Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- XXX (1930)
- Issue
- 10 (6.3.1930)
- Date
- 1930-03-06
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 T Brihm, I Donnerstag in« na< — „JODISCHE VOLKSST1 MljlE“ I 6. Mari 930 Nr. 10 FQr un Ku 6FC' kabeal wir eta* rsCb«rat..zåfcMzM erSIfaet. welcfec Ratschlice er elli I Vorsc ilase zar ktestlerisckea a. seaehaackvollea Elorichtunc v. Wiihounen s: len. ifaiiechiasera, Hotels. Restaaratioaen a. Aastaiefenstern untertjreltet. t „Svat" StliMllce Ikaastellaak a. Verkaafstialle voi i Gewerbeerzeainissen, Brl in. Ceski 34. Uladitair jMOtlnilty: l CUai ist gcscbcbcn?*) .i—, * te I riller Jer zionist.ischen Taktik .■»suihung^koniniiision ist der Verer1 :n seltWarze und weiøe eiuzuc da/ sind, es versteht sich i .s:on(;?tdi. ,'Brith Trumpeldor, :r... Alle. erinnern sich noch arv : senen Kusspruch von Sir Boyd;ii elnrtr Jd)- érsien Så/nngen: „Dr. -i dodi ein Zionist un .1 kein ■:i •'-t."! l 'as Vjir fniclit mehr als cirt Afisjiaar 1 age darauf hat ihn Sir dugt. indeni er erklårte, dafi 1 der Zionistischen Order Ausspruch typisch c ( hartx.e; ■■■• i. -Jessen, wie I larm Alerri- •!’:y itsiruiert habeii. Als ein :•!■ rpnistischtti Frasen nichr i K/rr iMcrriiranii gezwungen tunt w isjStudtaitiv. imd Kandidaten yaijken" nennen. L’r.d man lej en Geiste „eingopatikt", ni und aufrichtigen Ooj * ri ’r. entstamden tst: Revi- Zidntsten.!t hat er berichtigt. aber;ij. Vi!, < Draufgångerische, Jjs tran im Jischuw und itihlK vHrd hirter die Idnie zud:c WciRert von den Schwaraar? Ft, v-Kinderspiel, ein e ’ Jutrendmanitesration am llic'te Sache, wir sehutallein triiejt dle.Sehuld. en miissen. „Doar Hat zu „Attfruhr und Gert* -auftjeilufen i'die Wortc der Herren Braude irj[ „nlan muBte sie einstellen" Hefrn jSacherT;r nattiflich atich sachlich falsch. st datj 7.:e! und der Trattm isjtcn.i ar relangen von VC’eizdariiber gibt'es gedruckeigenh indigen Unter- AYY-te T-.c pjt, i id;n o ttrd t-Stume aften. „Dtoa* •vctø...iafgef«r-.HTt a: ■ t'Brrdcrn’. k ir ih n, wte!:! lerer tu d' eri'dh : •! nert vor en tf. h infil phes .,D?>:;r Ibjoirr moral:« h uni'crmetJlic K M”;l au voflt r dl; ntji n mdn lajofij" hat.zu keinen Gewaltd:ivat d-azu auch "ar nicht er von Mensehen gereKh iwird, die Arifhmetik bedit verstchen, daR die: Araber sch stiiiirkef sind als die Juden. 'hat natiirlich auch nicht zum Yttfruhr aufifdqrdert r aus derrselbea Griinj. Di? Ju:rc:’..'demonstration am ln. August und' politisch notwendi.rr und i sr‘ vol! stand i" lerral veranstaltet Ordnuijtr abgewickclt worden; Faktcir. derj /.ur Verstårkung der arabi- Urn .. \‘ufregiing'>' btfgetragen hat. kommt sie .at i’.t'nijrl’t irn. Fråge. Xariirlich reizf jeder -i-unk de) tidischm t.Willens zu Zion“ die V> \ frfeer :• Fberjsii wie die Bodenerwerbungen um luth|c Srmm^n die man bei uns unverstandli- Weis? fii' den hrichst4n Ausdruck staatss.ber i\‘i!sheif halt-Tn’diesem Sinn reizt lerpot: der .»e\;ish. .s-rtoti. : Tun •ift tind. *e. is't ic Araber tu:h jdie Tatsache, daR Juden in K / l«rai*l fatTten, U|nd wenn .wir ernst und r ffJu hrrechtn wollen: so wurde bei den Arahertt ene viel urbRerc L’nruhe hervorgerufen djoitch den Lpirph. ntr.t weichem.man die „Frwei- At»ency,,‘ beéfleitet hat. * II. pqctl erwas iiber die Manifestation. Ihabe an d.r /ttstindirert Stelle eine "enaue 'rsiirhuntr dariiber durch?efuhrt, welche Rolle bei der Orrpnisierunp der Manifestation der. „Britlt 'rriiatp)e!