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Jüdische Volksstimme · 1921-03-24 · 10 (24.3.1921) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XXII (1921)
Issue
10 (24.3.1921)
Date
1921-03-24
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nr. „immer- 10. unjymphatl! dier" erscheint. Aber ■ „w,r {braueben Oeld, viet 'keinen finderen NVeg, Oeld, i)nd es gibt nun emmal ---,. -un: cs von luden zu er!; ingen". Worbeuglung, Vcrliii ung, Ffirsorgc, . hilden jlicute lic unetlifflliclie Grundlage aller cinsiclilsvoll :n und virklich ersprieBlichjn Arbeit filr das allsejneine Vohl. Der Gesetzgel]ung wird ddlv.i erkcnnei dj vornnsgccilt: svelche Bcleutung dahii Jrn Fran .-øl zu- ■ illlt, wieviel geradelvon ilirem intui'iveii Er fdnncil,' >on ihrcin li.-bevollijii Einftihlen von ilirer -'selbst-' Zir osen Hingabc an el s issen Pie bosser a das' nzelne Frajren abhStigl I s ich. ■M>e;r die Frwer »tmg von. (jcldmijtelu ' jhtyscgi »icli, .soweit die sogfnannte Jiidjieh^ (hsells« luft in in den iib^rliciortcn horinen. i ago konunt, nocli »esser gesagt. in der larum dan ganzen l’asching hinJiirch die T nstaltungen etssa ftidie Jlrdisclie Mensa. ode iiidischen Nationalio lir die Waisenkinder „hre.'ken Pie ni^ht. i'cscllschaft niclit! Mbglieli, daB' der crnstliaft an den gut tut dies volil die Jn Jic NN ais‘nkii ill/gkeir tan schsvitztc. svie ctwa NVkn.; ie :t in diesem zitlen Erziclnmg. svit Mådclien v.iinschen? tungen nocli dagti e gesellschaftlichen tint, ten gcschlungen wird an alle, die mit dah rit mit ’grofien Opfe diren Tribut in Form l'/.u zulilcn haben und id. vicllcieltt> gar d is der L'krain:.’ Nun. tic lir so gcdank.nlns halte di.- fiir Bersitu liberliciertci Uedaukenlr s gkeit. tind iiticr labei -svirklic il Zweck dpnkt. Am w< b nocli rysesten;euj, dio ta i/lustigcn Mf fiction, der Jer Botokudqn mil riL-icher le und mit filr ■!: ■ Crgeimi se dér Eri.d« svir sie fiir gle’id'C"- f ■ .ohon Kind litil; ss f ren und sind schii i|r istrittene Prodrammpui ktc; nncrhalb der zionjstisc icn Bewcgung.l WSirend aber in der: Verraitgenhcit tcr-!Kampi vo^svicjjend dårum geiiihft wurdé, oh ein» Ljandeslangc irrtiimlicherw :isé Qegenvt artjsarbeit mQglieh, bezicfwng;wøise wiinsphenssvert tik ann iu/vcrr den pol bai sei. lic! wc darinbef SCI i 'dis Tunzen 1 erjnh d‘ imsere Kiki Dad bei a I. dies;-n Vc n Kettenge ancih gese ss iksen n erkaufen. von Torten „h virr viin laitlichcrf Rå'< c auch. Den ■i sein intissn, die" dit i: terner an und l.eek jicli dann éxtra nneii;ils kan Zsveck lieiligt ihnen sind eben nnr durc(l die verlieilieno Scli^t stellimj (p.bier zu Das ilirer Personen kur jcssahrimg hiatciclter' besvegen. Es gibt al lio. ilte Mittcl Itu veredeln, ei melir und niehr rut sk ,01 Uinlllang zu brin i.escha tliciies Mom iiugche 1 - tiltids , len. Dabei :|iern Rcgleko lien ssi-klich ini lielirikvti Vcrzu.n Rcingcs |iime? Dir l’ilklit einer jeden JeukcnJeu Fråd n-t es, oegen diesen ligste! t lit Ungess rosen-: Ptebcfi NVidcr muB is li mir vom .ieh vcrlaiige lierzdn reden, veitaiis d der eutss iirdigeiiden forden ganz riidik: uuissa liberhaupt ir :lir selton .weil er lune nseh tiker tins langst z tatigkeit ntelir, jiidi uidit embilden, dali sie selbst cmpiang(|ii' litnderti Arbeitenden, dip iii; ilire BediirfWisse sorgen, ohtic sprechende Zalilung zti c ses ini tiefsten Sint :>jlid lc» klisse Ihuci die bener lid au! k