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Jüdische Volksstimme · 1931-12-03 · 46 (3.12.1931) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XXXI (1931)
Issue
46 (3.12.1931)
Date
1931-12-03
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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judische Volksstimme N D«ia ifl dl« a««i* Ab«« mil Vh Millionen betrak! der grblitmbgliche l’reffer der 26. Klassenlotterie. i Lospreiee: '/i Los Kc 120.—f *" IVs K< 60.—» »4 Ld»« Kv 30.—. Beso^gen «>der beatellen Sie noch heute mitttl* Postkarte!hr Gluckalos beim Bankhaui ALEX. SUCHANEK, Brflnn, Masarykslrassc 17. I Schaukal 'Rli lådi UTahum Sokolorp ein, die zionistische Sache oor der 9JIoslem-!Kon/erenz zu oertrelen. Sokoloro lehnl diese &inladung ab. erklårt sich abe; Jiir eine arablsch-jOdischeCÅounq Cable-fKonferenz. Ich war ffihrie Schaukal Ali wc i u-r aus gestern abentl mit llerrn Na hum Sokolow, dem PrSsidenteh der Ziimi stischcn Wcltorganisation zusainmcn uml hatte mit ilirn ein zweistundigcs Gespracli Ich fragte ihn: Was sind Ihrc Absichtcn Kommen Sie mit mir nach Palastina un I stellen Sicvlhre Sadl.- den dort zu der Kon(erenz versammelten Fultrem der Modems dar. Wenn Ihr in Palæstina heri - atten.Aiftd Mt-n M*i« ■‘Arålw.-Tid ftcMufeAUc nr Boden aufkaufen wollt, so ist das niclit fair. Es ist unser heiliges Land. Komimjn Sie nach Palåstina, sagte ich dem ziohtstischen Fuhrer, und klSren Sie uns iihjr Ihre Absichtcn auf. Wenn Eucli an nietnem Wohlwollen gelggen ist, evaruin wollt Jhr dann 100.000 Menschcn aus Polen ins l.nntl bringen? Dort ist kein Platz fiir sit'. i Ich werde, schloB Schaukat Ali, molrg^nj ilem Kolonienminister elie nrabisc Max Håtifr, Staatstierårzt i.-'R.: <Das judische ^Fest des Geuchte Seile c Sadle Aurtragei. Wir werden imsi r Beies tun, tlaft die arabische Sacht nicht li idel. | Si hankat Ali erklårte noch, diU er, einer Hnladungjdes Iman vom Yeinrn folf end, iich vonpalastina nach dem Yemen I egebi n wirtl. ' ' Et fulgte eine' Ansprache von "Agha Ilhan,, tier ehenfalls die Fricdensaereitichatt der Mosiems hefeuerte, aher die i *al3st na-Angelegenheit nicht streif e. Zenedine. der flir die westlichen traller ipradi, erklSr e, die palSstinem isclien Arahi j- \\ unsciieii Fricden, aber ni :ht eiiiti Friedcn, der aut Ungvrechtigk :it lialiert.' )ie Araber wfinschcn, daB England lie ini Krii Yertragc crliil! aufhort. eine sein. il)ie Araln mit ilincn geschltlsseneii und dal) iler Zionismus politisehe Bcwcguflg zu r werden fiir Gereclitigkeit kiim^fen. sol,lsige e.s noch einen Araber auf der Welt giiit. I Ginej <Darsløllung * STahum SokAloros cnt eler Zionistische n Wett- ()er PrSsit organisation infil iler Jewish Agencv, Nahum .'Sokolov. .'