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Jüdische Volksstimme · 1903-06-01 · 9 (1.6.1903) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
IV (1903)
Issue
9 (1.6.1903)
Date
1903-06-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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I'I'N .inbiN D> he- Wie .naiionalc" .-ijrei^i vflirililhlif llilii jüliilchc llrifrniic ajus^ (וי r it r rr r i it! 111 ־! a u r 11 in;!iifilunii .n-!a'ndi׳'ob0l.1 nioscha ’Oriente 3touor dolaun!ich nitre;',a\t);aa: und der :;n:1-:1\l;etn und Vor on im TnrHschi V 14-. i'.v.a:.!; i’.iveiMi - an* eine ui.hr al* lUheir Vlcfraiu^ei! ch Ihi.vivn* und Direr auqiär.r-.icher ־'!.aierüiiae!,. bat' nch :»usilak«. aier z׳< :enern nur I Den: a1.1.־e11ä1:D«!״e hevbe1.',1:a'1en, 1 Nl> che firmer״; ei-j und ■.■e.b werD ־leiite horij eil Sie mb M״ ite. D^i 1 an׳ i.; ־ .'iiv.j::.:.■■ ::-ein. 11'iiilie Dti'ie?.nDiinrie »4t, jj‘: 1:• •'* :K '1.1: und kra1׳»q unierniii'111 Rumaiaen! , . 11!..:1 •:..״.:.11־:.־.;' ־: ihlen Pro׳!: ein und De! kan -- ' .־-■ N ■יי I a>: Täu'iÄe bi׳!: Anden D!bei!.. pro un׳e lenu :q Wie 1' ,liiPiirtic volksstimme Nr. 9 liche .׳aanDel-reiiendc weien!!ich zu er- ״Jargon" gkiührt. Trotzdem die hebräische Sprach, igen. io Das: die Grundlare für 15hr isten .iiir uns Nationaljuden von der grötzten Wichtigkei! hr hlosi 1 .0<־. — betrüg!, wogegen dieselbe ist, glauben wir doch, das; die eisrigsten Gegner des!!Den noch immer l'.s. r1׳iu.— ausmacht. io ״Jargons" die Bedeutung desselben in der Weg,!: nährend der 15hr1i! inrgeianit sein nur HUO- K wart sür die grosie Masie des jüdischen Volkes ,len ha:. Der Jude volle u'11»l> X zahlen must, keineswegs in Äbrede stellen dürfen. Im allge inDiiii die ■;:,ichläge zu dir Grund,־teuer für (5hristen meinen 'ii! es ein müsüger dlämpf, der seitens durch chniulich au׳ Den sechsten Teil Der,enrgen der hebräischen Schriftsteller gegen den Jargon 1 re herabaeietu worden sind, welche von -Juden gesührt wird. Sch—r. ur Einhebung gelangt. .La,»fk" brachte jüngst einen Artikel über Die׳ russischeneiis (übrigens willkürlich, weil in . die Inden in Galizien. In demselben wird über den ׳andelrveiträge mit Tenl'chland >׳X׳I>9L und l Rüetgang der Zionismus in den kleinen galizischen ei'tbeguiiiiigungsvertrag mil Lse,־!erreich Ungarn! Städten .»läge geführt. Tr. Bernseid, ׳der Autor ,.'-t, eing»sühne -Besteuerung Der Handelsrei- .־dieies Artikels, unterläs!! er. der Frage über die hat ׳ich ittr Die Gxponbestrebuugen nach Nus!-!־Ursachen des Nüekgange« des. Zionismus in den־ lun'iiU'rDrtttlieb heiitmenD irwielen, weil die galizischen Städien näher an den Leib zu rücken er kat'italslräitigen Unternehmer vollständig^ ,.yrr Fraind". Tas in PeterSbhrg erschet tfioglicktkeit beraubt wurden, ihren Handel mit l «ende Jargon-Tagblatt sagt in den breiten Massen :)iul'ilmb Durch ver'onliches .Aui-itchen de: Dortigen! der jüDischen Bevölkerung Rußlands immer mehr zu ,־ordern, '1' Daß ielb't Die Verhältnisi Fuß. ״Ter Fraind" ii! volkstümlich geschrieben und bigmistigien eh r i ü liche n Unternehmungen \ 10,־t das im Programme angekündigte Versprechen mehr in Der Lage sind, irktch Rußland Ge! tatsächlich ein. Tie publizistische Abteilung ist sehr ireiien zu inaetien. und nur wenzge kapiials! reichhaltig und können wir Las Blatt unseren Freunden ze