Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- XXXI (1931)
- Issue
- 46 (3.12.1931)
- Date
- 1931-12-03
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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) Jfitlisvlu \ nlk-.'iiitm i- N. 4t Seite 2 Zur Frage dér Leidienverbrennung bei Juden Die Feuerbestattung vom Srandpunkte des Judentumé |)on.;c*r>i;«^ den - SvituiiuthumK.ai als Jé« r!c»/teii Zcit. 4! n! durch Krciunis^ lurv ^eiu'cn M UK ern^atre im [i der enen Diskussion am- :1 libtr die K-tie?!v^t i’:a-s j e* .ail.Vvs seklul-Wv ivhei \; ni:. \; uu euler Kelile: iulU. dai‘ di, /•! 7.i: df'te- Vie’ .'II kk'- w.;> *t. » k*r die Au^iuiuun^K\ >c.: k . kV.i"., j. Rak!' A.'^v - ». ii.i>, i». li'.n i U'i l.u il..L 1 -*e'\ i' ri ,i . ••:'.! dei v :* S Iva i” : wil?% . .V n!l n! eaimni die Kreiflajio:: •.orrieluul-n /u \vj:rc andelen >t!|. c" ^cwuidui. — i*r.e H,-wk. dei F1 ■.v und Ini .in s M'-cikK idn ri t. h< V. Mei; R ii>i Wt*r.* <V i. NfiihrTi*: i I -Dr. iiå i - MCll infor kpt 7-e-n das U'i /u'- Krav o \vur»ii U‘: _r ■ '?-d;narur ..liir ><»IU zu -J« riii'h £vl*-. wrtl“r •. > -Uu >: » w«-'i i V; v’rt'i <i * irt •*!.-' tm i»r.:t• n;• j!:au*?« *t-.- :i:.«l*-r« *i. n! - -h h? t;ia; w ,!k' ' -vr;«--- *i -* rm.:*-*. at-' *i-i' i-.*- fu-v.it a ut e-.n’t eri*'. ,'t. au-’ h1 - ' K ’•: tf* . -* 'I K-'.!* /.U ,-r’- •••'. -nul. ..1u r‘-'\ •••' -*pr-*h*‘ -r.' \ Unr..*.*-- I So .l*,rrTa k A-iTd dir vrrnrv’n* Bcstnttuni* K,m;tr^ lich rm 1 <i*r Ohm mk. Ka^. 17 hegrut) ihu zu’cr.d >* een f r .* I i al*;«-h uft e.-v. ’• . kwa< g - bei!t?•*! ne N-håilpten. \t- . li >. *• r*: 1 *!*■’’ on S^zereien *-<ier Kinbalsatnieivn di^ Rede. wenn dies«- Auffas>unp au<*h im \N idef- Deiei prucl e;um Wortlaute *teht („und verbrann ten *•", da e> ja heiJ’en muflte: ..und verl»rann en ihnen’*-. tst dtn.ii schon die Tat^ache. lak *!e firoliei. unsere.- V<*lkes* di«- Han«Uung ier J *f**—-i tten gegen den VVortlaut erklåren 111<- Mrund getiug »iafur. «lie Verbreniung r».,T «;*-r judi^’hen Ansehauung unverein- Krmchi jntP-Abr^banel?in«! der M* i iiåne. da;’ tljf Wrbreftnung in . dieitem tuf Mee” 'i* eh**n Kalle eine unerlål'livhe N'otw ■ml’rkidt war. well die I^eichen durch da? lang* i. -e*-n '*»—eit« >tark verwe^t waren und »»s u iehr»mha'*t gew*-sen wåre, >i»- in die«m Zu.st« nde zu lK*erdigen. Der Fali Saul beweist fiir?«*miale Verhaltni>**e uberhaupt nichtf. 4.?>a> >.\ ithlig.'U ieti-^rh ist - und «iamit falit jede ke\vei<kraft «les Falles Saul Tiir die Verbrev; ung «lak «liese derart war. da li die 'ieU iuzuru<*Kblift»en, die dann beerdigt wur- :er: nahmen ihre (lei^eine und begruben ’-ie;; iter der!>airne',i.!>ie Krhaltung «ler Geltein« war «la s ichtig-te Mom«*nt il. II. M. Am H- "*• i 'f-n-e*-M. deri;t « ri rel; S i* *!*•: Alle M- :1 :j'm : i., da ,:eht*! d..- M< ht;u»:»-r. ru rfelten i Au« h «l;t -ikter d. U»b«:<r«.le” i- ** ti< stat' - ' .101'. ufa: •-.i-n.- .elb.-t i.-*-’i t.