Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- IV (1903)
- Issue
- 8 (15.5.1903)
- Date
- 1903-05-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2621806-6375623-6375784--0595-4860085- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Sir. 8 Jüdische Bolksftimme Seitfc 5 ömnblagt de« Zionismus"; 18. Herr Dr. Landau: ..lieber die Entstehung der Religion".: II. Frl. Feld, blum: ״Die Geschichte der Buden von der Zerstörung Jerusalems bis zum Jahre 476"; 201 .Herr. Feldblum Sitnnon: ״Die nächsten Ausgaben -er Zionisten"; 21. Heir Bienenstock: ״Die jüd. Frau und der Z>o- »ismus22;״. Frl. Wetzler: ״Das dritte Geschlecht"; 28. Fil. Goldberger: ״Die Geschichte der Juden in der Talmud-Epoche". >>) Sektion zur Pflege der jüdisch!» Geschichte und hebräischen Sprache; cj) Gründung der Bibliothel; 1» Manifestation »ach Austen (Konzertabends; <>1 ÄgitationSvcrsammlung: f I Gesellimeitsabende. Die hieraus vorzenommene Sienwahl des BereinSauSschnffeS ergab svlgendeS Resultat: Frau Dr. Thon, Vorsitzmde: Frl. Wepler, Bertreterin; Ftl. Mithin! und Sustinann, Lchrisisührerinnen; Frl. Feldblum, jkatierin; Fräulein« Mahler, Moor, Bauntinger, TiesenbruM und Goldberger SlantrierungS-Kommistion: Fron Dr. Goldwasser, Frönlein« Better und Oberleder. Korrefponbenzen. Berlin. (Israelitische- Krankenheim ver Chewra Kadi׳ sLoh d. Isr. Syn. Gem. Adaß Ittroel-I Nach dreijähriger überaus erfolgreicher Tätigkeit har sich datsraelkkifche.Krankenhoini genötigt geseh n, aus seinen bisherigen Räumen in der ^rernlauer Allee, die sich als viel zu Nein erwiesen, in die bedeut, nd größeren und vellständig allen!Anforderungen der Nenzett entsprechenden Röumftchkenen noch dsrKöniggrätzer׳ straße 4V» überzusiedeln Tamil ist einest für eine so große Neuernde, längst gesuhlten Bedürfnis:!»er Errichtung eine«;weiten, auf der Höhe der!Neuzeit stehenden tüdifchen.Krankenhauses endlich genüge geschehen. Tas israelitische Kraukenbeim ist eine Gründung der Berliner Chewra Kadischah. Der erste Bericht, deü das Kraskenheim nach' 1'/, jähriger Tätigkeit herauSgab, konnte bereitvon 2W Kranken reden, die in vo>r Monat zu Monat steigender Justiziar Lasse! al- Vertreter spezifiicb jüdischer Interesten׳ Brail«. Hier <cknd vor kurrem ker Kongreß der singe׳ tiebt in Berlin nicht, au« Gründen, die wir h:er une: örtert borenen Juden statt. Ewige Gruppen der olren Vereinigung lasten wollen. Vielleicht findet der Hiltsverein doch für' spätere' jüdischer Reservisten hatten sich reorganisiert. Ter Präsident Veranstaltungen Vertreter, von denen onzsnebmen ist. daß,! Herr Katz, ein jüngst naturallsierrer. Jude, hielt die Pr» wenn sie den deutsch.rakionclen Standpunkt denn wirNich so! grammrede, in welches er Loyalität, Pottioti-mu-, Mäßigung, sehr betonen, sie wenigsten« der jüdischen Konfefiion auch in I Besonnenheit u. dgk. p edigie. Der Kongreß tagte nnter dem ihrem Familienkreise mehr Geltung verfchaffen a!