Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- XXXI (1931)
- Issue
- 48 (17.12.1931)
- Date
- 1931-12-17
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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\ — \Vdk-*tunniv Nr 48. I Seife 4 .San^tag den 12. d. M. tandeh .-ich <iann sål it» lichr Kinder die dem Makkabi angehøren, zt einer-Jause im „Grand-Cafee” tfin. — I Ni? Leiterin des Kindertumens, fensere bewåh *te Tach. Frau INck, hatte treffli^h vorgesorgt t od frohe Stimmung herrschte unter den kléid^n Gåsten. Musik^tsclie Vurtråge wechselten mjt einer MårchenttTrlesung durch Frau Lilli Ri)th tøerteimer ab. Zum SchlulJ érhielt noch jeres Kind ein justfe?*' Geschenk jund nur unge] ne nahmen die kleim-ti Teilnehm^r des Festes V .^ehle^Ll, Pdhrlil/.. D*»r Makkairi Id. dsJ seine bereits traditi Uhanukkn* Kinder-feter. Nach tVorten und BegruLung der auch au* derl'mgebung ersj durch den Obmann.de«: Veranda, Mag. En nuel (♦teisser, wiirdigte Dr. Dtto Ticho, <j?n die Hriinner Zmm*ti*che Kreidcdfung entsardt hatte, in einer irs&‘tui ang legten Rede < ie Bedeutung des Feste*. gerad« Notzeit des jiidisrheit Valkes, ben <hr. ,n Gedichtvun ragen und -iju: ludzaehcn Sxenen und erfref ten' ihre Kltepi und alle af.iii-^err’ Arnce-ienne chen Ib- :’a)l *b r kulturelle: 'Tåtigkeit de* iliikkab* -i ausdriirktgn Nach L*v*r:;:i;;. tuncrn vei sanimirlté ein** .) <la* Teuh peM*henkt und gluc I!;ium’ gingen. Den b*»iden Lilly $pitz and Trude Glas* Dank .ler Verein-dpitung uir durch r gtåh-.enden Erf«* word**r t. Ih«* 10 Minuten Sa nmlung fur <1 Kkl. hatte e;n »»rfreftliehei Kr jebni~. DM veranstaltete : ,m nell gewordc ne den einleitenc en iberaus zahlre ch hienenen (få: te m der jetzig?n Die Kinder gadureh rfiui|d erzteherisch Anerkennui g tjtg der-Darbifr- 44 Kind« u^^trahlend Turn^huv-;:* r grbuhrt d ihre Muh reith ueloh: h Bo»kn»» it/. r>aju-.t.ur. den •iu*r «!:♦' Junc-J'idinehe Uuhne '.,Siaal»:* . * .ilt A!e.\.*;.d»*r” W.i -stenmal Geh^r« nh.-:t «i; . .-o* bit* kennea .u iernf r -traffe:- li-gi«* y.urgin lansturg *:i grt*evrr Frir* Leråer. lier S laat;■ ■ idealt, D-i* Ia d» «> r. «i»*r Ln’i.ii ericntsdirekt \V.lly Fh**r ufiu \rtur < »eil -orett.. M.\y Allerita'id — »i:; Dr. Irf*.: V\bnter - L«*d<*rer *i Kd;t!” P...-vier. HSri/n.* \\ *tm inn ma> hc: ind F.iui rich*. •chlu- < ‘jrrft-r rLjrmil);i> Zu-amme-‘Muei war E:ndru<-k Je*i *ije.-.es «ia»t ■J. <1.-. ga-tier :m.* Itrunn mjt hatten?um » ugliche Knsei D^uriv\:ttmani{s .tu-gezeichne' r - 2 Asse i lerichisdiene i Ilse Urne KrAvin Steck )*... t rier itihl:*um h.nter‘a->+ i »hatte, war ur .:b*’rtrefr:.;’,r. K-iltu.^vor?tehe t.'imi’i." 'iVr •-torind-* Jti'i i Au-Kiruek ditiunar-.H lierne N'a^h jedem Ak - n t>ert*ite rezeichnet’l df r rahireic t UV:«., dankt?e d-** H.'ffnur hr- .-:ede I Jer Btrati im Motel „Knnig David’* heigowohnt Wan ung an nach Fra ikreich Frankreic eine Warjiuii)> wanderun; von und wvisl nehitiendqii menhang Krise ■aben. eingr darauf Arto mit do not o. fcinw statto tim on wor I wirtschaft Das Kom Attslando scliåttiqui q suoli'i zu sot Vorbinilur Die E infuhr nach England. (konservativ) don Handelsntini »volcho 1 Jahre nac nnil i dorto 1931 vv ur w are ti teo forJ dio in \ on oto M. h Hn olohor ilom Ion aus Jl; i .M i Jiidischor Weltsplegøl Die Opposition gegen den Mufti balt eine Konfcrenz ab. Pi ■ .