Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- XXII (1921)
- Issue
- 10 (24.3.1921)
- Date
- 1921-03-24
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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Sefte 4 treit unJ dor Cjalutarbeit, so^oit s regelt. Sie bcstehen darin; daB das v. ichtigcn, wcnln nicht wichtigsten Institution wir«!, welehe.die Emigrat ■ (SchJufl folgt) die W; sderung tina; m I alistii Sestandtfci on zu r :t znm :il jerter efeelii hat. M. S pi 1£T Die Vartragsmi de. Virtrage, sagt Ver talj Anretri ng, den man bcsbnders in jldischen . :sei hiirt. 'ist so Dcnk Veria* :;i die -- - en. um sich hlairheit 'und 'iimc. Dufcli Zeitspanne v k zubcrejtei Beaelieu, sind zu bildcn. Der tin abi ckiirztes iif padl geistiger reeht bezeichnei d fur iu Sensationslusf: sj mi tlie Mode, allé” nd |n Ni oder 90 M nut uriscre. oberflacj iiche Al rakuri-jert jich H« ute muB'allek popiulår sein. fijr den Massenge- Frauensere aus scht« geistige iede Materie n zij pressen, eswisseniclit zu lange, ilenn es), ist ausgertdmet. datt das JurcHschnittshiri; nach s< und so- •.iel Mimjten erjmfket; n|icht zu err It. sonst wird es .'e'ii IKlrclisdinlttsnienscIien unheba glich. l in ver- '! b’ lbe’ier Hutjior muB sélbst bei einem Vortrage, sagcll vi ir. fiber;die Astronomie die Rednerli] ipen um- >!•!. leii; em p|ar Schlagwttrter.; wbmog ich mit verbum|eh. rniissen iallen. Jenn dielassen sich s eher uaclfhau ié tragen. M er nicht jn. t hina war, aber'-wer ub:r Cliina > a Bf'ch gefeseti hat, muB mitteilcnf wie es ilim ilort eeiallch hat. \\ £r t n Buch nach låkgerer i eit gele- . -i bat. .st so’sehr ubcrl sich entzli’ckt. dail er stch •Jatimer rcdenJ i ver »reiten muB; 1 V ije.fsoren: red :n fiber Weltanfchauunden. Abnete fiber idie ihbelforschung. kinderlosje Frauen >cr das JahrhimJe t desl Kind’es. Aber es ist c ten sod Die Lepie mach :n lieber , 11 Limveg zum l'nrt’rajgssaal. als da8 sit selbSt d.s Hiieli lasem Ks muB einen tmgpheuern Reiz ha s:eb irgend utvias vor- und eijireden tu lassen, am licbsten ireilieh nit Lichtbildérii; Dreivi« rttl aller V,image >ind ia Bil Jerbucher-fur Qrofie mi; gespro, ciienem verbindcnJejm Test, eine Art Bilqungskino mit KinnhiUung. Am allerirteisten aher ziehen jijne Vort 5ge an Jcreu Tliema in Frageform gestelln ist: Wis ist der Sitm des Juderitums oder: Was isf die Mi ision der .lutlenheit oder (iilit es ein 'Leben njich dem Tode? •Pann strbmt die. Meng« hin, in j'åscheln ler Seide uu.l gestarkter HemBbrust.l vertrauend um befrieeigt. dnB der .Mann pcim Vprtrågstpch, ausgerechnet elien s und 9 lhr ahends. il\rq Problen ver.de. zti deren Stellung. geschweige'den 1 Losung - e ..in ier-Unnast ics Lebens" krille Zeit i aben uftd an lenen die Menscliheit und Judenlqit sich selt Jahr- . , 1en miihi. Dami' komtpen diekeuteais solehen '■•■magen nacli Hat ise, ganp amreregt und wåhnend, u m epliche autkeimende - (rcwjsjensskijupel fiir mimer nesanitigt zu haben. Pi ase Pseudobi! Jung entspringt dem eitrln \Valin, :■ •.'.'rect’en zu .wolPn, met|r Wjssén vorzi tauseben .ils man bal: és si id dies Men; chen. v .