•rapnen-Agvnt i'r aut ihre Anl’ragi des lille: ..ein, mit: fm Veil.iu tungi mil Scha ich nnlge mie ' telefolgeniesprach mit Schajikat Ali ineiiier priyaten l ikat Ali sagte inii Jikdlsohor Wéitspienøi i Ein Berliner ii de Sieger im Wittfeewerb boldene Ét ich. In dem vom Jiidiachen .Vutionalfomlp ai£ ceschriebenen Wcttibewerb tden hesten fc ttwurf zum Umac il*g fiir funften Bandm e« Goldenen Bushen wurde der erste Preis in| Hohc von 35 Pfo id Ismar f)avid au« Berlin,.cer zweite Pivis l*fundl t Halten aus Jern »lem, der Iritte *raia (15 Pfundi.Gur Ariyel aus Jeru*al-*m / jorkanht. E* standen 81 En wiirfe zur enge? pfi Wahl. pH« PreiarichteiV CoKeglum. bextel end aus rli rmann StruckJ Dr. Sa;*l Tschen ichowsky ind S A. van Vfi ‘siand. *»czAichn<» e DuvmU int'surf al< den Mrigin-?lUt<»n and t indruckstollMMii. lobt«* fl«fschonen Fonnv«1 rhbltni^-e i«! Kntwurf* lialians und iie ruhig< Distinktion in (iur Ariy ‘14 Kntwurf. Prof. Markui Hajek 70 .labre. Der Inter national fjeriihmt» I«4tryngologe und Vor-^tand Wiener Klinik IVol'. .Markus *da}ek ist 70 Juhre alt gewon *[i und Ist aus lie-f'ttt An’a nturhnldicsoi', r.acli Palåstina UcHchi-n, I Kinder«, Dornen« und Hrrrenntodc, ^’irk^Weiis-.Kurzt u. Schnittw^ren. Alfred Druckcr BKUn!n, NEUGASSE 39 Ihre neue Einkaufsquells. beg ri uiti die zionis Konfercnz dai|zul Jewish-Agenc; einer Round *unct arabische^ chung einer gung! nur renz ,tnuBte reitet. werden sprechungen form stattfindf sidenten der Konfertnz nete Vorlieri Konfcrenz sei|i ische' Saclic der Moslem egen. Ich erwiikirte, dii witrde die Moglichkei t Tabk-Kogferenz iudisclw| RefiWSrttafiflert'ftr Vrrøp f^eundschaftlichen Vcrstandiiiflen; eine solche Konfojfcdoch erst sorgfaltig vorhei- und es muBten vofher BeJmr Schaffung eineY Platln. Das Erscheinen des Prii- Jewish Ageency vor der Islamrrde schwerlich eine) geeiueifung zu einer Rounej Tahla- 3. tinter den judisdien Festen ist ki in cinziges, dessen Unterlage Ik'rsonenkulius wåre. Der Grunder des judisdien GI; utie-nS, Moses, hat kein auf seine Person bezug'iabendes Fesi. Am Passahfeste, wenn das judische Volk das Jahresfest sei ler Befreiung feiert, wird der Befreier, o ler der Vermittler der Befreiung. gar ni.'ht erwShnt, nur die Idee, die Freiheit, Jie Befreiung wird verhcrrlicht. Die Ueli len des Judentumes stellten niemals ihre Ferson[ in den Vordergrund, was nicht als Mangel der Entwicklung des persiinlic ten GefOhlcs, sondern als hober Grad der dtruisjtischen Denkungsweise zu erkiaren ist, auf wclchc sich die Meister des Judentums zu erheben wuBten. In der Heiligen ScI rift wird nur einmal der Begriff des Geburtsfag estes erwahnt, und zwar im Zusimmeuhang mit dem Pharao. Man inachte ilen Geburtstag Moses nicht nur :um grdBten Feste, man verinerkte nicht einmal dessen Tagcsbezeichnung. Und das gerticht Moses zum Lob. Er machte sich nicht zum Mittelpunkte der Idee, son lern Ide e lielii'IJ die unabhångigen Ijnd das die Spate'ren tumsj uin™ ihrenl Namcn ilen nicht len Fleste, sol den Gedanke.n i Herrschaft. Bcispiel Mose's' ahintle-n auejh inch. Die Helden de: iler ganze Kalender m|it geliillt werden kiinnie, wy Mittelpunkte der rein abgeleiik e Geda,nken, een le ein dusdriicki n Makkabaerfe^t Gedenkiest jiidischen Ka zuges ist, hel: die liieveni Paniifr, sonde rettete lelee den Geelankcn delle, Leuchtfr Jerusnlem