*—e S.e'Ien - : .1 ,*;ch knden man ihm **»nen groken Brun«!” Strittig gegoniiber «J« i.-t riur I v Stelle im Kap. *n .1 ri i. kn I det al- B*-.' <ia' die r*nwi*h Phiii.-t»»rr, M**irer S'-hne v*- .-♦•r Stell«». d;«- rhen.erbr-nv.jn j Kar.n kein >< r’u d*<» FeU'-rl*«*'tal?ung in I.-r whre au^ t’ulg«*taien ' »*•* til»«*rb:;upt :'raek'H. d»*r Stadt Tab*--«'i rkw *.e der yt-*ie<|erg:ilM- «!;•-> ier Cnrnnlk. Kap. viu«. VI, 14.!-•. \ t. »• fallenderweise k**;n«k R»* dak diese Wegla>-une. wreil man' von d»*r Verhs * achenden Sitt** ,-nt?~tr -nr* ne sprechen m* -. V;**il i. u •'n^r •de mi le im Talmud -J nach Yor««hr't b- : >m t* <-t gegefi die Jabe-< hitt-rv ben T'siel. U:t-«-hi. Ran*nu “pb*'t .!•»■ T.trgam im Falle dev K«»nig> S^ul »ur **in Verbrennen »niee. ..man n der r»ick- ,mtn ,la?in \e• .in-taltete w 11 — heii't. tk. :vh. V. hetlU e^ aus« i.-her (kv-agten! im 1. B. S; muel, «ien und bcstdn kauft mzn im Spczialgcschiit TIÆ kaafft mi bel NEINL Oie Firma Meinl importiert dirrkt ius den Anbaulindern und macht ich jahrzehntelange Erfahrungen :unutze. Daher ist jede Meinlreemischung etwas V'ollendetes. i-hnam«- Saul au« h au die- Anhani;ern »let I^eiangefuhrt wird, lar:«u.- if u* id«-* . daD! ublich war I>ies v-chf m-'glii-h: 1.!> di*.- Kir.w|i*hner •han*ielt hatyn. In ■:chta*-* im l.j Buch d in J*/sephua F!a- Verbrennung auf- 's j<t anzunchmen, Absirht erWgte, rjrig, «i;e dei+herr- •t/t wa^. nirl l ger* -ir:, kt d:4 Stel- ■th 7 ■v '-.viSaul ist nicht >rd«-hi, idnen Tadel Na l» J»v lathan Jeschaja und To-;hin: 1 isf aurh fehr gesdtatzle grtadige Frau! M«in Fråulein! fi>;u . -ZlU Damen-Fritiertalon »OTTI« Jer r.cum PfeiMftt- Typo*. P- : -!* ■,ntr- -K.'' ’FeilFiv'ter unj U - l.it'en -n- 1 r Pt«k em > h“.;'.er citceience- •*if tor frJI Arciter; tr‘n riner ftufrie '••-i ■ r%: r .-vt?|nd Hans u. Otti Fisch* Vi* a ‘ t ' \ c il r .1. d » b<»* Jh?r FlcJ ge V n 1 %o, •>:>, 3. W na Es der gesch bestattup måls in ser ful mudstell Feuerbef Sitte dak die do lietrnf' Der oniigunf sende ir ein posi folgendc :vii. 2 dann Se Hin au>, dal brennen jede Denn i; Gcistes Vorsehr Kremat; allen mne. Mon sichten m der Au? As... GI binates meinde chen Fa deft V ten anex kses Gutfi den (»el W ien, d; les er*«. Reuner beiden Prof. K zum Ge Briinner ves Geb »i wa.s dur vraudfre: Di ners. A^( tislava. liahtMi l vom S v o 1 I k tier se Rci komme b i: nacli 'KDezember. 1931. ie auch Uran Esra zum Verse 1. B. M. hweist). :ibt so mit keine Stellen der Bibel, aus lossen werden konnte, dak die Feuerg, bei der nicht« als Asche bleibt, je- Israel ublich war. Rabb. Ass. G1 a - rte weiter zahlreiche Bibel- und Tal- ■n an, aus denen hervorgeht, da li eine ‘tattung nicht nur nicht Ublich und esen ist, sondem die auch beweisen, Verbrennung als Schmach untl Schanhtet wurden. N’achwei.