Mannheim
Compact Memory

Jüdische Volksstimme · 1934-01-24 · 4 (24.1.1934) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XXXIV (1934)
Issue
4 (24.1.1934)
Date
1934-01-24
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
71% known words query
IRI
…/2621806-6375666-6376059--4847-4861721
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Nummer 4. C 24. J^i nner 1934. Niedergang der Wiener Judenheit Der von tler Wiener Israelitischen Kulmsgeineinde verolfentlichte statistische Ausweis fiir die Zeit von JSnner bis No- 1'emher 1933 zcijjtj eine ersehreckende Ablahine iltfr juilischOn Bevolkerung. In iliejen elf Monaten waren unter den Wiener uden 2'»34 SterhL-faile und 690 Austritte u veryeighnen; dem stehett im ganzen 857 jeluirten und 336'Hintritte. bezw. Wieiler- .-in trille |'egeniiber. Die Abnahme macht piso gut li.5 l’rozt |(ieburtei|zahl ist Schi’rdui|gen. Von Religionsverbande nt der Zunahme aus, die etwa 4 auf 1000. Man zalilte in ilieser l’-riotle 983 Riten und 306 tlen aus tlcin jiidischen Ausgetretenen tvåren die nur 2^) jl’rozent Kultussteuerzahler; f'luclit .ins dem Judentum steht also in keineni pusamnienltange mit iler Hesteuerungj Dieverininderte Heiratslust, der starke Oeburtenriickgang und die Oberhandrialtme der Sclteidungen sind hauptsachliclij auf die ^unehinende Verelendung der Wiener Judenheit zuriickzufiihren. Jiidischer Weltspiegel Eine fopenswerte Neuerung der religidsett! Kreise. bie Drascli.ith (Predigteil). wi-lclie die Ral biner uml l’rediger Zentraleuropas in ill-ii (iottesliiiusern u. Tempelil hielteit, ■.variin immer iu der sogeiiannten „juliliscliep" Sprache vorgetrageii; Krst im 18., iesp; 19. Jalirltundert wurile eine Auileruiid in tiottesittenste vorgenomiiien tind _!ie - ] Rcthbiner Iteganneii aucli scltrift Jeutseli /u predigen. So wurile und wiril nocii lien tidie |ili-utsclie Spraclie in den (jottesliausern gehegt und gepflegt. Nun hat Rabb. Prof" Dr. Murmelstein einen Versuch unternoinmen, welchen wir als vollko nmen gliicklich betrachten kunnen An Sc tabbos-CHanuka im Kfucky-Tempel, hielt cr zwei aupgezeichnetc Predigien in hebraitcher Sprache, welche auf die Anwesen len einen unvergeBlichen Eindruck macht :n. Und liieser Versuch hat schon Friichie gejzeitigjf: Rabb. Dr. M. Oerstel hielt lieim letzten Freitaggottesdienste bereits t benfaHs e)iiie hehraische Preiligt, welclte inlinltlicji uml rhetoriscb auf sehr Itoheiti Niveau stand. Die Neuerung ist auclt in die Mainfrn des Rabbiner-Seminars eingeUrungen: Rin junger talent^rter Hrer, I). Ochs, wjird am i(achsten Sabbath ebenfalls in der hehraischen Sprache predigen. Es ist zu hoffen, ilajlJ Wien, welches lur die Renaissahce des Jutlentums so viet geleistet hat, autli fiir die Renaissancc der hei|igen Sprache, der Propheten tiiiil Seher, der Sprache unseres Geistes, ntit der Zeit vie) leisten wiril. WSrtijdas in Briinn nniglich? (Die Red.) N. H. Karchi. Nazi-Terror in' Osterreich Antisemitisch betont. Wien. Die 'Regierung, die bisher der Presie verboten.hat, Berichte uber den ungehpUerlicheii Terror deri Nationalsozialisten zu bringen, teilt nun! selbsf in einem Ko.mittunique ntit, ilaB silit Neujalir 140 Sprehgstoffatteiitale