m> dies il einc; i spzialen findes' Publikum zcijen miisscni In IBriinu, wo s ch alle Jiidcr. kéiincn die Finger und in die Taschen kchauen, luaucliiial, wie t>ie :;n sich erfalfren halien svalireti Ocsellschaft] »ein werdeiiL Zur Unterstiitzuiir einer tkif erusten Hilfsarlieit oder Itraiirig notwendigen Einr ihtungen sverdeti alle Eitélkeitcn und Nichtigkciton unseres gesellsdiattlieltcn Tr pi bens auigerufen urd, zwar dcrart, dafl sie slch;ils Zsveck an sich fulilcii ntiisspn, da des waliro yblliv in den Hintergrimd ri i Rt Das btdeutet nichts andefes, als die Ertotung dot sozial eiliischsii OeJankcn i bei den Musvii item Ji: der dio Mittcl und gessi;: einen i NV ei imeli au T-'ilust aus ler soli und : nstaiioren" k-sicbtpn Pio 'lire e. die r|hisse»i s o Leute in Zweck vin rciu die pit 1 nn anzukariipK'ti: und n ipb ems si v>ielt- Viel mchr als die Ahs rba/iung rorijicn der NN-ohltatigpeit. ich . de Btgi iii des ' \ .'ptilums ind melir versel winden and piiziiviistiseli ist! Jc verstandnisvollelr svljaui| die Stimulen der ileit lausclieu, desto genien ilder -niisien svir di.' F> rderiiu; heraushoren, die heik'orrtigende D nker mk Prak i geriiien haben: Keiee i tclic iierechtigkeit! Mijichten aUeh die li ot te nocji (icbendeirlmir sich (Ile die (iebemleii : ind. Sie laitigc Almosen vib till den gelstigen und nt: tericllen eine iltren Lcistun ren ent- •haltcn. Die Verstil melzung ,von ssleislieit und (telte itihrt erst zur wt hrbaften Ocrectttigkeit ,ujid nkch« iozial schopfend. $ »Ilte die- NNT'llIsche Priuzip niehit Zeit der Fraueh. dipscr priesterirtnen dor Tfilfe, hestes Tøjl werdén? dåndc und bin Boerge 'il de Z\v :ragederJQd. Der muB. die d'er Erhaltujng u :hen sdjrittei Diq osgi zipieller En Iziel Si« ndpi die sei Olgt . Ih ecRe bu i es unlpedin Alk kupur .11 di in cl mtill blejiben?e Belal da in lajior — soli dei1 ^ionisuus niclit Stiiciiss erk iu seinem’.Prdgran m niclit nur cnthalten i, sotiJern auch im Mitt.-lpunkt spiner gesaniten und aller seiøér /ktionen stcfien. Nur llciti svirtUder Zionjismu:, iiicht hioli :ine Frakken vielen uiidereh jiid schen Fraktionen te ren. sonde rn Jaf jiid schc Volk splbst. :ie Auigaben sindjheut : teilsvcise Zoiten. als Theodor. He -zl an die O - t.io listischeu Bewegpng put Ortind Jes Baslor .ramnes schritt. Dai aals galt es, den j*iach veis zu liefe Jutlena: similation sveder | mtig icti. nocli i ne sent Se den zii l^rfcgrai i rt sti, dali vielmehr die Julen eine eigene Nation en, die svie alle anderep Vb ker ihren Arspruch auf Lanll — Palastina, auf ein reies Auslcb:n in ihrer eiitencn nationalcn ludividualitSt, aui die ireie Entiaitung der elgenen jiidisiolien Kultur habciji. Mp m gr „JODISCHE V0LIGI81ÅPIF* Von Dr. H. K ii is c li. Mert und die Zicle di r jlidischeii istj etzt die Evolution;— metj, niclit imneisachcn Tånipfcn — gluckjichéiwelse sven gstens so t tOftgcschr|tten, daBJwir nuø zur Diskussion elungt sind, sselbher Arj’eine Laidespolitik ød jérneuerui g les jtlale t Fort- Volkes. jseinem kulture len und dienen soli. f und jtichts andepes rtuBj ja in letttejr.'l.inie lose^Ibst von allcu Meinu igspiftcrenzeft jn priu und taktiselien r rage ir (soweif man vou| ss al rlijtft fortsckrijtlicliem kte aus sich diosjis Bcerilies bedie ict kann). ntliclié Aufgabe efnes mioderncii Zu mismus ii miissen sosvohl jl>c Art der Paliis in;ikolonisat on :ls auch die in maluchci ^ndesjolitik. Punkten, in en landcrn ur.d zu sx»rschiedenen Zcittn aniier i iiforiei onde Landespolitik als M der Rcnaissancc {dur i idischen Gcpufitnatiou t untergeordnet tserJ n. s, was zur pli-ysischeu geistigen. enisclien. icli ukonomi sc ien JTesei es in Paliistina. sei 5ii LåndéVn der piaspbra. notwoii Ji;: ist — en. und vorwiegeiul a r jii lischen Masseii, Ab|r schon'Theodor; llerpl erkannte. dische Volk lit m nderr ss ci te ss ci den miisse fiir svine z ikiinitigen .A)ufgaben in Pqlåstii a und daB sveite^ fiir |absehbare Zféil an iene ssen.'migration nicht 'gedueht sverden iichciii Emluisiasteii vorso dazu bf de ar ialite iijssetz Die diés sv jBert mit der iitzpmkt der Diaspora sei! stie Ut icrstiitzung braucht eihiscbsn Degeneration und tu ele issi vi e; g/bt nidesi ti c er sbOpft. arjdesp'o- Di: ' He, in Vtlchen Auf (aben pun die .Landeaarbeit gibfiht muBl kann hier rur in {roBen Umrtssen bearitsvo tet wérdén. Sie kann heiten ii sein in t a ionalstaatén und in v irschievoncinttél zum analer if dene søzialc 1 Vor ieder einpiund V lationali-kultureller mit einer groBeit jii in Staats'wescii mit in Staat; zalil und noritaten Auch ohne Rii sosvie w verschiec enen Lander und au titische L age ihrer. Bewolmer sfSndig deckende Poslulate Zssccke lirer Hrringung iiber e nschlag ni kbnncn. lniini rhin koiincn gesvisse SMt* 5. nicht jin alien Einzci- Hinsieht glcichlauteud Nationalitatenslaaicn. lischui Beviilkerungseringén iiidischen M-- < lic iudiche Wirtsc iaitspo|itik svird nicht iRsicht a if die letzt rwåhnjlen Uniståndc.. itjer aui lie wirtsehaftliche' Entwicklung der die jfeweilige. iikonoalliiberall sicH~ vollerstreben und zum all die gleichc Taktik tirundprinvipien in mindere. als ganisotibn n. daB die »kl iinschensr ein Land fiir jas ii aucb tmigekehrl das dail svir bi-not tgen. iidische Volk vorbereiisvebto, svas denen Aussr ruche ver- Judentuin ikt dx VoriuJcnland", Jalirzehntcø lat ’iiberhjaten, as o;il an tene kann, die ilm “auch Woiter zu wog, Uganda nichLabpulelmen. itu: it' s\jtt io viden millverstai; „Die Riickkelir zum mg der Ruckkehr ins Entwicklung von zsve dter gclehrt, dali gerade in jencu d Judensiedlungen s-orljandcn sinJ tind sso did vcimlscht mit den anderen Vdlkern ssohnen, tiiioillaliKdi ist. die Rechte und Pflichten der Juden er dem Staato und.den verschiedenen Vdlizjgrciizen, ihre natioial-kulturelkn fledlirf ur Geltung zu bringen und vor alle u auch de enden Vcrelendung de iiidischen V|olksmasS'.'n riiiten zu steuern. mag dies nicht immer mit riehtigen Mitteln der .gcniigé;iden Ener tie gcschehgp sein, alicr Xerdea. nationalaufgcstellt' ne "ni^detn 'A schu|cre Pdiådigtt::. ■soztalen Volkspolitih unter. den verschicdelir.dcrheit durch eschadigt ti ile Kltjiul def i gemacht. lie ss'ertlen;n:r id iibiriibrigeu zu li.iiigreiiein ind sozialer Hinsieh sich pr.bcdingti olit k auiiiiauen midl. allem miiil es als ein latkråitigeii nidiscli n( werdeh. sseim die uen Volkern zerstreute iiidisc ie aidauerndt Balkanisierung M! itelsosvie Opeuropas zørrissen bleibt: denn die G.! leii-Jmachung lirt-r na tinnalen FOrderiir^en wird du oh Bildung sit ts nener eiiiander feimllidi. gegemiber; iehvmlcr Kleibslaaten. ihiicn anis aullerste erscliweit. I Pie sverden .alliibtrall nclst anderen nhtionalen Min.iritatcn in sogenannten ..i ationaL-n" St.iatsgchildpn als Frcmdlinge heirachte . SehieHlieli in .Tir.