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Jüdische Volksstimme · 1902-12-01 · 21 (1.12.1902) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
III (1902-1903)
Issue
21 (1.12.1902)
Date
1902-12-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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-r—rf—:—:- .v.1±_ otiftf öie ■W'.ni'trtuini!enes atiV'n iVoto! n;■■־:־ die ,juJiidie orrni^iwr 10 nark in die Hi Ijo :: ilKii 2״^ Snoliili». der- Lütenreinheit und Eie de; > oihenojuden unb.kaimi. iü leider .m jjeick-en der Aiilinilaliou auck^zn unsere :eile .4 1 ,^üdiicke Bolksstiinmr -l- Nr. 21 b. Und ,::eck e.nler d. b!< l" Millionen beichtänk: dieib:. io j )!15־ dee!1 1,11:111 noch Jnzucku nenn׳ n, int■:1' ־orUa die Taliaehe. der :onr.derdnien oes!ndi'chen Poller umer >on׳t, tsi .i.usbedingnuien .!1er i'ir uige.ien .tu" 1.,־ 1:1ןr .Hygiene der" ludi-cheu Neriiej! von olorper und Geii: deduchi zu sein, :liegeimäsiige 1 Leibesübungen > Turnen. Schwimineii. Rudern>, viel! Bewegung und -viele im freien gewähren bcm; Nervvien oder zur Nervoiilül beaniagien Olinde alle-, I was ilini ionü fohlt: lirtioluii,! der aiigeipaniiieii zmungen. zi^e. 1:־en g!d1u!1g!n; immerhin iü sie noch ziemlich Nerven. Ausarbeiluug der Mu-keiii. Geiegenbeiickur n. beioüDerr bei den Tüzuden. 0׳ das, e n« j 'Abstullipsung vo» Weblcidigkell und Empiindlichteil, :;:fite nuil' vvlliliiiiche Nervenerkrankung. loif >ii; wie zur ifntialtunit eigener .lirai! und zur -läichang! .i.chNiuiurkchchwinLiuch!. un!er ihnen noch uuiiulleiid' des Mules. Abieuiung von -elbiilieobu'chinng Und Ni.) Ci'iot?orte«. Wenn den häutigen Verwai s-! ausschweifender Phauiasie .lien tue Hauvi-chuld־ an der nornoien• orntaTturte! j '.'111 die genaimlen Muiel werden auch Gnies! g,UI.Ü.n sv'.rD. io IÜ das. wie ich bei andeien ן leiiten iij der Vorbeugung der geichlechilichen Fruli heucki an-geinkir! bade!lends von der Jnzu.h! viel an; nn>ierech:ie::ial: wenn illivii die Au-W! hl" beichleunigl wird und zum Ausggiigspiinkie neuer, der E:־.. chiieünng aui die olretizen einer Pol s׳ schwerer -chaDigunge» für das jugendliche Nerven von ' b!< t" Millionen beichrankr bleib:, so j iyüem werden kann. Hier sei auch daran-hingewieien nirn da- Sech kaum noch Jnzuchl neänsn, das: für zlinder ״o.lmehr wie -ür Envachiene di Vermeidung!ll-ermäsiigeii FicischgenuiiiS! vnsnielir die Bevorzugung von Milch und VegeladilzjM und iiberliauvl Maßiglei: im Essen sich euivuebl:. -aiarie Gewürze. die ja in der jüdi-chen Uiiche leiderTlrtr belieb: sind, ierner ׳lasse. Thee und vor allein nllj\■ tun ruht. nuiit nur übersinssig. sondern sür die .luden geradezu:ein Unglück, denn der Handwerker» und Handelt,iasid. bis vor wenigen fahren fast durchwegs von JnDen repräsenlicrl. war. nun ge- Tage in der Woche zu feiern, was -1־ i.!er :nein von den Maßnahmen. die sur holi-che Geiränke mni-en bis zur Puberlä! inoglichü .־r׳'or.:ni־.g indischer Nervenkranler! e serugelialie» werden: sie enchallen Sro'-'e. welck^!■..4,1־ :!iiisiien: V0:ksh:־.lila-.lc1׳.