Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- III (1902-1903)
- Issue
- 13 (1.8.1902)
- Date
- 1902-08-01
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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-Seite 4 Wir kommen nun zur zweiten Einr ich tu NP. die in agitatorischer Hiniücht Tragweite iit: T i e Entsendung crrednern. 20 wichtig er im!AU» behuis Verbreitung des Zionsgedaülenr .bretteiikn Volkrichichten durch - da« vepi grviirr 1׳cn Wgn a;meinen iit, unter den!.hendige Wi rl zu wirken, so erschein! uns die Zache uz. noch mel zii-ns, reip. hoberen Krade wichtig bezüglich Gali der Juden Galiziens. Wenn wir die territoriale lusdehnuug Galiziens im Vergleiche zu den zrndeven Kronländern der onerreichsichen Reichs baliie xok auch die Zadl der jüdischen Bevölkerung!nt luge innen, dann müssen wir zugkben, das! hier «lg nitlich der Kern der jüdischen Stammes '-finioiern es sich um 2 ׳!erreich bandelt --'wdhnt, und m weiterer Konieauenz iziusien wir den! won,!ג,;!ul) gr >s!1en .Vträfteteil unserer Organiiätion dieiem La»! e zugute koniinen lassen und dies aus zwei Uriach 11׳: Erstens haben wir cs in Gahizien zu!tun,! Liyr mikglülktc autijioniüilltic vrrlrumdmlgskampagnr. Begleitet oon den Segenswünschen und zum Gaudium aller Antizivnisien waren vor einigen Moi aten anlizionistische Blätter ausgczogcn zur srisck-fröhlichen Perlcumdungskampagne gegen die zion stüche Koloniglbank, —: voll Katzenjammers und Demütigungen sür die srivqlen Urheber kehren sie von dem mißlungenen Raubzujg zurück, Ihr Rückzug ist eine vollständige Niederlage, ihre Beute ist die l Verachtung aller anständigen Juden. Ter Mainzer ~ laelit", in der Bekämpfung de« Zionismus ebenso i > nurzcn. Zweitesniünen wir berücksichtige,,, das! wir -! guss,cng weder die n,»gen Mittel ausbringcn können, um die tsracUl ^'-Uilntii'״ I er Wanderredner Hier cinsühren zu kosinen Gegner wieder einmal ins rechte L.ckü - noch ennorechende. Rednerkrä.te bei,Yen. _««, it wird, lautet: genügendem Nachdruck und starke vor die ,«dischea:» 2:-,diese»Blatte» vom2l».MLrz7902. Massen zu freien " -. Um bissen beiden Übeln äbzuhelsen, Milli der: Pa,:e>1ag dn ipon uns angeregte Sache einet reit-1 lictkii Erwägung untcrzieb.n i^alizicn must ieitens! Ser S rgajil'ätion nach zwei Richtungen hin geholsen. werden: 1[ Äurch die ko-mante Subventionierung zur! Beitreiiungler unumgänglich uotwcndigenAqitations-, k. ׳ten und 2. durch Einsendung besoldeter :!,sdner :1: die betres enden Ouschanen ---Ktlizien« 1 . Tie Turqiührung obiger Projekte wäre' iolgsnde: I. Finanziell: Wir müssen an das S-»< her-. ac ircien um Gewährung einer dauernden Subvention > . h:r die ghlizische Parteileitung. . . 2 Bezüglich der Wandeiredner, dieselben; r.!.rCtn ' uüm I V. H entsendet und dem qalizischen j T >t. i>1r Verfügung gestellt. Tie Reisekosten de-i >V.1־ dg- TI -K.!; Tie iWahderredm-r werden in ihren Reden! vor Allem bei, ZibiOsmus beiortchen. selben nach hllen, ■ Richtunge»! erläutern und begründen, ncbfldem wäre j ׳auch reliam, das'׳Leben der paläsiinensiichen Ackers Hauer und Wetnuärine'r. die Beschossen heil des Landes:!,;ui ich,lde-rn.! ' Tas T >« ha! nach Beendigung der Tour des - Wanderrednersiden Bericht-an L,rs L-K zu erstatten.. :! Ter III. Punkt des I Teiles beichänigr sich! mit d.