Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- III (1902-1903)
- Issue
- 14 (15.8.1902)
- Date
- 1902-08-15
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 14.־ ״.«.,׳und da« jüdisch- Volk, ba# iioiuuücfjc ^oSf. nu״;ui<t,en war, ״־״״cblief,, u-ird »caditot und getchatzt unter bnt Völkern fein, und äfliönfitäif־ ,.׳״ jüdische Bolk»sti«mc Seite 3 11!.״ cs ein bestimmter Etwas in der Volkergrnppe :--zeichnet und nicht mehr Hand i r Hand mit'»einen ׳ .tttheii zu »einer Setbstvcrnichtnng arbeitet, iondcru vom neuen ichaiit tjnrntbchrlich wird, jüdische Vntk der mtgegcn,- da» der Selöitcrhaltung nnanrgcietzt und im .»iulturleben der Völker »?׳ur aus diesem Wege geht, das e״ullung deS Prophetenwortes 7raue,tag des 9. Ab sich in ein,» ssrcudeniag ver n'.tndelu wird und Israel dann in der Menschen ^nd Völkergcschichte nicht als einer j de ׳ in V r-> .»tataneoptsi - fanden l,e-von Menschlichkeit irie briiderungskampfen der Mentche» g e ia 11 c « e n ,enden Pre^tarieroerlfeter >tihre,״ Variier beklal,»..«et«ert^ «nd betut gen «trd. tonftrn greise iür che Buren. «Memer. A.nttei, und Polen i Worte der ^luimunternng und Zhmpatie, gegen ihre Gerechtigleits׳ 'H ur ^MMtdabcn üus Er׳ ir^lgnn^n ^dip»».׳lttiUnchcrr^lur^cdc Inrcrvcnuon abqclcln^t. weil ienn, auch dis nnnländn'che ^racic nallc ׳^r Lpcachc krimiiEN nun'ßn. Tic Bruisclcr Lkplom^eu jiuiUtcu ihre orincnijctc 3nttc mir her rumämin.'it »>״age nicht d^krcdilicren. Vach dem -^׳vic vcriährl!a auch die 3tf$ialbcmofrütttf. bio &i'd) heu;:11)11^ nder i^eknechtclca und UnterötwtaH 11 Va.htpniontm-.u 11ץי haben vergibt. Vor x\0ht>11 »׳ es war d:c Z^it der rumänischen dni : dem großen Sicgesseste der Menschen- und Völler?erdrüdcrung als Sieger selbst mitsingen und mitnationalen «•m «.X« .u!>. 1!tn wird. Hatte Israel Jahrtaus! nde seinen Trauer-., rag? seinen Tischo beaw, dann soll es in Zulnnii als indisches Volk im Völkerkonzcrie icinen dbamiichö osser msiseicr» -und unter den Nationen imigezähti, mitgerechnet und mitgenannt sein. T a s im d tc Trö st ung des Zionismus s ii r das ׳indische V o t k.- Htundsclicru. nterdrncker ltammcnde Worte der Ent- >i rnttung hur an d>e rumänischen Anden, deren Vos weitaus an, traurigiien ist, gtaudien sie vergehen ׳,» diichen. Tas Vorgehen des Brniseler »nd Pariser »tongresies läßt k,iuen Zweitel übrig, dass die Vertreter i der internationale» Sozialdemokratie und der gebildeten Welt des Weücns jüdischen fragen, wenn sic nech\i0 brennend und akut sind, in weitem en und ihre Lötung den Anden selbst n״ Ne iiberatcn und soziatdemo ilantcn aber bleiben trotz alledem , . ., . ämpier modernen SchutzjndentNtns. ׳tongeeß pro Arntenia. der tm vorigen!Monate 111'Lie wollen Lchutzsu en dteibcn um seden. Preis, Brüllet tagte׳, um gegen die Unterdrückung der Ar- \ tez es auch nin een. Peeis der nationaten und ver-!nemer zu protestieren und die s Turchsührnng des״ ivnliche» Ehre.!«hetiönatnren! ' berliner Vertrages für diese zu׳fordern, bot einigen kln ilerba« jMdtrchcr rammeln«. Tic » i.ruismäsiigen Sehutzjudc» der! Wiener liberalen driche TurndewegO ' . 