« gewiste Leute. Zeichen weitgehendster LevalitätSduselei. Der König-werde, pro- Uebrigens hat der Hilfsve» ein für Kifchinew 10.000 Mk. be- Phezeite Herr Katz, zugunsten der rumänischen Juden eintreten. willigt uud erläßt gleichzeitig in den Tage-z itungen große Lutt wenn er sich von ihrer Ergebenheit, ihrer Vaterlandsliebe und rufe, tbenlo wie auch die Allianz. Desgleichen eilaffen die lynastifchen Treue überzeugt haben werde.. Es muß auch in ^Jüdische Rundschau- und der .General-Anzeige^- Aufrufe zu!Rumänien solche Käuze geben! Sammlungen. — Die zweite Veranstaltung war eine Ver- Iafiy. Am 4 Mai wurde hier der 6. Kong׳eß der sammlung. in welcher Herr Oskar Berlin au׳'ge׳'orderl rumämichen Zionisten adgehaften ES waren 7-'» Delegierte aus wurde, die Temisficn al- Repräsentant zmückzunebmen. Dir “ sind der Ansicht, daß Herr Berlin keine Vkranlasiung hatte., sein Mandat niederzuleger.: wenn er eeinmal getan Hane. ׳ und man wollte die Sache redrestierer», so hätte man eander» anfangen müsteir als durch eine sozusagen unter Ausschluß der Öffentlichkeit tagende Versammlung, inszenien von einem na׳ menloien Komitee. Die ganze Sache machte den Eindruck der Veranstaltung einer Clique, nicht aber einer sehr ernsten Veranftaltung, die sich an die großen Masten der indischen Wähler w ndel. De»» Vorsitz der Versammlung führte Herr S. Wedel. Sapifhti Stil. Im Intereste de- Herrn Berlin hatten wir gewun'cht, daß die Sache unterblieben oder aber in würdigerer Weise vor sich gegangen wäre. Tiefe Versammlung war gleichfalls äußerst schlecht besucht, und wenn eine hiesige Zeitung von einem außerordentlich starken Besuch spricht, so ist-hier wohl der Wunsch der Vater de- Gedankens. N. Berlin. Am Tien-log. den 5. Ma׳, feierte der Verein jüdischer Studenten zu B׳rlin feinen Semester-AntrittSkomerH, ו fand. nun!. Leo Lohn eräffnete die Feier und begrüßte dW.] zahlreich erschienenen Gäste. Aldas Farbenlied «klungen war. emwrckelte Gg Wirkow-ki in begeisterter Rede die Tendenzen, de- Vereine», fchilderte die Arbeit im Innern, da- Wirk^s nach außeu und betonte, daß alle jüdifchen Studenten, welcher Parteirichmng sie auch angeboren mögen, im Vereine will׳ kommen wären, sofern sie etwafür da- Iud«ntum übrig hätten. Z-'uglus für die Sympathien, die der Verein in weitesten Kreisen genießt, und die ׳ freundlichen Beziehungen, die er zu anderen jüdischen Verbindungen unterhält, gibt die stattliche Korona der Gäste. mSbesondere die Vertreter verscksiedener Frequenz dort Aufnahme gettmben. Die Storbllchkelt, rötc im!Korporationen, so der freien Verbindung ״HoSmvnäa- und des ersten Halbjahr nur ziika 8•/« betrug, giltst >m 2. Ia^ f09ar | 'Terrine• *Xibut Chawerim-. Nachdem diese sowie einige an au7 4^ herab. Und mit besonderer Befriedigung konnte lest->dere Herren ihre Sympathien kür den Verein kundgeqeb.'n gest-llr werden, daß von den eutgeltesrtten Kranken, trotz vieler hatten, hielt eine fröhliche Fidelitä! alle Anwesenden noch lange ehr fchwerer'Fälle, zirka £0% vvlltg geheilt entlassen wurden. Wammen. Zu Lhargisten für das Sommer׳Semester 19U3 Durch die von Mona! zu Monat immer ckehr steigenden An׳! wurden ׳-an.!. mo.l. Lev L obn.; Präses. r°tu<l. jur. Richard sorderungen die von Setten des Publikum» an das Kranken׳ . Witkowsk,, Bizepräje-, -4tu׳l. mc-tt. Sam. Weiß. Schritt heim, namentlich an besten äußere chirurgische -Station -gestellt. lir^r zioi allen Teilen de- Lande* erschienen Nach dem von Gq PlneleS erstatteten Generaldericht gibt e» in Atumänien!43 Vereine, von denen inde» bloß!03 