Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- III (1902-1903)
- Issue
- 8 (15.5.1902)
- Date
- 1902-05-15
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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:'ir. '* paftiert! mit 1en Führern der hiesigen Assimilantcn. nach Llmütz. unterschrieb die Glaubens- Jüdische Bolksstimme Seite 3 atiifi-l der de Glichen Kandidaten für die Handels- ^tahr zurück. Tiefes sowohl in Bezug aus Flächen- -nl* indischer Einwohner zwciscllos «..״ j״»,״,״. .״״ ... .״״j״u,1 ,־ ״״״fjי״***“״'״ ־"■׳ ״ ״*׳*״ ״׳ ״»&״■״״ ״ &"'* ntn «ante au, der ofttcieUcn Eandtdatenlisic! leitenden Parteieomsie. bleibt aber auch - qröszten-! .. ... . _____ iihrrKn’ci en'״Divlomasie aewnrden^m^ 1’"*J uns eigenem Berichulden — weit hinter anderen i flruppen im SvrenqÄ aller westqalizischen'jircir Gbsick nmin! ' mb u״nr• schr weit hinter dem benach 1 neri^te, also der Rreisgerichzssiädtet Wad""»- ‘nl־llCl jit . in» ininnirfu- -״ barten Warichaudislrict zurück, wo doch unter viel UN-! »irakau, Reusandee, Tarnow, Jaslo und Rzcsz - / , I? ent agt -e,ngumngeren Verhällnisien qearbcttet werden muis . ־ ,Tuchmunde int deutschen Ea'tno, Mit welchen -I Etrca 00א.<»*> Juden wohnen in Galizien. 1; dis mnl inhi»'l nia i־״'ר *״**; .» aast.__ bisher an einjem Strange gezogen und gemeinsam mal soviel, als im TisirUt Böhmen "oder Mähren? die Wahlen gemacht hatte mjmten plötzlich, dass und Schlesien, wir haben in den Städten im Turch 1 ״ nicht würdig Kt. von, deut.chen Bolle zu einer schnitt 30" ״? ״,den. ,n mehreren Städten bilden ichr ghrcnitcllung berufen zu werden und ,eine Wahl j Masvrilälcn von t>» dis 7.7V,״' unb da sollte doch eigentlich nur zur Wiederherstellung seiner ladender Zionismus eigentlich!chon längst seinen Einzug ickicinigen Rep itatidn anstrebe, und gicngen in ihrem gehalten und die ihm gedürendc Stelle sich erkämv't emr soweit, mn lsandidale» in der ihnen zugSnq- ^haben! (! i'ch>׳n Presse an den Staatsanwalt und gewisic j Leider in dies bis hechte nicht cingetrosien Pmagraphe ier Ltraiproecisordnung erinncrn zu!Wir wollen uns auch'nicht ^vrjpicgcln dass er . demnächst schon-der Fall iein wird. Aber es ist -׳c״e VU den, ivelche ichon seit Jahren vor! uni'ere Pilichl, mit allen glätten snr die Partei und! Uu'.w Mittel iK’* Trrrvri-mud jutiicf^ibenen, 1un!it)tf ^ortcunincUinii^ ui arbeiten und ihre Crijani־: neu den hiesieen Juden das Verharren in den alten salton z» fettigen.' Ter vorjährige Pvrtcitaq hat' Bahnen zu erz! singen, haben auch Hn. Reiner uüeder. das grosie Verdieizsi. eine einheitliche lltleianimtor-' -.׳.:nnal ihre M tcht und Unanständigkeit suhlen׳ laiien.' ganiiation ganz Oesierreicks geschasien׳ zu haben, Anderericiis ki .nn H. Reiner durch die Art, wie er wobei klugerweise sowohl die Vorlkcile einer eenseine lsandidat ir poüssierte. weder unsere aheilnahinje tralcn Leitung wie die Einzelintcrcssen und die' nocki liberhaup! die eures rechtlich denkenden V.Venickien Autonomie der verschiedenartigen .Grönländer gleicherwecken. Mehl als überall ist im politischen Leben mäsiig im Auge behalten wurden: Tie Theorie war der Grundsatz Geradheit und Sssenhcit" nothwcndig. gut. nun galt es die Maschine in Bewegung zu: Bcumders wii