1™ willkommene Gelegenheit, die Schleusten töres! Zionismus, deiicn tttdsickt politischen Phrasenichwallcs z» ötinen und-an Veibreitung »»t den snttztpse», wirkungstosen Waise» Wie,»er ,tischen .»irciien Abwehrpolitilk für die. rumänischen Anden in die! Notwendigk.it-^-zu Arena zu trete». Tr. Bivch. der Eltrenjonrnakist der der judjichcn Tur,unreine wird, wiener Assiintlanten, und Tr. Ftalla, der Präsident zeugnng von de-/ Nnbedi-igte» Zcdutrlnäen vsn h«»lr. Ter international^ die unentwegt Bogen ausweti überlassen wol!! Iratiichen Aitiniila gten tziä g bat mit dem Anwachsen des ^eigenstes Produkt sie tit, rapid puren. Aljch in nichizioni tim man ihre Bedeutung, und dertteben. Ae grosnr die Zahl je mehr die Uber. . .... . .... Notwendigkeit - der des Pokit. PolkvertzineS in Wien, stellten sich trobcn . körperlichen Hebung'.der westlichen Anden stzemein- Vlutes an die Spitze. Ähre Arbeit war raich getan 'gut weiter Volks'chichien wird, desto mehr tritt auch Herr A s a l t a v rscrttgt ein״e| Zn-iziitmenstellnng , die Frage einer Geiaitttorgani-ation aller südlicher d,r allcrältcstcn u!Ü'avgebraueh^cstcn Phrasen-uni». Turnvereine nt d!n Vordergrund. Ein Verband jü- ,',emeinplätzk. die'in allen Reivlntionen und Pro-, dtich,r Turiwcicttie wäre snr die jüdische Turniackie :;׳tfit der Wiener, indischen Politiker in teierlichem' unö fitt 1ed«p einzettmn Verein von ungeheuer»» Paradeschritt autii arjchieriw, macht dem Brüsseler i Werte. Tie südliche Turnbewegnng ist ein wichtiges Kongresse in.den überichwäitgischiten Lobhudeleien Stckk׳ unterer noniniichen Hcbungsrraqen und de- Vtrdeugung .üder!lcrhcugung, i!äüt ein Hagelwetter - ruictt. die nationale Eriebung des Volkes körperlich non »trafttftch S himpswörtcrt auf den Äntisemi-! und sittlich zu sordern. Tic Gciundnng unsere« ,,SINUS ntedcrprass,!11 und cndli ft — bettelt er um. Stammes, die Herandillutng naekcnstciscr. energischer Schutz und Recht i»r die rumäiiichen Audcir. Tie!und zkeidewumer Männer ist ihr ideales Ziel Ein ..ltochöcdcuttamexii, d helchinteres ante .Kundgebung", i Verband nun. der alle Vereine zu gemeinsamer ,tue Tr. Bloch Vc t-phrasenreich n Bettelbries nennt. >idealer Arbeit eint und ihre Tätigkeit tn feste, ziel verleugnet in keiner Zeile die Tenkgewohnheiten l sichere Bahnen lenkt, würde ohne Zweifelnder ganzen encs armseligen Schittzjndenliims. das rütkgratlos j Turnbewegniig neues, frisches Leben zusükren. einen!Md feige vor jede n duschen '׳crechtigkeitssanatiker im von׳ihrer Gnade Zecht und . ... ״icht ausrassen kann zu stolzer Sclbsihitse und jedem stolze Vorposten itnicrcr großen nationalen Geiammi-!udisch-nationalen Streben mit »timpstinnigem Trotz dewegung.'Ter Berliner Türnvercin ״Bar-.'iochba' und feindlich gegen Übertritt. Ter Erfolg tit, wie vorbat in der ״And. Turnzcitung"!Berlin, durch Bei l — -e.׳n großartigen v,,überreizen J1-« äiaiurichänipictes. sich, und dicie Scham ruft zugliich. einen furchtbaren nin. Ter Lehrer, »er mit ihnen ging, verriet itmen Schmer׳, in ihm wach ... Ter Ha» ׳und dic^Ber so manches Natut gcheimnis, sprach-von!her Natur achtuog. sie gelten.ja nicht dem nngtüellichcn Hausierer, ihres Landes, von dessen unterirdischen Schätzender nein, man verachtete den .,»den. ..und auch bunten Mineratic!weit, lind! alle lauschten gerne!1tm... ihn. den betten «echüler der »ktassc, . .