Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- IV (1903)
- Issue
- 3 (1.3.1903)
- Date
- 1903-03-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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I ז—I- 1 >1 ״ ::׳., r , .t1׳ i::־!: NI: .:׳ Atidijchc Plollsftittttnc ch Tlii 1 Z i •j '־־.■ ■ i - ׳ ׳; : i V ''•.nuii^acpraii'iiiiinj., brfrieSiiv'ii{1!• 1.׳b!u11!1 etiie־! Problems zu 7..1 ,';hu־ .!en'iihj: : wcM'.-f die mmtr 'mi^iIID behelligt i1:1.1',ה :!׳:■:• '»,anDiU! iforin t't hieic LoiNng zu snchen7 Dir.2.1 :1 ,',117; י.::■.פ!1:.:!:,(.:1י;ה* NM hjni wil uns!):'.liicn. crl 11: :!1*׳?״'ninalfit > -11 in der^Ekrtckitttng. einer ,nditchen Hochichu. ׳.:.e.:..d,1. das; Sie'הס : פ« in .Palästina. Und uberdie .INS :.UI Ha!v!urrkcn: sie recht verständig, das! dscie Ldtnng ',!. ׳!.׳!.־.:l'.ir. eine pälliai׳;.׳: ie! Fu der Tat, eine inr 1 ‘>110 : :׳ io.,:«!:!!׳.:׳:׳chileie, ausierdeüi der wichtigsten FaknllH ׳ i;171׳־rJ!: der, M1־di;(1!!׳chen entkleidete Hochschule, .7 s»»׳-i-.>'te ' unmöglich allen nnieren, eine Hochichulbildun ן .:w::!::;!;.! 1>t nt>j nr.t'.niden jnnge.it Leine» getiitg.׳ leinen. .:;׳!'v.1;-•!;:־,]:׳ «äd •liinU• :u'il d.nn eine derartige FnsiiNisicen >1 >. i '1. :. :j:.: _..,..•.־ju :'Hnl; üii'erem Eiuidunkeu, wäre der einzige v Sein .!;י1י..י1<1)10 יזו. dt.2.1 ־.׳>nle Anspruch erheben l 1-' .:.t.־,gen'.>r!n>tj!t der eiikes- ,:,d:>Len ״geistigen" Zeinrums, ä ׳Wall! £Hv 1:׳i, es! U1!׳,re!!:il'.urnaiioualisien aunaöen. üb ■ i l־>■• 'ch,S;'.::i,:ll:. ir-iidetU; 11.:,,:; :־;':.]IltlllDi i ר׳ Iז e11111<!.: ״׳»:», :11 .׳.:־!!,::■■■ ein: - ז רי r l'.:!'.’1iL|ittu :1': ein ^:׳ : ׳.:.!;gs ' :.! 7: : ,'״!״l. ■ ״.:: an. '1!:7:זי . 7.:: INI 11.111' ' ■ 11 ri׳ ׳ .in •|p! ׳:im .!nsä.an.'i.! dnil oder!nm 1i: 1, :1: 7 •v! U lj‘ :jiiDilitir 5011! 111! 11 Ir. ^.-1!״־£ ־:;(1. 1 1״\ 1. .1: T r il ׳;■:;' :11; 7« ....! ... .!:. . ' . ׳ ' i .;,:־ an« fi. 01׳.׳ eiii.s׳ luoi'.nen ״gei>t!gen Feinrums,!׳.׳!. es UN׳.re!!:il'.urnaiioualisien aunaiien. no.11 »iiM der B'.düigung, das;, beia:zte ג P.ilüilin.i 1.111111׳.?;.׳;־ in der Schwei! E11>:!ar:d. ־;!n vom lndi'ilicn. von südlicher '.ies.rijng und ׳.׳׳:! :::diicher. Erinnerungen durch 11!׳d die icgcnanni.׳ .,südliche" Ho.1 k erwecli'eln 0:1! bciiachbaricn Hochschulen gl. T f, l!::;err!.!׳i an IN; wird IN deiliich.r, in!0!>,!>: r od.r in .!!glticher Sprache vor sich die d.s־׳e.011 1׳.r:׳,!!enden Mellioden werden de ira!!:^i|>.l;e e7;׳ li'.be iein. gan! wie de;le.ietibain '.';1.׳;::; wird der lndiiche Idliaralr 2.11:׳|e 'beliebe!! .1 '*0 ־’t wa'ir, das! das >!o»! 7er Proi.'i.er.n und Hörer indisch sein wird!st i.lta11 .׳,'!.׳ .״ז,׳!״.geniiai nichi, um er: >.1!:1<׳:1,׳.<׳!.::.־,e!11 .rrichien. ,Tie senden 1! .:ne o.-.re Bild;;׳;.! erk.iiiren. eine bokere \ 1: ׳' .׳ .!;!!::.dm.:1. .פוי i1׳ richiie, l-V*• '».'.׳, : 11 7 .׳;: ׳. .