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Jüdische Volksstimme · 1903-05-15 · 8 (15.5.1903) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
IV (1903)
Issue
8 (15.5.1903)
Date
1903-05-15
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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I Jüdische Boltsstimme SRr. י rate 4 - S. tiulntan, '-taf .Virnt iivn!;. in!’bgar dt- '■)-׳t• leger» ',af B Brandt,» imdtn. vergepens wird man ,er.e 'A ch a d H a am - iuitacn. 'ÄüirctlD ein Brchltckii Jargon laut. Um Die rtcbidite Roieisselds n» Cri: ,!::•.eile zu kielt, ha[' wohl noch niepiaud hebrätich!;ilernt A chad Haam zuliebe, Jfi Achad-Haam uberhauvt ein Zion-.fi tn unicrem | ■Sinne? Wir hallen int einen Zioninen nur!eilen Juden, der Svhele'. •,alUt. und u*enn er Schriftsteller p't, 6äju beitragt, das! da- Baieier Programm io me Fleuch und Blut uniere» Bolleuhergehe.!wie v- B. der bölmti-che Staat-rechtsgedanke in da» der Böhmen uo.rgegangen lit. י' ( linier A eti a d a a IN Z.1l1lt aber, wie nur dem \ «enariüe 'ur.wid-.rkgt bebam.net wurde, prmzifl 1::cn Schekel. und aut dem unlängst!»׳Wien abgehalteuP:!leinen Kongresse beklagten sich! russische T. legier:, darüber, das! in Minsk?lchajiHaam a.:׳::e:en und den Z.omsmuangreisen durire. Wer ar.r nichtzur B-.rbreitung unseres Programme .!׳,::ragt, den Bolk-willen ivgar noch schwächt und danoeii anläßlich unterer Parteitag, der'in kein . Zie'hül: :1i e 1 D1111 war ipniit im Rechte, al» er;cüentUel, ei'iüvti. das: 2l eh ad sä aalt! ein geiaht k.t:.r iüe-gner Ser Zt.-ittrmtt» in Tr 21 Bergmaun. Pardubitz. 0, ui Uniere Stellung zu den .Kulturgcmeindcn. :kies Dr. Goldwasjer.' l>) Nationale Erziehung der Jugend. Res. Wen Kreppel. 7. Stellungnahme zum III. östcrr. Zionistentag. S. Wahl der Mitglieder des netten D K.!>. Eventualia. Mitteilung des ofterr. Eandeskomifm. Die rHcüTtäNdlgen Schekel find unecrriigllch zu verrechnen. Tic Parteigenosien wollen unserer unglücklichen Brüder in Kischcnew und Uhnow nicht vergessen und namentlich auch unter Nichtzionisten Zammlangen einleitcn! Tas L -dl. ediert ein diesdezüglichcs Flugblatt in 10 000 Exemplaren a 2 Heller. Tte Zioniiienvereine von Brzezany, Gliniany, Przcmyslany, Poutorzany und Zlorzow treten an einem noch zu deitintmenden Tcrmiüc zu einer Beiprechung';»iammcn. Starke Beteiligiütg erwünscht! Ter III Oesterrcichischc Zionisteutag findet am 2*. und 20. Juni in Wien statt. — In der ersten Borkouierenz am 20 April wurde folgende Tages schau, dann belletristische Beiträge von Frisch man, R. B r a i n i n, Dr. Schmarje Ha lewy. Das B att sei allen Kennern des Hebräischen aufs warn ite empfohlen. Jung I«da. Zeitschrijt für unsere Inge d, Nr. >7, Inhalt: Psalm 128. — Glückseligkeii r Frauen. — Gottes Wege sind wunderbar. — Israels Zug durch das Rote Meer — Der Gr: bstein. — Die ersten Schneeglöckchen. — Jakob ri!1 mit der göttlichen Erscheinung. — Rätsel. — I:. g Judas Plaudcrecke. HrgctnifcrLioNe Briinu. Am 13. d. M. taub im städt. Redom, faatc eine von de» hiesigen zionistischen Organisatic,׳ , einberusene Bolksversammlung statt, an der zirka 0 1 Personen