- des Redner:*, da i die Benicht .»ur eine uraite. durch Jahrtau- Isravl geheiligte Sitte. sondem auch ives GeiH»t der Tora war, beruht auf . Stellen: Maimonides, Hilchoth avel. siehe Lechern mischna zur Stelle), er hamizwoth. Mizwah 231 usw. {egen ».prach dch der liedner dageg«*n man eimn, der sich letztwillig verlåCt, al« schweren Siinder an«ehe, dem igiose Zeremonie zu versagen ware. al’gemeinen ist die Cnkenntnis des Judf-ntunv, der sich eben in den ften «lokumentiert’. al< Grund einer i >n anzusehen. dieser alier wird mit g'ichen Vorwhnden (Aesthetik, Hygieont de» Schelnt«y|es, geldliche Rueki. a.» «ln*n iit jtrner Unwissenheit und nde»i Sucht nach Neiierungen gedeckt. dem Ge>agten erlåuterte femer Rabb. ser nas Gutachten des Brunner Rabin lioiiug auf das Verhalten der Geind ihrer Funktionare m einem Rolle und ersuchte. dati man im Interesse lens in der Gemeinde dieses Gutachenne und larfolge, umsomehr. als diechten sich mit'dem des her\orragenhrten Prof. Dr. Samuel Krauss in s in der letzten Nummer die*es Blat- »ien, vol l stand i g deckt. Doch hob der lr-:» einen L’nterschietl zwist-hen tien (iutachten hervor. daU nåmlich nach auss die Sitte der Ih-eniigung nicht ►ote erhoben worden ist. Nach dem Gutachu-n Itingegrn ist es ein positi- •t der Tora. die Toten zu beerdigen, h die* obeii ang»*fuhrten Stellen einlielegt ist. Austiihruii^vn des zwcitcii Red- Dr. I.utlwig L i e 1> e n aus Brasiml von sldcher^Wichtiyktit uru! ie Oriinde e i; e n die Kremation a n d p u ri k t e des A r z t e s sn o m in e n an^efiihrt, dati n ir in sten Nummer des Blattes aul dien u s f ii h r li c h 7ii spreclnn i miissi-n. * Die Frage der Einasdiemng jiidisdier Leidien auch in Wien Das Pråsidium der' Wiener ISraelitisdhen Kultusgemeinde verdffentlicht foler des Kummuniqué. Ober die Haltung. wclchc das Rabbider Israelitischen Kultusgemeinde und Kultusvorstand in Jer Frage der Funktid i bei jiidisclicn Leichcn. welche zur Ein- åst herung bestimint sind, einneltmen, wervollstiindig unrichtige Nachrichten breitet. FS ist vdllig aus der Lutt gerjffen, dafi aul Grund eincs Gutachtens .Rabbinats v-»rn Vorstande die religidse ihe l>ei 1-i'icheMverbrennungen. Irewilworden >.ei hik! es ist vollkorninen unrii litig. daf.’ den Funktionåren der Geni. inde die'Mitwirkung bei, Verbreniningen gestattet uorden ist otier gestattet werden scjN. Alle die.eingangs erwåhnten Geruch- und Verdtfentlichungen, die geeignet er- -dieinen, im Kreise tler ortliotloxen Jiuleuschaft nen da Kreise standes gliederi i im Tra halle d im Kre; i clien j darf„ ti werden tionåre verbrer lorium tlen. Stadiurh I e Die turgem aniterei strecke i aktuell. I feunruhigung hervorzurulen, scheilauf zuruckzuffihren zu sein, il.iB im les Rabbinats untl ties Kultusvoriiber Anregung von Gemeindemittlie Frqge in Erwågung steht, ob erhause oder in tler Zercmonicnr jutlisclien Friedliiife — also niebt latoriuni -j— eine Funktion bei solijtlischen l.eichen bewilligt werden nachlter zur Kremation gebracht sollen. Die Mitwirkung von Funki der