinde, der gesamte AusschuB ler Kultusgemeinde, i sowie Deputierte der Orts euerwehr, zu deren jGriindem der Verblichen« zåhlte. Nach Verricjhtung der rituellen Gebete durch Kantor Herzig widmetc Oberrabbiner -evy dem Verblichetten in Cechischer Sprache < inen warm empfundenen Nachruf. Am Friedlofe nahm Kultusvorsteher Huss von dem Ver: torbenen Abschied. und brachte Dank und A nerkennung der Kultusgemeinde zum Ausdruik. — Burgermeisterj Bachrich hat ein Alter vc n 78 Jahren erreich^. Barmizwahfei er. Familie GoUbnarai Brunn beehrt : ich mitzuteilen,1 daB die Barmizwah Ihr J8 Sohnes Gustav, Samstag, den 12. d. Akts. im Tempel, Køliité, stattjindet. (Unseie herzl. Gratulation die Redaktion.) | VerlobUng. Bdssi Klein, Turciansky Sv. Martin, veriobte sici mit Dr. Mg. ph. Koltan Schlesinger, Tschecnisch-Teschen. | VermålUungen. Albert und Liesl Brod, geb. Taus#ig, Saaz, Vermihlte.—- Dr. ArnoldiGriin* feid, Arzt, Giissing, Osterreich, Frau pCåthe, geb. Winter, Senica nad Myjavou, Vermåhlte. Verlobung. Blaixa Drucker und Willy Pick. Beamter der Fezfal riken in Strakonita, Verlobte. (Statt jeder faesonderen Anzeige.) Dankugung. M LJDr. Roland Schwarz und Frau Editch, geb. Giilnfeld, danken bestdns fur die GlilckwUnsche atlåOlich ihrer Vermihlung. 80. Geburtstag. Unser sehr verehrter Vorsteher Herr Wilhelm Wotlner, der seit 43 Jahren an der Spitze unserer Gemeinde, der i&raelitischen Kultusgemeinde in Theusing, steht. begeht morgen in vaUs&r Riistigkeit seinen 80. Gebartstag. Trauung.' Am Lag-b”omer beging Herr Rabbiner Dr. Michael Munk aus Berlin. Sohn des Herm Dr. Exra Munk, Rabbiner in Berlin, seine Vermåhlung nit Fri. Martha Leitner, Tochter des Restaui ateurs Herm Gottlieb Leitner s. A. und der T rau Dora, geb. Adler. Den Trauakt vollzog unter freiem Himmel Herr Rabbiner Dr. Di am mt vereint mit dem ehrw. Vater des Bråutigi ms in feieriicher Weise. Theater und Kunst. I »udatflHter in Briiim, WocheanpielpU*. Na bratf béch: 10. V. Nachm. Premiere Ope-" rette „Na Svatém kopelku" vom Vipler (Reg. Vilém Skoch, Dir. R. K^’asnica); Abends „Slamény klobouk” (Voskovec a Werich); 11. V. Oper „Tannhauser*’ (Adolf Fischer a. G.), 12. V. Oper „Libuse” (Zdenék OUva a. G.), 13. V. Nachm. u. Abends Operette ,„Va Svau-m kopecku”. — Na Vevefi: 10. V. 0|>ereU4- „Nh rtiiich ustlåno”, 11. V. „Rej.-trik dobr>ih -Uji, k0**, 12. V. „Clovék je -#4abé stvofeni’*, 1- V. „Zuzana hraje vabank” (erm. Prei^e), „Ohnivå zemé", 15. V. Operette uslåno", 16. V. Operette „Cesta , Vereinigte Deutsche Theater in Briinnj Hefdentenor Adolf Fi>cher, Staatsoper.-a:» ger Munchtn-Prag, >mgt als Gast des Laijd-•. theaters in Brunn ^Tannhauser" am Frfitag 11. V. 1934. Dirigent M. Sachs. i I)eutsche Theater: Freifag d»*n 11. Mai Teifelsreiter; Samstag, den 12. Mai Im Ross'l; S-mntag, don 13. Mai um 3 Uhr ■'•.ri.. Je Brunner Je Bes-er; 7’v Im i\ - .