an« allen Schichten der Bevölkerung teilnahm: Aui der Tagesordnung stand ein Referat über: ״T jüngsten Judenverfolgungen in Ruhla»: Ins Bureau wurde» die Gg. Max Hickl als B. sitzender und Rudolf Leist als Schriftführer gerväh. Da« Referat erstattete Gg. Berthold Feiwel. In e> Borkouterenz am 20 April wurde ,0tgenoe4.ages. WiÄtrte er die Lage der russischen Jud e' - K 'd' ‘ Cinczes^ndet. . Ein offener Brief an die Ifräeiitifche .Allianz in Wien. 1 Ihren dreißigfieu Jahre-beticht. der B : erbring:, wie Ihr Bereit, in, Interesse r.v :.::;1« :otrkt Ihr Borwuri. das: die Juden i::r de.-:- Judentu», IIN Allgemeinen wenig leisten, in sehr geiert't'ertijt. Was Sie jedock, ntcht zurVB.' ivr.'ckntng bring:::, in. das: die Juden tu?- alle moglick-en deut'the. ticheckiiickie u. i. w Bereute zur Bei- .traglei'tung herauqezogen werden und ilnsen. dadurch k:e Möglichkeit benommen wird. >nr ihre eigenen G.aubensbruder ein Mehr zu le-.iten Es wäre vor allem Sache der Herren au der Stutze Ihre- Ber- .fl׳-.׳ dahin. :11 wirken, wie man 1:1ur solchen.,lalanr:a: stlnern konnte. Turch die Beil'iiidung aller B.r.ine. die in, Jr.tereiz» des Judentums: wirken. Barch :r. tlreieruna .iner'Zenrialitelle für alle diese iB.retne »nt d:m Grund«'.,??. das: alle diese ihren Mitgliedern die fi:l:.ssiv! :'iuck::ehu»g ihrer Beiträge '4.״ .Andersgläu--::. anrate:- und nur der Förderung 5 : 1:1d1>ch.-n ><-. .rtnth.it .:ngedenk bleiben, würde : An׳.:::.: :um Be'iereu gemacht werden. Ihre H :reu P1.r׳:det:ter. find die Männer, die diesen!--.Sanken iich, zu. eigen machen sollte», weil sic die :Macht haben. Erfi'rtehliches zu. leisten Wollen sic -d-.e'eS nicht. 0׳ ifi vielleicht auch Nicht alles jo wahr, in:. . - Ihren Berichten uns ■Kuitusvvrsteher11"al>i!ran:. :;u Jahren klargelegt wir». Wir Juden ro.n.-. hab,n nicht nur die!irdischen. Berfiue in -firofi-tadt :u unterst»?-.n. wir müsfeu vertiältnisr:>l mehr.fiultusiteuer als uniere Stammes- ״: der Grofifiadt zahlen. Ich diu überzeugt, ean :».der Grofiitadt die in gleichen Lebensverhält- : wie. »Niere Glaubensgenossen am Lande lebenden 1:1. keine dtultusiieucr, keine Ehewrre Bei, :rage leiiien. während uns am Lande!— ichs spreche e:get»r und!»einer Freunde Ersahrnng l.::l:ch 2-, Bettclbricie zukommeu und:wir anfierdem d.» ,lidi'chcn Bercinei, unser Möglichstes lernen. Wenn alle jüdirchen Bercine nur tut Jntereiie des Judentums sich verbinden, io wäre den Juden «holsen. Horowitz. am 5 Mai. IlNifi.: — T Julius Bondu. .^»ltn-vorsieher An die zioniftifche Oraanilation des DiTtrikrskomitees in Krakau. Für Donnerstag, den 21. Mn:!-.!:sä. um!H'jllht irüh, berufen wir »ach .Zirakau.l Hotel; ..Unten*‘, Gertrudgasie, die TistriktSkonserehz ein. Bon.»0 tu unicr T >l gehörigen Srganiiatioten und Bertraucnsiuännern haben bereits die liteifien »je Be-!ch-.ckung der dtonserenz ver-vrochen. . ü-er .rionfiren; liegt folgende Tage-orduu tg vor: .!: Erofinung der «omereuz, Walif des Bureau« eur.s -Aniighme einer Ge-'chäisordnung 2 ׳Berich: itber die gkeit in! -abgelr uienen Jahre 3. Ürganüanon der Tiiirtlies. Nesere,!, Toktor S u r o v . . -i ׳Agitation »ns ihre nächsten Ausgabe«. Nef. F.ldb,lum und Freund, s- Schekel. Parteifiel,er. Ratiänaltondi und -i.lonialbank Res. Tr. Wadrhastijg.! . . ' .r»-.