Juden, die wir unter leichtfertigen l setzen, die Theoriet praktisch zu verwerten. Es zeigte llriheilen leid, n und eine Revision der Meinungen sich nun-in Galizien, dais diese prakiüche Arbeit, übet uns anst eben, müssen sorgsam darüber wacheii,!auch da, Ivo ntan die nothrgen .graste zur Verfügung da>s jene, we!che den jüdischen Ramen im Munde' hatte, nicht entsprcckiend geleistet werden konnte, fuhr. 11. nicht 1 ur in ihrer bürgerliche», sondern auch I und dais es dem einzigen Tisirictseoiniie inöLemin ihrer politi chcn!Integrität makellos dasiehen. 1 berg an der nothigen >!rai: iehlte, um die Bewegung Ter pathNische Ton, ivelchen das Organ der im ganzen Tisiriet aus der entsprechenden Höhe zu ,',:;7 Bolkspa tei df׳r Assaire Reiner widmet. lit! tibalten. Wir hatten zwar »n Juni I **01 einen galidaher durchaus nicht am Platze. Lächerlich in eS. zischen Zioniilenlag. aui weschem ein neues Organ,!«. - den harmlöset Präsidenten des Proisnitzcr Jüd. tionsnatüt ans Basis des Tlmützer Statuts geichasien BolksverciueS zu einer politischen Figur zu siemveln. und der ganze Tisiriet 'Hilizicn rn 7 grosie greise Ihn zu einem Rationalheros zu machen.- kann iiur eingetheilt wurde, wo dt? einzelnen Tisirietseismtteder Operettenpolitik der Jüd. Bolkspartei beisallen. »Mitglieder einegrcisorqaniiationdurchzusiihrenhatten Ter Jüd Bolksverein ivoilte die Probe seiner:Tie schöne» Pläne sind ledoch' blosi auh dem Pavicr TaV!11sberecht!gung in Proisnitz lietern. Ter Mm!geblieben, mit Ausnahme des einzigen greisi-s Sta- 'ms.,,,״ mit im Ganzen acht Vereinen isi ganz Galidertc und von einander unabhängige Tisiriete getheilt, und zwar in den wettgalizischcn Tisiriet mit einem istriet mit dem Tisirietseomitr in Lemberg. Ter isiricl Wcstgalizicn umfasst alle Bercinc und Lrts- ,Ä aller westgalizis lcrichte, also der sireisgerichzssiädte: Wadowice, irakau, Reusandee, Tarnow, Jaslo und RzeSz.!w . -er übrige Tyeil Gtlizicnr gehört zum Tsitriet ) Lsigalizicn. , Tic beiden aus diese Art neugehildeten Tisiriete bleiben fortan miteinander in unmittelbarer Fühlung find sollten insbesondere auch in ,)ukuns! jährlich zcmeinsame, gan'z Galizien umsasscnde galizüche andeSconsercnzcn abgchaltcn werden." 1 «!.::יit miislioigen. Die galisifdiF (i)rpiul'atinn. 3« Frage der technischen Organisation Galhziens erhalten wir von der 3>i׳nistc11vrganisatiof> titakaus nachsichendc Zuschrift: ״Tie technisch« Organisation >em Bieliticr Parleitaae zien eben>o orgaVtiert, bzw. desorganisiert, wie cs vor einem Faht^und vor zwei Jahren war. Tas Tisirictseomi!.' f:: Lemberg arbeitet zu schwersälli.z. die einzelnen erponierteiv Mitglieder in den greiscentren thucn entweder nichts, oder werden gebärend ■■ von Lemberg aus nicht unteisiutzt. mit einein Worte: unterer Pan^! Tie Eentrali'ation. die Unterwersung aller Bereiiir au, dem' Bielitzcr Parteitage Gegenstand ein- ״, iüälizien unter ein Eomite in Letnderg.