FirniiN Dil rusüschen Reiiendensteuern er! bestens anenipsehlen. ,gen können. -.! ״Haschiloach". hebräisch-wissenschastlicheMoazu koniiii:!:och. daß es ztvar jept gestattet natsschnst. Tie letzten zwei Nuiitmern enthalten zwei : in Rede stehenden Steuern nur sür ein! äußerst interessante Artikel von Tr. Joies.»lausner - Jahr zu entrieinen. aber Doch nur, wenn die I über ״Bialik" und über die ״Jmmaratttät" in der ־ Weil äitsrei'e nach Dem 1. Juli a. St. angitreten: hebräischen Jugendliteratur. Tr. .»lausner entwickeli ׳all! alio Die Reiie vor de» 1. Juli, so »tuß i das Wese» der Bialik־,chen Tichiungen. Er erblick! teuer, ohne iliuckücht daraus, ob der Ausenthalt ן in Btalik einen Thpus des jung-jüdi'chen Dichters, ißland langer oder, kürzer währt, sogar sür ein j Er, ist Tatsache, daß Biakk eine eigenartige Erschei- Jahr entrichte! werden. nung unter den hebräischen Dichtern bildet, eit ihdi'ch.n Handelsrrtseuden ift übrigens Der j AnS der hebräische•» Wochenschrift ,,Aulam int!!!! nach Rußland nur unter besonderen Vorausüatan", Zeitschrift sür unsere Jugend, ersehen wir etmr gilt, nämlich nach Beibringung eines sogenannten | Die Fortschritte, die die nationale Erziehung bei.den tatszeugn iiies seitens der Handelskam׳ rnsii'chen Juden macht. Wir müssen die Willensbewilligt, was .von Jndusiriellen, .»aus! ,־!ärke unserer russüchen Volksgenosse»-bewundern, ־ztnd Handeirreisende« christlicher »011• j Die in der kulturellen Arbeit unanihallja»! vorwärts nicht ge'ordi'it wird. Aber ielbst nach Bei-. schreiten. Er wäre zu wünschen, daß auch unsere briiiitting eines i11.,!1.׳> Zeugnisses, welches, nebenbei weitliichi■» Inden, insbesondere die westlichen Ziobemetki-, n II r Air 1, a n d e 1 s g e r i ch 11 i ch vrotokolj ״inen, sür die Verbreitung der hebräischen Sprache llnteriiibniun.gi n ausgestellt wird, bekommen; das ihrige beitragen würden. "Seh-r. jiidi'ihen :iiei'iiiD.n von Rußland Die Erlaübuis, j nur bis zu drei Mo n aIe 11 A u ie,11 ha 11' bmeii wobei aus ihren Pässen von weiten der enerrejib Ungarn ilote;ein Büchereinlauf. ״, ״;,-:,vi,״,! ftarl UollmüUcn. Tas Rezensionserem- 11 ׳,a11 e 11 b großer Vermerk ans!^7 ״nD ötc bohlte Rezension. Verlag Fr. Junge, :1! ntird, in welche»!־ Dieielbeit als ״Juche»" ^"^־" hnet iwerde», damit sie־ sicher beinz. Betreten,,.. , . . Iruisischit: "lebie.es Die iiir jüdische »amleute j ^"׳c biographitchi--k.zze Ret'epde vorgesehene», vielsach höhereki- Taren I ,. teuerst, und Zuschlägen bezahlen, als solche von jl״ur gliick tu Jntereiienten thriülieber »i'itteiiimi gesordert : L> s. X. Aorode»>»»>. Rabbi Mordechei Jassa. Verlag: Haeschlol, »rakau. Ulori» tsermann. ״Passah". Erlebnisse jungen Se'ele.־ Verlag: H. Seemann Nachf , eipztg. i. (Oolhfnhrn. Mein Heilig Land!Lied׳, Es ilit'pricht dem Sesterreich-Ungarn gewähr-! l°mpo».en voirRev «. Perlzweigi Verlag: R. Mazin .e׳n Vrntzive ^er, Gleichberechtigung der Ange-, ■^ondon. . , e,׳.