-elche im Kafieehause von dør neuescen Mo le in def Weltan- ', bauung spredfen und nacB eineti gliickli< 'eiiaitsabschlull vm Idealismus: - die elntn vollbe- . . t:rten K'icher ’vr.t Schlaei-omh bereit ijaben. die e aui deri Ahtiung ,ljsen absehieR in. Telt ketine Madt hen. die 1 emen Winter $) Vortra- \-g_hort habeii: si: haben Hun iifcer alles .ibT nielit ilirej. Uther die Unster jlichkeit, iiber das K'ei.lcrmachen. iibedie ) Komct» ibewegu tg, iiber Kindcrwiekeln. iiber die Zvvan: isanleilie Loisteins RelativitS stheori’.l iiber Ewers ... ns lo ur.d iilvpr di n mdisdjen Classidism sagén dann sefcstbiwuBt: ^Das niissen S)ie horen! Das muR.mau geseljen haben,! Pas rniissen jOMjen roussTuutp* werdan. Er bietet die einzige Hoffnutig aus dem zwecklosen Ouerulantentum, das dadurch entstanden ist, dafl man die Probleme kennt, aber sie nicht meistern karm. daft man das Problematisicren an sich nicht lassen kan ri,' herauszukommen. Der einzelne junge Mensch kanu krank sein. Er kann verzagen und verzwejteln. Ja es gab und gibt keinen jungen . stre-1 benden Menschen, der in gewissen Perioden« semes Sehnens nicht an sich, an dem Weri alles Erlebens und vor Allem an dem Werte aller Aktivitet - ver-, zw:ife!te; und wieviel mehr in diejen Zciten, die so vie I des Schmerzlichcn brachteii und die die ganze. pen bestehen, werde et der iOdischen Moderne versucheå. Schon die Jugendtaues allein soli per ragen, Jugendbe vegung allseitj zu bele icn. Jedet tue seine Pflcht! Keiti;r halte gering odtr fiir zu hoch dés Hånd der arbeite mit! Nur st katin.de; losen Kur/, diesc alle liali.ii eme Bildum), die sicli fiir alj-’S ii’teros'iert und nict ts verstehj. eiije Bitdun f, die vbn allem Pralinees. pilante kleiée Si^helcheri, genasfht bat und dabei vergi li, daR sie ewi hungrig bleibt... Ein jQdischer und iiber Alraunenis. Solche sie lesen! III. Jugtndfsg. Von der Eloberuftmg des ^ugendfas w. iDcr Ruf nach dem Jugendtag1 muB voi allen jenen. die unter der F^roblemaitk der Krise lei len (siehe Teil II: Die Krise jn der Jugendbeuegnngt) erhoben : I ■ i Re ativital des menschlichcn Lebens entbloBten! Aber es wire c:ne Ungeheuerlichkeit, vvetm aus'dem Zusarimentreffen vieler iunger Menschen das .Moment J der Jugend nicht siegrerch zur Oeltung kime!-Wirdj das Zusammenkommeir nicht dem si,di schwer .krank ' Diiiikenden zeigen. dafi sein ZustaniJ gar nicht abnor-J ma und gar nicht so — interessant ist als er es sich in [teiner raisonnierenden Einsainkeit daclite? WirJ dad Messen der geistigen Krafte njebt Fahigkeiten. Ehrgeize. AnsStze erv.ecken? Wird die gestelhe Aufgapé nicht den leicht Erkrankten. den schon flcnescndeji Gelegenheit geben, sich zu recken, den Ta^endrang. der durch SuBere UmstSndt oder inhere Rajisennemte gehemmt wur.de, in Arheit umzusetzen und damir das beireienJe Moment bringen? | Diejeniger aber. die unter der. Problematik der' Krise nicht g-litten haben oder diejenigen. die gar nicht’Gelegenheit gehabt hatten, sie mitzumachen, also diejenigen, die. einen ungetriibten RealitStssinn fiir die Organisation haben, mussen naturgemåR von vornherrin fiir die Taguiig sein. Sie, die zwéifel- und kompromistos die Wichtigkeit der organisatbrischen Zusammenfassung des jiidischen Volkcs anstreben,1 rniissen eine Tagung tvhnschen. die alle Jungen