arbeiten. Tr. Niemrower und Dr. Nacht sprachen über die kalturelle Bedeutung de- Zionismus, Tr. Lipve erörterte srire morali'che Wirkung au׳ die Juden In der Debatte über dre kalturelle Frage wurde von allen Rednern die Notwendigkeit .eines gründlichen Unterrichtein der hebrälschen Sprache Herr«!gehoben. Es wurde delchlosten. die jüdischen Schulen in national indischem Sinne zu vervollkommnen, ein einheitliches Programm für den Unterricht der hebräischen Sprache au-zuarb-üen und vo'ksiümkiche Schritten über Geschichte und Literatur in rumänischer Sprache herauszageben, an den jüdischen Schulen hebräische Bibllorbeken zu errichten. Prag. Tie Prager *fr. Kultu-gemernde zobtt zu ihren Funkiiouären auch den Matrikenfübrer Gütig. Solai ge d:esc- Herr Schämein der -Pinka-'vn-goge war und seine Hand sich sehr oft uusstrecken müßte, um>-Spenden in Empfang z! nehmen, war er die Höflichkeit uud Zuvorkommenden iclbe:: ^heute jedoch, wo er ein »gestellter- Mann ist. dabei die Pro׳ rektilm der KuHusgemeinderrpräsenlanz in hohem Grade gemeßr. geht er mir den Parteien in einer solchen Art und Weile um. daß es Wunder nehmen muß, wenn die KultuSgememde trotz 1'ovielea eingelaufenen Klagen den Mann in seiner Stellung beläßt. Auleyt war er Montag.'den ll. Mai lS03. wo dar Benehmen dieses Menschen einer älteren. krSaklichen Faau gegenüber di'se zum Weinen braLre. Nun. Herr Gütig.'»«׳ offene Frage offene Antwort: Worum ließen Sie sich die Ve stechung zuschulden kommen und dieser Frau eben da- Verlangte, dar ganz und gar unentgeltlich zu tu«-ihre Pstittst ist und wofür Sie gezahlt werden^ so׳on nachdem da- Gel^ stück, da- Ihnen deren Nichte gereicht, tn Ihrer Tasche ve: ׳ schwand, im Ns auS-olgen > Nicht um die Unterschritt, um tuer sich handelte, wurden Sie zweir^as ׳im Amt-raume ausgcsucht, nur um die Gewißheit g,ng es. - diesehabe ich erreicht! Ta- Won baden >etzt Sie. Herr Marrtkenführer Gulia. und Ihre Vorgesetzten, die von ^Ibnen — aus welchem G-.undc wohl? — nicht lasten wollen^ * V — ^ereinsnächrichten. Brü«». (Verein Btkun-Lholim.l Tor-net-tog. den ül. t.. IO Uhr vorm., im stabt. Red»ureogebäube :Kroutmarkt^ nnk-er wurden —,so ist ein letzten Zeit wie»rholt vörgekommen. daß Kranke wegen' Raummangelzurück^ewiesen wurden — mußte man sich bald darüber klar s.in^däß dir ersten Räum׳ iichketlen nicht in vollem Maße der Nachfräge genügen konnlen. llnd so sehen' wir derM auch nach kaum dreijährigem Bestehen da- Krankenheim in die Königgrätzerstraße 46« übersiedcln. Am Anhalter Bahnhof, mitten in veikehr-reicher Gegend gelegen, Velbindung jeder Art r^ach allen Teilen der Stadt, findet sich da« Krankenheim in seinem, neuen Lomizil dennoch dem Lärm der Großstadt vollkommen entrückt, « einem Rondell gelegen, nirgendeingeengt vori etagenreichen Gebäuden. vielmehr tingS von Lust und Licht und Vorgärten reichlich umgeben. Im Parterre nimm« ein Fahrstuhl mit "!,׳ri!ch.n, und «klkuchlung »U »r°n!!n iü -w-m - -״״־;; ^L»?»