utti Trant-ngasanschiage von den National iozialisten gegen Amt$hauser, Privatwohni ngen, Café-Hauser. Kinos und Geschafte jiidischer BesitzCr veriiht worilen sind, (wobej Tausende Feiijftcrscheiben zertriimmert und anderer schwerer Sachschaden artgerjyhtet wurde Nltnittehr ergreife die Regierung auBerste Mittel gegen den Naziterror und rufe das dsterreichische Volk auf,; sie im Interesse der Befriedung des Landes im Kampf gegen tlen Naziterror zu unterstiitzen. Im Hinblick daraufj daB der Nazi- Terror antisemitisch betént war, befindet sich die jiidische Bevolkerung in einer heiklen Lage; einerscits fveist i hr Lebensinteresse sie tlarauf hin, die Regierung Dollfuss zu unterstiitzen, anderseits befurchret sie, dpB sich die Rachegefuhle -der Nationalsocialisten, die den Kampf nicht aufgeben und auf einen Sieg hoffen in erster Rcilte gegen die Juden entladen werdeit. , Das jfldfschc Briinn vør dejn Wahlen In die KuUusgtunelnde In der unter diesem Titel „im N« uen Weg” erschienenen Notiz wird beriCrtet, daB bisher 9 Listen von seiten der Pa teien und Aspiranten in den Kultusvors and eingereicht wurden und weiters wird der Wurtsch geauBert, daB es aufierorden tlich interessant wfire zu wissen, wer hinte der vom MrRavia Klein gefiihrten Liste der Khufteute und Fixbesoldcten steht, O) etwa die Arigeste!Uen der „Moravia”. Wir sind in der Lage diese Neug erde restlos zu befriedigén, wobei festgertellt -.verden muB, daB die Informationet des Artikelschreibers nicht gerade die ve 1åBtichsten sind, und auch keine besondere Sachkemitms verraten. Betreffs der I nformation wåre zunhchst richtigzustellen daB nicht 9 Listen, sondem bloB 8 Listen iberreicht Jvurden, die Liste der Kaufleutit und Fixbesoldeten ist als eine einbritlicii e Liste zu hetrachten. Diese Liste, welcht 121 Unterschriften prominenter Kaufleuti und Aus BRUNII -Uf Fixbesoldeter trilgtf wird fur die Kaufl :ute " vom ViceprSsidei iten des Handels pemius Max Weizma m und fur die Fixbepoldeten vom gew. C irektorsteUvertreter LSnderbank Filiak Ibland RecheUschaftsbericht des Herrn Dr. [Julius ReiszJ Abgeordrieten der Jiidischen partei in Zilina. Hiiitjslavu. Somttag, ileit 14. ils. nacltrnittai's; ..hielt iler 2i!ianer Wahlkriis iler Jiiilis lien Partei mit er iler Teiltiahu e Reisz UX) Delegierteil ein* ab, ii i haufe welclte sich Abg. Dr. ,-jngehemI mit lien Eragen Jei’artZtlllg Julius teiori'anisatioii belalite. Es wurile ilL-r Be schluB gcfaBt, daB i ie Partei an ilei i Aus bau hrer Organisation arbeiten wir.I, und tlie f egierung so wii bis jetzt, auclt in iler Zukt »ft in ihrer staptsbauenden T^tigkeit untcrstfilzen wird. Sonntag Abendk erstattete arllålilidt groBen Wiihli rversammluttg in Anwesinheit von ntehr als 500 Wåhie n Hcrr Abg Dr. Julius Peisz seineu Pecheu schaftsbericht. Abg.l Dr. Julius Rei;z wies insbi-sondere darauj hin, wie wicl tig die jiiili;che Politik-.nichjt uur int Interesse iles Juili-ntums, sondern1 im Interesse ler ge samlen. Ischecltoslow. Republik ist uml stelile unter Beweis, ilaB die Jiidiscte Par tei tuch bisnun sehr viel zur Korsolidierung-der tschechoslow. Verhållnis se ge at ch iu der Zu) unft in •rlfiMiteni Malkieilneb tranen hat und lies er1 