-Und diesen belehrenden Aussühiungetn. Ter Lehrer sprach! er?. .. Er achtefund ancrkcnnt-die Bcrauch über die Z1 knnsl ihres BolkcS und mit ׳ün ldiensle des Lehrers um ihn, erlmuß ihm Senden Worten ve stand kr, die^aitbeiaitetcn'jugend. .ja Geiühlc der Tankbarkcit entgegentchcn Herzen zu begeistern und in ihnen große-dringen ... Er kennt picht Hat!, er in so ichwach״ neue Hofsnuiisgkn ttachzurujen.'stuch Benjamin hosjte!ja io kncchttsch!. ..! . mit ihnen . Und siehe, des ward ein Hanitcrer ...Benjamin springt von tcinem Litze au. und neh/^ar. gebeugt 1 nter der La» seiner Bürde. Tcs, verstört Miett er aus all die Versammelten. Lehrers Äugen leuchten Glut mtd Verachtung dein ׳ (.Äesr ruft ihm liebevoll zu, armen Jutsen en gegen und Mit geballter Aautt 'chrcit er aiuf: ״Sfur wenn wsr diese Blutegel von uns entscrnkn, diese Parasiten^die das Beste unseres Volkes sich «neigt en, nur dann!wird sich die Lage .unseres Volkes be sein!" Der Haß des Lehrers icille sich allen Schul« t mit, und sic alle warfen fintiere, verächtliche Blicke dem armen Wanderer zu, der sich m der Ferne ver or.. ׳ -Wie stark und mächtig in ihre Feindseligkeit gegenüber den, Anden?.., dem 'Hausierer'?!... utdM?... Er sicht mit einem Mate nicht! den HatWrer, er .sieht den armen unj glücklichen Anden, ttnj» plötzlich! zieht an ihm dessen! Ter Bleibe nur, mein .Vtinb, noch sind wir mit den »itnoS nicht zu Ende..." Und die weinenden Stimmen werden allmählich weicher, milder und an das Ehr des Aüngtings drangt ein herrliches Lied, das Lied der Hoitnunq. . . ״Zion! frage doch nach, dem Wohlc der für dich GetanMcn!. . . Und träume ich deine Nückkehr..." Trr grollende Donner verstummt, der tobende Sturm legt sich und durch das dichtc^Gewölk bricht sieh die Sonne Bahn, ihre goldenen Strahlen auch ' dunkle Bcthaus entsendend. . .} Stuf ׳ teihgen, ösientlichung eines StaiutencntwuricS des Verbundes in dankenswerter Weise die Initiative ergriiten. ,Es ist Sache der jüdischen Turnvereine, den Zusammen ichlusi Hcrbeizuführcn und zu der Frage des Verdandes, welche cilic Lcbenstrag^ der ’ nationalen Tnrncibcivcgnng unter Sen Anden 1ü. Sieiluisg zu nehmen. Ter nationale Getn. der durch die turnbegeisterten jungen Zuvcn geht? 1,'t die srehcre Gcwäbr für das baldige Ziiitandekvmmen des Verbände», welcher ein neues enges Band um. die nationalgesinntcn Anden des Westens ichlingen wird, Srr jüdische ilatioitülfimö. Ter Zionismus will allen Juden, die sich in den Ländern ihres jetzigen Aufenthaltes nicht miltcre» können oder wollen, eine ״öffcntliclt rechtlieh gesicherte heiRtstüite in Palästina״, dem Lande ihrer Väter, schallen Nnrer vollster Anerkennung der Souveränität des Sultan» soll durch staats- und völkerrechtliche Verckin bar un g M il l i o neu unser e s V o! kes, die keine Heimat haben, eine Heimat gö geben werden. An Palästina fehlt ein Volk, bas'das Land bebauen und zu neuer »tultur bringen könnte. 'MNIloncn Anden fehlt ein Land, in dem sic eine sichere Stätte, zu rlcißiger, tricdticher Arbeit finden würden. Von der Besiedlung Palästinas aus össcntli ch-'rccht ti chcr Grundlage crke'lli der Z,onismus dt.