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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1913-01-01 · Viertes Heft. (1913) · p. Seite 185

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
35 (1913)
Issue
Viertes Heft. (1913)
Date
1913-01-01
Page
Seite 185 (sequence 41)
Language
German
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— I Verhältnis der Verjährung zum beiter, s. das. S. 146. In Sc! ־ — 85 Geldmann und zum redlichen Ar• ew. 10 eine Mischna Hilleis zu sehen, überhebt Niemanden der l’flicbt, die Tekanot in Gitt'in näher zu prüfen, ob diese nicht ältere Bestandteile haben, als Schew. X. Pesachim 10 gehört z. T. den ältesten darstellenden Stücken der Mischna an, und hier sind beide Schulen als jüngere Glieder zu erkennen, während das Ganze sich als Schlussteil an die Schilderung des Pesachopfera anschliasst, welches Lerner selbst S. 575 für sehr alt ansieht (8. bei mir £sch. d. M., 1. Teil 2. Anfl., S.44 ~ vergleicht, das aus Simon von Folgerungen daraus a. a. 0. S. 42). genau dasselbe), es mit Tami(j Mizpa’s Hand stammt (8. meine Zum Streit der Schulen Uber Hillel weise ich auf den Streit hin, ob Halleluja Anfangs- oder End z. St. Weshalb dio Biccurimstell einwirken 8011 (S. 356), weise ich einer Zeit und aus einem Geist! Dass 10,2 eine Verschie! ort ist. S. dazu die Septuaginta nicht auf die Darstellung des Seder icht, da doch alle diese Stücke aus sind. (S. unser Buch S. 44-46).*) nheit in der Lesart bei beiden ‘ Schulen betrifft, gebe ich zu. Ddch besagt die Tossefta z. St., dass den Beth Schammai der Wein nicht תדיר gewesen, wie den billeliten; so werden hier, wie wo anders, Gründe strenger Massigkeit dem Segen Uber den Wein den Pes. 1,1 (S. 358.) 8. ib. 2. Teil! die vorhillelitishe Mischna den zuschreibt, so ist damit wohl da letzten Platz bestimmt haben. Zu 33. Wenn ״Dorot Harischonim“ [ännern der grossen Versammlung *selbe zu verstehen, wie wenn wir ib. S. 81 im Anschluss an denselben Satz, den Lerner S 360 anführt, die Zahlen- und Gedächtnismischna statt dem R. Akiba, vielmehr dem Zeitalter vor Hillel zusprechen. Sirach zeigt uns übrigens in dem Schlusspsalm der hebräischen Fassung aus dem Genisafunde, dass zu Simon Justus Zeiten dp Achtzehnergebet schon bekannt war; so mögen wirklich manche Mischnas schon zu den Zeiten der Synagoga magna ihre Fassung erhalten haben und der Vf. von Doroth Harischonim im Rechte sein. Prof. Dr. Sam. Krauss : Studien zur byzantinisch-jüdisclien Geschichte. XXI. Jahresbericht der isr. theol. Lehranstalt in Wien 1914. Verlag der isrjtheo. Lehranstalt. VII und 160 S. Diese Schrift wird eine Umwälzung iu der jüdischen Ge- 8chichtskunde hervorrufen. Von den jüdisch-byzantinischen Umständen haben bisher unsere Gescbicbtedarsteller nicht viel und darin selbst wenig Erfreulicher Reichhaltigkeit der Angaben ers gebracht. Wir werden über die aunt sein, welche Krauss aus die- 8em scheinbar unfruchtbaren Sioflfe heraus geschlagen und dabei seine Vorgänger in vielen Punkten nicht nur ergänzt, sondern auch verbessert hat. Wir müssen Jedem dankbar sein, der in der jüdischen Wissenschaft ir;end einen toten Punkt zu beleben im Stande ist, und darin hat Krauts hier, in der Tat das Seinige getan. *) Hier vermisse ich auch wii! sonst noch die Hinweise auf Hoffmann selbst, der doch ganz besonders hervortreten musste.

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