Die Fu des Leuchter langer als zu scheint. daB baerii, bereit: lung Ides Arbejt die A traefrtete une ten Tempels Leuchter das stes uar (Si (JVe juil sc Ip'we'n'ii. ■uer -Iud", hat lujh t h uml soziul am jtuiiuchci (fairkt. Oer Jub lalr ist tT«f-‘s.ur Johan i Suhni’. Schevagor Arthur Suhuit/ ■ nr^onstana alleo n oiher Ehrunjran t'rof. Hajok ist 1 r holt wirtsehaftl Studentenuepk njl Siohwieeersohn ' ter und aomit > lers. Adolf Hane denreformprobtei des Keren Kajer i aOJahrfeieni (le- Bodenreformcr Versnmmlunsr, z!Vrsi>nliehkeiten erschienen ware. dem man suchte stc s eim i-n Grund, einen sag miren n :her naefiher naturli|ch aut h D, is d. is atioij des Sinnhild erhielt. welches besondt rs jiidischen Tapferkeit, d npfe, des-jiidischen Siege >- nicht die jiidischen Heletcn, inftigiTi Makkabåer; uf das rn die in seiner Reinheit erelen unbefleckten leuchtendessen Sinnhild tler goltles Heiligen Tempels zu nora) ist (M. II. 37, 17-24). en der Wunderertåhlung spriihen schon uir vieles itausend Jahre hindiireh. Es Makfcaherstelman schon vor den zur Zeit der Wiedeil chen Staates, als wichtigste lfertigung des Leuch :ers bevor dem Aufbau dej uch der zu Jerusalem stelltc; Sinnbild des judisdhen G|eitharja 4, 1.—6.) * hk. uber )*alasti|ea im Ito- (»extern?prac i als (»ast fth Lejisra*?) im KiHmen <ler Fonds der fuhrv.'fM o <l**ut^ he > *. Adolf Damaschl ej in ei*:or i der zahlreiche >rinreinente ie- Prag^r p<vitisf ien Lebens _ r Man sah u. a. d«r deutschen Gesandten in Pn g Pr. Walter Koth. Dr. Dama»rhke fuhrte i .us, der Zionismu> kåbe aufpvhort, eino irr ''rjudlsrhe Angelc?enheit sein, als der K|> igreB im Jahre l*i)t den An trag Schapiras [iuf Schaffung de; jiidischen Nationalheims nahm.’ Dadurch wi rde ein soziales Expcrimdrt in die Wege ge eitet, von dessen Gedeih ur d Verderb die Ge!rhichte <ler Entwicklung dei Menschheit mitbes immt uird. Durrh das Bekehitnis zur Bodenrelarm erhielt der Zionismus )en w»-»ltgeschichtl chen Hin t4*rgrunil. Hitler itucht Verbindung mit d< m Yatikan. WU* atis Rom ti> egTufiert wird, fsnd dort am 23. November <|i» Griindungsversa nmlting der Italien-Gruppe [ peutscher Nation iliozialisten tftatt. Hitlers Bidnftragter in Rom »etnuht sich. eine Verbindurja: mit dem Vatika i Rerzusteller mit dem 3i< le, den Vatikan zi einer Ein wirkung auf dip jéeutschen Bischofp zu hestim- 1 Spieiwaren » Glas * Porzeffan Linofeam (niør im Warennaus »Rt.CORv« runn, Båckrrg ii.ee 10 Schon t(er Prophet S^ch. irja. erholi lujn Leuchteij zt m Sinnliilel iles jiielischen Geistes fiber tli c Kraft, elie A.acht; und Makkabåer ih en siegreirv, elacltten nkrlnze um Kjunpf heendeti etaB sie Eiche r thpfersten Helten fleclitgn, sie ( den Leucht;r ijeinigen, dem Prophcten Secharja ge spater, als t elten groBeii sie nicht darin, die Stirne elt sondern daB welcher naci rade das ve sin ibildet, daB , nicht durch Macht und nic tt tlurch Kr; ft, sondern durch meine i G :ist, spricht di r hwige der Heerscharenj (nicht tlurch Me ischen, sontlern tlurch (witt verfertigl, Secharja 4. 