-ur Nerz1::׳-:aus die Nerven, be'onüers die der Ge-chlechisipbäre.! ::1.7. 0׳׳e־.;:l1ch! Nnüali.n für liidiiche Ir:e. erlegend wirken. - . n!10:1 er!;!!r Mil den Vorbeugung -mulelii ■ ־ Nil,-, iva- 1 .־;:;nt Hiilb.icke ans die Hygiene: Nij de:: Mckieln, welche iiNi.re schwach:״, des ,ugeudlichen Nerveiiihüenis geiagi habe, wird: n־:di r׳:and-:-ia:.;gernchchen können. T:׳se,auch sür E'Hvachiene oelierzigensweri sein, I» jedem: ‘ 1 .. . - ^chuyivassen de- Nerven .-itv. :■.,1,!1 .:.־::!: n:chi ־׳.:::! genug begonnen!verteil ■1.Li:.:׳: s bisher nun: de: der E> ־,;eliiiiig vüich.׳ ckeni׳,:;.;: I >׳׳eüch:-vunk:en Rechnung . gelrag W:li;e! kann die Efzienung die 14 :.־•:•; :V-rv.n׳y>1emr ln»,., ivieoiel "ülbil -.oletllaü-n tcknlage audglseicheii! chwei^U;.;:d.n ■:!!f.־er allem, m:: Sdnen gerade indiiche die ^>..r.n :.!r.r .׳nnder 0׳t־ ::!:ber.chenb . :■..־,!.. d־.r »..>s.-1:::.be and d.r ckdrgeiz. Tie vi, .:.>m:e!::k'.'.ch. ck.-urnliepe «nur; Nicht selten ‘1...!.::,::.i-.b.r ck!:.::. namenilia, zu ein ... :.. :'Nasi .:f:.u.:genden Be>0rgn 1s ״׳.;!:::! ■.!: d.r .1׳,.-.d.:: j •0 werden S:eie .'.־. 11( -■.11.׳ -.:vuvee-.i.:it::.1g and krantyasje :!11.b.' ge.ve!.:::, wayrend ihnen e:::e..ge:r in iich-igg! der.!und -chm.lien axi.ijogei! weiden iollv E.jrgei! iiidi־.: er Ecker» zwing: omanch .־....!: einer t,cl!.'.;:r ->ch.i!?,. d.r! ldeeur.g.n er-!.inerwegs gewachsen ist, de bei ::nedavoriieiniisle ^:el : er Erwerbung nk»g.:chü v!c»e» Wi»e: Hand IN .Hand mir dieser Revor;.rgn1t!1 en ..;bei:.: du -1aid.relielk.il i g >!!״!::־ B.ruie in uveriülie 1 ־oll:, bei. der ch-e.-ll des -chnlniv che bei ikebeusaller sind die bellen iyüem-:-: rcgeiniasilge Leidesitimugen, Äbbärning und -laviung des. .׳!orveiS: al־o Bader und soullige! W.1s.׳era1;!vendu!־g. iontie alle Nrien des -von-. Hier mochte ich )ein■ Turnen besondere Vorzüge: beimelle». Eiiimal gewährleiste: es die־ vielieiliglle und am beüen -abilnioarc Mu-keiarbeil:!aü cben'o wl.chng jedoch erschein: mir eine :radiüonell mit der Tnrnerei uerlnnvs:e Einrichlungi die Turusachnen. -1e wecken beiur. als alles.Predigen den- -inn. iür Natur, und Die ,«ende an der Nalür iü ein reiner. [ rniüger 1׳ie11n!V ohne alle Beimengung scheidiücher ■ Erregung und' als!׳ von heiisamüem Ein'Iv.sie an׳" erichov'le Neroen. Noch mechr iü die.Beschä'ligniig Ulli der: Eiozeldingcki de- Na:1.־:leb:n-, die 0׳ iried , Erde u:::kr HiNiniei »be Belebung,de■ dieü-r -e::e 11! 00 ין:[׳.,׳:..) ,.io׳: und Nluck :.chie-.ougkeil geg׳ n ־!!che B-rienkung .in i.ir -ein und Wirten geeignet/ aus dar Nerbcnl.o.n beruchigenb-zu wirken, der -eeie dar geüorie >lsieichmaft wiederzugeben. Uns chudeu, ,1ie' ivzr?,׳.,!«kg.- kein ■.,■genes -lückchei!,! v.izieren sfuszen. fanm ein lvieckchen: : un'-erei: .׳iop'en ge na 01 haoen. tu:. ■ Naiiirgesühls dringend!101, und von ,.ülse,!. erückliN die Tnrnoereine Mil ihren Winderungi-n .ine hon־, kuliurelle Äu'gabe. Bd: der Natur w.rd.n nur auch das Landleben; wieder!!.bgewinneu, ׳!