^U^'«dAÄ j U *״יי™»* ״״»״״ ״״״«* brr *״t« mtl Roll«, »ftirttimi «eit in Smpsang, |fo t־B aHo dem i'C- (rf1n׳n f״ *״nolilrfIid״n in ,i״״״״״״ T« | *er °!te1nl,»!n DnigNeder de-dsi»<1gl wnd. ».der Inielde!m Berlin. Tie Berlimr zionistische Vereinigung richtete unter dem Mai folgende Eingabe an das Rcp äsentaitten »olleglllm in Berlin': Wir beehren undem veredrlichen Repr S'entonten Kollegium der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, den iu der gestern stattgehadten Sitzung unsere- Kollegiumeinstimmig gefaßten Beschluß mttzuieilen. wonach ^eme Petition, . . ״ . an da- Repräsentanten-Kollegium der Jüdischen Gemeinde zu - auhervrdkml. Getteral-Bersammlung stau, ragesordnung : Berlin m ricklen ist «»bmgehend, d°g kielelbe mozlichft Ichn.ll -l°>m-»°n>-!u»g Td.eier ^»nN-von der r.°ze« >-rdnnng eine gidßere Summe ,iir die °°n der ,»weren .-imast,°pde in S-ner-l-Bermmmlung mmrgel« de, >m z U der »,chene« «eirdftenen |»r Ler'itqung Sem: mit Ser ,d'dffnn».ן g-g-^örnzen ־Winten tjoigtliuebene.t ,»weterpctt dee Hitwe Unter,eichrunz im Nnmen de. «-r-°nde« und der »dltndnng i SHtSl-eder ,urrckze,-gen werden mnple. -״dereilen, »der dielet Petit °n wi,d kn« Mitglied nniere« «dllegtum» Herr i d» gtplnnie-t-tnlen-ndetung. wie »Nd dem emge.wnlten Ludwis Lehr be°ul!r°gt.- Semiiß dielem «elchlutle richten! -r«qn,ch t», nur tim Ettveuertuig de« bumatmare» ' . a . . . . m. .«11׳ iiinfifrfrtitf« «rrrtnrA «nfc nnr ,«wnifSrmifl brr tienten jede» Gehen und Umdetten und doppelter oder dreifacher Transport vollständig erspart bleibt. Au« dem Fahrstuhl wird der Kranke in daihm zugewiesene Krankenzimmer gerollt. Elind 8 Extrazimmer vorhanden, 7 Aimr?er mit je einem Bett, 7 mlt 3, 1 mit 2 und nur ein großer Saal mit 8 Betten, also keine Mastenquartiere Was sich unan Viesen Krankenzimmern in wohltuendem Gegeaiatze zu vielen anderen Kranken- Häusern überall geradezu ausdrävgt. ist per Umstand, daß sie geräumig in ausgiebigem Maße über L»ch< und Luft verfügen. Dapr kommt, daß bei dm meisten Krankenzimmern Neinere, bei zweien sogar sehr große, als Liegehallen zu benutzende Balkons angebracht sind. Die Korridore! sind geräumi:׳. br«it und hell. Mit ganz, besonderer Sorgfalf und allem Komfort der Neuzeit find die LperationSsäle cmgerichte». Mit Oberlicht, und elektrlschem Licht versehen, sind die beiden Operationofäle - ein septischer und ein aseptischer — »ur durch den in die gemeinsame Wand engebaulen (NlaS-Instilimenrenschratlk, der also von beiden Zimmern zugänglich! ist. ykrbunden. Tie Wäschemrichiungen in tiefen Operation-raumen funktionieren mittelst Fußtritten, sodoß also der Operateur seine Hände mit etwaigen Wafferhdhnen nicht in Verbindung za bringen braucht. Ueberoll verstellbare Zentralheizung. Die SteLilifierapparate iu direkter Verbindung mit den Schornsteinen, in die die Tämpse abgeleitet werden. Diele Operation-» äumr bilden gewistermoßm den Stolz de* Krankenheim- und namrustich seinechirurgischen Letter-, des langjährigen Astistentrn des Prof. Israel am jütischen Krankenhause. de- Dr. Adler! der in Berln zu den bekannten und gesuchten Chirurgen uns Operateuren gehört. Die Leitung der innere« Station wir! in allernächster Zeit ebenfalls ein bedeutender Kliniker über>lebmen. doch find bi« zum endgiltigen Eintritt de-selbm noch einige Formalitäten zu erledigen. Selbstvei stündlich wehnk ein Sffistmzorzi im Krankenbeim, so doß also die Kranken niem »lohne ärztliche Lusfickt sind. Den Krankenpstegedienst versetzen uMer Leitung einer Oberin 5 