Mannheim
Compact Memory

Jüdische Volksstimme · 1904-12-01 · 23 (1.12.1904) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
V (1904)
Issue
23 (1.12.1904)
Date
1904-12-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/2621806-6375625-6375838--0938-4860389
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Sette 2 Schölte״ sind r würde. tt>as harte er ni chl geahnt. Und nichts be i tgeres widernihr ihm. Di, Menoray »iii ihrem nvr. tiienden Lichleiichein war etwas qar schon,s, und t:, IN konnte sich dazu erha. nie Tinqc henken. S-' gir z er her >111S entwari »lil feiner q. ilbien Hand 1׳ 1c Z ichnun t inr die M nvrah. die er seinen ■Mini,־ rn übers Jahr ׳ch.nkn >. ollle.- Frei gcnaliae er b rs Motiv der acht gleich hoch ans. : lausenden Ar»! e aus. die rechis und 1 nls in der; Ebene h's Sifl nmdurchschnilies liegen. <! r dielt sich ' an die neiie I ).׳rliaerie Form Nicht in gebunden,. ׳onderki ׳chiir vieher ans Raiiirlichen, -raus. »»-' bekiiiniiieri ui! > andere Demangen, die;a darum ' auch - ihr Re, s behalten iii.'chlen. Ei war auf lehe'iisvolle Ser ondeil ans. Doch wenn er auch in die ,׳!narrten z ormeii ,׳me naie Beweg« 1g brachte. diel; rr szch d 1!noch aa ibr G.seiz. an d 11 vornehin alien Stil ih r Anordnung. 1 Es war ein Bium mit schlanken 'Inen, der,» zSnde.i wie N.l.che sich er׳ch!,״'i,׳n. un i in diaen Blutenkelchen sollten die Lickner n,ck,׳n. I llma >,׳!aehankeneolla Be'ck!än>gn g vcrnrich die!'Woche. C: s kam .der achte Tag. . HL ״:־-•ה Ml' aai!;e Reibe .: rennt, an.!׳ der treue eunle, der jajiur. da ü in nur v-1»! An zünden! ׳r ildrigen. ha u.n. er!::,׳ rvße Heilig!,:! nronne ve 1 der Me i'oiatans D: Augen d i ׳linl.r glanz:,׳ 1. Unserem ' Mann aba n irde das Ganz, zu einen »'׳leichnis ׳:iri t:!׳ innng da ׳.';an.׳!, Eril ׳!ne .Nerze, נ0־;:1 י:-! :י1 a: dunka. n: d das ,:::׳,im. L:ckn sieht' t-H :ran::; 1' H A. •ז 11^ v i׳i. ׳ä11-׳en,' >:o.t> .:::.11. 11:. j »r.:׳r i:. ,vi::‘n־:ntv m iß weichen.' Ba .'.,׳: Anna: -und l.'ll.i:.! es auf, '־ An׳.:.׳:.׳ ein : ׳':.!> f:.׳.:::, ׳.reu an; die das :lie.NI. t: : W.!:n.׳.::. v.va.’ir. O.'N ,\0rr. ׳.:- ,trat, die י1;:ג־,:י.׳׳. ra :: ןן.י1:1׳. ׳ö.aii alle ..::::.׳.•י* \ :1 üaunז; 11: :•־:-! : ן!חו.נ 1 und sich ן .:־.,;v.r . r ' -1 :.--׳. Und ke n Am! in : . a. ' ' ׳ י Acht Z\ H&rt lullt er an! Ina, 1 zu!:.׳ 5. ab׳, ׳:, , : Z.i: der ט •; .־:1 .׳׳• ■:.1: .11:.׳• eda״:d:»l Zu den ::׳• ::.:י::; ••׳■ 1:1,11: die Lei.׳ vor.!iiNiiNIg,». r ,:,:neu uni ::!.׳ ::::: g'A ׳׳׳.gze-'!,׳.!!and erinch. und AStnw.neit :IM Dtu 7» '.ל:!1.:!;. 's; . :; s•. * . 1׳ . ^.O.Uci \ :0 aai׳ , : י1ג1;;ז;;ח 1,::-.'- u: nr. r ... : rr :: ■:.li ־:״;.■׳ .im:. 0 .:׳:: a::.n da .r .־; . :־. m!»u: ׳ זז.ז:וu!:ich: als ״,.׳:!׳, ,1׳ vl'.nllg i Hl* Hl'.n ■ . :■ . t! Schatten. 2;. ׳> ־.'.־ 11»;!•;;ו .:־Nil! ml:!!saniv..!,:::::na d.r V,r :aiigenbe:!. .:-:!0n.i1 cii:ä c mit Co b: ,1 ei: in;rat und .»״ dr! ,er Skeav ::\i. ׳, Du־ e. n: s Tankl׳ar!,1l »in ׳,:.<׳. ׳erei wr - X Als :׳mal zu Tscha.'ch.'l . vemerlle u;, Mr. mr: 0 am! Niep ׳pahend nachb. .! . Bl ei' ׳her B ז«,׳!־.: icke N.lieli uiid ׳ab ich 1 s Waiia.. 0׳ bl'.eo E'tain an.:, ne:z.׳a' und tu.::.׳ Wasser. ' ״Z:!,׳!,'. dm. o gma auch. Svaler v.rlor ich! '1511־? dlM ng, A1-; >.:׳ dann mit. T'ch-.t'ch.k ba T'.'che ׳aß 111 b Te. trank. Porte: wir ׳chwarzen Han Hellen und h-esttg g,n S: .v-tren ־.iu: :r war* l:n.r B!:>! Lnrck-s F'iiüer und ׳ab,:was ,׳.! hr'.g.