- erwies z>h.nber Bergthungen sein. Galizien isi der,enige! sich als unpraktisch und schädlich. Wie es Peciell Ti'irict, welch,», von seiten des Landescomites drx' ,״ r ״׳,״,,,,,,״ insbesondere, wie sich .das Perzrostte fliisiiicr'samkeit geschenkt werden muss, wenn die Bewegung in . Oesterreich Nicht Halbes leinen und sich norm! tl. sowohl nach muhen wie nach innen. >1tw>ckeln soll was ohne Zweifel das l>cdcutendsie Merkmal eine gesunden Bolksbcwcgung isi. Bis min hielt Gclizien leider nicht Schritt mit der ׳"!!,nnmtbewcg tng, cs bleibt vielmehr mit ,edem hältnis zwischen Lemberg und dem gteiie golomeä 'gestaltet hat.' das zu bcurthcilcn. ist vor allem Lache der direct interessierten Fatt.oren. Für uns in grakau isi es klar, dass Wesigalizien sich unbedingt von dem bloh formellen, von niemandcin' beute.mehr ange-. sirebKN Abhängigkeiisverhältnrsse von Lentberg durch-! aus entapeivieren muss. Schon der vorjährige Ocksi miitzer Partlsitag iassK-eine Resolution in dem SitAkesj Ader gerade sein Buch ,Menzel', "dgis es der im Jahre ist für uns von grösiter Bevlrger Eowerenz Seele gcbroch, 7er Franzoscnfbesicr' deutung, weil wir ihm darin ans unseren Pfaden begegnen. Er schreibt Aeuherungeit nieder, die im eraüestcn Gegc isatz. zu seinen srützcrcn ckiathichläge» an die Juden stehen : ,Ter Jude kann einmal i>::»1m scisi. ak er zweimal ist er cs selten. Es hat ine grosir Mtnge der'Juden isegen Rapoleon die Waiten ergrissct und sür die Freiheit TeutschlandS qekchnpst. 3 )570׳ als sie -unter den Siegern zurück! gekehrt, wurdei sic gleich wieder uiirer die Heloten geneckt.... M in eigener Bruder war unter den Frankiurter Fieiwilligcn nach Frankreich gezogen! und während n eine Mutter in Angsi sind giiiumernis war. ihr gehe »ter Philipp möchte sür die deutsche Freiheit todtgc chosjcn werden, entsetzte man mich meines Amtes, weck ich ein Jude war 1901. überlassen ,inzuberu-enden Pemwerde, die Tbkilung alizicnS in zwei Tisiriete durehzusükren: die Epnierenz gieng jedoch über diesen Antrag zur Tagest! ordnung über jedoch ausichlicszlich aus loealr teebnischen, man könnte sasi sagen aus 'gründen privater :'>atur, da .׳irakau damals keine derartige Bürde aus sich nehmen konnte und wollte Heute — nach einem Jahre' — sind die Berhältnisie günitiger. dieUeberiassung der Tisirietrieiiung in Lemberg würde hlosi einem beschämenden und die ganze Partei empsindlich schädigenden Fortwursieln gleiehkoinmen. Es isi höchste;{eit, Ordnung zu icha״cn. Wir können nicht daraus warten, bis die w'chsie galizische EonKrenz über sich Klbsi zu Gericht sitzen wird.׳ Ter Parteitag greüt am asierwenigsien in den Verbreitu k ״J&discl1rlo!ks:t;mseif Ans i»cm Kkilieiis-rlrtirn. Lrünncr Lultusvorüand. Am lll. d. fand die erste össentliche Vorstandsitzung statt, zu iveleiKr mit Acki und «rach die zur Vcschlusssähigkeit notbwcndigen > Borsiandsmit- ,lieber zuiammengctrommclt wurden. Ta wird die 7etientlichkeu einen heilsamen Einiluir ansüben und >on grosiem Borthcil,ein: Beschlussunfähige Sitzunzen, und ihre ganz illegalen Beschlüsse werden ausdörc>t. cn Vorsitz sühne H. Weinberger, welcher mit Lesriedigung consiatierte, das» die Borsiandssitzüng ,um ersicnmal. öisentlich sei. . Tas letzte Sitzungs- ,rotokoll enthält überden Beschluss aui Ocsientlichketts rklärung pikante Tetails. 