gepküste Schwestern, außerdem funktionieren noch einige Krankenwärter. Die Wntscha'tSrgume. Küche und^ Vorroiskammer befinden sich im SouterrLn, von wo ein Speiseauszug in alle Etagen geht. Die Küche selbst ist streng rnuell, unter Aussicht de- Vorstandes von Ada- Iisroel. Weiter befindet! sich im SoüterraiN »och das Laboratorium und Räume für da- Wirtschaftspersbnal. So ist in dem neu e» öffneten Israelitischen Kraokmheim nach jeder Richtung biin- Neinfle Detail alleauf dc« gläzendste für die Aufnahme und Versorgung der Kra» ken eingerichfer. Auch die Verwaltong liegt in den besten Händen. Do» Kuratorium bdsteht au- S Personen. Vorfitze»drr ist Herr A. Goldschmidt, stellvertr. Vorsitzende Herr Oskar Berlin, Rsndant Herr Salomvn Ginsberg. Schriftführer Herr Dr. Meier Hildrheimer. Beisitzer die Herren Aron Hirsch. Saling Lew in. G. Rofenberg. D. Struck, N. Wolsssohn. Berlin. Auf geringer geistiger Höhe standen zwei Versommlungen, die im Laufe der letzten Wache in Berlin stattfanden. Zunächst hielt der Hilfsverein ei« Lersammlang ab. in welcher die Herren IustizrSte Cafisel und Herr Berge! die Ziele de- Hilssvereine« klarlegten. Der Name des Herrn schnell fue die Unglücklichen in Kischenew einzutreken. Tv; > . - . Stöße de, Unglücke, nnd die entlehliche «-ge nieler r°n,en»ee. ׳-'»»K ״״» ״׳4״'”« *ttgl,e6rt gelegen nt. we.den * - ~ - - alle Mttgkt-der ersucht, nrckr nur bestimmt personlrch zur General-Versammlung zu erscheinen, sondern ^ch zur Enuöglichung der oeplonren Statutenänderung im «rette ihrer dekai.nten BrreinSmitglieter ׳ür das Erscheinen zur General- Versammlung zu wirken. . die auauldel.tischkt. Zeitung-- und Privatkorresponde11zen.mehr wie genügend hervorgeb», enthebt under Notwendigkeit einer eingehenden Begrüuduug unserer Bitte, durch deren Erfüllung die jüdische Gemeinde einem Wunsche entgegenkommt, der in den Herzen tausender GemeindemitgliedeL wach ist. Tiefe Eingäbe wurde jedem Mikgliede de- Repräscntanleu-Üvllegium-, und de- Borslandein Abschrift übersandt. In der Sitzung am 10. d. berichtete der Vorsitzende, Herr Löwenberg. daß er die Absicht hatte, einen Antrag einzubringen wegen de- Kischinewer Unglückes und daß inzwischen auch seiten« der Berlitter Zionistischen Bereinigung ein Antrag eingelaufen wäre, der-sich mit dem von ihm beabsichtigten decke. Ewurde dar- -leuznt sind e,e ^peranon«,a.e cmger.Mei. «'hm einstimmig der Beschluß geiaßt. der Vorstand solle elektrischem Licht versehen, sind die beiden L.peratl0nafake Morl bei der Repräsentanz für Kifchinew zur Verfügung zu stellen. . War die Absicht wirklich vorhanden, einen solchen Antrag zu stellen, auch ohne, die B. A. V. so ist e< doch deren Verdienst, diesem Antrag durch ihre Petition einen größeren Nachdruck gegeben ru haben Die ö. Z. V. ladet zu einer großen öffentlichen Versammlung ans Tien-taz. den!2. Mai. abenkim Handwerker-Vereine ein. in welcher Herr Doktor Klee Kbcr da- Thema: ^Die Epzrffe in Kifchinew. ein Mene Tekelreferieren wird. Wir «erden auf den Verlauf der Versammlung noch zurückkommen. Brün«. Am!0. d. M. fand im Saale der Kultusgemeinde eine Versammlung behus- Gründung einer FUiale der ijrael. Allianz statt. Es ist bezeichnend, daß in der Versammlung bloß 40 Personen