־elb'1!1>e!egenl!eil iind.ei i1 ׳.::.׳ :־! - ״;־׳;׳:;:. linnü ja lehren, das . .:::׳;.'. ::־׳.r wird deshalb dieser ׳ ׳.. :: ״ wnklich indisch ׳ein'־ ..; de: an den benaetlbanen Hochi.linl. .N::1.!1׳i,i!1 noigedrunAen ans v.r iogen. ,:..1," .>1.׳ch׳>l:aie wi.der'pi.'ael»!rine .nd.i'.li. Ho.li'ilinie mir lüdischeni!:'.1 :. :'־..';׳.!׳ einer Pilegeil-Nie iuSü.h.1 ^'. '!׳.! ,;:׳iinie, nur ^111 Paia'ilina d;.!.:e 1׳.<:.׳il.׳.n11| und .'!'.21 ,ji. : a:n׳n b. .neu wird. Und dies ini|: .־.::mn.!en.1.״nas;.i^!nr nochmaliaen Wiedels '.׳׳'<׳>!, was w!r p e- :!nverrn.lbare Walnch׳ .,.,:sin rrti.hr: 1: ־ Mein :!einiges oline m.11 ,;.'.:iruni Ter Hehler unserer .Nallnrnalioi .׳,ü.x 1 g.rade in dem Lnnsche, die Zeele vonl u 1:ncR. •Sie glauben, das! eine unkorverliche ־! .׳e>1:!. II' NN» sich eniiallen könne, olinje 11:a>i:;.!Ie!>11:.׳,. welche durch dar Land, du׳ e1: . 1.!׳ Boden repraiennerl wird. Bo.!!״ ־<!<';..::« Land, einen indischen Boden geben es gewis! .ine ftidiiche Muluir; einen j ....:. lüöiiche M.^bod.n.,,einen jüdiielien Tas.^vlis-nian g.genwärii.״ ,׳indischen . in nur ein ärmlicher Bailard, eiü a senden,! diichen Werlen hervorgegangencr, durch mannigsacln! srcmde Beimischungen eutnellles Mitlelding. Und .^ovser 1 um unverboblen unsere ganze Meinung j!i ä»s!ern: litten! Unter ־ben Bedingungen unteres gegenwärtigen Lebens in i tonnte nicht mir eine wirklich jüdische Hochschule r bei nicht bestechen, sondern auch eine war immer snr nur s welche Schule, die einen rein jüdischen ldharakle: >örer i besisn. Solange der Unterricht nicht gänzlich jüdisch 1! sein " wird, in hebräischer Sprache, nach jüdischen I ounie i!!irundzügen vor sich gehen wird, werden selbst die an! am meisten von jüdischem Geiste beseelten Schulen ch-elche! nur Uebergangsschulen sein, welche, die Bahnen zur len7 wahren jüdischen Schule vvrbereilen. swe.1, i Gleichwohl wollen wir nicht einer jüdischen onnte. .Hochschule jede!ilüplichkeil absprechen, selbst wenn hnlich . sie ans so augenscheinlich unzulänglichen Grundlagen rdies errichtet wäre, wie sie uns gegenwärtig zur Per in! ■1־ 11 :111: Paläinua :11;•. ln ud eine ausgeivrech 1 ־ ־ ' *' ' : i'.ij׳ ma 1.!s 77;. n ::: ׳״,!idanu..,!׳:.׳ranslätv " Skr. 3 e in' ingung stehen, iss ist gewis!. dasi selbst aus sremdcii; r in! Boden eine jüdische Hochschule, deren Prosesjoren lieber- > und Hörer derselben jüdischen Basse angehoren, zuin i eplen: Lchmel!liegel des judijtchen Geilte» werden kann chichule > eine Enlsleliung neuer, mehr oder iveniger judiicher icheu., Mellioden 'hervorrnsen wird: aber all dies nur in trauj einem s.chr beschränklen Masse. Und wenn inan einer- .,ehe», ׳ ieits die problemaliichech jedensalls sehr begrenztet: iliche, ׳ Beiuliale dieser Schule ׳und andererseits die grosien den l Spier, welche 1l>re,Schasiaug ertordert, in