«)r“ gcspjelt hat. Zu meifen fje.hutern hat der Brith Trumpeldor; bei rar ke r e Rpltø tiespielt. An einer Saehe wtj fk fch ’irht’ iDdr Oedanken einer Manife- 'if dantie, daR mar. die wiiste Hetze nilich|en Ausdruck unserér Festig- ‘ l ’ nersbhutterhchkeit beantwortén Jfftp jetter Rsycltologie entstanden, ’) Siehciajtch Xtj. 7 und 0. deren Tråger sowohldie Revisionister als auch' Brijh Trumpeldor sind. Aber mit de: OrganisieAing dis M a n i fes tot: ons z uge s stevt Brith Trumpeldor in keiner Verbindung: Zuerst ate man, alle Mitgliedyr des B. T., in voller orm an der Manifestation feilnéhmen zu lasken, aber 6 Tage vor Tischa Beaw wurde em Befehl herausgegeben, in wclchem es heifit: .Daielnige Flemente planen, die .\\an;festation zu feiner Provokation gegen den Brith Trumpeldor! auszuniitzen, lehnt die Ofganisation eine cffizielle Teilnahme an der Manifestation &b; einzelne Mitglieder kunnen nach [erusalent kortimen, abor nicht unlformiert. T ttsåchlich sind auch 00 Prozent der Teilnehmcr an Jer Manifestation „unparteiische-4 gewesen. Ich v.btjderhcle, daR ich person’ich beds tere, daR die: Manifestation nicht unter unsert r Fahne vcrfcnstaltet wurde. Der Verlauf der Manifestaticii ist sciir charakteristisch fur den VC’ert der Jcrjtsalemcr Polizei. Der Polizeichef st in die LSiKneischul gekemmen, wo sich d e. Manifestation formiert hat, hat sich auf eiren Sesscl gesptzt und die „Unterhandlungen" begonnen. Ansfatt zu fragen, wer die Initiatoien seien, hatjer sich mit einer Gruppe von 20- 30 Mann p.nterhalten, die er nicht nach den Vanten fragte un-d deren Namen er bis heute nicht v eiR. Man gehjr ein und atis, auf seine Fragen antwo'rtet balc1 der VGrderstc, bald der Hinterste und wer geanhvortet hat un.-d was er geantwortet hat, ist r.jcht bekannt. Daraufhin hat die P vlizei vers-icherr, daR sch die Manifestanten v trpflichtet hebett, die Fahne nicht aufzu.rollen. Jch håbe e:re Photographie von der Manifestition, bei ihrem Pjcginn, an den Toien der Lånimelschul: Pin juniger Mcnsch geht voran, der ih seinen Hånden eire Starge tragt, um. welche eine Eahne gcwickelr ist. Der Vertreter des. Polrzeichefs hat; d'e Manifestation von der Srhul bis zum Kote'. Maarawi und zttriick bfgleitct. Fs ist rFlfcrrcb. zti glaubon, daR er untetwegs die Stang’, nicht bemerkt hat ederdaR eihre Bec!;tuang n’chr verstand.. Sowohl die Manifestat:dh a!s auch da? Tragen der »Fahne geschah ohne der kleinsten W’iderstand von ^eiten der Poiize:. h'h er’iebe dcshalb selbstvenhåndjich kein.: P',srln!ld’gur’gcn gegen die Pjplizei, im Gc.grtnteil: nur ist es ihr jetzt schwer, die Sache los; zu werden und so gibr sie eine tollståndjg li;aip Manifestation fur eine illegale/, III. f Das Wichttge ist aber nicht, dal! die Finte’ hi tig der Zionisten in Schwarze urtd WeiBe n chr auf W'ahrheit beruht Der\: springende Punkt liegt auch nicht darin, daR dc_ HaB gegen die Revisionisten, gegen