Kultusgemeinde bei Leichenndngen oder uberhaupt im Kremalat nieniantl zur Diskussion gestan- : ganze Angehrgenheit ist fiber tlas der Vorerhebungen, die siclt naili auch auf den Vorgang in den jfidischiMi GrolJgemeinden ernocli nicht hinausgelangt. Kundgebung in London aus Anlass der Abreise der indisdien Moslemfiihrer. Slchauka! “Rli erklarf, in seinem 5lerzen;ei kein ^latz fiir ^Judenhass. Die ton der hritischeti National-Liga til i den 2. November, dem Jah. estage der \ trkfindung der Balfour-ffeklaiation, nach .r Albert Hall einberutene untl tlann .vcimal versebobene Massenkumlgebung filt englisch-moslemitische Freumlschait u id gegen Balfour-Deklaration und Jfidihes Nationalheim, in der die FOhrer der A'.osleins untl iler cnglischen Antizionistett hatten sprechen sollen, wirtl nun nicht melir tattfindcil. All ihrer Stelle wurile am 23. November ini (lyde Park-Hotel tlen verlass-ntlen maslcinitischen Delegierten der In lien-Konfereiiz'ein Alischicdsabend gegeben, dem etwa 450 Personen beiwohnttln. Den Vorsilz tiihrte Earl Howe, D ,ft Leb- _ kuehen Chocolat M Bonbons Spezialitat »Dana« A brno Béhounskå i. 19 vis i vis dem Starrhaltereidurchgang Bis jetzt die Besten 0HDERW00D- Schreibmitchinen, JERRV-. BUromObel, V'ervicffåltjgunfsapparate, Redtcnoiasdii« ocn uod »åmtlidic Buromdbci liefert JK.lagner Brflon Ceikå 16 Enorme Auswnhl, bimse Prelse, Im Spezlaiseschfift Strumpfpalast Briinn, Orli 3 unter den Anwesenden bemerkte man. den britischen AuUenminister Sir John Simon, tler hckanntlich Leiter der Simon-Kommission in Indien war, den Unferstaatssekretår fiir die Kolonien Sir Robert Hainilton, ilas hritische Mitglied der Manilatskonuliission des Vt Ikerbundes Lord Lugaril,'tlen fruheren Staitssekretår ffir Indien; Weijgwood Benn. einige weitere hohe britistiie Beatnfe, eine Anzahl Gesandter untl Geschåftstråger auswårtiger Regierungen und mehrere Mifglieder des Oberuntl Untvrhauses. Den Mitielpunkt der Veranstalturig biltlete eine Anspracho. Schaukat. Afis, eines der prominentesten Ffihrer Jer indischen Muslems. Schaukat Ali legte ein Bekenntnis zum Frieden ab und sprach von seiner Absicht, nach Rom zu gehen, um den Papst untl den „grofien Mann Mussolini" zu selien. Von Rom, sagt er, gehe ich nach Agypten, von dort nach Palåstina zu tler grotien Moslem-Konferenz. Ich gehe naclt Palåstina. weil ich nicht will, daB die arabische Sache fiber Bord geworfen wirtl. Die Araber sind tapfere Månner. Die schlummernde Kraft, die dieåe Rasse groB gemacht hat. wird zu vollem Schwung erwachen. In diesem weiten Herzen, rief Schaukat Ali, mit Emphase auf seine Brust weisend, gibt es keinen JudenhaB. jadgoi Reche naschinen. Vervielfalti; rnngsapporale. Kopier naschinen, Zubehore u id Keparaturen samflicher jBiiromaschinen m Schreibmatchinen Schrcibmaschincn Alois Czischek stpatlich geprufter Mechanikermeisfer im Diiromaschincnfache Briinn, Frciheitsplatz 15. Telefon 37 813