״. nt aller Nattonalitäten und »onsei,tonen vor! e, e. Daß unsere Regierung einer Tüserenzierung; r ssenten bet ihre» Geichäjtsreisen nach Ruß du! 1, Die dortigen Adniiniürativ und Steuer ntgegeiitriit. T je geschilderten Erschwerungen stnzähligen Fällen zur Folge gehabt, daß ־׳cra Ervottiutereiienten von dir Vereiälügter j u D i > cher Handelsreisenden in und in Ermangelung entsprechend sprachesirinlicher von Reisenden überhaupt abiit.eui was gewiß nicht zur jetzt jo stark Eivortsorderung nitirt. iretiD alio den jüdischen Handelsreisenden Der pluieftthalt in Rußland nur sür eine Tauer von Dre dem Der 1 land beho;den habe u-in man hl wen!ung Ruf land kuni sehe 1;er m er! Wut] monsrtlipi Das otiaten bewilligt wird, müssen sie trotzdem an Übgi ben. Steuern und Zu'chläge» zu denselben 11 berichreiten Der russischen Grenze für ein Ijles Jahr zahlen, wenn die Geichäslsvo! D.m I ./l t. Juli angelreten wird. Sa muß! z־. j . 11 S d e 1־ i a einjüdischer Geschästsreiiender “■]1rau! :n'H.rit einschließlich aller Zuschläge Ns. >74. — *a I «M« / .!* "I «It■• ,■»Ilw« צ l.u S, .... -t 1 I! J. .״ " w - f ״ i Ttir et» I ihr entrichte», während ent christiicherHandels iDet nur Rs. L,־,<־>— zahlt. Tie Tisserenz gt >aher zu llnguniien des jüdischen:liei,־enden "IV —, respektive da den Juden nur ein dreier Ausenihalt >,, Rußland gestattet wird, K 5200׳— der jüdischen Vtiriache, das ist Rs. L07״ iizii״. Tiese Benachteiligung .'.Mi: ,eireisenden beinhaltet eine. große Schädigung Außenhandels nach Rußland und eine Verdes staatsgrundgeseliltetmt Prinzives der .chhit Aller vor dem Gesetze, respektive der ittr Gleicht) it Aller vor dem Auslande, vag! Bücherunü LeMchrltten-BumIfchau. ״Hamrlii". In den letzten Nummern dieser : auSgezetchnet redigierten hebräischen Tagblatter wird sor ein Äamps sür dse hebräische Sprache gegen, den ,ב"*• ^•^;־ ILchtte Bestand). Erzählung aus ,ent Leben[ Der russischen Juden in den achtziger!ähren von Abraham Singer, Warschau 19914. I * Z. Loscuthalcr. Illustrierte׳ hebräische! Leienbel. Mit Benützung der Japhee־ichen Fibel,!'Verlag A. I, Hosmann, Frankfurt a, M, ־ Or. S. N«bin. Tie »aballa als ein aüs ursprünglich zehn verschiedenen mystischen Disziplinen hervorgegangenes literarisches »onglomerat, Verlag: Haeschkoi, Loi'chitz.! ' Or. 2. <tz«n?ig, Loschitz. Ter PesjimirmuS im Judentum: Ha.eschkvl, Loichitz. * .X. Frirdmaun, Ingolstadt, Tie Geschichte der Juden in Mannheim, Selbstverlag. ' Hrgcrnisalionr Bade». Am 17. u M. fand hier eine vom Gz Isidor Gewilsch veranstaltete Veisammlung unter in, pdianter Teitnahnie von einheimischen und - auswärtigen Inden in, SivungSsaale der KuliuSgemeind: statt, Mn demdebräi'cheU Svrichwone: ״Das Ende zeigt stets auf den Anfang hin", wäre es auch am beste», der Referate de« Gg. Tr. Liegmund Werner!und de: Frau Feigenbaum, wie de« interessanten Turniers zwischen 'Gg, Dr, Leopold »ahn und Herrn Rgbdine, Wilhelm Reich nur skizzierend zu gedenken, um so-rascher zu der zionistischen Jugend zu gelangen, dir mit ihrem Feueieifer und ihrer begeisternden Hingabe für die groß׳ ZionSidee die Kältesten und Fernstehendsten mit sich sortris; und sür dieselbe zu gewinnen vermochte. Gg. Dt. Weines sprach in einstündiger ■Rede über die Läge der Jude» in Sesterreich, insbesondere über den tra» rigen Zustand der Juden in Galizien, erörterte dann die unetquickliche Lage der Juden im Westen und schloß mit der Pointe, das! alle diese tristen Erscheinungen zu dem Zionismus hinsühren, da nur er allein imstande ist, die Berzweisetien auszurichten, die Kalte» zu erwärm; »nd die Jndisserenten sür den jüdischen NationaliSw S anzurege» und so alle Lchechten zu Vereinen, Nach ii;!!■

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