Arbeit in tttei Wird. Die jiidisclren ' WShler folg en mit gro'Bi-fj Begeisteruiljg ilest schwungvolleit Ausfiihrungen des Abg. Dr. Reisz uml sandtCn am Ende dier Versammlimg Begrii IJUngstelegramme deni F*ra ideilten det Republik, der i Regierung ttjtil dem La; tdesiprasidenten. ' llerr Abg. Dr. [Julius Reisz w rd jetzt in alle griiBere Stadte der Slovrkei und Podkarp. RuB eine Reise imteritehiiten, im L.ufe welclter er Reelttnscltaitsf'cricIlte ab;eb£nwird. Trljbic. Am å. Jånner wurde Kabl iner Mose.- labber in unserer altehrw-urdigen i iemeinde in feiedichster Weise in se in Amt ei igefiåhrt. Im (Jerfieindesitzungaaaale begriiBte ihn Herr l’r ises lArfur Fried und legte ihm ans Herz im Ui iste Slojache rebenu der Gemeinde ein Fiih re;-, den Kindera Freund und Beratei zu sein Ri bbiher Ingber dankte in béwegte i Worten fU - das' Vert råben, das ihm durch die Berufung in unspée Gemeinde zuteil wurde. Hie auf wurd« Herr Rabbiner Ingber von der gesamten K iltusgemeindevertretung in den fe stlich be le ichte-U-n dichtgefiillten Tempel beg eitet, na m -ns der Schuljugend vom Sohne ur se res Ge m sindeprases unter Oberreichung fri; eher Blumen begriiBt. Nach dem Minchagebet tielt Rabbiner Ingber in tacher-tuscher Sprtche eine h- -rzfiche und geistreiz-he F'redigt. Ai kniipfend ti den Wochenabschrfitt, der vom etsten Auftieten Uoses handelt, ferlkuterte er d. Aufgaben e nes Fiihrers in Israel, die er in folg inden drei V 'eBenspflichten erhlickt: Kampf. fiit Recht u. G erechtigkeit, selbstlose und hinge lungsvolle T ieKe 'dum Volke und Verbreitung der sittlichen Iehren der Thora. Zum Schlussb gidachte er d;s befiihmten Gefehrten ChaJim Josff Pollgk, dsr hier durrh einigel Jahrzehnte alt Rabbiner f fewirlct und dem wirj das groBe We ’k „mekar c hajimf’ zu danken hjaben. Nach de n Mariw- (iebet wurde Rabbiner Ingber her lichst be i lucka-iinscht. i Sime Jehi da Arje I der Brunn, Jakob Lieb^ng, des welclter bereits du ch 4 Jahre Mitglied Kultusvorstatxles i tt gefuhrt. Diese Liste er reut sich in den Kre isen der Kultusgemeii idewfihler allgemc iner Sympathien, weil tie von vomherein ede Politik aus ihrem Programm ausschtltet, eine kaufmhanisch i Ftihrung der Kultusgemeinde verlanjt, wozu sie dfuch die Hdhc der Steuerleistung und die Anzahl der Stinjmen einzig und allein berechtigt erscheint. Die Interessengemeinschaft: dieser beiden Wahlergruppen ist so einljeuchtend und selbstverståndlich, so daB és hiezu keines weiteren Kommentars bedan, und unterliegt es keinem Zweifel, da('> diese Wåhlergruppe, sei cs im Wege eines Kompromisses, oder durch die Wahl eine ihrer Anzahl und Steuerleistung entsprechende Vertretung erhålt. Man soilte jalso voraussetzen, dafi der Schreiber des Artikels im Neuen Weg soviel Sachkenntnjs haben muBte, um zu wissen, daB nicht I Angestellte der „Moravia" (2 Lehrmfidlchen, 1 Verkauferin, 1 Kontoristin, 1 Kapsien; rin, 1 Geschåftsdiener) h'nter deri Liste der Kaufleute und Fixbesoldeten stetien, da hiezu, wie allgemein bekannt, nur Kultussteuerlråger berechtigt sind, undiwiire es ein leichtes fiir den Artikelschreiber gewesen, in die Liste welche bei der Kjultusgemeinde durch 8 Tage aufliegt, Eiitsicht zu nehmen, und so seine Neugierde zti befriedigen. Einige Kultusgemeindewåhler. Toynbeehalle. Sonntag ilen 28. il. M spri.cht- Prof. Oppenlteitner iiber „Die Schiipfitngsgeschichtiin iler bililenilett Kunst ". Renlscliuic Janska. 