den Br th Tiuimprldor ttrd gegen die Zeitung unmortliseh Tind uns-Jion ist. Sondern darin, daR dies alles sfinlos ist und schådlich'fiir die zionistis:he Sacne. P'e 7ettgen. welche durch die Fvekut ve gestellf worden sind. haben anerkannt, daR die zionist'srhe f xekutlve keinen F.influfi auf pie zionistisrhen Angelcgenheiten in Frez-Israel hat und dnR ein bedeutender Teil der zionistjsehen Gesellschaft und die grofite Zeitung im Lande im Gegensafz zu ihr handelt. Die^ntte Aufgabe der judischen Verteidigung vor ’ der Kjonwnission wåre gewesen, den Findruck zu senaffen, daR es bei uns eine einiheitliche Front giot und*dafi wir ohne Rucksicht auf die Vers~hiedertheit der Xuanccn alle einig sind. Die” Araber,sind auch so vorgegången. Die Kommission, wird .das Rccht haben, zu sagen, daR sie bei d^n Arabem eine vollståndige Finheitlichkeit vorgefunden hat .und bei den Juden — wie sie-eelpst zngegeben haben -- Desorganisation unjl jWirrwarr. Noch årger ist es, daR auch <n Rezug auf den _fuden?thaf“, auf die „Judische LMehrheit", von dieser Seite Grertzen g^zegen worden sind. von denen an der Schwarze Zionist beginni der unitresetzliche, kind'sche, aufstandische Zionist. Dieser Teil der Zeugnnaussagen muRte auf die Kommission letzten F.tndntck einer tiefen Unaufrichti'gk« it machen. Fndes den la nar. irtscRes masiodiseaneiscn laglich irisene hei Rud. Rennergasie (Båhuunskå) 20 Bestellnngen werden Neubai: - Femru1 Franz ehem. 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Dem Englander ist ig, wie eine bewuRte Luge. »er aller englischen Einstej-;e nichtj daR wir sie stånn. Nur . mit diesem Stanaaten, nicht zu spielen. Fis Seite der Eindruck ein^r chtigkeit, auf der anderen' an es ansieht, ein Versucjt, offiziellen Gelegenheit utjt- Werrn wir keine Mehrheit uchen wir eine groRe Eifikåmpfen wir dann gegen u kiimpfen wir mit d£r piit den Arabern? Wozju nd Sdiwierigkeiten? Geht iinwanderem im Jahre zurd in Ordnung sein .... j. 17 Jlraber und 2 Juden bisber f n PalSstina zum XTode oerurtellf. - London, 27. Ft britar. Der Antizionist Colonel Howard Bur) richtete im Unterhaus pn den Staatssekretår f ir die Kolonien die Frage, v/ievicle Juden und wieviele Araber im Zfisa mmenhang mit don Palåstinaunruhen vojit August 1029 zum Tcde verurteilt worden stilen und wekhe dieser Urteile in Gefangnis utjigewandelt wurden. Der Unterstaatssekretår fftr die Kolonien, Dr. Droumond Shiels, erwiderte: Es wurden zwei Juden von den Kriminalgerichten zum Tode verurteilt; laul der mir zug'ekonmenen letzten Information fanden Berufungen gegen diese Urteile bis heuie noch nicht sta t. 17 Araber sind von den Kriininalgerichten zufTi Tode vfemrteilt worden; alle diese Urteile wurden vorti Berufungsgericht bereits bestå ti tf. Vom High Commissioner ist bis heute kein efiziges dieser Todesurteile bettåtigt oder in Gefångnis umgewandelt wordei. Wie ieh'erfulir, haben mehrere der Verurteilten um Aufschib des Urteiles ersuedit, um an' den Privy Count il (Geheimer Staatsrat in London) zu appelliere i. Inzwischen bleibt die Frage der Beståtigurg eder Umwandlung soleher Ljrteile unerledip t. Am 15. Hån erscheint unser e FESTNUHHER! 15