-', Sun! -.s »u: k,::z.׳n F'gßat lau ' en, lauten und. r.r׳chwi!׳h , :1 T in Gange näch 1 schließ,» '.:«!־.׳ 'können cs war E «,׳׳, nur.׳!Idn. Ur.t סו war cs auch. 1, ch.׳ A,s ch:e nach|׳e<׳! an:.׳erb.:t :: an׳e kam. ׳. : ׳r. nach H.!daiah, s,mh ich Enaiin .Zilotz an ׳::i'-.r 1״ ii'it. il'.en: er sprach laut un lachte in aiiiütui 1!.Den• 'W-.iie. Als er »n ,1 erblick ic. n. iahe er 11.׳״ t •L irommel:,׳ »NI den kurz «n /finqirn dem Ti'che : ihm gegenüber laß her : ater bleich da Tod. deelne seinen Bart, riß s b einzelne V.1aro miv, - ill-.'S .׳seichen, daß. er in Zorn war. '. ..'Wolle: k ,1׳ in:׳'! Tn?"! fragte er in ih und sah Füvische Volksftimmr Sr. 23!!:;ז orrroim. V'-yotirr ■foT : ,2011 ich antworte fclbfr. , .Pom B ״Und wo . ״Wo io!! ׳ Ve wechseln. »tan,״ hallc der torische Ziönig ihnen gri.epische .Ziulinr ang,priesen — und in aller liile w.rSrn fit* tH'lK'niitiiibcr als die Hellenen. Sie überlegten gar nicht, bas! auch die indische Welta1,i,ch,ruung Grones und Erhabener in sich berge, daß der jüdüche Bolksgein von tiefem Ernst und holler Sittlichkeit durchdrungen sei. Sic dachten gar nicht darüber nach, dag cs unnatürlich sei, : das; ein Volk ju etwas werde, wozu er nicht ge- ' schasien in. sie. erwogen nicht, das; cs unmöglich , sei. das! ein ganzes lebenssäviges Bol! feinen Geist | aushauchc. Sein. Sie beschlösse» josor: den Tod : des jüdischen 'Vollsgeisics und wünschten das Ende des Judentums herbei. Sic sind nun selbst tobt, das Judentum hat sie alle überlebt. Ist es denn nicht viel natürlicher, dass dar Volk seinen eigenen Geist frei entwickelnd und in sich selbst wurzelnd, io zum Wähle der Menschheit gros; und stark werde? Tas Leben der Gesell- . ichail in durch das Leben des Einzelnen bedingt.! der wahre Altruismus nur durch den gar nichrotii edlen Egoismus Zernort eiucr sein Leben, jo entzieh: er cs auch der Gesellschaft. Am bene» erfüllt ein Voll ׳einen Berus, wenn es in sich selbst lebt, wenn er sich selbst nicht verleugnend durch Nerneiung ieiues »alioualen Lebens und Enlfal- ' tuug seines nationalen Geistes zum Wöhle der Menschheit Ich!. Hat die Menschheit nicht an den erhabenen jüdischen Propheten mehr gewonnen als 'an unserer ganzen südlich griechischen Literatur?!!S׳r viel iiiiiig.r und natürlicher -sind uns die'! palan1»e»n׳chei1 Rabbiner mit ihre» weisen, etbi! ׳che» Sprüchen als der allegoriitüche Philo! , Tiei!iiöi'cheU Sitieubuelier des Mittelalters sind geivis;! viel lieser und reiner, als das Amalgaul der arinoteli'che» Philosophie »in der Bibel, 10:.• es die. Religionsvdil,׳:׳:׳,״,:: scharrsiunig Ziinaude brachte«. Ein Verbreche» wäre es'au liniere» Vaiern, eine; Sunde auch an der Meuichheil. wollte das V^lk' sich selbst au'geben. Sen Tod des Judentums; we'Nteii die Hellei'.inen. aber das Voll der Inden 1 tvvllte!eben und durste -innen- I!a:io»alen Geis,.! ׳eine W.llau'chauuug nicht auigebeii. Sie sind nun ' j.lbn to!. :01 in der Z'׳e>cki1ch:e des Aiidentnnis; iur.alle;J. 1:.n, weil das Voll nnnabli.:; in Tod!, sind >'ie alle. ,5״»;־.: Licht.r an'. 'Tn Ebasndlin — io ..rzahlt d:e Ge.pichte der, Makkabäerzeit :׳airani.n .>»> >׳׳ou, das; er ihre: llniaiigleit lm:anu!