- sen Ross'l. Schauspielhaus: Di'imerstag, den 10., Mxi Engel unter uns; Freitag, den li. Ma Der Traum, eln Lei>en um 7. Uhr; Samstag, d*ir. 12. Mai Engel unter uns; Sonntag, den g.Y, Mil Ehre, Neueinstudiemng.. Theater im April: Die Operette - lime. * - Eyslers „Donauliebcnen" ein lielH'nswuVdigh*2-:- teres Werk das starken Bcifall fand. Ji*- . - der.> Attraktiv wirkten 2 Schlager einlaget. popuieren heimischen Autoren Kugen Du- *i und Alex Maxen. ule durch Herm Preger g'.Aizend gebracht wurden. Fri. Milava wa|r -*m reizendes „Dmiauliebchen”. Dr. Walter Eyselt ein quecksilbrige.- Tanzpaar. Éin Komiker Kr\*in Salder fuhrt«* sich Vefco«* chend ein. „Die lustige Witwe" kann heute noch ai? Kbrtigin der alten Operetti n zeichnet wej^len. Be^ >nder^ wenn eine Au-f-hrung wie unM're ist. Kurt Preger ist efti ge- ( sang)ich und -chauspieierisch bestrickender ,I>anLlo'. Ch. M:lavn eine *,Hanna*‘ did 'c.'an eesehm haben mu.i. A. Kowess u. Frit^å P»au»-r Iwten ganr vorzugliche Leistungen. Kiii v-- gniigter Operettenal>end an den auch Frit* Gisela und Erwin Saldem reichlichen Antejl ha*; ten. Das Schau.->pie! verschrieb .-ich Alfred S'!)- ner al- Gast, der als Rustar in „Traum -1 .r. . Sehen” die ersto Prol>e .seine> grotten konren gab. Dann folgte Sangers problemati*he liggende „Engel unter uns” die gegenwårtig den Spielplan Beherrscht. Auch hier ist Alfred L<>hner die dominierende Kraft. Neben dém Ga.st ist Sona Crass, Erami Frank, Grete Seidl. Willy Kuhn u. a. henorragend beschåftigt. Eir. ErlebniB war die Auffuhrung von-Srimitzlers gerade heute aktuellen Schauspiel „Profets >r Bemhardf’ ia der Herr Rosenthai eine pracht volle Leistiing bot.- Franz «ScharwenLa _nd Andro von TUehI waren die wetteren Hauptstti^ zen dieser GlanzvorsteUung fur deren Sp*.»*lleitung Herr Dr. Aitendorf al- Gast ze.’chr^te TONFILM Zahlreiche Rahbine dieser erhebenden Feter und Gåste waren Zeugen _„Die Schlacht" (franz. Rim).I ' Annabella tmd Bayer. ' Kino Central. Die Schla.-ht (La BataiL?). Ein Repråsentation.-werk francbsischer Prxiuji. tion von hochstem kunstlerischem Format. Eitv bis zur letzten Minut? fes-elndes Sujet, glan zende Reige (Zimmer ‘Und Farkas) und etne Parade-Besetzuiyr macher. diesen Film zu einem ErlebniB. Charles Boyer ist ein Schaus^ieler von geradezp phantastischer Charakterisie yungskunst. Mit bescheidenaten Mitte)n fonr.t er eine unvergeftliche Leistung. Annabellk .war noch nie so herrlich wie hier. Ein Genu.‘. d:es** Frau zu sehen? John Loder;st ebertfaikein Kunstler von Car.g. Ein Film. den man gesehea haben muB. I E. D. - Kino Kapitel: Junge und die ^lillioner. Ein wirkungsicherer Ibiblikumsfilm, kpannend gemacht der immer sein Publikum fundet. rade die richtige Mischung vor Sensation, L:*» be und Abenteuer. Brigitte Helms klassisch-v- Profil interessiert wieder von neuem, Paul We gener, der groBé Charakterdarstellerfindet;m Tonfilm eine zweite Karriere. Willi Eichberger ist ein lieber netter Junge. Weiter Otto Wall burg. Lissy Arna r. a. m. Regie Erich Eng*d. Furs Auge herriiche Aufnahmen. 2 Stbnden angenebme Entsp&nnung? 1 E. D.

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