Eiwägun.; der! zieht, ist man sehr bercchiigt, sich zu sragen, ob man 11: ngeni j Hinsicht des Hanpizweekes, welchen der Zionismus Tas! anitrebl. das Siecht hat. einen Teil unserer üräsle e jü-!.!egen ein '.Vebenziej hin abzulenken, gegen die pallineiden 1 alive Losung eines Problems, welches kein seldstän-!:uluir! dlges Problem ist, sondern der integrierende Bestand , scheu | teil eines Ganzen, der grosien jüdischen Frage 76.1s ihre , die Lage unserer jüdiichen Fugend erichw.ri, isi nicht nur der Mangel jiidischer Hochschule;! Man muss dies litt:':■ nachdriicklichsl betonen aus die Gesahr. als Freund Wird des Paradoren zu gelten. Tie Hochichulen sind den!1 er- Faden in Bnsilansi und Bunülnien-oerichlosieu. Ader ...innen üasür ׳sind' ihnen, alle Hoe^schnlcn des westlichen wahr- Europas geoisnef und lz:S vor!rurzem waren die aller, Ansiiahnisdeüingltngen. i!1 diese Schulen äusierii Aitltur leichte, T:»׳ie Bedingung!!! sind noch >e!!1 trop ge- [i.iirfeii. ivliier neuerdings erlaiieüei Einschränkungen genügend!läng-, günsiige, Ueberdies zielen:diese Beschränkungen nichi!1 ju aus die Zulassung an diese Schulen ab. sondern 1 uns Hius den 76.1! der Tiplvine, jholung i Fn gewissen Ländern haben die Einheimischen erals kann!, das! die ausländiiÄn Studierenden nach Ab- ־ rtelles svloierung ihrer Studien^ ernslhasle־ Monkurrenten alnt.n der einheimischen Tiplomierten werljen; daher Werl-! orper oerminderung einer von einem Fremden erlangten. Bolks- Tiploms in dem Sinitz, das! dieses Tiplom nicht jenemehr das Recht zur Ansilbnug jene» Bernses eröei! tiilf, aus welchen es Bezug hat. So verhält es es ein sich ,11 'Frankreich, >vo ein Fremder, der das medi wird,. zinijche Toktordiplom erhalten hat, nicht mehr das en Recht besipi, den medizinischeu 'Berus auszuüben, wo Geisi jer» er nichi den sranzosischeu Tokicrhnl an den Raget Geisl" bängi, was nach all.m nichi jo schrecklich in, En! s jü- Fude. welcher sich blosi :bilden, ׳ gewisse technisch. ri) ü liichei ' iü die drei grosiien. SiaSiiäle '!u einer lgebttn.! ',s ,11׳i11:,ch7n 'Bolkes. ״Untet ge :; B;l>an!hurrah l 11.1:!ich deren!rundchäpier erklär!. 11׳:!!׳. .. 71! II - '.' ".il! 7 2.־,׳T. lr" i!::. jf.n1.-. 1f;;v. basi. i Ta< ".׳ ',:)!11.,'. ׳. .־׳.):ein g M losienles zu ::7w:r!eu" :drei l nrrahl 1R.k!> ,1: o.'.'ei.eu Rach! üog durch die sch aslosen l -.'7;.׳r״;i>o;i,1:!:!,->.n das ״i.ru.li;: Fn der Linjernoritadi: ':׳.:;Imin zw.i Fudeulgden oollitändig auszeraubi, i .:׳.a dle B.u'dli'i.r iviirdeutut Rachigewan >e von!!:::11:7:.!.׳!! Rachbaru mit Muhe g.-retlct. ', , T.;!׳.:chiie Tag war ein Sonntag :ju den;׳:;< ,:;0׳(!;,i.u PiunS:ruugeu kamen in alle; Frühe '. '׳.-..׳ :־:!!׳ T!e Geatdaimerie batte das R ich'ellen >:s׳!׳<׳!die ziii.rnden Fulzaber vsu. Tach- :!: Sich.!:'־!i. . :!ag war der kolossale Bcaillplan schwarz '•!;.!!;7:1.11. Ein tötender Lärm 1i!.g wn der :7..