•ine intimen Reize wieder ׳chazien l.rneei. Tann ünd auch die Vorbedingungen daini 1 gegeben.. chTis־, dannünnige Trangen nach dev eiiineroenden ivrosiüad: allmahiiche Einichraiilung ersayr.־. ' . ' . s Ee brauch: nieh: erü llersorgeboden zu־ werten.' Las; uns. liichls so ra1!.'׳ und sicher von der neiooien j , . M,s.־re /bellen wird, als die Elreichnng unseres ׳ Hogjschuieii beili!!!:!:: aber well die eEndzieler. wenn 11:11־ unsere»: alten Lande auch^ ckino!־,־ auch gerade die nervvien sind, uysere alle >!11!li1r!ich oer>1»1gen. in . innDeriteit ׳ :1 ־die!.liebte -:achelnng des oyNidi^s -.Tormen.'sich erneuern wird. Llber wir sind ja laugst entschlossen. lisch: mil vecichranklen Armen diesem mehr weniger lernen ^ellpunlle enlgegcnzuharren: das ,׳z.־g111־m.1r1-,1rogr.111־m wein UNdarauf bin; bis dahin mn aller onienüläl an nniercr inneren ilmivandlung ־!»iS Erneuung zu arbeiien. Tarnni üürsen wir auch unier den jevigcn Veichälinisien kein um cndiich einmal EesliiiiiiUlNg. de- Bern׳!- ..:du,..: iBegaduitg und geinig.־ Eignujig .v: 1:1 .iss־..r L:n־..־.»lji1i,7,0.־nd nun. Tann Weid 1: auch d.iij .'!:iN'igew!::־.־.. dl־.־ Technik, dem Via::!־ .' Ackert«», dem .HauSwerl »evt junger zn'usrfü .׳ iu.g! :!,osv.ki e.n:־g!genbr:ngen. Beionders begalis־.■ :0.1 niou^n Sie i'׳y1n1־.as1.11 und ivuler die miff .i'il'.A. ata iden.i! Oyigel;es. Damit er nicht ztzr d. ii:::r die;׳:!׳nndheil!!uiergvabenden Leidenjch׳ vorwach־. Ten s!ude!l!11־.d!r11 de- Esleiis sreiiift) r..!a׳!!Jr111־ -chiilenlsaii v.rsckiloiien: umioinetr id in ־d,i> Ehrtarim gegen ckhb ,nnge- ־Nervesiniidenzaill iü m.־!ü ungcleni gesurchig:. '11 . . _ ___ 11״י Leserlich doip nn» der Lebrilo-i! ganz und gar nibti ־ Mittech "k«ine״Mühsal icheuey >">NPer,>ll1ir1>■. 7 .P.isui J10ll:!׳!t :U111D.11. gasnr d rden. ־ i :,Inch *1)r die r nndeii niss: -in >» d: da die ..^rticitcr-Zritung". u»d .aimuDiiche dlaiuimk Den fehlerhaften Zirkel unierer NervenDegeneration aLg^LL-u^x'NDenunrerrichte vir-: zu durchbrechen,, um .׳!orver und -eeie in aus- ־־ N!a!1ei! mstzr^cherllcisichiisl^ üeigeuder Regeircralivii der groben Zukuusl ciitgegen- ^^/^־-i-^reii!״־ zu lassen. .c-1:0 Verw.iidniig der schillir. jndiicheu s:reisen mehr -or,,. . . . . .. . ragen iverden. Ta hocken die »!:üder s!־u״dz:1ia1ig ilik ÜllNNtllgSl'Ullk lll (Otllt>tCll er.L:׳eb.,ch.־rn aller An-, ״nd. Pweit üieie noch i nijh: durch!hr!n ichrecklmilen vulsali wie manch!/ archen oder Durch abenienerilche -:osse vot:' Es .ist eine hefte;me iililvrische Tatsache.־ das; dlanergeschlchieu nachhaing!rregend uurlen, wihd Der loocherillichc Ruhetag, lyelcher ein Produkt alt- ■11<־ durch da- Plus von ge1Ü;ger Mehfieislung jüdischer -ozialelhik Darüelll und allen Völkern ins ut!־ ef r^chbv'ung hiibelge'uhrk. Die bei osie^er.-,Tlciich mrt> Blut übcrqegangen mar. erst dann, «ne.;ederkelii »ich dauernd leü-eben ,uns;. Weil vey-' Einschränkung, bezw. Beseitigung ersahrcn hatte, als i blicher 11!:r ghealerbeiuckie und Vergnügungsrclieji der unersätlich moderne dlapitalirmur seine Herr-: >t1nd!r.! ferner die jzy! io beliebten JtmD.c-: schasi etablierte. Tie seinerzcitige Forderung der in׳ eU'chanen.hnD.'iinüerbälle. Alle- - » ■ - - - -- - ~ ״ •---׳.