-r B crina u e n s ma n n t r-L rgan liatsj o n. Selbe muß strammer und.'energischer als bis nun' diirchgenihrt warden Tas L -.)!. hat die jeweiligen Perlrauensmänner, nach T K. geordnet, evident zu halten. Tie Ernennung oon neuen- Vertrauens w.rnnern Irsvlgl nus Antrag des T.-K. durch. as L..K! Es wird vßn nun an eine»! jeden Vertrauens-1 »:.in» die Pllick: äurerlegl, zweimal des Jahres an ■ d.:s T K. Ber chl zu ersialten darüber,'war er iw! d seiu ,jsiiabsch litte daselbst vorgenommen Hai. Wir'wollet den Wirkungskreis des Bertrauens anannes sesisielleu und verlangen von ihm. nebit allg.me-.ner agitatorischer Arbeit in enter Lmie. Tas Sammeln des Zch^^ls: der Schekelblock wird ihm ausgeiolgt vom L.-K. und an dieses mus! das Geld. eügesuhrl werden. Wewers muß der Bertr.auensmann immer an Jüdische «olt»stimn!e und kr,echt jctzi reuevoll zu Kreuz nur seine gegen die ins Blitzblaue erhobenen auch die Ber!e,1mdunge ״Mineur, m ocr -oe,amp,ung oes ״!.״״! j0 , riflII&eln , j Monate danerte es. dis der arme unse nder wie borniert, hat;5 ,1111 bunwüen ""rieben ^^llsausbesserukig ' von ü Kronen .K■'' ״?hm! ' Dich genug des bittern Scherzes: - r.e . . emn-Beichuldiszunge , .^i^gen jj5er ow Art der Geschästssührung durch ieiner lchniuttlgen chhanlaiic cn u ^'Herrn Tr. Oppenheim mehren sich: sein ״Takt mit -der Bcirelendung! ganzer Polksmassen zu!tun,! m^in"Enknni'i aUerdinas Len" "vom"i0ur11al1slischen! ^" -Hdslichkeit" ^rkehr mit den Pa, an --die. vet-a izuireten, nicht ngr erwünscht, sondern . ^r ooser^ Bloch nich! hindern, zjg. leien wi rden allgemach ,prichwortlich und >m Grund. qcraöl.;u.tire Norwendi^ki-'ü qeworden lsr. wenn׳ wir NnT11^׳^i1nn1n^k-n und ikre weiter in alcicb flc״on1tt ^n1" ׳ * I" der Aus,chuß, der für dus ans verhüt-n wollen, das:!ich die armen, ck-le- ZlÄ »SiAt «Leren und r«-^».» .des Sekretärverantwortlich gemacht lariichen ^u)en in die Ärme der nun auf die Provinz^- 1,.׳n,.׳ri1׳n wie er rs leMbm tat als er Auß!- Wenn wir auch auf den -sack schluqcn lvre Tanqfel^rusdedncndciiiozialdenwkrallichenPianei i -- * $ hiibni/ vorsichtia ÖtF ^rleumdunas0ז׳ ׳ *F c3 boc^ Öcr Ausschuß, ^r gemeint ist. Mmedilr;nd unsalln.ahl.ch ganz verloren gehen p---- -n der Gemeindekanzle, ist Fe Rr. I:! der Religionslehrer - wir sind leichter nun da, unser Sekretär ist wirklich gestorben! T >ch man soll nicht sagen, serkii Chorist n de« hie,,gen - Tempelchores: der bezieh, einen nionatlichen Gehalt von 10 fl. Sein Gesuch an die -Kul urgrmeindc um Gehaltserhöhung wurde auch dahin e -ledigr. daß er 5 sl. monatlich aus der Chewra Kadisch lkassa ausgezahlt erhalten sollte. Doch weiß Gott, t>1®' es nun kam — war Herr Dr. Oppen heim ilit dem Beschluß dc4 Kulturausschusses nicht einversl inden, oder hielt er sich verpflichtet, im znteresie der armen, slcuerzahlenden Wollbarone. geunnungsverwandien wendige Pslicht, aus diwir׳ dringen müssen und d-r nnd wei.erveratbeite T ' '''sich der Ausschuß aus keinen Fall mehr enlzieh.-n .