17. Uh.fi Ein tritt frei.! Die Kujko feiert ChomiHcha Akszr'. Same tag, den 27. ds. um 20>/2 L'hr veransUltet die Kultur- und Jugen^kommiasion der Zionistiiichen Organisation, im Dopz, 1. Stock, erne CTtamischa-Assar-B'schwat-Feier mit reichftal t%ém 7‘roaramm. Musik*. Gachboys. Etntritt Ki 6.—. Studenten Kc 8.60. Besondere Finladungen ergehen nicht. Kinder-t hamischa- Assar-Keier. Sonntag, den 28. ds.. um 13 L*hr veranstaltet die Keren Kayemath-Kontmission in Briinn im .GruBert Dopzsaale eine Kinder - Chamischa - A B'schwat-Feier. Uberaus buntes. und fustigef Programm' fiir Kinden. Jeties Kind erhiitt ein Paket Faljistinafrui-hte; Kintritt Kc 3.60, kinder Ki' 2.40. Tafetrande /ii|n. Akademiker. Dienstag-, den 30. um 201 ) Uhr setzt -im Café Ksplanade (Sduterain) Prof. Karl Teller seinen Vc.rtrags* zyklus; fort General-c ras tn in tung der Jiidischen Kranenorganisation. Diese findet am Jlittwoch, den 31. ds. um 17 L'hr im Souterain des Café Esplanade mit der ublichen Tagesordnung statt. AnschlfeBend an die (ieneralversammfung spriehl Oberraldiiner l>r. Ludwig I.cvy. Kreistagung in Briinn. Am Sonntag, den 4. Februar um '/2tl l’hr vormittags findet ih Briinn die Tagung des zionistischen kreis-o- Briinn im. Saale der Israelitischen Kultusgejmeinde statt. Bar-Kochba-Funf-l'hr-Tee. Der jiidischt* Schwimmtjlub Bar-Kochba itf* Briinn veranstaltet am Soitntag, den 4. Februar in siimtlichen Raumen des Kunstlerhauses .seinen traditi-inellen Funf-l.'hr-Tee. - Makkabi-Schauturnen. Am Somttag, det' IS. Februar findet im Stadion-ein Schauturaeh des -Ilriinner Makkubi um 1 216 L'hr statt, das die Tumsektion de« Makkabi. V'erein fiir Turnen und Sport, veranstaltet. Zweiter Abend Jiidischer Kunst. Samstag, den 24. Februar veranstaltet die Zionistische Organisation im Tvpossaale den zweiten Abend Jiidischer Kunst. L. a. bringt der Jung-Jiidische Gesangsverein das, Oratorium von Mendelsohri „Elias" zur Auffuhrung. Der bekannte Wiener jiidische Komponisjt und Klaviervirtuose Prof. Julius Wolfsohn hat seine Mitwirkung bei 'diesem Aliend, fiir den 'sich in allen Kreisen das groBte Interesse zeigt, zugesagt. An Bord des S. S. .Marta Washington. Vilter dieser Devise veranstaltet die Zionistische Organisation am Sarnstag, den 3. Marz . Ctn groB angelegtes I*ur mfest. Im Rahmen dieser Veranstaltung -vini die zweite Weri-Tomho)a errichtet. Toynbeehalle. Smntag den 21. Janner d. J. sprach Oberrabbiner Dr. Levy iiber „Die Haltung der Juden in Katastrophen ihrer Vergangenheit”. Der Vortr' oende entrollte die furchtbarsten dieser Kata: trophen u. zw. die Verfolgungen vor der eVsl en fempelzcratorung, die- Der Gripperekonvaleszent i verspurt allgemeitie Schwache und - Ermiidung. Die i Muskeln sind schlaff, die Nen en abgespannt. Massieren Sie, ut er årztliche Vorschrift, mit Mentliof-Franzbranntwgin aupX Diese Massage crhoht! den Blufkreislauf, stårkt i lie Muskeln, erfrischt die Nervtn und hebt die Tattraft. Zerstauben Sie A|pa in Wohn- und Geséllschaftsråia nen! . Hiedurch griindliche Lu ftdesihfektion. se und die zwéite Zer>t6runBr, <lio Metzeleiet , wahrend der Kreuzzuge, dief Yertreibim* au Spanien und Niederusterreicli, die russi9che l'bjfrome u. die jiingst n Kreignisse in Deutschland. (Ileichzeitig kern zeichnete er die dadurrh bedingte Haltung der Juden, die sich ▼omehtn lich in Festigung de.