Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 35 (1913)
- Issue
- Viertes Heft. (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 181 (sequence 37)
- Language
- German
- Belongs to
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181 wieder angenommen und nicht immBr bestritten hätten. Abschnitt 2 lehren uns die Ismael-Akibasätze, dass selbst diese Grossen ohne gegenseitige Zustimmung geblieben sind. , 3,10—12 hält Feuchtwang für nur äusserlich mit einander durch die Zahl verbunden. Und doch stehen hier Rabban Gamaliel und R. Eleasar ben Asarja neben einander, behandeln hier in Bezah eng zusammenhängende Ualakhot (die Toharothalakha 3a bekräftigt die Tatsache, dass Toharoth und Kodoschim damals die Lehrhäuser erfüllt haben) — sie l ind die Hauptpersonen vom bo bajom. 3X3 Dinge R. Gamaliel! zeigen, dass dieser 3 Wochen das Amt zu verwalten hatte, 1X3 Dinge R. Eleasar ben Asarja’s, dass er nur eine Woche jedes Monats an der Spitze stand. (S. Ber. z. St.). Die Mekulesatzungen wollen zeigen, dass auch Hilleliten und Schammaiten nicht einseitig ge wes! in sind. 4, 11 stammt nicht aus Kodoschim, sondern aus Naschim. so dass Nasir schon in der Vorzeit in die Nachbarschaft von Sota kam. Dass Toharot am Anfang oder Ende einer Reibe sich finden ist in Edujot bei der herrsehenden Stellung des Gegenstandes selbstverständlich. Abschnitt V scheint., nachdem vorher die Ordnung R. Meir's vorgeherrscht, nun die des R. Jetmda zu beginnen, der die Mischna der Alten, z. B. R. Eliesers, gern anfUhrt und an den sich R. Jose gern anschliesst. 5, 2 Ende sieht vie ein ausdrucksvolles Schlusswort aus; nach 6 beginnen 3 Dinge, worauf Abschnitt VI die Reihe Juda’s fortsetzt (daher das Mor^enopfer nach R. Juda ben Baba und Juda bar Ilaa schon 4 Stunde 1 nach Sonnenaufgang, s. Ber. 4,1 und zuständige Tosefta). Abschnitt VII beginnt mit Kodoschim, bringt Toharoth in die Mitte, und diese Reihe sebliosst v ieder mit Kodoschim. VII, 7 beginnt wieder mit Toharoth und schliesst mit dem Rechte des Patriarchen zur Monats- und Jahres, nsetzung (besonders Ibbur), um was es sich auch in Jamnia drehte. 8, 9 fängt wieder mit Toharot und Naschim an und schliesst mit Opferpflichten. VIII fügt in Toharoth Naschim ein; 4,5 wieder Toharoth mit Naschim mitten drinn. Weshalb nehmen Kodoschin und Toharoth einen so breiten Raum in Edujotli ein? diese Zei! musste die Tempelerir.nerungen festhalten, das Reinheitsgesetz möglichst im Leben wahren, darum war in Naschim die Reinheit der Priesterschaft und des Volkeskörpers notwendig. Daher am Sch usse 8, 7 R. Elieser die Hoffnung des Tempelbaues, R. Josua die Opfers erörtert. Stellen, wie 7, Möglichkeit der Erhaltung des 9 Ende, 7 Ende sollten in der Selbständigkeit des Nassi und i i der Erwähnung des Altars die Hoffnungen der Zeit stärken. Da rer 2, 9; 10 die agadischen Akibasätze, die nicht 80 äusserlich hier glaubt. Gott hat die 400 Jahre E so wird es auch jetzt zur Verkü litt nur 12 Monate — auch um angefügt sind, wie Feuchtwang gyptens in 210 zusammengezogen, ■zung des Golus’ geschehen. Hiob Israels Leiden wird sich der