6.)". * Als der zw :ite Heilige T nipel zu Jerusalem ze st<i t wurde, ui el Titus die Schatze des Ht iligtums naef Rom fiber ffihren lieB, schUtzte er den l.euchter aus dem Heiligti im nicht nach Gi wichtesweri seipes Golc es, sondern als iinnbild des ganzen rom ischen Sieges. Am hervortretenelen Bilifcver Rom erbauti n S heute gut e-hal Mittelpunkt de^ Leuch'er, v m ihren Schul ern elie Aufmerl san aber verfru lt! stort und v :run c des zu Eh .}. i lezcinber I M i I o K ■to' HuslKlnstramentenfabrik Jos. LIDLf Briinn Klaviemiederfage Krautmarkt 10 Telefon 34816 Gr n era i v ertre (r r der Fabriken : Bechstein, Ehrbat-, Petrof, Scholze in Warns» dorf und einige FabFikate. His Mastcr's Veice, Grammophone und, Plattrn. r r men, sie ihre Berm-Erklkrang gegen di« N*tion»l»t)zimli5tiftche f'arteT zurueknefamen. >Der romiftche Konvnpotulont „Berliner T»- geblatts" hat den Kindruck,~tls3 die.*« Belmihuggen beim Vatikan biaher lohne Erfolg gebliebcn sind. | Eine Zawendnng fSr jfi dem NachlaB Schnitxlerm. Die | »torbenen Dichter« Arthur der Jiidischen Kultusgemeindej als Spende fiir das judische Zwecke aus ilie des v«^*- iiutzler ubergab 3000 Schilling** - --— ^- ..ospital und 300 Sch|llinge zur V'erteilung an! jiidisrhe Arme. Diet ^sefrah im Sinne < es Testaments Schnitzlers und als Entgelt fi r die -parten Au^gaben fur ein einfaches {egriibn|>. Die egesbogens, velcher noch en zu sehen aus Judåå iner ganzen getragen uml keit aller sicl Der S iegcsrausch iler en Titus in GROSSKOMDITOREI v. stojANOvié istist der gehrachte Gruppe aut aut welchen lenkt! Riimer war erusalem hal en sie zereinigt, sein YoHt lelit zer- Kuttusfremeindr hat liekanntliph dem Ihchter —4 '' --<— s tren I in aller Welt, doclt den l.euchter da$ Sinnhild des jiidischer (ieistei, vermtjchten sie nicht zu vernichtett. Seine Fldmmen ergianzen noch lu nte in tlen jt' disjehen Hausern am Makk; baerfeste. Der Leuchter sah aus der Hdhe Eerah; und sah vom Siegesbo;en des Titus ank — die Zcrstorung Rom i uml sah. wie mif den alten Triimmern t i te nem Welt- Stailt en'steht, welchc ihi Zauberlampchf'ii ihm mtliehen wurde, doch so, daB Sid iltre Flaimi\e mit Fener und Glut lv-J zajilte. Das Biltl tles Leuelite s wiirde aher tleh Jutléh noch teurer. Es wurtle in die Wande tier umerirtlischen verborgenen uml in.il.m Text dur unsichtbaren GfahesdeeTsttSttgn eiugeintjillelt. In den jiijlischen Katakomben in Rtom uml Venosai faml man solche Mutschtiften. in titren Mitte der UmriB tk'S-Leticlters zu sehen ‘I' I Der Leuchter, dieses verfvinert« Simi- It'|iI, vtrlor im Fluge tler Zeit nicht im gtjringsten an Bedcutung. Ja, er wurde in nettester Zeit sogar zur jiidischen Kunstaijtgalie! Bildhauer und Kinstler hestr,- hjn sich dit- Ayfgahe zu Iflstyi, wie man das AtiBere de* Leuchters miT kfiastlerisclit-it Griffen dem sinnhildlichen Inltengehalt wiirtlig machc. flir Wflf des v»rw8hnten Ge :hmackes versfi' st ch ihr Lebe", durch das vQr2UR irhstr, GrhSck d er ■■VMM, RcSncrgtss« 14

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