an'we'end waren. Herr Alois Ditrofsky sühne den Vorsitz. Als Referent war Herr Dr. K amink a, der Sekretär der Wiener Allianz erschienen. Ueber sem Referat ist nichtzu sagen. Sech- Kronen Iahre-beinag oder, wer sich mehr leisten kann, einen höheren Betrag, da« ist alle-, was die Allianz und ihr Sekretär von den.Brünner Juden verlangen. Die Herren Perlbefter und Srraßer haben natürlich gegen solche »harmlose" jüdische Bestrebungen nichts. In dem«eise der versammelten Juden, die gerade noch für ein Kaminkareferat reif genug sind, bemühte sich Gg. Berrdold Feiwel fast vergeben-, m streng sachlicher Weise an der Hand der Kisthenewer Exzeffe dis Unzulänglichkeit der Allianz, ihre Mängel und Schwächen nachzuweisen. Die nachfolgende Debatte bewies, doß seine Ausführungen unverstanden geblieben waren. Die Fili-lt wurde begründet, auf dem Papiere vorerst. Iu diesem indolbckt«» Brunn immerhin etwa-' Br»«». (Iüd.-akod^- Lese- und RedehalleI Der letzte Vorttagsadend de- S.-S., bei welchem Herr Tr. P. Schreier über ^Moderne hebräische Literatursprach, war sehr stark desucht. Der Vortragende verstand es. in fesselnder Weife ein genaue- Bild von der gesamten veuhebräischen Literalurbewegnng za entwerfen und ernte» lebhaften Beifall. An den Bortrag schloß sich eine anreste»de Debatte. — Die Fußball״ srktioo de« Bere»nes ist ber-itin Aktion zetteten. Es wird dreimal in der Woche aüf keinem gemieteten Spielplatz im Schreibwalde gespiel». Im Monate Juni veranstaltet der Ber׳ ein zugunsten der Kischinewer Juden ein große- Gartenfest. Ari UHjtre Stamme;- u. 6Ia,dea;ge1>okle1,: Lhnk Phraft ruscn wir unsere Bolksgenossen zu' einer Pslichk aus. Ter-jüdische Kranke-ist der ärmste Kranke. Wer kennt die Gestalten des Elends nicht, die sich mit letzter Kraft zur Hossnungrstätte geschleppt haben, wo der Kampf um den Familienerhalle! geführt wird? . Gequälte Menschen, seufzen sie endlich drinnen in Schmerzen des Körpers, in Schmerzen, in Kummer des Heizens. Und der Judenhaß stiehl selbst vor dieser Elendsstätte nicht. Wir helfen ihnen ihren Kummer;u tragen. Diese Lermsten der Armen, wie entarten sie die Stunde, in der sie ihr Leid klagen können ihren Glaubensschwestern, die kommen um ihnen Trost zu bieten, und sind wir erst da. dann vergesien sie all ihr Leid, all ihre Klage: sich nur der Freude hingebend, sich aussprechen zu können. Wenn wir sie wieder verlassen, mir innerer Befriedigmtg darüber, ihr Leid doch wenigstens für eine Stunde gelindert zu haben, dann müssen sie zehren an dieser Stunde bi» zu unserer Wiederkehr, Wir richten an alle Juden, die sich für ihre Glaubensgenossen noch ein Herz bewahrt-haben, die' Bitte, uns für die Kranken'gelesene Bücher, Zeitschristen, Broschüren, Jugendschristen <auch Jargon oder Lauschen Haltaudesch), ferner außer Berwendung stehende Wäsche- und Kleidungsstücke jeder Fit :vorwiegend für Erwachsene) schenken zu wollen, Di« kleinste Gabe wird mit wärmstem Danke empfangen, Sendungen beliebe man an Frl, Helene Halber» thal, Wien, II. Haasgajse 4, zu richten. Hassend, ja fest überzeugt, daß dieser stppel nicht «ngehört verklingen wird, weil ihn Jude» lesen, zeichnet für den Mädchen- und Frauenverei» .Bikur Chaulim' G.s.la «ahn.: Wien, IX/, Sobieskigasie 14.