Kritte dicses V'olkstums beleben und zusammenfassen will. Die organisatorische Zusammenfassung dari doch nicht dabei stehen bleiben, daB Gruppen gebildet wer-i den, die dasselbe tun: etvva Turnetr oder etwa FuB-j ballsport betreiben, oder etwa Hochschule studieren oder etwa diskutieren: sie muB vor allem eine Zu-| sammenfassung alter sein, die mehr oder weniger gleichartig denken und gleichzielig jstreben. Also eine ZusammeniasSung aller derjenigen. die eine Regenerierung des jiidischen Volkstums wilnschen. Oder eine' Regenerierung der Menscliheit im Wege des Volkstums, was nach dem heutigen Stande der Erkenntnisse gleichbedeutend ist. In Mahren und Schlesien ist die Forderung bereits konkret gefaBt. Durch den vorlétzten Distriktstag der! zionistischen Organisation, durch die Taguiig der Hochschiilerorganisationen. durch Beschliisse von [ BlailweiB-Biinden und dergleichen. inslieson^lere ist im Ansclilussc an das Jugendr.'ferat beim letzten zionistischen Distriktslage von der zahlreich gegenwårtig gewcsenvn und allen Verbånden angehorigen Jugend der Wunsch nach einem Jugendtage ausg-sprochen worden. Es sind auch bestimmte Personen mit^ seintr Durchiiihrung betraut worden. 4 Der Jugcndtag in Måhren und Schlesien ist demnach gesicli Tt. Er wird Mitte Mai abgehaltcn wer-j den. Formalitaten sind vorerst keine fesigelegt. Man mdchte moglichst alle und alles erlassen; man wird es jedem. der an der Sache Interesse hat, mOglich machen. s “in geistiges Scherilein beizutragen. Die Jugend wird unter sich sein und zu zeigen .haben, welche schopferischen Kriftc hi ihr stecken., Atier der Jugendtag kann nur aus elnem groBen allgemeinen Interesse derbetrofieneu Jugend geboren werden. Aber auch das Inetresse aller anderen an der Regeneration Interessierten muB ihn tragen. Nur dann kann er wirkungsvolle Wichtigk-it liaben. ’ Es ergeht daher hiemit an alle die Anflorderung, den Juzendtaz geistlg und organlsatorisch vorzuberelten. Einzeine und Gruppen mftgen ihr Interesse bekunden, ihre Teilnahnie meklen. Die Vereine und Verbande sollen bereits ietzt Beschliisse fassen, die Tagung zu beschicken und zu fordern. Die Hochschulerkorporationen mbgen allep ihren Mitgliedern fur die Osterferien den Auftrag; mitgeben, in ihre Heimatstadt die Propaganda fiif den Jugendtag zu tragen. Die Mittelschiiler-Vereiliigungen sollen die Zahl ihrer Teilnehmer vergroBern, die Idee intensivieren. die Probleme durchbesprechjen. Jedes Mitglied eines Sport-, Turn- oder Wanderbpndes mache es sich zur Pflicht, seinen Bund zur Teilnahme am Jugendtage zu bewegen. EQr die zionistischen Ortsgrnppen sei die Vorbereitung fur den Jugend tag AnlaB.'bestehende Ortsgruppen materieil uad morallsch zu fordern, entstehende zu stutzen. Wo noch keine Jugendgruplebuis werden! Und nur lebung alsgehcn! eichen ist will kommen! als Pfllc it alier an dtr Idtfc teilhaftl;en Pei jonen oder Korporatjonen angesehejn, ifire Bidung zimindpst zu AHIiaJtung des lie jiidische Tatsache dazu lieit von der IV. I- Nr. 10. sich IBt zu. dazu! Jeler Gedalnke und je- Jeder dl nke umi je- Jugenctag cin Er-j; ugend kann die Bc- Van den Auigaben des '. S.c sjteiien noch nicht in Pafpgraph Aber ihr Charakter ist mir