'Wir wollen nickt uint ■ vähnl. lassen, dais Herr'Tr. Fialla sich sehr nergiich iür die'O-esieniltchkeit einietztc- und au.h inen Antrag dcs.H. H. Dnbak bekämpste wct.z^r?ein Luegerickien Hauskncchtsvaragraphcn io:gende' Form gab: ,Personen, welche den Vorstand in Wort tnd Schritt in gehässiger und tendenziöser WeHc ingreiien, können von den Sitzungen ausgeschlossen werden." Ter.Herr S.ubak hat merkwürdige A׳: 'chauungrn über das Wesen.der önenillichen Lixnngen in es Bertrctungskörver-s Seine Sm-ulation isi »urchsichtig. Ter Antrag ist der galten Tendenz inb Fassung nach ein gegen, die Ziontiten ab^eenerter Schreckschuss. Lchade um das Pulver' ic Trobung verfängt nickt im geringsten. Wir neiden trotz alledem in Wort -und Schrtit die Tb.: i'gkett,des Börsiandes genau verfolgen und vor charsen Angrisi'en 'Nickt zurückschrecken, wenn es iöthtkut. Wenn die Herren des Vorstandes wer eidig nein und ׳'acklich ׳'charie ü pvoiitton - mit perönlich .gehässigen und tendenziösen" Mitteln unnögltch macken wollen, mögen sie cs nur versuchen Tas Protokoll registrier! aüch vie. Aeuszermtgen weier Herren, die gegen׳. dtt-.Oesientlichkeit au-'ge reten waren. Herr Samuel R^ö'enthal ist zeg.n i!lle Anträge, weil ״das Verlangen van Leuten lUisqeht. denen es nicht um die Sache z'u^ihun isi". and ihm sccundicrt Herr Siegmund Schweiz, nach I ciien Meinung ,cs sich dieien Leuten «cmger um i׳ie objeetive Wahrheit, als um das Interesse ihrer! rartci handle." Tes Herrn Rosen!! a . geisi siche Bemerkung überrascht uns nicht. Wir hätte:!, esiaunt, wenn er auch nur versucksweiie iackiich ernst dt«? Frage hätte ckebaudeln uwllen. 'Jeder, er kann! -Herrn Sckwarz konnte man e-.v. hchliches Urthal und ,obteetive Wahrheit" edier lutraucn. Es itt kein Wunder, wenn iolcken kietnchen, engherzigen, unsinutgen «rgnmenten. welch»' cktncm kindischen Antiziontsiengehlrnc entspringen, hsiu Gehör geschenkt ivurde^ Im pinlaute der Sttzung üetand sich ein Geiuck des ^lorsiandes Ser'liier grtigen volntschen Bethausveöeches um eine Zub üention iür den Vordelcr und des Wisi'tvitzer Bet so der a :chtckial seine! ׳ stich, aus dessen Athmosphäre iernde, flügellahme Borne, den dack iammcs isi das Golns zurü!' lemer Träume Mores, J,,d!" Wir ׳ «bei! "erehrenz .denn begreif!» den wir bewundern - ׳f,,jUumv,ft..׳i; des qalizischcn Eomite's. wenn er Hausvereines um eine Lubvenlion sür den Bau e>n« m Frage meritorüch erledig,, da er doch i«M im l B e l h au, e s. Aut der gagesvrdnmtg ״an) ,-»h-r.- in d.r'elben Anaeieaenheit. als Ausuebeu einigen,!.er hinausgctragcn So ilingt!ein müsicn diesen wir empsinden und den Sclavcnhass seiner Jugend mit. wir allein Frrthuiu seines Manncsalters. und ihn, weil er sein Irrens besiegte, wenn er auch siaran zugrunde gieng, wenn-er auch ba» kühne G bände seiner arbeitsheisien Jahre suiamütensiürze 1 sah. Otto Als et es ocriranlicken LUtznn.1 vongen Gesuchen l>er-onal»nter׳tützungeu Ter Aäirag lautet: ' Behuts Ettzsükruv.qeiner sirammeii Organtiation und' Ermöglichung einer intensivere» Ag'.tauon . in eftentv und der Oeiteullichkcii isi Zif Schnivv-lien sichlagen. Toch wie man das Heimchen un:er An- ׳ÜHiHirien Ivird' unter AusrechthattilNg der vrincitbendung von Mühe und Zeit endlich doch aus dem Weitgalizien iviro k > > wird auch uuier Vornänd ptelleu bishengen ^llantiatwn^E da^^aüd Amaug bildete, itt zwei abgctonist gemackt. - >. zieu, welches bis nun sirietseomite in Lemberg Gesinnungsgenossen! Gedenket des Pressfondes.