׳>i1 werde, sehr Bliel. reichte.!iid.r die' Wand'.׳ des engen L-Vrhau'es hinaus . Bo iii! üe nur o-.il, "׳ •,psnuZiniii ob.i.gen lvonieu.!voll:.!1 >ie oas >:׳n>che Joch ruhig irageu. War: -alt tb:׳.ii: die Sl.av.rel und kre Verbannung aus der IdiligiU! Sind:, unuu i-.nr der ::!diiche Volls .:n ׳.•:U,:׳.׳!> koliiii T׳.e-Td,״.a war ihnen Alles. Mehr als A'rael,- das sz.rdeiiiilm >,a׳:". ihnen toller als di. Juden., Sie waren ne,Ach F.'liide der Hellenisten, weil sie ihr ׳.:,׳!:!ich Sinnen und Wirk-.» gegen das Anden- -. IUI» begtsssen, aber sse seil״'! wollten Nicht eiysche».! daß durch die lline-driickung uiid Verbannung d.r^ Anden, auch das A'-AMU׳» leide. Hai luchi darum! Moses zuerst sein Volk aus der ägyptischen Sllaverei besrcü und erst dann ihm die grosse Lehre gegeben, das! cs in Freiheit sic beherzige? Hat nicht David dem Bolle zuerst Ruhe wiedergegebc» und da»» erst an den Tempelbau gedacht? H.,t nicht Esra Los Volk aus der Berbannung er״ hcinigesührt und es dann erst dar Gesetz gelehr, und den Bo.lksgcist gehoben? Und später. Ter große Rabbi Akiba verließ das Lchrhaus, um für fein Volk zu kämpfen Wie konnte die Lehre sich entfalten, wenn das Volk von den röiiilschcn Solvateii bedrängt und dedrnckl wurde. Ist die 1ve״e, große Tat R. Jochanan b. SakkaiS, der nach der! Zerstreuung, der Juden im Lehrhanse das Juden- ־ tum konservieren wollte, von dem entsprechenden Erfolge gekrönt worden? Das palästinensisch, Lehrhans, der jüdische Volkrgcisl sank unlcr dem römischen Joch immer lieser und tiefer. Es iinft die Thora, wenn Israel in sincchtschast ist. 11,11, blickt man die Literatur des Erils und vergleicht sie mit der alte«, so kommen einem Unwillkürlich die Träne» - in d,e Augen. Tie ältere Luetaiur durchweht ebt tt BPr gesunde Erdgernch Der H.imär. die spätere die schwüle Atmosphäre der Zieiler unD der Ghellviiiauer». Früher ei« Volk voll crhabener Sittlichkeit, später voll asketischer Wel1ent>agn»a. Früher voll vptimlstischer Lebenssrcude, ipaier traurig und mystisch. Früher 'halte das Volk große Heide», ׳pater im Exil,׳ höchstens Märiora: früher Männer desreiender Tat, spater Grübler. Tiilder. b,e Sklavcnketten wie Schmuck a» ihren ' Händen tragen. Ter gekde Fleck, ist durch die »lleider in unser Herz gedrungen, älvniiic der Volksgein sich entfallen, wenn das Volk unterdruckt wurde? Antaeus konnte Herkules ׳oizar trotzen, ivlange er »ist seinen Füßen den ׳Boden׳ berührte.;׳'roß und. erhaben war Israels Vo.Isgeisl, so. lange das Voll der Freiheit ln der Hama! genoß. Der große Makkabäer, der geborene Priaier »nd Lehrer ieiues Volkes, gürtet das Schwei! um die Lenden, blireu i,1n Volk zuerst, lühri es >1, die Stadl zurück, weiht timt dann Den Tempel und wird dann wieder Lehrer des Volkes. Zuerst Israel, dann die Thora. Gebt Freiheit dem Volle und Ruhe ihm wieder, dann zündet -Lichter an und leuchten werden sie wieder — wie einst La ganzen Menschheit. Zweifach war die Tal der Makkabäer: een Helleninen zum Trop wollten sie das Inda,:um hochdalleu, de» Ehasnüim gegenüber die Juden vefreien. Inden nnaAudenlum. ״Zuerst Jirael und dann d:e Thora." ö!l$ schriebe» ite ans ihre Fahne. Sa lare» cs eigentlich alle Großen unserer Volk,-:. Alle waren sie nicht nur Volksdesreidr. soildan auch Vvlkslehrer. In der einen Hand ׳trugen sie dar Schwer!, in der. anderen das Buch oder die Harse. Aber me spiegelt sich der für alle 'feiten iiimpiviiiakiiche Gegeniab so deutlich ab, - wie zur Zen da Makkabäer. Ritgend« trete» d>e Lehren ber gegnerischen Parteien iv prägnant hervor wie zu 1a»r Zen. Es liebten die eine» das Lehen, aber sie verleugneren das Judentum: es hielte» die -seid«. Lu weißt ganz gut ..Im Beil, Hainidraich.