-er.::: I.:.: .»!..:II ::be:l:1mm1 kl Rechenichaitsberjcht des ö vom Lbmann: > 2. Rasiabericht. erstattet vom »tassicr und den Revisoren: 3. Budget und Parterbcitrag, Referent: Isidor Gewilich-Baden: 4 r'lenderung der Statnteu der Bcrbandcs ״Zion" und Lrgamsation der T.->!'«״ Referent Tr. Mar Bernhardt-Wien: .n. Gründung eines ZentralorganeS der oster׳ Irctchijchcn Zionifien, Rcscrcnt: Tr. Sal. dt reuf ber g er Wien:!:. kulturelle Fragen, Rescrcnt: Michael Ber-! kowicz-Wicn; 7. Gestaltung und Zukunjt ber österreichischen .:!ultusgemeindcn: ui Programm. Referent: Tr. E. M. Zweig- Wien: l-s Taktüche Fragen: Referenten: Julius B o n d y-Horowitz und Doktor Ludwig Goldwasjer-dtrakau: >. Agitation, Minimalprogramm, jtolportagc:c., Referent: Nathan Grob -Wien: lll fiLeitcrreichische Nationalsonds-Komutission, Referent: Tr. Hugo Benedikt-Wien)! lll. Ltellmtgnahmc zum Stongrefi und seinen Lrgancn, Referent:. Alfred Weis berger-Wicg; I I. -Neuwahl des Lbmannes, der Mitglieder des V JI und dreier Revisoren: 12. Bestimmung des Ortes für den nächsten Parteitag. Tte Besprechung des Punktes-!« wird H. Weißbeiger in sein Referat cinbezishen. Aus der zweiten Borkonscrenz am 24 Mai sind von dem Resercnten bereits die Thesen vorzulege»! Anregungen und Anträge für die Resercnten sind an das L .-dt. zu leiten. Tie T.-di's. haben bis 2ll. Mai ihre genauen Lchlußberichte zu erstatten. — Tic Wahlen zum Parteitag jindeifi zwischen dem 10 und 1B. Juni statt. Biklw- und ZeitfcKriften-Rundfchau. 1 Sie rechtliche Stellung der Jude« im itauton Aargau von Tr! Ernst Haller. Berlag :H. H. •saucrlänbcr ,V Eo., Aargau. ן bet alten, als schlecht und unmoralisch erwiesenen Tat! Sias ilt national? Bon Professor Doktor 1 endlich zu breche» und mutig den neuen Bahnen de und die Tragik des jüdischen Bolksschickiales. Ilebertreibung und überschwängliche Phrasen, seru > ., Gesühlsheuchelei, wie es bei solchen Anläffen PeisaniilungS^ebner gerne tun, eniwars er ein Bild von k. : furchtbare» Borgängen >» Kischinew und ihren entie: liehen Folgen. Da bedurfte eS der zionistischen Sch!!» solgerungeu gar nicht, sie drängten sich wohl sebem vc stänbniSoolleu Zuhörer vo» selbst aus. Stürmischer B! - fall dankte bei» Referenten. Nachdem »och Gg. Abele.> gespiochen hatte, sorderte der Borsitzende in markige: Rede die Beisammlung zu opsersreudiger und reger B teiligung a» der eingeleiteten Hilfsaktion ein. Seme E: klärung, daß die Zionisten eine gemeinsame Aktion in i der neugegründeten Allianzsiliale zu unternehmen wilten.