- endgiltige Lötung d,r Audentrage Solange die Anden nirgends aus der Erde eine -Majoriiät. in allen Ländern eine verichwindcndc Minorität bilden, hie als srcmdartig und zugleick! als tänigc wirtschaftliche .»tonkurrcntin empsunden wird, iolange wird die Audentrage nicht ausbören, ein Schrcckgcipcnit zu sein, -das Lic Ruhe dci, Nationen stört, ' >t>td iotangc dürfen wtr nicht Hollen, das! die gattze grausige Andennot ihr Ende erreicht.׳ Ta.rnm muß alles geschehen, um die unstet gewordenen An-ücn -wieder an die heimat-itchc Schölte zu knüpfen.- An. dem Tage, 'wo wieder der Pilng in der crirarkten Hand des'iüdiichcn Ban!rn ruhk^ in die Audentrage gewesen. ׳ Änt dem v. ztongresi-zu Batet wurde die Grün düng tm**■ zmiAtn Rationalfonds bcichloiien Ter ,A üd i ich e^,Nation alson L״ soll dazu dienen, den. Grund und Boden in Pa täslina zu. eriverbcn, der ein» im Besitze derer war, deren Enkel, nun wieder aut der alten Scholle iiu Schweiße ilpa'S Angesichtes b!m Boden Ihr Bröl «bringen wollen. Ter'.Aüdi'chc National so'nü" sott ein unantastbarer Vermögen des Jüdischen Bol kr ri»׳i n, da« aurichl i es! lich zum Lanükaus in Palästina und Shrtcn verwenden werden .dar׳. Es ioll et r.cn Schatz des Volkes bilden, der berhüten wird, daß das Land in den Händen des ziapitals ein Svekutati.on^pbjekt werden kann, und der jtidischen Familie wie in der alten. Zein den unv.-iminderten Beiitz des löruntzer und Bodens sichert. Um dem Nauonaltond. Sr von der Jüdischen jtoloniatbank in London verwaltet wird, die. Pinte! zuzusnhren. deren er bcdart. werden von de» Anzellten LandeSorganisationcn Marken herausgegeben, die der kleinsten gangbaren Münze eine« jed,׳n Landes cntiprcchcn. Eine Nalionaktondsmar.kc wird dementsprechend in Literreich flngarn snr 2' Hellet usw. vcrkautl. Zehn Marken bilden eine Serie, 30 Serien einen Bogen, so daß eine Serie 20" It, ein Bogen ti X konct. Wer eine Serie ckatist. ist berechligl, hievon einzelne Marken wieder abzugeben: Wer nur. 20.1! auslegt, kann also bereits als Sammler für den Nationalsogd tätig sein. In Esicrrctch sind Marken jederzeit de, Tr. Hugo Benedikt, ' Wien, 1״ Tiefer Graben und von der Erpcdition der ״ I ü d. B o l k s it t m m e" gegen Barzahlung zu beziehen. Indische Brüder! -Wer ein Herz shar für seine bedrängten Stammesgenosscn. wer die schwere Nol -MUiühlt, die aus den Ärmsten und Allesärmsten unseres Stammes lastet, wird sich gern dteinen Schatz zu schallen, der bei kleinen g r o t, e n' 5 u m m c in das dumpsc, ounuc rtcigau» c,״ <...,!<,!״״!׳!׳ . den von Tränen noch feuchte» Gesichtern ipicK nun Lpsern des Einzelnen zu ,enc ein Lächeln geheimer Hossnung, und auch in dem an wachten wird, dtc unterem Volke die Ltchcr «-!chichlsE-'j » »״׳"» -*'»'״״ *»■ ״*״■ »- 'atmen mij thm Et begreift Oa« ffltjcn '-'!".י romt.ee wie eieeel lebeit'eob Ian.ro Ziammengenoiroe. Beetee. t.1׳e jebet :!; :.׳.׳..v.׳u!r.r״-״״ *** Stubtt ״»«läd aber Pr ׳ft taum imttanöe, ,emen arab^,che^P t,^d _ zusammen. Speudr» werde» von Ser Adm. der.,And. Volks Bruder gegenüber, aber er ist jaum imstande, seinen Mund zu öffnen, er ... er schämt, sich noch seiner! ׳•""”־ jw V||1t1u, u . . U ץ ן m »,!••י;“י■• ד . .» Verwandtschaft n it dein armen!.Handele"^ c» schämt ׳ und er weint.. stiimne" ktitgegengkiiöinitteti und ausgewirte». ^denket des jüdischen Nationalfondes!