-abiKclien Hiiltri|r :;o :■) (ippo,J_cii lu :i Ji-o4»lenKr.Mu:t. Haj Am« d.llusseim sroitonJ-tiolten urner dom Voisiiz *.••: r -1ki: r .\|-.!ia>liibi *aat I rodaq aacli'mttaq Il'.od . K-mij; i): v ■ -15 f id"- zu Joru^a i ■> oimqe htmdiri i'.-i-o:. Mufti arrarrcierlo M’ iii Todni'llrv . :i’l M FitiiiNUick :it ' .’aitqoniia:- i \'o:i Ni-l.'.-'/i..".i. .nu .* ten ...il .lo. I i’.i.dai.i : ' *oi IVratu. •- .r'Miiitvi. f)on.!oo oorlautoi. om. Anz.i;!; 'K'ov^rff’.teilr.elirmr iab, ili r to;:. Dir 4-d i . /i - •; ’ ^roB oi tor Nål^k ot.’doioqio ippord- :■ N.illoll. wt- Kroinin'intd Broft oiston viol Mona «nrdon solcho Eine Jtidin matik-Doktor in FJlroiftostJ Toc ihtor Hhrontost fnivorsit; t Loidoi auloin Mathen . ^nsterdimei matik. I iveibliehe Die in Zahleri Nach sich-j iidis :hoii durchtrofi lirton S bt i dam Hnd| 1930 t 1930 wur Kinder qi don qt-so qoinaB il Dio jiidisi Dr. l.iuiN i.liiro pldjzlicll lo Dionsrai; bon. Fr S. K.) R in Doltt Ion in .- 15b ren. lossen m jiidisi hoit Ri li 1S99 Kimorn hoste Råbt. Dr. Lu-P lu OstproaBoii ist 1. n z don I. d ntstamm: nor Famitio untl w ’obinor. Judeti vor Einwanderung Das Komitee der in vranderten Judon crlåBt égen eine weitere Fin uden nach Frankreich hin, daB infolge der zuitslqsigkoit im Zusamvorsehårften Industrieanderor koino Arbeitson. Einzig in der Landr nouo Kråfto noclt Platz. ort diojonigen Juden im der Landwirtschaft Bon. aut. sioli mit ihm in zen. Tote Meer-Produkten Captain Frskine-Bolst ithtoto im Unterhaus an :r Runciman die Frage or-Produkte in diosom tid oingcfuhrt wurden . Aenge. Runciman erwinaten Mai bis Oktober Palåstina 2380 Zentner id eingcfuhrt. In den des laufenden Jahres Inporte nicht registriert. erster weiblicher Mathe- Holland. FråulAn I*, von Professor Dr. P. promovrerte an der als Doktor der Matho- 'hrenfest ist der erste atik-Doktor in Holland. r jiidische Gemeinde iner von der aschkena- .■moinde Amsterdams tistik lobten in Amster- 2.443 judon. Im Jahre? mstordam 778 jiidische jiidische Elton wur- åml 18 jiidische Ehen hen Gosetz geschieden.;ionssoluiloii waren von ht. wig Lazarus gestorben. der bokannto Rabbiner a r u s im 62. Lehensitchieden und ivurd'e am M.. in M c m e I begraeiner bekannten Wit»- ar fruher in.Gtkling (C. len (icr Brunnor ål 'acnrich ton. Prof. lir. Alfred Engel - ein Arbeitsjubilaum. Die j ti disc hc Ottentlichkcjt winl sicltor' iihirrascht ioin zu hiirett. daB nun auoli Dr Alfred lingel ein Fiinizigor goirdoti ist. Engel ist einerder hekannte- Port dnlichke ten dos Vorkriegszioinus t nsoros S aatos. Man muB nur in Literntur und Kunst. PVti\ \. IVilhab**r: ..>chic!r»al und Ldi- >tung. Juden in der lieut^chen l or-tchung uad^ Technik." \>Hig H'*in- -Dund. J idi>she iiucn-* jHTTrT’frvle,. Rerlm. A . - Fallas.itrai l?*ril. K;ie KLpenhalle stum Ruhme ,-chopfei L-oher Geist|?r de- Judentums. sdvipfen-st ir (jeis* wini vun den li*A,*e7*r^r^n=r-* gerne *n Juden an* gtfsprijt’hen. sehen wir. wie t^rlogen diet«* Bshaaptung ist.