׳; ״ ״'Was Han du im Bei!, A}w:׳:!\,:li1 ejeiitacht?" ״Was sollie ich m Bah Haiü'.na'ch nm?" ״Soll ich wliien. was du daN Iii» solltest?" ״Ach habe ,zelerni," ainwarieie >.:> ״Was Han Lu gelain?-" sräg:e der Barer. «'Was sollte 1ck> gelernt haben?" ..Soll ich vielleicht wisse״, was du gelernt Han?" ״Gemorah hrbe ich gelernt." ״Welche iöeinorah Han Tn gelernt?" ״Weiche iöenwrad sollte ich lernen?" ״Lall ich wissen, welche Gemoral, Tu lernen ich kommen?" sagte ick. l ielleichl wliien woher du kommst? >u weißt, rs aut!" Hamidrasch,''' - anlworkele ich. n du während des ganzet Tages?' gewesen ׳ein?" ״Soll ich vielleicht wissen, wo du warn, iagc§ '-ÄIII nächsten Morgen schickte ma» mir den j Hcir^lsfonrrail sann den Brautgeschenke» ׳,»ruck »nd'ach war Bräutigam — gewesen. Te» Vater grämte dies so sehr, daß er krank wurde und lange Zeit zu Bette bleibe« mußle. Ach dursle ihm »ich! vor die Augen lrele» und er wollte mich nm keinen Preis sehen, obzwar die Mutier für Mich sprach inid mich zu venclhigen suchle. ״Tze Schande kräiilr mich »iechr wie alles." sagte er.■ך ״,Hast nichts zu bedauern:" suchte ih» die -Mutier zu trösten. ״Gott wird uns eine andere Partie znichicken: was kann man tun; — soll man nch vielleicht das Leben nehmen?" Unter - denen die den Pater während seiner .ckrankheit besuchen kamen, besanv sich auch Tschelietnlder ätapellmeisier. Als der Baker ihn erbluite, nahm er das Zläppchcn vom itopse, setzte sich ml Bette ausrechl. reichte ihm die dürre Hand, blickte in ieine Augen und sagte: ״Sh l'un ״t’nlkounik!“ I'an ״Pulkownik!״ Mehr konnte er nicht sagen, denn die Tränen erstickte» seine Worte. , Tas erste V!al in meinem Leben habe ich meinen Vater weinen gesehen. — Es ergriss mein Herz und zerriß meine Seele. Ich stand da und blickte ins Fenster und konnte die Tränen nur mühsam zurückhalten. In diesen.Minuten bekam ich Furcht vor der Heirat, die ich zunichte gemacht hatte.. Ich bereute meine Schuld aus vollem Herzen und!gelobte im stillen niemals den Batet zu erzürnen, niemals ihm Zknmmer zu bereiten. Ade Fiedel! 1 sollten: - ״Tie G.-moral, Lchadbcs habe ich gelernt." antwortete ich. ' Da lachte Ephraim Viel׳ in feiner höhnischen listigen Art aus: der Ba!er konnte sich nicht länger zuruelhalren. ׳prang von ieinem Zitze ans und versetzte mir zwei >o brennend heiße Shrseigen. daß >s mir vor den Augen flimmerte. Als dies die Mutier Am Sebenzimmer hörte, lies sie schreiend herbei: ״Rochuni. Gon stehe Dir de,! Was tun Du? — Emen Bochnr - einen Bräutigam. - vor der Hochzeit! Bedenke wie leicht erfährt davon der Schwiegervater!"- Tic Mutter hatte Recht gehabt. Ter Lchwiegcrvatcr erfuhr von. der ganzen Geschichte. Esraim übcrbrachte sic ihm veriviillch und zum Tanke wurden sie deshalb Feinde bis auss Messer. langet übe!,all die ״REVUE“, Organ der Kultusgemeinden!

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.