klar. niichst uip die Erweckung de9 ri muB zun und Diiic Icinandii ichst die Bccndgiung aller renzi’n bcwirken. Ein Te Si dari i; andern herabblicken. Alle rniissen einer Iddc ffihlen und gegen dies mit reinin Geiuhlcn tragen. Und begegnen. ,,'Venn einer sagt .er liebe Oatt aber er Helte nicht die Menschen, so Ipgt er“ -p so ungefshr sagen es unsere Weisen. Wem einer plgt. er sei Zionist und er ist unduldsam gi igen alle |, Auffassnngen. die nicht die seineu sind. sc Itigt er 'den Zionisinus. Zionismus heifit Liebe zum Judentum und zum jiidischen Menschen. Und damit aich zum Menschen iiberhaupt. Denn wenn einer sagt, pr liebe d e Menschheit, aher er liebe nicht seinen Brnder, so liigt er. Und nichts kennzeichnet besser da* Durchrfpgen in einer Idee. und nenne sie .sich wle itnmer, als deinen Nacnsten. Wir kdnnen , ugendia ges. 1 vor minis handelt sich zu- •5! htigen Geistes. Der'1 Kl :inlichkeiten icht aui den sich als die Diener h dehmi tig sein. sie mit Liebe das Resultat: Liebe undere bckampieii, wenn wir nach unabhåijgiger stri nger Priifung hiezu 1. aber wir diirfen nicht aufdie Notwendigkeit filhi horen, das Gefiilil der Z isammenf zu verlieren. Wenn es gelingen vhird, in dibsem Jugendtag das lebendige Geiuhl der Eiiheit allei ist der schwierigste Aijfstieg iibi i sicht gewonnen. Dann kann es nipht schwer sein, die richtigen Wege zu finden Preierlei Aufgaben werden dann im Wesen zu ertiillen sein: zum Ersten: die Ausblldung zu Vollmenschen. Pflege des Geistes u id Pflege des Korpers mBglich'st harmotlisch verei len. Die Li^lve zum Wissen und die Liebe zur Natur Kriiie Fahigkeiten verkiimmern I issen. Ein allgemeines Wachsein, eine allgemeine JJcteiligmig anstreben. ■- I Zum Zweiten: die Kenntnis fes Judentums. Sciner hcbraischen Sprache, seiner Ethik, seiner Propheten, siener Geschichte und seiner Lebcnsbedingungen. Freilialtung von Phrasen, Lislosung von Broschurenwissenschaft. Die Zusamrienhange erkennen. in der Ticie schtirfen, um die Hi he zu begreifen. Zum Driften: die Vorbereitun : fiir PalSstina. E:nstellung des Berufes fiir cin kiinfiges Leben in Palæstina. Kenntnis des Landes und seiner Bedingungen. Anstreben von Schulenj Lehriarn én oder wenigstens Lehrkursen. Nach Eintrefien nornaler wirtschaftlicher Bedingungen das Studium n paldstinensischeu Schulen, die Exkursion iin das palåstinensisclie Land. SchlieBlich die Bildung |s-on Grupi en fiir das Leben in Paiastina. Das wåren so ungéfahr die Auizåhluus. Wie sti wortartiger stufenweisc zu verwirklichen, isl schwer zu sagen. Då vird es ti ren bediirien, unermudli dier Arbiiter, die die kleinen Arbeiten u indes groBct den sich solche finden Wir wissen es nicf darum rufen wir alle zijsammen: fet! Und wir erwarten: boren! t, aber v hijrigkeit mit ihucn zu erwecken. dann rwunden, die Eernimmanent erhalten. Auf?aben in sclilagreal. allmihlich, von vornherein chtiger Organisato- Zweckesl willen ehren. Wer- _v lir hoffen es. Und 'Kommet und schafdem Willpn wird die Tat ge- Ernst Frischcr. Diø Frau als Wd^iltaterin Liebe gnådjge Frau |S.! Sie sind wieder eiitmal PrSs fQr die Bcscherung [-oa kleinen gewesen, obwobl D.nen diesc .dentin eines Bazars der groBen Kindern orm des Wohltuns