‘Der Heirv»*-DuRil hat in einpr Reihe i vtm ua^ bespr-xjhenen Rucher die I^i,*:tuugen b*son«ier? d^r «ieut^rh<|li. auf de^G r:>icten W.r?«- naft,!*• »litik, Kun|it. Hiihne und Uu*7=tur v »rgofuhrt, ir. dem vorlitfgtndoTT Wtfrfce «er, al> Ar t und Schriu- .'telier w.»hltJekA»*Htf Dr. Teilhab«*r, in eir^c Sammlurig musterfeaft^r Ringl aphien, Uer^n Anfang -tic >bgmund Fr**u-i.*. re< Schdpfdr^ der I*iyi hrr«n*ly»e. -i**r ..l .efp.s ^vhologie** ileren Kndé lie Albert Kin^tems d«?s Newtons d*»r ('»♦•grriwArt, feflden. uh> -iar, was Juden de> v..rigen und jessgen Jahrhund *r+». groGes, nachwirkendes. whopf -ri.khe.^ at f den Gebieten der l'hy-ik. Charme, Medszin, Roi'inik leistefen, wié'aie tiahnbr.vhend -.vjtKten ft r -lio Technik d.. Automobil*, itedio-, Telephorr u. Luftschiffwf*'.eri. .Auf tlie Psyehoanalyst* und Relativitat-lehre wurdr ':a:*r-tt.^ hingevie^n. Bewundemd les»t*n wir diea^ Burh, das un> mit dem vir*lrr m^dizin;*»-her <h Stien Freuds, Khrlichs dtf^Kntdeckers d*»e ..ftj lvar-;ut". dann de* ersten AOAoko»»i'.rukteurs. 'ie^rVied Markus, dgp Erfinders des barren L ift-rfrhiffes, Da- \dd Schwarzl des ffenialen Botanikers Ferdinand Gtfhn fnehenbei hemerke ich Enil Ludwig i<t de««en N'effej und dem Eins teins bekannt macht. Die „I>»istung ’ dieaer! lånner braucht wohl nicht /weiter her\’nrgehobn zu werden. Und — ihr ^StdiicksaF*? Judi ngeschn k. Die OroCten de« Judentums hatten laran zu ’eiden, — daC Auch der tiurchzieh •nit dem Juden w iren und es geblieben sind. grotte Ei tistein. — Dieser Gedanke das tref i liene Buch und ’erfullt uns Iten .luder schmerz. Dr. M. Griinfeld. Ein hicksal iidischett Aus dem hen Ju lentums n : rt Gl^tzer und Verlag, m etwas attlichen relesen hai i wiinschter, Schocken wird jetii na ir den s z j Ende* wir lang« Grundlaf e aufgeba i las die Judeh gekanntc; pnze iiber *n Nichtju l< .nacnbiblis ■hen Uhrsetzunger schung Martin Bub gegange len Franz Augen f ihrt. ,^>en«i ang lie beki n Herausg?] der Tat dem auc i Literatu gmppen jiidische; vom Qui 11 in der Btf; bis zur M werden.” I^esebuch aus unser« des Talmuc Mit Cb rsetzungen unser reici Schilderunj Zuges der Talmjjd’^ Mensch ^.ichtbar zu den Stiicken fassuog es eine halt de: 1927. - 28, von *) Séh eine Liicke in der all] ausfuUt, . . sollte Sendung Leaebuch. Sendung und Schrifttum des Xach&ibliitgeteilt vtm N’ahum Nor- Ludwig Strauss. 1931, Eferlin. „Wer vieles bringt, ringen”, dachten wtr, als' Land, 381 Seiten umfassend, ten. Xun besitzen wir, was . ein auf wissens.chaftlicher tes Lese- und l^mbuch, ■tfiche, vtm den wenlgsten ten gar nicht zu sprechen, he Literatur in vortrefflidie in «iie Bibel-Verdeut- ■s und des alhufriih dahin- Rosenzweig erinnem, vor und Schicksal” nennen her dieses Ruches, das in in unserer nicht nur, sonrfemein?n wissenschaftlichen ihr Werk. „In losen Bilddie ganze Stromlandschaft und jiidischen Schicksals, ziehung zwischen Gott und undung in’s Reich Gottes heiGt es im „Geleitwort” das len vorgebrachten m Schrifttum vor der Abs bis auf unsore Zeit, folgt. aus dem Talmud beginnt bis in unsere Zeit, indem der „Alijat Ternen” ent- Jemeniten nach Palåstina, und Midrasch, Wissenschaft So ■iit ’ lin Fehier, nung” sei io muft es wohl ein V’ersehen. auf S. hier