-r ssirtsehaftlichcn E\istenz in <alcheTi lebensiinialiigi-,i S; aatsgebilden aufs sehwersti dies nocli i ii r das natlun P aatsliess oliner s'erantwortlie Aber nicht gcnug daran fii; auch gezss imgeu. zum NN Tanders ol ne zu wissen, wohin sie svandern Hier zeigt sich drastiseh der Z»ris..In.ii der Lage der luden in dfr Diaséora und der Hotss-cndigkeit einer eneirgischøn, gro$z3gigcn. alier niclit iibcrstiirzten Palastmakolonisatién. * NV’cnn mm die Palåstinaarbeit lauis .eneste mit der Landesarheit zdsammcnhfengt. fo rnufi die enic :md die andere unter gemeinwmén grPBziigfgen Gcsi :htspunktcn erfolgen. . 1 - Es ist ausgeschlossen. dad Mensehcu, klie aui et ropaischem Boden har iedef Ethik sind oder einet ri ckstSndigcn NVeltanschauun: huldigen. io[ iikonom schcr Hinsicht von der Gii e sosvie essigén'Paucr dir kapitalisitischeu NVell.insckauung iiberzepsgt. sind. oder-ah das majxistischc Drg Ttina angelangt, iiberzeugte- Anhanger der lungsgeiiossenschaiten ss erde i. - Eben so sv.nig kann man die in Europa kein Verstiindi Iiidischen Nationalisinus in E nklang zu bfijigen mit den Lebensnoissendigkciten dtr anderen Volmer, crhøjten, daB cs ihnen iu Palaø abe zu sollen. ZusampienhaiTg itina gefillge, ,;u (einom nlodus viveudi mit don Arab:ru zu jgelangca. Julen es ge gene kern a nisse z zt nelm iijeh K Es urid mi ei les i t s cher: Die absolutc Negation des „OaUith"" t sies ais unmdglich efwieien. sie zu cinem Postulafe oder.gar zum Fundain-nie des Zionisnus zu macUit. licile. ihm den TodessioB zu vcrsei zen. Hajt man sich aber piit ijér Tatsache einmal al»- Zeit dei Mijoritåt der gi lund m, daB i tir absehbarc Ji den n der Diaspora leben wird und da l selbst die ei langt s paliistinensiscNe HeimslStte, :hc sie ein kann. deret: tatkraitigiind daB scl ItcBlich die iner iiidischen Ren sissancebewi; tat gegenitbeo der sich die ahsnlute Not jvendigkeit rbeit. die si;li .illerd ngs niclit in Dårum dari einc Landesf olitik øicht lien Fehier vertallcn, in erst:r Linie pblitik zu sein, sie dari sich scliutzung des ParlaittiSitarisriuS veilciten U och in diri sveder in der Theorie i iremdnationalen und iremdsozialen Parteiei li .-ren. Pie nuiB wohl die jiid schen Massen erzichen. das Hauptgeyvicht (aiser, (jsvie ich mus Inpm iriiliercn Artikel „Natic nalifimis und iPvzial.sbe.-cits betonte) aui ^thisierids deri /Massen ilturellt und ss irtschaft- Icgcn. | j iilij vor allem auf positive, k li(;he .Arbeit in dfr Diaspp .i Ven haute fir Mhrge^. Die Bedcuiung di von Ausss andcreru. is daitir besall .■ii, ilire.t m den Rn>- einc Mandatsniclit izu einer Lcbciin Palat Sic,b ssen. sie der Tafttik sien assnnipolitisch m mcir Kwuzah. gung einc nationalcn Mssimilation, dkonomischtn Ausbeud ir Diasporajiiden vollstSndig auss dilieBen, so grollzpgiger Landespoli Unser åulieres Ns achsta n darf nicht; svx d is auderer Partcien vor sich tjehen, so diB 'Hundene und Tausende sich in eine Beitro? zahlen und unveranieri weitet leben. Ptati der ungegliederten und unverbundenen Masie wollcn svir den organischen Auibai. Massen, die sicji aii'- schliellen, inuB unserc Organisation soiort zu glicderu und einzuorduen fåhig ein, so daB jeøer recht bald in einc personlich-sachliche Bezichung!zu underen gesetzt (sird. die ihn festhait und im Qeiste des tfanzen entwickelt. Die Kwiizah sei unser j Verteidi-

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