׳ nervösen dlinDerii schluinnl ller ,zriiliüeis!־. emziclu sie srnher als nötig der war daher eine der berechtigsten. cklichcn Nchvität und srieöllck>en Anipruchslösigkcil Doch so wohltäiig dieses Gejez! für den indu- :r^Anichauungen. l'oewohnheilen und -piele. üriellen Westen sich erwies, so war׳ es sür das rein Temgechnüdzr. kan» uichi eindringlich qcnu z agrikölc Galizien, wo jede Arbeit bei den Ehristcn an gemabill w.rd!n. ans harmönlsche Ausdildun s am Sonntag und bei den slnden am -abbaih ohne- ׳» -.,»,v.!,, oe!,!!,.!:-, ilyan ciaoilrrie. ->e leinerzeilige ,;orverilng ocr inie. Alledas sorderr den: duüricllen. Arbciierschast nach Wiedereinführung der ineriideH Hang ju.inlcUel vollen -onntagsruhc durch ein diesbezügliches Gesey ue srnher als nolig der war daher eine der bcreckuiailen. mit der Zeit de ien v.oUsländigcn Ruin'herbeigesüh« hätte. Tas;!die Arbeiter ünd Angestellten hiebei in Mllicidenichcjsl gezogen" worden wären, ist wohl jelbllversiändlich Es mus! übrigens Hervorgehobcii werden, das! leüiere .mil der -abbalhruhe überaus zusricde» si»d.' da dieselbe von Freitag Nachmittag bis -onnta« früh dauert. Tie -onntagsruhe iü also nicht nur den A1k!1!־stelltcn — für die sie doch in erster Linie btrechnet war unerwünscht, sondern sie besriedigi! auch nicht einmal die Ehrislen, da der Bauer, der Haupikoniiimenl in Galizien, gewöhnlich nur am -»11 mag Zeit ündei, in die -ladt zu kommen und bortielbft seine Einkäufe zu besorgen Fn der Tas sab sich die galizischc -talthakierei genoligt, die: -oziniagsrnhe lellweise einzujchränken, und die Behörden muszten hie und da das bekannte ״Auge des : Geleites" z:,drücken, -chkau wie die -chiachzizen und ihre Behörden einmal sind, versianden sie js ־־jedoch, diese Nachsicht, die durch die Verbäilnisie unbedingl geboten w.ar, zu cinnil polilUchen -ck'gchcrobjckl zu lnache״, indem man diese Nachsicht njir dort üble, wo die Znden bei den Wahlen der polniichcn -chlachta Gefolgschast leisieten. Halleii früher die -chlachzizen däs Wahirechl der ar.men Fuden niiizbralichl, um' dieselben zu korrumpierrn, ip wuide nunmehr das sozialpolitische Gesep zum Stritt, verminelsl dessen die Juden Sanernd an die Herrschasl der -chlachta gefesselt wurden.; lim diesem Ziisizinde. der die Juden der Gnade der. -chlachzizen auSlieserle, ein Ende zu machen, erhoben die tionisiischen;Angestellten aus de» Parteitagen und ln den Veriammtungen die Forderung, bas: in Galiiie» und Bukowina,!00 die Juden fall ansiiahmslos den -addalh feiern, dieseide» von der -onmagsruilv g eie blich befreit־ werden. Tas! diese Forteruiig berechtigt iü, beweist das gewisl iromme Enafttnd, das die -onniagsarbeit iür die Inden,de- Londoner Eaüend gesiauci hat. Nur die anijüinilischeii .