-durch welche d,e niedrige Kau,v es- E . ... ' hi, £״»״:״, Vr ״'״*״ darj! : luch sonst fordert die Tätigkeit der Kultur gemeind: zur Kritik heraus. Im Vorjahre bereits machten ivir daraus ausmerksam, wie elend die Chonalban!" adqevruckt. Nach i^infichl und- Prüfung ■ * יס *. x x , •׳, ״ Q-« ״ns aus unser Ansuchen zur Versügunq ■ ״'?״״■ ^I-r. Vorttand ,-doch angagier. zur urnerc, eilten Materialshaben wir uns davon über-! ch'U lich' -°',ger. d,e ausgcze.chnet honorier, zsugi. das! die ,n genanntem Artikel en.hal.enen e^rden! Toleranz ,sk wohl e,ne ,ehr lchone ^ache. litm-ilungen über die ״Fewiih Kolonial Ttu.',-!-^» '°»ei. dar, ne denn doch nicht gehen! Wir , glichet Begründung Entbehren und bebauern es?En m,! ״ch derartige« -m Heur.gen Jahre mcht ddaft, einer derari.ge» -jn'chr.st Rani״ gegeben! w'^rh. lt. - Tas Mißtrauen-votum welches der z, haben. W.r werden von dem Einsender v»?>u«׳chu!unterem verehrte» Radb.nerTr.Placzek ttikels, der IMS falsch iniormierr ha,, keinerlei - »״״' '.״״״ ",erk.vurd.gen Haltung b-.m Tode dest :,׳״'endungen mehr aufnehmen. > 'bemon, ״.<"״? Kultusgeme.nde Ka,,etlicher * ״י Rr. 12 und -iß von, l:■*. Februar 1902 « P 1 «־ -sprach, hat uns zwar m.t Genugtuung chiieres Blattes war von unieren, damaligen >»U1;l och e.n Rabbiner, derBeginn se.nerTO,abi lasler Korrespondenten an leitender L-elle '«»1«"Gkuhrung n׳ch, ein. e,nz,ge«mal der Beerd,. i [rufet ״.!KN,er deü Kullisien der Kongreß- «u״»e,n. - arwen Mannes be,gewohnt, hatte,-hon viel kemodieverossentlicht worden, der d-.e Mitteilung j'"'her e n ,olches Mißtrauensvotum verdient! esithieli, Tr. Mar Nord au habe für sein Aus-, iick t roten aus den Bwmsienkongresjeo Entgelt erhalten. ) S,r erklären hierniit: daß »ns weder dekazmt iit. laß Tr. Nord au sür sein Slujtreten au, dem : longreß ein Entgelt bekommen habe, noch beiihen! wir irgend welche Anhaltspunkte sür eine deV' ,vclch״ an, 27. Juli nicht stallsinden konnte und , rtigc llntcrsiellung. Wir nehmen deshalb ׳ verschoben wurde, wird Sonntag am 17. August Schauptnng mit dem Außdruck lebhaften B>' j» P r e r a u abgehalten werden. Beginn 2 Uhr muerns zurück und erklären ausdrücklich, daß cs Nachnüt ag. Ort: ׳Restaurant Haas, ins fern lag, der penonlichen Ehrenhaftigkeit des TaqeSord.,1 unq: öerrn Tr. Nord au zu nahe zu treten oder , 1g.ch, o^s Bureaus. ׳emselben unlautere Motive zu unterschieben oder o licchenichasisbericht des TislriktS Komiteesinlaulerc Handlungsweise ^orzuwersenS . Tie näck slcn Ausgaben der einzelnen Organisationen. Mainzer ״o'raelit" schöpfen die lt.! tultusgemeindcwahlen. dei lichen Juden ihre nark,len Argumente gegen den - 4!reuwahl des Tistrikts-Konsitees Fi iMsmus, wie aus Bl ochs Wochenschrift 'die ׳, irventualia. oft rreichischen Amizionisien Wie lange werden ,ie Tie Vereine werden dringend ausgesordert, das mir io unappetitlicher .)!oit begnügen.- >1. Vrünnrr vricl. Wir müssen uns wieder einmal mit unserem lieben Kulturvorstand beschäftigen. Tiefes Abiiraktum ha zum Vermittler zwiichcn sich und' der niedrig ge! orenen ׳Welt ein höheres, ein sozusagen besseres Wt-sen Wir wollen unsere Leser nicht' länger.im Witteil'unczen des Yillrirts-Somitee« für Mähre« und Schleife«. Tes Telegiertentag der mähr.