״, kreiachenden M-.nge aus Tie iädiische! ׳ wurde''־einiach ch'.'^hoh׳.!:, ajs sie z!jr Ruh. ׳d-'l׳;.: ׳.:a!.:!!:׳ ״ .!iS Hais!<!:!!,.׳ '0- . au b:t׳..,n ׳exe;1!:peiriei- ׳.!lim:. Lie lii.ndarmerie war n!1nl»los. Tie Sol; :■;u, ׳',:;!.;:.!!' neugieriiz zu oder!:(:t-rNne ten sich 1IN.;!>:׳ ׳haue sie in der!i.i'eriialüruck,:׳halten, i י-'״ vV.iit'.ig Schrill iprachein R:d::.|׳>.!us Schuliern: I g.!.׳ Ton!!,!,!, die man mügeiualzi ha׳.!e, vom Brunnene!!111׳...׳:;.. e:׳!!!s! rai'd h-rab. Feder veriei.ie Erilaausga len des -.׳,r!r;! 7׳ j,1״ rl1.:1׳.,tt::end'.a!!e» Mil sausidi.ken ringen gegen die!:r.k.:... :׳7׳.n .:: F:!7.׳״, mit Abbildungen von R!tnalm«r)op׳ern und 1 : j;17!׳chen Mördern ״Un'er P'lasier in sch m lange ,lie Jefr me .:::) iv.e ׳,׳.!.echi, man sollte es wegnehmen schrie :iner, ',׳,׳:: W!r!shi!!s' und :111 Ru war es in den Taschen der L ule, Ei»!. - . 7111111:71::-׳:.' "1'־!. paar v.rliäugie Fensier von Fndenwishniiuge 1 bli.klen . . B-׳׳tVie4>n׳.:;.׳ ׳. erzabljten.aus die Brandung herab wie turchigeschlotiet e Augen,!..idareiz >1. ׳a1:!!״t.^n, - v.rw:.0-'׳:r Nils ״Auf die Faden, vorwärts, Bipau soll uns . Ltaats,1!.wa::>s :als 1:.׳e» ott.fr,׳ ial'tfn 11110 Bivan l Bixan schrien die reute׳wie .(iS :(:0.־ luo: 11 die Lechze >:1r morxen isU. Aber wo war Bivan? Ter anlijemilische Generalsiab lsieli Umschau: niemand da. der weiiere Parole gegeben hätte Bisian war nicht gekomm-m, Fm Gedanken darüber waren die Arrangeure still und liesien den Hausen eine Zeit in- Ruhe. Tieie Zen soUie sie um den Schlusiesieki bringen Alle Hälse drehten sich plvvlich tun. Bisikin kam soeben, aber wie'7 Unter einem siarkeu Ausgebol von Gendarmen und Wachleuieu schrill der A»iijemiieni»hrcr längs der Breilieite des Platzes dalzer, aus das!ireisgerichl zu. de>jen eiserne Borsinget sich lnuier (1)111 dröhnend jchlosien, bevor sich »och jemand von seinem Ersiannen erholt halle. Mn dumpfen Murmeln ging die Racchricht durch die Menge: Bivan hat auverirauie Waijengelder gesiohleu, die Gelder der Aermsten gestohlen! Tie Agitatoren verschwanden, die Menge-wurde siill. Man haue ,schon lange so etwas gemunkeli ' Und Bitzau baue gestern und heute jo gelobt gegen' die ־,diebischen Fuden". Tie Sicherheilsorgaue und visenilichen Funktionäre verschassien sich Zugang und Gehör, überredeien, schoben und Kaien. Fn einer Bicrielstunde war der Plan leer. . F.!iaufmann ״von der Landstraße" war b.־- kannilich von der Rolle Korah, und hatte erst vor 14 Tagen össenilich geäußert, außer der Multussteuer werde für Tempelzwecke niemand einen jtrenzer von ihm herauskriegen. Nächsten Samstag bet Miissaph ließ.er sich als vierter zur Thora rufen und spendete 20 Gulden für jüdische Zwecke, ״Seh'n sie, wenn einen der schwarze Ochs getreten hat," jagte Frau Schwarzkopi!11 ihrer Tempelnachbarin