׳ilerikaien in Galizien verlangen das. Verbot Set ^oiliuagsatbeit für die Juden. Für sie sind naiürlicki keine sozialvotilischen Erwägungen masigebend, sondern ciHig lind allein der Umstand, das! hiedurch die Jlldeu ruiniert und die antisemilische» .'toii'unigeichaile 1 KMki 1,!I1!i!1־../־ gestärkt nürden. da die Bauern, die .-onnlag nicht in die -:aiu komnien konnten, gczivungen wären, ■in den erwähnieil Geschälten in den Torscrn cinzukausen. Tiefen ׳Ailliiemiten in nun jüngst ein uner wartctcr- Bundesgenosse in der ״?lrbciter-Zeitung" crüanden. Tje Beratungen des sozialpolitischen Ausichuises ״n Parlament - über die Verbesserung der -onnlagsruye gaben nämlich der ״Arbciter-Zeilung" Veraillässiingj in dem wcller folgenden Arlllel -lellung geizen die galizischcn Juden zu nehmen. Ich möchle.!unseren galizischen Gesinnungsgenosse» dringend cmpschlcn, diesen Artikel, dessen Unver lcklänllheit mir von der Ignoranz des betreffenben -kribenten libertroffen ivird, als Flugblatt unier den galizischen 'Angestellten und Arbeitern zu verbreiten, um : ihnen z» zeigen, wie jüdische Sozialdemokralen die. Interessen armer Juden vertreten. Tie ״A.-Z." schreibt; die le-onnrag-ruht drein;ureden, dar sich nun auch n 1;0|cnff|1 b crfrfd)t. Ter Herr Tr. Horowiy. der die ^ח^הזזחויז von den er der Vorstand der.irsksuer ^ulrukgemeiude rV. bilden <^alinen^ »retten", um sein Äniehen wieder ^nkzusrilchelk Ta;u bietet üch ihm nun jetzt Gelegenheit: er war bei«■ i;01tn!lub, daniit dieser gegen dik Berdesserung de- -sonn ka>׳srudeq,ieves stimme, über die der sozialvolitische Au-schus! jetzt berat. Tfr Polenklub hat sich beeilt, wegen deihni teueren Herrn Dr. Horowitz sofort eine eigene -Sitzung ab-;uhaUen, in der Herr Bnl. der ^'emberger Zdullusprüftdeni, der eben'aUs ia seiner Stadt bei der Landtag-wahl dnrchge׳ <allen ist. alio ^uch »renen" will, gegen die Berbefserunz des Gesetzt» donnerte. Sin Haufe von Schlachzizen stimmte ihm natürlich;11. trx edle Älub beschloß hierauf, die Zuläsiigkeu der vierstündigen Sonnkagsarbeit;u verlangen. Daß die ga li;ischen Handel-treibenven durch ein gutes-^onntag-rubegesev gegen die öiaufteute anderer Länder in?Nachteil Lämen. ist eil. schwinde! gröbster An. Wenn es auch polnische Juden gibt, die den Äabbalb heiligen, so brauchen sie deshalb durch au» em Sonmag nicht Pie Geschäfte offenzuhalten. Ihrs chrisl lkchen Konkurrenten dürfen doch auch nicht arbeiten lasten! Wo ist also der Nachteil der Nutzen? Gerade die Sadbard rüde in Galizien beweist, daß ein Ruhetag dje Interesiey der' Unternehmer nicht beeinträchtigt. Wenn die jüdischen Händler au׳ einen Tag verzichten können, an dem ihre Konkurrenter: Geschäfte machest.׳ was tut'- ihnen dann, wenn sie geschlosten halten und dik andern, auch? Ter sozialpolitische Ausschuß rvird hoffentlich den Gauklern nicht auf dem Leim gehen." Daß uns die Intervention der Hansjuden des Polenklubs auf das tiesstc verhaßt ist und wir die Einführung der vollen Sonntagsruhe für die westliehen Angesiellien nicht von den galizischen Bethältnisscn abhängig machen wollen, .braucht wohl!

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