* (Haubens, Cbettraguiu* der Lehrhtiuser, War derungen, Taufe und in andem wirtsohaÉtlieh'n und geistigen Anpaungen zeigit*. Dr. Le' y veratand es, seine lehrreichen Ausiiihrungei i spannend zu gestalte! jjind erntete seitijns <1 V* zahlreichen l*ublflcuM ^Jebhaften Heifalt. Jiidixhc Krauenf rganiia^ionr^fn den let/, ten Wochen wurde irt Kahnien der so beliebt**!. -Mittwoch-Nachmittag ivortrpge iiber inten*:* sante Themen ge-*pr( chen. J Prof. Dr. Wern«-. behan^eUe den Homai i „Deri Schatten des Kreuzes’’ der Druder Tha aud ujnd wurdigte aU \n) sonderes Verdienst di r nicntjiidischen Autoren daB sie das Leben d-r oitjuden mit soviel Wahrhaftigkeit. Liet e nindi feiner Ironie achil derten. Der Vortrage ide gab in ausgezeichnet«*- Stegreifiiljersetzung kostliihe lYoben aus d* m Romane in lebendiger und geraiitvoller Weis.* zum Hesten und emt tte w<m\verdienten starkeii Beifall. — Frau li ina Hlum sprach *uh-7 .^chwierigkeiten un< f. Pro^eme in .Paiastina '. die sich insbesonder« den ld»*it Xeuankommen* den entgegenstellen. Sie verwies namentlich auf die Xotwendigkeit de^Kenhtnis der hebr^ische» Sprache, auf fiie ui ij?ewohnten klimatischtm Wrhaltnis>e, auf d e Scnwierigkoiten in d*‘»' Hausgehilfinnenfrag^; umi! Wasserbeschaffung. Sie erorterte dann npeh tie Probleme des Zusammenlebensi^r ve(-«*hiejdenartigen Judekuntereinander und mit^den Arai>em und schM' mit der Mahnung zuh Kinlgkeit, die stark mache -und am ehtsten die van den Englandern bt* reiteten Schwierigkeiten uberwinde. , Die Vortragende, die als i’amstinin.terin aus reichen Erfahrungen unfl wirksamen Beifal1 brachte, fand die uigete 1te Zustuaimung de: zahlreichon Zuhdrenaaen. — Sfhliedich spraci' Oi>ert»aurat Steiner veer Jas. jeitgemåBe Thema „Jakob Wasseminn umr das Judentum’V und werden seine Ad^ftih -ungen, die ungemei: starkes lntere#se und iturmischen Heifall weck ten, zum (jegénstandej eines eingehendeniArtikels gemacht werde*vi— Die reiche Taty^ceit der jiidischen Fraueniirga lisation und der Wiz« <\Veltorgan|sation rioh. FVauen), wird anlaBlich der demnachst $tfttt indenden (leneralversammlpng auéh hier’Hesj rochen werden. P. -St- L Familien=Ni i chrichten. Briinn, Todesfallé. In Briinn verschie - nach kurzer tchwerer'Kiankheit Herr Baderle. ein wahrhaft|edler ^ensrh. — Am 21. d. M verschied in Briinn Hrrr Karl Kraus, gew. Kaufmann irj Prag, Vaer des hiesigen fektionar Luflwåg Kriuf, Das Begrabnis fana Dienstag in Ifriinn statt. — In Briinn verschied nach schweret Krankhei; Herr Ferdinand Lerner im 70. Lpbensjahr. | Da men schneider JOSEF ROTTER, BRGfjfN.Ceski 9, IL St. empBehIt sich zur Anfertigang von englisehen Kost^men and Mantel hei btiligstrr Berechnung. SCHEIDkonkurrer* zlos. ,330,: R. FISCHER, Juwelier, Brunn Janak&H'lS, Alfapassage. Mezzints.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.