verbessert: .VnCigonus heiCen. zionistischcn Blåttcrn friihercr jahrgån^c nachblåttern, um zu .sehen, wie yielseitig seine Tåtigkeit war. In den Protokollen frtiherer Distfiktstage wird,man stets den Namen Dr. Alfred Engel vorfinden. Der Umsturz sieht Alfred Engel als Schulreferenten, als Vprsitzcnden der Schulkommission des Jiidischen Nationalrates, uner-* mudlich bemiiht die Urundlagen des jiidischen Schulwerkes zu legen, das hestehende jiidische Schulwerk zu konsolidicren und in sotche Bahnen zu lenken, die der jiidischen Renaissancebewegung entsprechen. Engel ist der geistige Grunder ties neuen jiidischen Schulwerkes iiberhaupt. Als engster Mitarbeiter des verstorbenen Abgeordneten Dr. Ludwig Singer, war er im Jiidischen Nationalrate in vorderster Front. Durch Beratung der jfidischen Lehrerschaft, durch Herausgabe von ausgezeichneten Lehrt)ehellen war Engel jener Punkt, um den sich die jiidische Schulbewegung konzentrierte. Unzahlige Inspektionsreisen fuhrten ihn in die entle^ gensten Orte tinseres Staates. In zahlreichen Reteraten hei Zionistentagen und Sitzungen der zionistischen Zentralbehiirden, wo natiirlich Dr. Alfred Engel nie fchlcn durfte, fand Engel stets Mitte! und Wege, um dieses finanziell schwache Werk zu sicltérn. Dr. Alfred Enge! isl Organisator. Ihn freut das Werk. Wir finden ihn als Organisator der Fliichtlingsfiirsorge - wie viele Ostjuden kemien den Namen Dr. Engel m>ch - der Lehrerseminare, die Engel in Briinn einrichtete. als Organisator von Lehrerverhåndcn, Tagungen. Studentenorganisationen. als Organisator in Radautz, Prag, Måltr. WeiBkirchen. Briinn. Dr. Alfred Enge! kenni keine Ruhepausen. Auch wåhrend sviner Kurzeit nicht: Wir sehen ihn hier mit Gemeindevorstehern, RaWiincrn. Ortsgruppenleitem konferieren. Um Engel war stets ein Kreis. Keity blo- (Jen theoretischen Unterhaltungen. Engel liebt die Tat, das Werk. Und cbciiso wie er, unermiidlich. urverscltrocken. Optimist, zu jedem Opfer bereit. fordert er es von anderen. Das Gewissen der zionistischen Organisation selhst. Wer keiint nicht Engels Tåtigkeit als Obmann der Zionistischen Kreisleitung in Briinn. Hier legte cr die Grundlagen zu einer keihe von Ortsgruppen, die er immer und immer aufsuchte, um sich zu iiberzeugen, wié die ArlK'it fortschreitet. Als vorziiglicher und iiberzeugender SpreCher ist Prof. Dr. Alfred Engel ein gem gesehener Gast hei unseren zionistischen Manifestationen. AIs (Historiker, Wissenschaftler, l.ehrer ist En^.*J ein Namen von ausgezeichnetem Klang. Die Zionistische Organisation ist stolz darauf. Engel zu den ihren zåhlen zu konnen. Kommunismus und Judenfrage. Als Gast der Zionistischen Organisation in Briinn sprach Samstag den 12. ds. im iiberfullten Saale der Israelitischen KultusgetirulGeschichte, Poesie und rithik, Metaphysik udWTMystik in thematischer Vereini^un^, sie bilden den reichen Inhalt dieses Werkes, dessen Ent^tehung aus <lem „Geleitworte” zu ersehen ist. Es wurde von dem Au*schuU fiir judische Kulturartieit im Winter 1926/27 beschlossen, eine Folge jiidischer Lesebiicher herau.^zugeben. Nach Auflosung des Ausschuss.