-schlcs. Zionisten, Resultat der Telegiertenwahlen bekanntzugeben. Jed r Verein hat das Recht, zwei stimmberech-׳ ligte Tel-gierte zu entsenden. Mii Zionsgrus!?iHrilitslioniitrr. Mitteilungen de» ö lterrrichische« Landes-Lomiirrs. \ I. 5 ureausiunbcn tSglieh von 6 bis 8 Uhr abends, im Bureau: IX. Türkensiraße 9, Tür ßü. II. Arbeitskalender: 2lug»st II.- — September I.: 15. An licjeit Tagen sind die Mitglieder des L.-K. 7 b s ׳ Uhr abends im Kongreß-Burea» zu. spreche^,. ' ' Argarriscrtion. l.r.trsl«l>al>. Am 8. Juli d. 3. fand hier iM da, Raiivnalsonb denken, die noxige Markenzahl -U,Aaren laßen, wer eigentlich gemeint ist. Run immer zur Versüßung haben, Parltnieuer einheben, ״tiR" Tr. Oppenheim, der Sekretär un Shares ahietzen und dies ebenfalls durch Vermittjliing jener ikultusgenteinde! Ein Juwel! Ein Gemüts- .des T K: j . msnich. würdig in der Gallerie der ״Gemütsmenichen" Wenn der Zeitpunkt ein günstiger, d. h. wenn des ״Simplizisimus" verewigt zu werden! Eine dedas nötige Mate-rtal vorhanden iit. kann und dari! joilders hervorstechende Tugend hat er: Sparsam ist- -man etii an die Gründung eines neuen Vereines--er] unser Sekretär! Man muß doch sparen, damit! -fletjen. I ' ' mljerc ״Hohen" und ״Allerhöchsten" nicht über zu Falls der Wanderredner in den Bereich des heihe Kultursieuern klagen! Wie gesagt, sparsam ist -Sitzes des Venrauensmannes kommt, ist dieser vor er:! Unsere KGtnSgemein.de beschäftigte einen Reli-: Allem dazu beruien. alle Vordere,tungsmaßnahmen givnslehrer. der Fiber ein Viertel Jahrhundert in > Hotel .Teiminus" eine von den Karlsbader Zionisleii >״rgc!aml - zu irenem damit die Verjammlung einen.,hten T.ensten stand, der Mann ist trotzdem all! veranstalte, AaiiatidnSversammluna statt, die v°., übers guniiigen Verlaut-lkabe. Ebenw ha, der Vertrauens-. geworden - leider hatte er das Unglück krank zu!150 Perlo.en - meist KurMen - besucht war nn»' mann-tnsgeiamt.Mit dem Wand.-rredner das ilati- - werden. Au, Ersten de« v. M. sandte er einen An-' solgenden.Verlaus nahm.- In. Name» der K-rlSbaS-e ׳,״che Material vorzubere,lest, wie auch insbeiondere - gehörigen in die GemEndekanzlei, um den fälligen! Zionifte» e, öffne,e ju,. O. Tein ° wiv die Bersammluug über alles Nötige den Wanderredner zu mm«,Iren.! Gjehalt beheben zu lassen. Ta zeigte sich nun unsermi, einer schwunav^len «nlprache, die mit stürpiilchen, ^as wäre das^We,enlI,ch,le. was ich belrens dersah. Tugenden so reiche Tr. O ppenheim in seiner > Beifall an genommen wurde. Nachdem hieraus Ger - Agitation und L. rganltatlon nir das nachite Jahr!ganzen klass.ichen Größe! ״Ja. mein lieber," meinte Rob. Renb >uer -um Borsinenden und die Ga Te.nowio vorzuichlazen halte., _----- - er, ״-ich, werde Ihnen nur den halben Gehalt aus- und' Gg. ü Stein er,u Schrisisührern gewählt worden aa » י; ja«1 ו aa m .. zahlen — der Mann kann ja sterben —»־ und dann waren, ergr fs der Referent Ga. Dr. Huqo Benedikt!ErWSiUt 1*5 ■aJi&lSClUE vSlllSSli!B!&E roe5 “ ד!**'** . ^ne voniehme aus Wien, Mitglied des öftere, zionist. KandeSkomiteeS Mn edleS Herz. Und wie glänzend steht das Won \n seinem Bortrog: ״DaS Wesen deS Zio-