-- sind, wurde mit ltbhastem Beifalle ausgenommen. Die Beranftaller können mit.dem moralischen Erfolge der Be: sanrmlung vollauf zufrieden sein! Ob der materielle, den Kischinewer Opfern zugute kommende Ersolg besriz digen kann, ist Sache der Brüuner Juden. Es ist de: solche» Beranstaltungen schon überflüssig geworden, an, drütlich zu konstatiere», daß die Herren vom Kultus Vorstände nicht gekommen waren. Eget! Samstag, den 2. Mar, hielt 4L',;. Leopol: Vemberget im Vereine ״Ahavath-Ziou" einen össent liehen Bonrag über das Thema: ״Reue Bahne» im Iudentume". Der Referent wie« zunächst nach, daß da- Judentum zugrunde gehe» müsse, wen» es sortsahr!. aus den alten Bahnen zu schreite». Er erbrachte de: Beweis, daß alle Anstrengungen des Iüdentum», in den-, unleidlichen Berhältnissen, unter deueu wir schmachte» Wandel zu schassen, ohne Ersolg bleibe» müsien, wemman sich nicht entschließt, die Bahne» des Zionismus zu gehen. Insbesondere erörtert Referent daS Programn der in Deutschland »iid Oesterreich gegründeten Hilssver eine. Diese Bereiui seien nicht im Stande, eine heil bringende Tätigkeit zu entsalten, es wäre' denn al Supplemente des Zionismus, Hieraus bespricht der Reserent eingehend die nationalen, wirtschaftlichen u» : kulturellen Berhältnisse im Judentum, die zu schleunige ' Lösung der Iudenfrage durch da« einzige Mittel de: Zionismus drängen. Dann kommt Redner aus de Zionismus leldst zu spreche», skizziert desien Pragram,. und die Mittel seiner Durchführung, erläutert da Wesen de« -Nationalsonds und den Zweck der Kolonia. bank. Zum Schlüsse appelliert er an,die Zuhörer, m Kirchhofs Bcrlag- Geb auer X ^chwctjchke, Halle a. S. Sunllcrriehnng. Ergebnisse und Anregungen des Kuniierzichungstages in Dresden. R. Boigtl ä n d e r, Berlag Leipzig. Hamisrach. So heißt die neue hebräische Monatichrtst. welck,c die orthodoxen Zionisten Rußlands ״Misrachi" herausgcben. Das Blatt wird in' ökAikau erscheinen und unter der Leitung des bckannten Rabbiners Tr I. Reines aus Lida sichen. Sarckjiloach, hebräische literarisch-wissenschaftlichc Monatichriji im Berlage Achiasaf. Warschau. Abonitcmei,,preis jährlich i> Rubel. Tie Redaktion dieser hervorragenden Zeitschrift, die bisher der bekannte Achad Haam innc gehabt hatte, hat nunmehr Tr. Joses Klausner übernommen. tsasman, Petersburg. Diese zweimal wöchentltch . erscheinende hebräische Zeitung (Redakteur Zionismus zu folgen. Krakau. Am 20. April d. I. fand die ». ordem liche Generalversammlung de« jüdisch-nationalen Frauen Vereines ״Ruth" statt. Au« dem daselbst gebrachten Rechenschastsberichte des AuSschusie« entnehmen wir so: gende 'Notizen von der Tätigkeit des Vereines: :0 Bo träge und Diskuffionsabende: 1. Frl. Griffel Ros. : ״Maklabäer-Epoche" : 2. Herr Bulwa: ״Darwinisimi und die Philosophie" : ,3. Herr S. Gottlieb: ״Etwavon Zionismus": 4. Frl. Birlner: ״Der Fall be« 1• bischen Staates"; 5. Frl. Metzler: ״Da« Jndividun n und die Gesellschaft": 6. Gg. Frl. Griffet Emilig^, ״Da« Interessante";-7. Herr Danziger: ״Der Einslo: der Frau als Erzieherin"; 8. Herr Dr. Goldwasie-: ״Der II. österr. Zionistentag"; ll. Frl. A. Silberseld: ״Der Jude in der polnischen Poesie"; 10. Herr Rein hold: ״Kant'« Kritizismus" 11. Herr Herstein Waffermann» ״Die Juden von Zirndorf"; 12. Fräulein ~ -> ,- Eugenia Schembeck (au« Bielitz): ״Die Frau einst un: l 9,?0-V Ju btn תז^זז״״0״ ie?t“; 13. Frl. Karoline Griffel: ״Die Ideale d-r Inka0^-^ & hsben den Frau"; 14. Herr «erkow.cz- .Die Frau in den G. JE" SvävuLv^ des jüdischen Nationalfondes!

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