*s tiilirte Herr Salman Schocken, dessen. I>eiter, die angefangene Arbeit fort, deren Frucht dieses Lesebuch ist. Wir hoffen oald seine :weite Folge begriiCen zu konnen, die als Kemstuck die deutsch geschriebene Literatur der letzten 150 Jahre, die sich mit jiidischen Gegenstånden beschaftigt, enthalten soli. Unser Lesebuch enthalt nur tibersetzte Stucke. Die Obcrtragung aus dem hebråischen stammt, mit einer Ausnahme, von Xahum Norbert Glatzer unter Mit* arbeit von Ludwig Strauss. Die Ribelstellen •dnd der kl&ssischen Bibeltibersetzung von Buber und Rosenzweig entnommen. (Xebent»ei, von dieser eiøzigartigen Cbersetzung, die wir in diesen BlJttem teilweise besprachen, erschienen bis jetzt Band I. bis XI.) Auf den Inhalt unseres Le se buehos einzugehen, ist bei dem beschrånkten Raume, fast unmbglich. Ich verweise nur auf das beriihmte Religionsgespåeh von Tortosa, das vor dem Papste Benedikt XIII. (1412—1414) stattfand. (Entnommen dem Werke des Salomo ibn Verga, ,3chew*et Jehuda”.) —-Sehr^interessant sind die Reiseherichte des Petachjah aus Regensburg, Obadjah di Bartinoro, der Abschnitt aus den Memoiren der Gluckel von Håmeln iiber Sabbatai-Zwi. (Diestf Memoiren wurden von dem gelehrten David Kaufmann herausgegeben, wie wir nebenbei bemerken.) Noch weisen wir auf die Friedensverkiindigiingen aus dem „Perek Haschalom” hin. Eine Fiille aus dem jiidischen Geisrtes- und GemiitaDoen bietet dieses pråchtige Buch dar. Es sollte in keiner jiidischen Biicherei fehlen. - Dr. M. Griinfeld. L 17. Dfzetuber 1931. _ itittellunsen m fle« Lescmreis Krigen echflner wie nen. Wiecfce schneeweiB. Vortoinge aller Arten tadeDoe und scMn. Transport der Wische besorgen unsere Autos. GroBwåscherei Leopold Skarolek, Briinn, GeiBgasse 8. Fabrik: Grillowitzgasse 28/ Telephone 4141 und 270. 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Die soziologische Struktur des jiidischen Volkes in (len einzelnen Landern und insbesondere dort, wo sie in Massen siedeln, wurde vom Referenten griindlich analysiert. Es gibt nur eine Moglichkeit, die Judenfrage zu Irisen und das ist die territoriale Liisung. Die Versuche. die in SSSR mit Untefstutzung des. jiidischen Kapitals aus philantropischcn Grunden durchgefiihrt werden, kiinnen' nicht zum Zicle fiihren. Zum groBen Teile sind Mittel am Werke, um diese Kolonisation gegen den Zionismus auszuspiélen. Die Schwierigkeiten, die sich dort dieser Kolonisation entgegenstellen, sind ganz gewaltige. Der Antisemitismus in den Sowjethetrieben ist unverkennbar und wird auch von den offiziellen Stellen gar nicht geleugnet. Das jiidische Volk kann keine groBe Rolle hei einer sozialen Revolution spielen. Die Verwurzelung des judischen Volkes in Palåstina lind mit Palåstina ist eine ganz gewaltige Aufgabe und erst sie wird die Struktur des jiidischen Volkes normalisieren. Griinbergs Darstellung war uberzeugend und einleuchtend. In der Debatte kamen wieder einige kommunistische Redner zu Wort i— ehemalige Zionisten — die sich krampfhaft bemiihten, jene Argumente ins Tretten zu fiihren, iiber die sdion oft an dieser?telle berichtet wurde. Die Zionistische Organisation in Briinn kann mit dem Erfolge dieses Vortrages sehr zufrieden sein. Der Kultusgemeindesaal erwies sich fiir diesen Vortrag zu klein.